Bundesheer: Entacher ruft Berufungskommission an

11.08.2011 | 10:30 |   (DiePresse.com)

Dem abgesetzten Generalstabschef wurde noch kein Bescheid mit der Begründung der Absetzung zugestellt.

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Der von SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos abgesetzte Generalstabschef Edmund Entacher hat sich an die im Bundeskanzleramt angesiedelte Bundesheer-Berufungskommission gewandt. Das Verteidigungsressort bestätigte am Donnerstag entsprechende Berichte von "Profil" und "Kurier". Die sechsmonatige Frist, in der das Ministerium einen Bescheid mit der Begründung der Absetzung ausstellen hätte sollen, ist Ende Juli abgelaufen. Daher war es für Entacher möglich, sich bereits vor Erhalt des Bescheids an die Kommission zu wenden.

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Der Sprecher von Minister Darabos sagte, der Grund für die Verzögerung der Bescheid-Zustellung liege ausschließlich bei Entacher selbst. Denn dieser habe durch "mehrmalige Einwendungen" und durch "viermalige Akteneinsicht" sowie den mehrmaligen Wunsch auf Fristverlängerung das Verfahren selbst hinausgezögert.

Bescheid soll "ehebaldigst" zugestellt werden

Der Bescheid sei nun in Endbearbeitung und werde "ehebaldigst" Entacher zugestellt. "Denn es ist in unserem Interesse, das Versetzungsverfahren rasch abzuschließen", so der Darabos-Sprecher.

Dass Entacher nun bereits vor Erhalt des Bescheids die Berufungskommission angerufen hat, habe für das Absetzungsverfahren "keine große Relevanz", so der Sprecher. Denn der abgesetzte Generalstabschef hätte sich sowieso - auch nach Erhalt des Bescheids - an die Kommission gewandt - das habe er ja bereits mehrmals angekündigt. Dass er nun bereits jetzt diesen Schritt getätigt hat, sei Entachers "gutes Recht".

(APA)

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142 Kommentare
 
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Entacher

frage an athos:

sind sie direkt im kabinett beschäftigt und dürfen sie für ihre kommentare am sonntag auch brav überstunden schreiben oder bekommen sie sonstwie eine vergütung ??

oder sind sie in einer agentur beschäftigt, die das bmlv für das schreiben schöner kommentare sehr gut bezahlt ??

Gast: ModernDenkender
28.08.2011 20:10
0

Wehrpflicht

Wie war das im Jahr 2000 ? Da wollte ja die OEVP das Berufsheer. Da hat die Offiziersgesellschaft ja auch nicht aufbegehrt. Warum jetzt ?

wieviele seiten hätte wohl ein schreiben an darabos

um den vertrauensverlust des bundesheeres in diesen zusammenzufassen

der typ macht sich einfach nur noch lächerlich, dass er nie viel respekt im heer haben wird, war schon von anfang an bekannt, was die frage aufwirft warum ihn die spö dann 2 mal zum verteidigungsminister machte, dass er aber mit einer derart kindischen aktion den letzten funken glaubwürdigkeit und respekt, nicht nur bundesheer intern sondern auch vor der zivilbevölkerung, verspielt hätte wohl kaum einer gedacht

ist die personaldecke der spö wirklich derart dünn, dass sie ständig irgendwelche inkompetenten kasperln in wichtige positionen hiefen müssen (rudas, darabos, schmidt, faymann)

ich sage ja nicht, dass die övp um soviel besser ist (strasser,erwin pröll,berlakovic) sie haben aber wenigstens noch halbwegs kompetente personen in der regierung (fekter,kurz,spindeleger)

die spö ist aber nicht einmal in der lage das verteidigungsministerium anständig zu führen, wobe der posten des verteidigungsministers mit dem des innen/außen oder finanzministers verglichen, eine ruhige relativ anspruchslose kugel ist

Re: wieviele seiten hätte wohl ein schreiben an darabos

eine Einzige, in der steht "gehen Sie bitte aber bald!" würde für diesen Grössenwahnsinnigen schon reichen ;-)

Naja also die VP mit dem Personal, erscheint genauso traurig wie ihr Koalabär, und unterscheidet sich in gar nichts ausser viel für nichts (leistungsbezogen?) kassieren wollen!

