26.05.2012 11:41 | Meine Presse Merkliste 0

Migration: Kurz präsentiert im Juli Maßnahmenkatalog

25.05.2011 | 18:12 |   (Die Presse)

Maßnahmenpaket soll alle Bereiche von Gesundheit über Bildung bis zum Arbeitsmarkt umfassen. Bundespräsident Fischer lobt indes das Fremdengesetz und übt Kritik an parteipolitischer Agitation gegen Zuwanderer.

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Wien/St. pölten/Oli/Apa. „Die Art und Weise, wie das Thema Migration von mancher Seite als Munition für parteipolitische Auseinandersetzungen benützt wird, ist inakzeptabel und besorgniserregend“, meinte Bundespräsident Heinz Fischer am Mittwoch bei der Eröffnung des 61. Österreichischen Städtetages in St. Pölten. Menschenwürde und Menschenrechte seien Werte, „die nicht an der Grenze eines Landes oder einer Region ihre Gültigkeit verlieren“. Wer nationale oder andere Emotionen gegen Menschen mit anderer Sprache oder Religion in Stellung bringe, ignoriere wichtige Grundsätze der Menschlichkeit – „und fügt letzten Endes auch der eigenen Bevölkerung Schaden zu“. Positiv hob Fischer das neue Fremdenrechtsänderungsgesetz und die Rot-Weiß-Rot-Card hervor: Er habe die Hoffnung, dass die Rechtslage nunmehr für einige Zeit stabil und berechenbar bleiben könnte.

 

Migration mit Leistung verknüpft

„Ich möchte, dass Menschen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit haben, Leistung zu erbringen“, sagt Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zur „Presse“ und kündigt ein Maßnahmenpaket an, das Anfang Juli präsentiert wird. Ausgearbeitet wurde es von dem beim Innenministerium angedockten Expertenrat zur Integration unter der Leitung von Uni-Professor Heinz Faßmann. Von Gesundheit über Bildung bis zum Arbeitsmarkt soll es alle Bereiche umfassen, die für die Integration wichtig seien. Die Erkenntnisse sollen dann den einzelnen damit befassten Ministerien zur Verfügung gestellt werden. Das Integrationsstaatssekretariat will dabei als „Treiber“ fungieren, damit möglichst viel umgesetzt werde.

Auch ein neues Projektförderungssystem ist in Planung: Künftig sollen jene Organisationen Geld erhalten, die laut Kurz „Leistung und Eigenverantwortung“ in den Vordergrund stellen. Jährlich fließen acht Millionen Euro aus dem Budget des Innenministeriums in solche Integrationsprojekte. Bewährte Partner wie die Caritas würden aber „weiterhin ganz wichtige Player bleiben“, so Kurz im ORF-Radio. Zudem kündigte er eine Kampagne mit dem Titel „Top 100 Migranten“ für den Herbst an, bei der positive Beispiele für gelungene Zuwanderung hervorgehoben werden sollen.

 

Städtebund für Finanzausgleich-Reform

Bei der Städtebundtagung, die Bundespräsident Fischer gestern eröffnete, war die Migration aber nicht das einzige Thema, ein zentraler Punkt war die Reform des Finanzausgleichs. Die momentane Pro-Kopf-Aufteilung müsse in Richtung einer aufgabenorientierten Aufteilung der Gelder gehen, forderte der Wiener Bürgermeister und Städtebund-Präsident Michael Häupl. Mit einem „Städterettungsschirm“ im Ausmaß von einer Milliarde Euro müsse außerdem den Kommunen finanziell unter die Arme gegriffen werden. Dieser solle als Zwischenfinanzierung zum Erhalt der Liquidität dienen und könnte über die Bundesfinanzierungsagentur abgewickelt werden, so Häupl.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.05.2011)

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323 Kommentare
 
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Gast: mustafa.maria.kristofic
13.10.2011 20:10
0 0

wozu ?

kein problem.ich bin von geburt an katholisch und habe die bibel auch nie ganz durchgelesen.

Cuchulainn
29.05.2011 07:22
0 1

Alles klar.

Dem Herrn Kurz ist wie der gesamten ÖVP-Führungsriege das österreichische Volk verhasst. Er beschimpft es auch noch öffentlich und behauptet fälschlich, dass viele etwas gegen die gesamten "1,5 Millionen" Migranten hätten. Was so einfach nicht stimmt.
Ich hoffe, dem ist nur eine "kurze" politische Laufbahn beschieden.

Antworten Antonio
29.05.2011 17:10
0 0

Re: Alles klar.

