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Web-2.0-Auftritt des Kanzlers startet am Nationalfeiertag

29.08.2011 | 18:28 |  REGINA PÖLL (Die Presse)

Kanzler Werner Faymann wird sich mit 26. Oktober neu auf einer Website, mit Handy-Apps für iPhone und Android, auf Facebook und Twitter präsentieren. Eigentlich hätte es bereits bis Sommer so weit sein sollen.

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Wien. Eigentlich hätte es schon bis Sommer so weit sein sollen. Dann dauerten die Vorbereitungen – EU-weite Ausschreibung inklusive – doch länger („Die Presse“ berichtete). Jetzt steht fest: Der neue Auftritt des Kanzlers im Web 2.0 startet fix mit Oktober, also am Nationalfeiertag. Dann wird sich Werner Faymann (SPÖ) auf einer neuen Internetseite, mit einer eigenen App, also Handy-Applikation für iPhone und Android, sowie im Social Network Facebook und im Online-„Tagebuch“ Twitter präsentieren.

Das gab seine zu Jahresbeginn eigens installierte Social-Media-Verantwortliche, Faymanns frühere Pressesprecherin Angelika Feigl, am Montag auch auf Twitter bekannt. Dort postet Feigl unter dem Nick-Namen „bkaangel“ – zu Deutsch: Engel des Bundeskanzleramts (BKA) – Kurzmeldungen über den Fortgang des Projekts. So hieß es gestern in der Früh nach einem „Presse“-Bericht zum Thema: „Offizieller Start von #Bundeskanzler #Faymanns Social-Media-Auftritt mit Website, App, FB und Twitter am 26. Oktober!“

Ins Projekt involviert ist außer Feigl, die Faymanns Kabinett angehört, der Bundespressedienst im BKA. Für die Konzeption und Realisierung insbesondere der Technik haben sich die Wiener „Skill3D GmbH“ und die Bietergemeinschaft „Dimoco“ durchgesetzt. Kosten wird das Projekt, das Faymann im „Web 2.0“ beliebter machen soll, BKA-Angaben zufolge rund 200.000 Euro in den ersten zwei Jahren. Faymann höchstpersönlich, nicht nur sein Team, will auf Twitter und Facebook Meldungen absetzen: dann aber mit einem eigenen Vermerk, dass er es war, der gepostet hat – und nicht ein Mitarbeiter.

Selbst sein „Online-Vorbild“, der im Web 2.0 besonders stark präsente US-Präsident Barack Obama, setzt angeblich gelegentlich selbst Nachrichten ab; dann mit dem Kürzel „bo“ am Ende des Postings. Faymann, so heißt es, will seine Nachrichten nicht nur mit seinen Initialen, sondern noch deutlicher als „Originale“ des Kanzlers kennzeichnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.08.2011)

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38 Kommentare
 
1 2
erxxich
31.08.2011 22:48
0 0

So wichtig wie Akne !!!

Aber leider für Steuergeld !!!!

Gast: Lächelnder Kapitän eines sinkenden Schiffes im Liegestuhl
31.08.2011 20:57
1 0

Mit oder ohne Web, Faymann ist bald weg


0 0

Re: Mit oder ohne Web, Faymann ist bald weg

Hoffe sehr. Frage : wer kommt nach der besser ist.

Antworten erxxich
31.08.2011 22:54
0 0

Karrikaturenmuseum Krems

Wäre ein guter, treffsicherer Entsorgungsplatz !!!!

0 1

Wahlwerbung nur mehr per email...


1 0

Re: Wahlwerbung nur mehr per email...


würde ich sehr begrüßen -

Da könnte ich den Spamfilter danach einstellen und müsste mir die E...köpfe nicht ständig von allen möglichen (die Umwelt belastenden) Plakatwänden anschauen...


Gast: Despotie der roten Hybris
30.08.2011 23:11
1 0

Null Empathie des Spesenritters Grinsemann

Faymann dokumentiert mangelndes soziales Einfühlungsvermögen, was bei einem roten Bundeskanzler ein besonders gravierender Charaktermangel ist, da er in Krisenzeiten und trotz der durch das SPÖVP-Regime der Bevölkerung aufgebürdeten Belastungswelle unverhältnismäßig hohe 200.000 Euro Steuergeld zu seiner egozentrischen Selbstinszenierung verschwendet, obwohl er seit vielen Jahren über ein genügend hohes Einkommen zum Selberbezahlen seiner federnplusternden Egopräsentation verfügt bzw. andernfalls
seine Werbeausgaben die SPÖ bezahlen müßte. Dieses gierige Kostenüberwälzen eines offensichtlich unterbeschäftigten Großverdieners auf die hart arbeitenden Kleinverdiener ist mir unverständlich und einfach nur degoutant.

Gast: Web 2.0 Auftritt
30.08.2011 17:38
4 0

Im Rahmen der sozialdemokratischen Chancengleichheit wünsche ich solch wundervolle Cyberspaceauftritte auf Staatskosten für jeden Österreicher um bloß 200.000 Euro; gleiches Recht für alle; ebenfalls Bundeskanzlereinkünfte für alle, denn wo bleibt sonst die von den Roten und Schmied mit der NMS propagierte Nivellierung der Chancen und Ansprüche?


