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Fekter fordert von Telekom "lückenlose Aufklärung"

30.08.2011 | 15:56 |   (DiePresse.com)

Die Finanzministerin fordert die Organe der Telekom Austria auf, die Justiz einzuschalten, "wenn da etwas auch nur annähernd in die Nähe der Korruption kommt".

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In der Affäre um die teilstaatliche Telekom Austria hat sich nun auch VP-Finanzministerin Maria Fekter zu Wort gemeldet, in deren Zuständigkeit die Staatsholding ÖIAG fällt. Sie forderte am Dienstag von den Organen der Telekom eine lückenlose Aufklärung der Korruptionsvorwürfe und aller sonstigen Vorkommnisse.

Sie sei sehr froh, dass der Telekom-Aufsichtsratsvorsitzende und ÖIAG-Chef Markus Beyrer sofort eine Sondersitzung des Telekom-Aufsichtsrats einberufen habe, sagte Fekter. Es müsse sachlich und sauber vorgegangen werden. "Wenn da etwas auch nur annähernd in die Nähe der Korruption kommt, muss sofort Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft erstattet werden". Das müssten die Organe machen: "Nach dem Aktienrecht ist ganz klar geregelt, wer da handeln muss."

Es sei aber nicht jede Werbe- oder Sponsoringmaßnahme oder jedes Inserat gleich unter einen generellen Korruptionsverdacht zu stellen, betonte Fekter: "Daher weise ich gewisse Vermengungen zurück."

"Ziemliche kriminelle Energie"

Zum Vorwurf der Aktienkursmanipulation meinte die Ministerin, wenn sich das so bewahrheite, sei zunächst einmal eine "ziemliche kriminelle Energie" vorhanden gewesen. Da sei die Staatsanwaltschaft ja bereits eingeschaltet: "Das muss die Justiz aufklären."

Inhaltlich äußerte sich die Ministerin nicht weiter zu den Vorwürfen Telekom-Skandal.

(APA)

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441 Kommentare
 
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Re: Ein Lehrbeispiel

das wäre dank mafiaparagraphen leicht umsetzbar. wenn jemand nicht nachweisen kann woher/wohin das Geld, ist es eben drogengeld.

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Re: Re: Ein Lehrbeispiel

Die Frage ist nur,wer traut sich das? Jeder Beamte findet sich sogleich nach Zwieselstein versetzt.

Gast: Der Einäugige, mit solchene Kabeln!
30.08.2011 17:54
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Wer diesem Menschen noch etwas glaubt......

....ist selber Schuld.....erinnert ihr Euch noch an Pröll, das war der mit der Pinochio-Nase.......DER GANZE OBERE STAATSAPARAT GEHÖRT GEGEN UNVERDORBENE UNVERBRAUCHTE MENSCHEN AUSGETAUSCHT.....das was da jetzt bei der Telekom abläuft, läuft schon JAHRZEHNTE in sämtlichen Staatsnahen Betrieben ab und eingestellt wurden immer nur Menschen die sich korrumpieren lassen, ALLE ANDEREN SIND NICHT TEAMFÄHIG.-((
Ps: das Bekanntwerden dieser Korruptionen haben wir der Finanzkrise zu verdanken, weil damit haben diese VB NICHT GERECHNET!

Wir fordern von EUCH lückenlose Aufklärung,

Frau Fekter!

Aber die ÖVP will sich nur wieder durchblockieren.

Was für eine Schande!

Re: Wir fordern von EUCH lückenlose Aufklärung,

die SPÖ blockiert bei Offenlegung der Parteispenden und bei Inseraten...