Wo steht in diesem Artikel etwas von Beschimpfung des österreichischen Volkes? Und "viele etwas" ist auch nicht das ganze Volk. Also bitte sachlich und nicht Kurz-sichtig!

Gast: Deutsche Sprache schwere Sprache
27.05.2011 12:33
0 0

Seltsame Ausdrucksweise

Ein Treiber? Ist das nicht jemand, der bei der Treibjagd den Jägern das Wild vor die Flinten treibt, damit die das in Massen erlegen können?
Oder will das Integrationsstaatssekretariat doch eher auf "Antreiber" machen?

Gast: UKW
26.05.2011 21:26
6 0

HEUTE WAR IM KURIER EINE GANZE BEILAGE DRINNEN

Die vom Basti im Namen und auf Kosten der Steuerzahler geschalten wurde. Die Sozialisten hätten es auch nicht besser machen können.

Staatssekretär für PR-Agenden und Inseratttenkampagnen.

Antworten Gast: Kurz oder lang
27.05.2011 12:43
0 0

Re: HEUTE WAR IM KURIER EINE GANZE BEILAGE DRINNEN

Na da haben Sie ja Glück gehabt, dass eine "ganze" Beilage drin war und keine halbe geschaltet wurde...

Gast: nomen
26.05.2011 20:18
6 0

Es ist bereits Kurz vor Zwölf

Städte gehen pleite, wegen explodierender Sozialhilfekosten. Zudem ist die Wut der Bürger inzwischen zu einem Risiko geworden.

Wenn die Geldautomaten der Banken an einem Montagmorgen abgeschaltet werden, dann dürften aus braven Steuerzahlern unkalkulierbare Wesen werden.

Gast: sehrkurz
26.05.2011 19:10
5 0

über kurz...

oder lang wird es sich eh von selbst erledigen. bei KURZ wird es sehr kurz sein!

Gast: Offizieller Steuerzahler
26.05.2011 18:12
9 0

Es geht doch nicht daraum,

100 gelungene Fälle von Integration zu finden. Das bringt jeder Volltrottel fertig. Sogar der Kurz.

Die Aufgabe des Integrationsstaatssekretärs wäre es, die 100.000 zu finden, die nicht willens oder fähig zur Integration sind und diese außer Landes zu schaffen.

Antworten Gast: Pastaquasta
27.05.2011 12:44
1 0

Re: Es geht doch nicht daraum,

Bravo. Guter Kommentar. Jetzt müssen Sie das nur noch dem Kurz verklickern.

Gast: Korruptologe
26.05.2011 17:55
5 0

Kurz ist Marionette und Lobbyist für PR-Firmen

Wie erwartet wird Kurz bezahlt, um Geld zu verpulvern. Welche Firmen bei dem Zirkus wohl einen Reibach machen, wüsst ich gern. Für Kurzi wird wohl ein kleines Trinkgeld rausspringen. Man ist ja nicht umsonst VP-Staatssekretär. Der sitzt wie die Made im Speck: ein uuuuurgeiles Praktikum, das ihm der Spindlonkel da verschafft hat!

Gast: Taigrich
26.05.2011 17:40
7 0

Falscher Weg

Den unerfahrenen Herrn Kurz werden die Muslime mit ihrer Abgefeimtheit schön um ihre Finger wickeln.

Gut integrierte u. erfolgreiche Migranten sind ja nicht das Ärgernis.
Er muss sich der Parallelgesellschaft in großen teilen Wiens widmen!

Cuchulainn
26.05.2011 17:07
3 0

Koran lesen...

einfach ein Muss für ÖVP-Politiker, die Bibel brauchen die nicht mehr, antike Philosophen sowieso nicht.

Dagobert
26.05.2011 16:46
6 0

Geld

Wenn dieser Dr. Fischer den Mund aufmacht wird mir regelmäßig schlecht.....

Des Pudels Kern liegt hier eindeutig in Steuerzahlers Geld, damit die Asylindustrie weiter florieren kann.

Was Österreich (wahrscheinlich) braucht, ist eine Zuwanderung von ausgebildeten Fachkräften, aber nicht diejenigen, die sofort an den Sozialsystem andocken.

Jedes tatsächliche Einwanderungland agiert nach diesem Grundsatz.

Außer Österreich. Weil bei uns gibts ja die Menschenrechte, die europäischen Menschenrechte, die islamischen Menschenrechte und so weiter....., weil alle Menschen sind ja gleich und Kosten verursacht das sowieso nicht, den das zahlt ja alles der Staat und der hat immer Geld......

census
26.05.2011 15:47
13 1

Was wir brauchen sind Auswanderer! Heinzis, Norbertls, Karl-Heinis, Michis und Wernerln! Damit endlich mit diesem Wahnsinn Schluß wird! Sucht euch ein anderes Volk ihr Wappler!