@ Athos, der tapfere Musketier des Kö..Ministers

Irgendwie erwecken Sie bei mir die Vorstellung / Vermutung, Sie wären ein braver aufstrebender (oder auch schon etwas weiter gekommener) Günstling des Ministers aus dessen Kabinett - also nicht ein vereidigter Beamter sondern aus der persönlich loyalen Dienerschaft, die sich jeder Minister zulegt.

Re: @ Athos, der tapfere Musketier des Kö..Ministers

Fast richtig....

Es scheint sich hier - entsprechend Semantik und Inhalt, ebenso wie dem Stil des Alias folgend - um ein weiteres Posting-Alias von Fr. Bader zu handeln. Zu finden auf www.ceiberweiber.at.

Andere bereits verwendete Usernamen waren "Baghira der wilde Kater" bzw. "Roter Kater"...

Gast: international_
25.08.2011 14:55
7

action im verteidigungsresort

wie unterbeschäftigt muss eigentlich jemand (bzw. seine abteilung) sein, dass sich die zeit findet, ein dokument mit 224(!) seiten zu erstellen, nur um einen in ungnade gefallenen mitarbeiter loswerden zu können?

bis vor ein paar monaten war herr entacher ein offenbar geschätzer leitender mitarbeiter und jetzt plötzlich - weil er herrn darabos nicht mehr passt - findet oder erfindet man 224 seiten missetaten, die merkwürdigerweise vorher niemandem aufgefallen sind????????

Antworten Gast: Athos der tapfere Musketier
25.08.2011 17:19
0

Re: action im verteidigungsresort

erstens: 224 seiten wurden es, weil entacher dauernd einwendungen machte, die zu berücksichtigen sind.
zweitens: mehr logik und weniger scheuklappen - man verliert nicht von einem tag auf den anderen das vertrauen. irgendwann fragt man sich aber, wenn unzuverlässigkeiten sich häufen, ob das alles unbeabsichtigt ist (auch dann braucht man mitarbeiter, die zuverlässiger sind) oder absicht. ergo beobachtet man (gerade in diesem bereich, wo es um sicherheit geht), und kann dann später auf diese beobachtungen zurückgreifen. entachers verhalten ende jänner ist ja aufschlussreich: streichungen an einschätzungen des generalstabs, die über seinen tisch gingen, ehe sie zum minister kamen. er sagte dann, das war nicht er. aha, auf seinem tisch? aber das ist nicht alles, er ist in besprechung mit darabos, wo es um die heeresmodelle geht, keine kritik seinerseits, gibt dann aber interview (dazu bräuchte er das okay des ministers), und davon erfährt der minister erst, als das profil in druck ist. das macht man in einer so hierarchischen struktur dann, wenn einem alles wurscht ist (dann kann man auch so fair sein und gehen) oder wenn man meint, jemanden im hintergrund zu haben. der mächtiger ist als der minister ("mir kann der eh nicht, wenn der wüsste").

Antworten Antworten Gast: Gerechtigkeitsfanatiker
30.08.2011 09:04
0

Re: Re: action im verteidigungsresort

Sie haben über Abläufe im Verteidigungsressort keine Ahnung! Damit Entacher mitreden hätte können muüsste er vorher die übermächtige Position des Kabinettschefs überwinden. Wie mittlerweile jeder weiß hat der Kabinettschefs den Generalstabschef nie mit dem Minister alleine gelassen, so dass auch keine tatsächlichen Gespräche ohne Einmischung des Kabinettschefs möglich waren. Dass der Generalstabschef des oberstes militärisches Organ nicht die Interessen der Politiker sondern die des Heeres wahrnehmen soll ergibt sich aus einer Arbeitsplatzbeschreibung. Dass er auch als österreichischer Staatsbürger das Recht auf freie Meinungsäußerung hat ist ein demokratisches Grundprinzip das auch einem General zugestanden werden muss. Die Abberufung Entacher erfolgte zwar mit Unterschrift Darabos aber angeordnet durch Kammerhofer, Hirsch und Czitkofits welche massiv auf den Bundesminister einwirkten. Mit der Abberufung Entachers hat der Minister sich und der SPÖ keinen guten Dienst erwiesen. Man kann nicht einen Fachmann mit einer 40 jährigen Erfahrung einfach entsorgen weil er seine Meinung offen kund tat. Für mich ist Darabos ein braver Parteisoldat der alles macht was im Faymann sagt und dem zur Unterstützung Laura Rudas beigegeben wurde. Gusenbauer hat weder dem Staat noch Darabos Gutes getan als er diesen zum Minister machte. Eines muss klar sein, man kann keinen Zivildiener und Historiker zu einem Verteidigungsminister machen der in seiner Grundeinstellung Pazifist ist!!!!!