Dem seine Sorgen möchte ich haben...

Hat wer € 200.000,- für mich? Ich wäre auch gerne Facebook...

Herzelichst
Ihr Lappe

P.S. Dass sich der nicht schämt - € 200.000,-...

Gast: Hehehe
30.08.2011 15:37
4 0

Grübel

Und wer erklärt dem Kanzler, wie man einen PC einschaltet?

2 0

Fehlbesetzung

Wird man nun endlich auch Details zur 7-Jahreslücke im Lebenslauf des Kanzlerdarstellers erfahren?

Antworten Gast: Vogel Strauss
30.08.2011 20:16
1 0

Re: Fehlbesetzung

Gönnen Sie dem armen Menschen doch eine kleine Auszeit ...

Gast: nasowas
30.08.2011 11:38
3 0

Bka ? Bundeskriminalamt_Engel?

So schön, wenn dafür nicht die SPÖ, sondern der Steuerzahler aufkommen darf... Als ob irgendjemand darauf neugierig wäre, außer die rote Mäderl & Buberlpartie.

Bolzen
30.08.2011 11:23
4 0

Selbst wenn er eine Web-3.0-Seite einrichtet...

...werde ich sie nicht besuchen.

Gast: @ed
30.08.2011 10:26
5 0

Kein Steuergeld für fehlendes Charisma und Inhalte

Schon ein äusserst bedenkliches Zeugnis, wenn Werner Faymann auf Facebook gerade mal 193 Personen "gefällt".

Heinz-Christian Strache hat, als Beispiel nur zum Vergleich, 104.464 Fans auf Facebook.

Fehlendes Charisma, klare Inhalte und Führungsqualitäten kann man nicht mit einer Social Media Offensive um 200.00 für eine "Zwangsbeglückung erzwingen".

Und bitte kein Steuergeld aus dem Bundeskanzleramt dafür verschwenden.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110830_OTS0032/fpoe-vilimsky-begruesst-ermittlungen-gegen-faymann-und-ostermayer


Gast: Huhn als Pfau
30.08.2011 10:24
7 0

Je weniger Inhalt, desto mehr PR

Als Sozialist 200.000 Euro Steuergeld zur Selbstinszenierung und für die Vertuschung der eigenen Unfähigkeit zu vergeuden, ist eine Frechheit!

Ein Bundeskanzler sollte im Dienste Österreichs arbeiten und handeln, nicht jedoch um teures Geld schauspielen.

Faymann dokumentiert damit, daß er mit seinem Amt gänzlich überfordert ist, da er nichts daraus zu machen weiß. Also sollte er zur Schadensbegrenzung zurücktreten. Grinsen alleine genügt nicht.

Antworten Gast: international_
30.08.2011 14:07
3 0

Re: Je weniger Inhalt, desto mehr PR

da wird der vizekanzler aber sicher auch bald einen modernen internetauftritt haben wollen und die schöne frau finanzminister und die noch schönere frau verkehrsminister und und ... und der steuerzahler wird blechen.

selbstbeweihräucherung gehört aus den parteikassen finanziert! aber selbst die füllen die steuerzahler mit wahlkampfkostenrückerstattung etc.!
was sich die österreicher alles gefallen lassen ist schon phantastisch!



Gast: whrwbr
30.08.2011 09:57
5 0

Als Soundtapete

fällt mir jetzt prompt die Titelmelodie vom Fernsehkasperltheater ein ...

bonzai
30.08.2011 09:06
3 0

web 2.0 ist ja schon sowas von 2003.

Gast: nichts dazugelernt
30.08.2011 02:40
6 0

Alles dringend notwendig, um sich mit leeren Sprechblasen zu positionieren


Anscheinend hat der Herr Bundeskanzler zu viel Tagesfreizeit, um sich mit solchem Kinderkram zu beschäftigen. Mitten in Krisenzeiten hat er nichts Wichtigeres zu tun! Dies offenbart, daß er sowieso nichts Substantielles zu vermelden hat. Die Zukunft unserer Kinder wird gerade verjuxt und der Herr Bundeskanzler hat lässig viel Zeit zum Chatten ... skandalös!

Hauptsache, es haben wieder die Tüchtigsten verdient...

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Wahnsinn...

ich kanns kaum mehr erwarten unseren BK Gayman im Web zu sehen!

6 0

Anbiederung

Wie überall geht es auch hier (fast) nur mehr um die Verpackung, aber kaum mehr um Inhalte.
Diese peinliche und unglaubwürdige Anbiederung wird wohl kaum funktionieren ...

Antworten Gast: Vogel Strauss
30.08.2011 09:46
0 0

Re: Anbiederung

Da kennst Du die Krone-Leser und Strache-Wähler aber schlecht ... die glauben alles, was ihnen eingeredet wird!

Gast: meerschwein
29.08.2011 23:29
0 0

nein, danke.

nuff said

sirgerald
29.08.2011 23:18
2 0

Pose

statt Inhalt.

Gast: werbistdu
29.08.2011 21:50
4 0

Soll er doch gleich

Handys verscherbeln dieser Clown, vielleicht kann er das besser.

 
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