Antworten lurch
26.05.2011 17:18
6 0

Re: Was wir brauchen sind Auswanderer! Heinzis, Norbertls, Karl-Heinis, Michis und Wernerln! Damit endlich mit diesem Wahnsinn Schluß wird! Sucht euch ein anderes Volk ihr Wappler!

Gratuliere, das ist kurz und bündig und richtig!

Für Ihr Posting habe ich nochmals eingeloggt für ein grünes Stricherl!

Gast: Leistungsanträger
26.05.2011 15:40
4 0

kein Geld für mutige Initiative

Ich habe € 8.000.000,- Förderung für einen sehr engagierten Zweck beantragt:

10 anständige VP-Funktionäre eruieren.

Der Antrag wurde binnen 1 Sekunde mit dem Hinweis auf mangelnde Machbarkeit schroff abgewiesen. Zudem wurde ich belehrt, dass das Vorspiegeln nach allgemeinem Ermessen nicht durchführbarer Zweckverwendung strafbar ist.

zombie1969
26.05.2011 15:37
14 1

Seit wann geht

es um Top-Migranten. Die stören und störten noch niemanden in A, im Gegenteil diese sind immer willkommen. Was man nicht braucht hier sind Kriminelle und Sozialhilfebetrüger. Diese gehören weg, zum Wohle aller.

Antworten Ch. Seidl
26.05.2011 16:37
3 0

Re: Seit wann geht

Sie werden sich noch wundern: Auch Top-Migranten stören – dann natürlich nicht die Angehörigen der Unter- und Mittelschicht, sondern diejenigen der Oberschicht. Schauen Sie nur in die Schweiz, wo dank Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU tausende gut ausgebildeter deutscher Ärzte, Professoren und Wirtschaftstreibender eingewandert sind. Jetzt klagen die Patienten, dass sie sich mit ihrem Schweizerdeutsch den Ärzten nicht mehr verständlich machen können, und die Leute aus der Oberschicht klagen über deutsche Konkurrenten, die ihnen die Arbeitsplätze und bezahlbaren Wohnungen wegschnappen. Man höre sich nur mal um bei Versammlungen der bürgerlichen Parteien.

Gast: wienwiennurduallein
26.05.2011 15:22
6 1

was für ein *********;

da können die blauen wieder einmal dankeschön sagen, für soviel politische einfalt:

Gast: luke
26.05.2011 14:58
2 0

Und was sagt die SPÖ dazu?


Antworten thotho
26.05.2011 15:33
1 0

Re: Und was sagt die SPÖ dazu?

wen interessiert die SPÖ?
ich weiß nur, was die FPÖ dazu sagt: DANKE!

Karl Kater
26.05.2011 14:52
2 0

Viele Themen wird man in Österreich nur mehr mit dem Instrument "Volksabstimmung" beikommen


Tatsächlich haben aber die Parteien Angst davor - eine klare Meinungsfindung kann nicht im Sinne von BERUFSpolitikern sein, welche allesamt vorgeben unsere Meinung zu vertreten.

In einer echten Demokratie wäre auch das erfrischend einfach.

Hier wird aber lieber gemauschelt und ein gutes Platzerl für Dumbo & Co gesucht.

Antworten Ch. Seidl
26.05.2011 16:39
1 1

Re: Viele Themen wird man in Österreich nur mehr mit dem Instrument

Blöd finde ich nur, dass Leute wie Sie Volksabstimmungen nur dafür verwenden wollen, um Dampf abzulassen. Wenn schon, gehören auch Volksabstimmungen über alle wichtigeren Dinge her, z.B. über die Hacklerregelung, die Pension ab 67 etc.

Antworten Antworten Karl Kater
28.05.2011 13:45
0 0

Re: Re: Viele Themen wird man in Österreich nur mehr mit dem Instrument

Mir ist nicht ganz klar, was Sie mit "Leuten wie Sie" meinen?

Aber ein Blick in die Schweiz zeigt es einmal mehr, wie es gehen könnte.

Gast: total crash
26.05.2011 14:40
2 0

Gestern standen wir,(die ÖVP) am Abgrund

heute sind wir schon einen Schritt weiter.

Ahbruahahahaha {:-0

Nach der Wahl:
Wir haben ein überweltigendes Wahlergebnis eingefahren,aber wer ist der eine Wähler der uns seine Stimme gab?

 
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