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Einigung: "Töchter" kommen in die Bundeshymne

13.07.2011 | 13:44 |   (DiePresse.com)

Die Frauensprecherinnen von SPÖ, ÖVP und Grünen verkünden eine Einigung im Streit um die Bundeshymne. Die Änderung soll Anfang 2012 in Kraft treten.

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Der Text der österreichischen Bundeshymne wird geändert. Neben den "großen Söhnen" werden künftig auch die "Töchter" besungen. Darauf haben sich SPÖ, ÖVP und Grüne geeinigt, wie deren Frauensprecherinnen Gisela Wurm, Dorothea Schittenhelm und Judith Schwentner am Mittwoch verkündeten. Auch das BZÖ zeigt sich gegenüber einer Änderung aufgeschlossen.

Der Antrag auf Änderung wird am 21. September in Erster Lesung im Plenum des Nationalrats behandelt und am 6. Oktober im Verfassungsausschuss. Geplant ist ein Expertenhearing, um eine zur Melodie passende Textänderung zu finden. Offiziell gesungen werden soll die geschlechtergerechte Hymne ab 1. Jänner 2012.

Genauer Wortlaut noch nicht fix

Wie die Textänderung genau aussehen wird, ist noch nicht fix. Das soll mit Experten beraten werden. Derzeit ist im Gespräch, die Zeile "Heimat bist du großer Söhne" durch die Wortfolge "Heimat großer Töchter, Söhne" zu ersetzen. Laut Schittenhelm könnte es aber auch beispielsweise "Heimat bist du großer Töchter und großer Söhne" heißen.

In der ÖVP hatte es zuletzt Streit um das Thema gegeben: Die frühere VP-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat wollte in ihrer Abschiedsrede im Nationalrat am Freitag den gemeinsam mit SPÖ- und Grünen-Frauen ausgearbeiteten Antrag auf Änderung der Hymne vortragen. Daran wurde sie aber durch Endlos-Reden eigener männlicher "Parteifreunde" gehindert. Der Antrag musste daraufhin schriftlich eingebracht.

Änderung "längst überfällig"

VP-Frauensprecherin Schittenhelm bezeichnete diese "Reibereien" am Mittwoch als ausgeräumt. Sowohl der Klubchef als auch der Parteichef stünden hinter der Textänderung. Die Aufnahme der Töchter in die Hymne sei "selbstverständlich" und längst überfällig", so Schitenhelm.

Kritik, dass die Änderung der Bundeshymne kein wichtiges Thema sei, wiesen die Frauensprecherinnen von SPÖ, ÖVP und Grünen zurück. Genau das Gegenteil sei der Fall. Sowohl die Grüne Schwentner als auch Schittenhelm berichteten, dass sie viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung bekommen haben. Schittenhelm hat nach eigenen Angaben sogar auf ihrer Mobilbox gesungene Textvorschläge vorgefunden.

--> Dichten Sie mit: Wie könnte man die Bundeshymne generell zeitgemäßer machen?

(APA/Red.)

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730 Kommentare
 
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Gast: GenderIn
13.08.2011 10:36
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Mehr Änderungen

Das können nicht die einzigen Änderungen bleiben! Wer genderInnengerecht und modern sein will, muss den Genitiv in der 2. Strophe ummodeln und Österreich umbenennen. Nicht nur, dass das ein reaktionärer und altertümlicher Name ist, nein, er beinhaltet auch das böse und politisch unkorrekte Wort "Reich". Pfui TeufelIn aber auch!

Land der Berge, Land der Seen,
Land der Äcker und Moscheen,
Land der Rechner, zukunftsreich!
Heimat bist du großer Kinder,
Volk, begnadet für die Inder,
Vielgerühmte Ostrepublik,
Vielgerühmte Ostrepublik.

Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst Europen du inmitten
Einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen AhnInnentagen
Die Last hoher Sendung getragen,
Vielgeprüfte Ostrepublik,
Vielgeprüfte Ostrepublik.

Mutig in die neuen Zeiten,
Frei und laizistisch sieh uns schreiten,
Arbeitslos, doch hoffnungsreich.
Einig lass in Geschwisterchören,
Multikulti, dir Treue schwören.
Vielgeliebte Ostrepublik,
Vielgeliebte Ostrepublik.

Gast: pensionär
27.07.2011 22:49
0 0

Paula schau oba

Heimat bist du großer Töchter
in Europa zum Gelächter ...