Antworten Antworten Gast: alatheus
25.08.2011 19:13
1

Re: Re: action im verteidigungsresort

Man kann sicher nicht behaupten, dass Norbert Darabos ausschließlich Fehler gemacht hat. Die Wiedereinführung der Milizübungen Ende 2007, ca. 11 Monate nach seinem Amtsantritt, war eine absolut vernünftige Entwicklung (Auch wenn diese realpolitisch sicher von Beamten des BMLV und nicht direkt vom Minister ausging.). Dass er sowohl von Wilhelm Molterer, als auch von Josef Pröll regelmäßig bei Budgetverhandlungen "über den Tisch gezogen" wurde, weil eine angemessene Budgeterhöhung politisch von keiner der Koalitionsparteien angestrebt wurde und sie dauernd Quasi-Oppositionspolitik gegenüber dem jeweils anderen Regierungspartner betreiben, kann man wohl nur zu einem Teil seiner Person anlasten (evtl. wegen mangelnden Interesses am Amt des Verteidigungsministers). Die Initialzündung für den Dauerkonflikt mit der ÖOG waren seine katastrophalen "Vergleichsverhandlungen" mit der Eurofighter GmbH. Und die Politik des Ministers gegenüber der Offiziersgesellschaft war, obwohl diese von Anfang an klarstellte ihn an seinen Taten messen zu wollen, seit Anfang 2007 von Lippenbekenntnissen und Nichtbeachtung geprägt.
http://www.bundesheer.gv.at/cms/artikel.php?ID=3761

Allerdings gab es in den letzten Jahren kaum einen Minister, der sich so konsequent selbst beschädigt hat und diese Schädigung durch parteipolitisch motivierte Machtspielchen auszugleichen bestrebt war, wie dieser Ressortleiter (Ein ähnliches Bei

Antworten Antworten Antworten Gast: empörterSchreiber
27.08.2011 20:26
0

Re: Re: Re: action im verteidigungsresort

und jetzt sie raten sie mal auf welchem Mist die Wiedereinführung der Milizübungen gewachsen ist (kleiner Tipp: fängt mit En an, hört mit acher auf, dazwischen ist noch ein t

Antworten Antworten Antworten Gast: Athos der tapfere Musketier
26.08.2011 11:53
0

Re: Re: Re: action im verteidigungsresort

es haben sich sehr viele entschieden, darabos zu beschädigen, mit einer kindischen, dummen, unreifen einstellung "wäh, er hat zivildienst gemacht, bäh, das ist unfair, der darf nicht vm sein".
viele verletzen auch ihren treueeid zu österreich mit dieser haltung:

„Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen. Ich gelobe, den Gesetzen und den gesetzmäßigen Behörden Treue und Gehorsam zu leisten, alle Befehle meiner Vorgesetzten pünktlich und genau zu befolgen und mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen.“

letztlich ist es auch das, was entacher getan hat - ergo wurde er zu recht abberufen. er hat seinen vorgesetzten hintergegangen und - siehe bescheid - immer wieder befehlen nicht unverzüglich folge geleistet. wer bei einer besprechung in sachen heeresmodelle keine kritik übt (dort würde sie hingehören) und dann ein nicht genehmigtes interview gibt, von dem der minister erfährt, wenn es in druck ist, zeigt damit, dass er nicht gewillt ist, der führung gehorsam und respekt entgegenzubringen. und hat an der spitze des generalstabs und sonstwo im heer nichts verloren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: alatheus
26.08.2011 18:00
1

Re: Re: Re: Re: action im verteidigungsresort

Diese "Befehle" denen General Entacher angeblich "nicht Folge geleistet" haben soll, wurden von einer Gruppe von Beamten des Ministeriums NACH DER OFFIZIELLEN ABBERUFUNG recherchiert, um IRGENDETWAS gegen ihn in der Hand zu haben. Teilweise Dinge die Jahre zurücklagen und in diesem Zusammenhang irrelevant sind. Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung wird durch die ADV übrigens nicht ausgehebelt. Der General hat auf diese Weise auch das Ansehen des Bundesheeres nicht beschädigt oder dgl.

Auf 224 Seiten wird der Vertrauensverlust von Minister Darabos dargestellt. Sieben Monate hat der General auf dieses Schreiben warten müssen.

wie so jemand (Wehrdienstverweigerer) Minister werden konnte, steht allein in den Statuten der Partei geschrieben, und sollte baldig reformiert werden, bevor weitere Schäden (Eurofighter) wegen Unfähigkeit entsteht.

Nicht nur ich würde mir eine parteilose Expertenregierung wünschen, damit endlich schluss ist mit all bisher bekannten und noch unbekannten schädlichen EInflüssen !

Am besten gleich im Justizministerium beginnen und einen Fiedler bestimmen, um endlich den alten Mist an Korruption zu beseitigen, der ja erst diese völlig sichtbar unfähigste Regierung dieser Republik, zusammengesezt aus unzähligen Koalas, ausmacht !

Antworten Gast: Athos der tapfere Musketier
25.08.2011 17:21
0

Re: Auf 224 Seiten wird der Vertrauensverlust von Minister Darabos dargestellt. Sieben Monate hat der General auf dieses Schreiben warten müssen.

sie irren: das steht in der bundesverfassung - jede und jeder kann jedes ressort übernehmen.
übrigens gehört die bundesverfassung zur republik (republik, nicht militärdiktatur!) österreich, der auch entacher die treue geschworen hat.

Jeder der dieses Amt ausübt ist auch den geltenden Gesetzen, also der Wehrpflicht, verpflichtet.


Darabos auf dem hohen Ross

Die grosse Mehrheit der Bevölkerung spricht sich gegen einen Minister Darabas aus, und das seit Jahren!!! Darabos darf hunderte Millionen veruntreuen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Diese Regierung arbeitet gegen die Bevölkerung und gegen den Auftrag, für diesen ein Eid abgelegt wurde.
Auch in diesem Fall ist Darabos nicht fähig, innerhalb der Frist von sechs Monaten einen Bescheid auszustellen! Dieser Mann entscheidet aus Selbstherrlichkeit und ignoriert alle Pflichten. Dieser Minister darf ungestraft dem österreichischen Volk Schaden zufügen! Wie lange müssen wir diesen Volksschädling noch ertragen??? Wann wird dieser Dummkopf vom hohen Ross geholt, um keinen weiteren Schaden anrichten zu können?

Gast: Österreicher
25.08.2011 13:18
6

Unfähigster Minister

Seit Jahren hat die österreichische Bevölkerung in diesen „unfähigsten Minister“ kein Vertrauen, seit Jahren schädigt dieser „selbstherrliche Minister“ die Österreicher, aber wo bleiben hier die Konsequenzen???
DAS ÖSTERREICHISCHE VOLK IST UNENDLICH MEHR ALS DIESER DUMMKOPF UND VOLKSSCHÄDLING VON MINISTER!!! WANN WIRD IM SINNE DER BEVÖLKERUNG ENTSCHIEDEN???

Der ist gut!

"weil der Minister kein Vertrauen mehr in seinen Generalstabschef hatte"

Müsste es nicht vielmehr richtig heißen:

"weil der General kein Vertrauen mehr in seinen Minister hatte"

Antworten Gast: Athos der tapfere Musketier
25.08.2011 13:05
0

Re: Der ist gut!

so wurden sie indoktriniert, aber lesen sie das:

http://www.heute.at/news/politik/So-sollten-wir-alle-getaeuscht-werden;art422,523358

"Mit den aufgeflogenen Streichungen Entachers im Akt wäre das von den Experten bestgereihte Zukunftsmodell abgewertet worden - natürlich wäre das auch negativ für die Pläne zur Abschaffung der Wehrpflicht. Klar, dass es nach so einem Vorfall Konsequenzen geben muss. Das kann sich kein Vorgesetzter bieten lassen."

Und: Nicht nur Darabos wäre so mit diesen "Änderungen" getäuscht worden, sondern die gesamte Republik hätte wichtige Argumente für ein Wehrpflicht-Ende nie erfahren. Aus dem engeren Umfeld des Verteidigungsministers ist zu hören, dass dieser von Entacher »auch persönlich sehr enttäuscht« sei: Darabos sprach noch am Freitagvormittag bei einem Sektionsleiter-Treffen mit dem General - ohne dass dieser irgendwie eine Kritik geäußert hätte. Erst am Offiziersball in der Nacht auf Samstag (um zwei Uhr früh) berichtete Entacher, dass er profil ein Interview gegeben habe.

es könnte sein, dass die sache mit den modellen auch ein lackmustest für entacher war, zum abklären eines bereits länger bestehenden verdachts (wegen vertrauensverlust). und siehe da, er manipuliert herum und gibt dann ein interview, das er vorher genehmigen lassen hätte müssen (gilt für militärs), und kritisiert das, was er selbst ausgearbeitet hatte.