Antworten Gast: schwachsinn
03.08.2011 15:34
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bundeshymne

Ändern wir die Bundeshymne: Heimat bist du großer Söhne,Volk begnadet für das Schöne, auch Frauen sind von großem Nutzen: Kochen, waschen, bügeln, putzen... :)

Gast: Dr Wolfgang Streitenberger
20.07.2011 09:43
0 0

Gesitiges Eigentum ist zu beachten

Minister Töchterle hat vollkommen recht, endlich eine vernünftige Stimme, denn es gilt den Text der Bundeshymne als historisches Dokument, als Ausdruck des Zeitgeistes UND auch als künstlerisches Produkt im Sinne des Urheberrechtes vollkommen unangetastet zu lassen. Würde und geistiges Eigentum der Autorin sind zu beachten!

Und wenn die Bevölkerung mit der Bundeshymne nicht einverstanden ist, dann soll eben eine neue gesucht und gefunden werden - sie wird dann ebenso wie die alte Ausdruck unserer Zeit sein - unvermeidlich. Ein Dichterwettbewerb und eine Volksabstimmung über die von einer Fachjury ausgewählten drei geeignetsten Texte wären wohl eine demokratische Lösung.


Gast: Gast 2011
18.07.2011 15:47
0 0

wann kommt Gütesiegel für Politiker?

nachdem schon bald Tagesmütter ein Gütesiegel brauchen wäre das doch auch für Politiker angebracht. Es kann doch nicht sein, daß jeder dahergelaufene Trott.. bei uns in der Regierung oder im Nationalrat sitzen darf! Bei einem Mindestmaß an Intelligenz könnten keine so unsinnige Forderungen kommen.

Gast: Relativist
17.07.2011 21:19
0 0

Wenn schon,

dann aber bitte auch die Melodie ändern. Die derzeitige Melodie ist ja eh zum Einschlafen.

Wenn Politikerinnen unter Politiker arbeiten

dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass diese das unterordnen (hier beruflich) unter die Männer ganz schön nervt.
Daher möchten sie wenigsten auch in der Bundeshymne verteten sein. Denn in Wahrheit werden meiner Meinung nach im politischen Leben viellfach den männlichen Denk-, und Lösungsansätzen gefrönt.
Darum nicht meine herzliche Gratulation dazu, dass jetzt Spindelegger sich das auch vorstellen kann.
Wieder ein Mann, der sagt, dass die Frauen jetzt eh drinnen sein können!
Unter dieser mM nach gedulteten Zusage frage ich mich, ob ich das dann wirklich noch wollen soll?

Die beste Lösung

wäre glaub ich, den Text der spanischen Hymne 1in zu 1in zu übernehminnen.

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Die Hymne mit verändertem Text

verstößt übrigens eindeutig gegen das Urheberrecht.
Aber das ist ja Lobbyistenfrauen wie der Gselchten wurscht!

Gast: Gutstav der Weise
15.07.2011 21:46
0 1

Die FP-Berufsposter, die sich hier aufregen,

kennen nicht einmal die erste Strophe ...

Die allermeisten Medien

bei uns buckeln - gleich wie die Politiker - vor dem linken Zeitgeist.
Da lob ich mir die Kronen-Zeitung, in welcher heute der Schriftsteller Mathias Grilj ua. sagt: "Wenn den Leuten eine Hymne nimmer passt, kann man ja täglich eine neue schreiben. Aber das Werk einer Dichterin ist tabu". Und Chefredakteur Christoph Biro schließt sich dem vollinhaltlich an.

1 0

Re: Die allermeisten Medien

Die ÖVP zählen Sie auch schon zu den Linken?

Antworten Antworten Gast: Gast 2011
18.07.2011 15:40
0 0

Re: Re: Die allermeisten Medien

die ÖVP gibt es nicht mehr! Das war ehemals eine Wirtschafts- und Familienpartei. Heute nennt sie sich SPÖVP und ist Steigbügelhalter für einen schwachen, linken Bundeskanzler.

Gast: HWHU
15.07.2011 12:03
4 1

Der Reimer ist kein Schleimer

Heimat voller Suffragetten,
Die es gerne wie folgt hätten:
Die Texte alle umgemodelt,
Die deutsche Sprach‘ total verdodelt,
Hinter jedem Er ein In,
Das Sprechgefühl total dahin.
Da denkt der Reimer (so ein Schlimmer!):
Von Deutsch habt ihr wohl nicht viel Schimmer!
Und außerdem noch denkt er sich:
Des Weiteren ist fürchterlich -
Und zudem auch nicht zu fassen -
Wie sich viele brav anpassen,
Willensschwach und subaltern...
Das haben die Emanzen gern.

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Re: Der Reimer ist kein Schleimer

Großartig!