Antworten Antworten Gast: empörterSchreiber
25.08.2011 17:14
1

Re: Re: Der ist gut!

Liebe Frau Bader,

das war eine von mehreren glatten (nachweisbaren) Lügen von Darabos.

Dass Entacher nichts geschwärzt hat, hat er bereits nachgewiesen.

Aber immer wieder lustig, wie sie solch einen Schwachsinn wieder zutage bringen ;)

Ihrer ist aber auch gut!


Wenn der Entacher nur ein Vierteljahr früher statt einem Wehrpflichtigenheer ein Berufsheer gefordert hätte, wäre er genau so geflogen!

Und unser allseits geschätzter und hochverehrter Herr Zivildiener - ich korrigiere: Verteidigungsminster - hätte damals keine 244-seitige Begründung gebraucht, da hätte eine kürzere Begründung gereicht (Bundesverfassung, Neutralität, Landesverteidigungsdoktrin usw., das Übliche halt).

Antworten Antworten Antworten Gast: Athos der tapfere Musketier
26.08.2011 11:57
0

Re: Ihrer ist aber auch gut!

erstens kann entacher kritik in besprechungen äussern - da hat er aber die klappe gehalten ("höchste zivilcourage", herr paulus?). zweitens braucht er eine genehmigung für interviews und kann nicht den minister vor vollendete tatsachen stellen - wenn das interview in druck ist, erfährt dieser es erst.

das allein reicht schon, und dass etwas, das in seinem büro gefunden wurde (schwärzungen an paper zu modellen) nichts mit ihm zu tun haben soll, ist absurd.

man denke an den treueeid auf die republik;

„Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen. Ich gelobe, den Gesetzen und den gesetzmäßigen Behörden Treue und Gehorsam zu leisten, alle Befehle meiner Vorgesetzten pünktlich und genau zu befolgen und mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen.“

Gast: 1. Parteiloser
25.08.2011 11:34
2

Die Kriege des beamteten Soldaten!

1. Krieg
Er war schlau genug, um zu erkennen, dass eine Abschaffung der Wehrpflicht das perfekte Bedienungsservice für die Beamtenschaft gefährdet. Auch schlau genug, zu erkennen, dass eine Abschaffung der Wehrpflicht den beamteten Soldaten eine Mehrarbeit bringen wird. Da wurde dann sofort in den Krieg gezogen, um diesen Wahnsinn zu stoppen. Bis heute konnte auch sein Gebiet verteidigen, er wurde nur auf einen Zuschauerposten verbannt.

2. Krieg
Er wollte diesen Krieg weitertreiben, konnte aber nicht, weil die erforderlichen Papiere fehlten. Jetzt geht es mehr um den Kampf wieder direkt an der Front stehen zu dürfen und die Verteidigung seiner Hoheitsgebietes. Nach einer Wartezeit sind nun aber doch die Papiere, also der Feind des beamteten Soldaten eingetroffen, sodass er nun in den Papierkrieg ziehen kann. Der Unterstützung der anderen Verteidiger des Hoheitsgebietes, die GÖD, konnte er sich schon sichern.

3. Krieg
Er ist schlau genug, dass er auch den 3. Krieg, den Krieg vor der Justiz, schon erkennen kann. Die Vorbereitung sind schon getroffen, den Krieg wird er bald beginnen. Diese Schlacht ist auch leicht zu gewinnen, wird doch die Entscheidung von Vertretern seines Hoheitsgebietes, als den Beamten und GÖDlern, getroffen werden.

Das sind die Kriege der beamteten Landesverteidiger. Das sind Kriege in eigener Sache und Kriege gegen das Land Österreich. Das gilt auch trotz meiner Überzeugung, dass Ö eine Wehrpflicht braucht, eine beamtete Landesvert. nicht!

Re: meiner Überzeugung, dass Ö eine Wehrpflicht braucht, eine beamtete Landesvert. nicht!

völlig richtig !

Re: Die Kriege des beamteten Soldaten!

SEHR GUT !!!

DER PERFEKTE KOMMENTAR zu dieser lächerlichen Figur namens Entacher.

 
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