Re: Der Reimer ist kein Schleimer - pqp - priorität qualitätsverbesserung politischer systeme

dichandisten und dohnalisten - gleichgewicht des schreckens.

was spricht dagegen: töchter, söhne statt söhne zu sagen?

was spricht dagegen: jenen zu helfen, die diskriminiert werden?

in der krone schreiben, schrieben kardinäle: was spricht dagegen, "gläubig" aus dem text der bundeshymne zu streichen (trennung zwischen kirche und staat)?

was haben diskriminierte von einer aufrechnung: in diesem sinne plädiere ich für den gleitenden ausstieg aus allen religionen und religionsähnlichen ideologien bis zum 31.12.2050, 24 uhr.

dazu gehört der mainstream-feminismus in österreich (dohnalismus). dohnal ist mir nicht unsympathisch gewesen (ich ihr auch nicht).

dohnalismus (mainstream-feminismus in österreich: das merkt sich kein mensch) führt wie jede religionsähnliche ideologie (gekennzeichnet durch kritikresistenz und fanatismus, bekämpfung der ungläubigen - unter anführungsstricherln) dazu, dass menschen schäden zugefügt werden.

wenn's nach mir geht: gibt es in österreich (statt erster, zweiter, dritter klasse) kinder, eltern, großeltern erster klasse.

auch schwarz-blau diskriminiert kinder, eltern, großeltern, wenn es sich um keine richtigen eltern, großeltern handelt, nämlich solche ohne trauschein.

höchste priorität sollte haben: qualitätsverbesserung politischer systeme. was ist getan worden in der zeit seit gründung der ersten republik: um die qualität politischer systeme zu verbessern? fast gar nichts.

schlechte politik (-->), schlechte bildung, medien, medizin usw.

Gast: cafetier
15.07.2011 11:04
1 1

kann man ...

... bitte das "cafe landtmann" in "landtfrau" umbenennen - um gendergerecht zu bleiben ...

Antworten Gast: e.e.
15.07.2011 16:50
0 0

Re: kann man ...

Korrekt wäre: LandtmannIn oder ?

Gast: FOX
15.07.2011 11:04
1 1

Keine Änderung der Bundeshymne!

Weil es jetzt reicht und das erträgliche Ausmaß überschritten wurde, werden die Regierungsparteien bei der nächsten Wahl abgestraft werden!

Gast: einefragehättibittschön
15.07.2011 08:49
2 1

...und was ist mit der "internationale"

...brüder (und schwestern) zur sonne, zur freiheit, brüder (und schwestern) zum lichte empor... grölen das nicht die sozis bei jeder gelegenheit? was sagt die rote bonzenelite zu so etwas?

Antworten Gast: pensionär
18.07.2011 15:24
0 0

Re: ...und was ist mit der

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor,
hel aus dem dunklen Vergangnen
leuchtet die Zukunft empor!

Seht, wie der Zug von Millionen
endlos aus Nächtigem quillt,
bis eurer Sehnsucht Verlangen
Himmel und Nacht überschwillt!

Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder, das Sterben verlacht!
Ewig, der Sklav’rei ein Ende,
heilig die letzte Schlacht!

"Brüder zur Sonne zur Freiheit" siehe
http://www.google.at/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4RNTN_deAT346AT347&q=br%c3%bcder+zur+sonne+zur+freiheit+youtube

die deutsche Nachdichtung von
Smelo tovarishi v nogu ...
http://www.youtube.com/watch?v=n6HVq8WL28w

Re: ...und was ist mit der

Das ist nicht die Internationale, die lautet anders.

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei'n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt'gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|

Gast: L0L
15.07.2011 02:59
2 1

DR.HUMBUG

... Sie erinnern sich : Einsteigen und aufsteigen ! Natürlich mit HUMBUG ... Steigen Sie ein und absolvieren sie den Extremfeminist 2 auf Alice Schwarzer-"Nivo" ... und natürlich den Hymnenabänderungskurs 10 ... und das sogar neben dem Kindergartenbätschelor !

Gast: wolff1160
14.07.2011 22:50
3 2

Man muss zwei Verse ändern

(wenn man schon glaubt, dass man unbedingt muss).
Statt:

Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne

neu:

Deine Töchter, deine Söhne
sind begnadet für das Schöne.

das ist sprachlich richtig, klingt nicht ungelenk und passt sich der Melodie problemlos an.

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Re: Man muss zwei Verse ändern

Und sonst finden Sie die Hymne zeitgemäß?

Antworten Gast: robirob 2.0
15.07.2011 11:22
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Re: Man muss zwei Verse ändern

Mutig in die neuen Zeiten
Frei und gläubig sieh uns schreiten
mich stört das wort gläubig! Können Sie Bitte das auch neu texten?
Mein Vorschlag: statt "gläubig" das Wort "fleißig" verwenden.
Auch die Musik sollte man neu komponieren (nicht aber popig).

 
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