Frag die Grünen, die bestätigen dir das sogar

Beschaffung / Heuchlerin der Extraklasse

Keine größere Beschaffung der öffentlichen Hand ohne dass Prozente in die Parteikassen fließen. Ebenso bei staatsnahen Unternehmen.
Das betrifft alle Parteien. Wenn was hochkommt versucht man Leute anzupatzen, die nicht mehr wichtig sind. Warum glaubt man wohl dass Herr Schlaff den Herrn Colombo als Finanzchef von der Telekom zur RHI geholt hat.
Aus Dankbarkeit für die gute Abwicklung des Bulgariendeals. Dankbar ist er auch wegen der guten Abwicklung des Weißrusslanddeals. soll auch nicht zum Schaden der Parteikassen gewesen sein. So bleibt man auch als nicht bewiesener Verbrecher vor jeder Verfolgung sicher. Grasser zeigt uns das auch, er weiss einfach zu viel von Allen.

Gast: Lückenlose Aufklärung gefordert
30.08.2011 17:29
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Interessant, die Grüne Lobbyistin Monika Langthaler ist zufällig Geschäftspartnerin von Rauch-Kallat, die zufällig die Gattin von Alfons Mensdorff-Pouilly ist?


http://www.brainbows.com/en/services/strategic-counselling-and-lobbying

„Die langjährigen guten Beziehungen von brainbows zu Wirtschaft, Politik, NGOs und Interessensvertretungen sowie zu den Medien bilden ein stetig wachsendes Netzwerk. brainbows verknüpft die verschiedenen Interessen aller Ansprechpartner sinnvoll und effektiv miteinander.“

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http://www.eup.at/news/aktuell/detail/article/beteiligung-brainbows.html

http://www.lead-group.at/

http://www.publicinterest.at/jart/prj3/publicinterest/main.jart?rel=de&content-id=1239028364439&reserve-mode=active
25 %-Beteiligung von Rauch-Kallat !! (+ Büro in EU-Brüssel)

Erstaunlich, was?

Antworten Gast: "Manufacturing Consent" – Das korrumpierende Meinungskartell in Österreich
30.08.2011 22:10
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Re: Interessant, die Grüne Lobbyistin Monika Langthaler ist zufällig Geschäftspartnerin von Rauch-Kallat, die zufällig die Gattin von Alfons Mensdorff-Pouilly ist?

Die Korruptionsskandale verwundern keinesfalls, wenn man diese Zusammenhänge liest:

http://www.datum.at/7809/stories/5780399

http://www.datum.at/0108/stories/4587303/

Solche die öffentliche Meinung dominierende Machtfülle einiger ex-Politiker und die damit einher gehende Machtkonzentration einiger Lobbying/PR-Unternehmen im Dunstkreis der Parteipolitik im Herrschaftsbereich Staat/Medien/Manipulation in einem so kleinen Lobbying/PR-Markt wie Österreich läßt die vorgetäuschte (Schein-)Demokratie zur Farce verkommen. Der von diesen manipulierte Wähler darf zwar links oder rechts wählen, wählt jedoch auf jeden Fall hintergründig ein rot-schwarz-grünes Meinungskartell, was die Ausgrenzung der FPÖ verständlich macht, da diese populistisch die originäre Volksmeinung vertritt und somit als deren unliebsamer Störfaktor auftritt. Die durch Manipulation künstlich konstruierte, alle zu dominieren trachtende Mehrheitsmeinung dient m.E. der bequemen Selbstbereicherung der involvierten Parteien und Machtklüngel sowie der Vertuschung bzw. Beschönigung der die manipulierte Bevölkerung ausbeutenden und abkassierenden Machtkartelle samt ihrer wildwuchernden Korruption, gefördert durch skrupellose skandalöse Amigopolitik. Dieser institutionalisierte Machtmißbrauch wirkt in seiner Dominanz einschüchternd und mündet in einem großen Schweigen und Gewährenlassen, wie wir es aus despotisch regierten Bananenrepubliken, Stasi-DDR, Sowjetrepubliken unter der Knute der Oligarchen nur zu gut kennen.

Gast: Esche
30.08.2011 17:22
3 0

Die ÖVP sollte eine Wahrheitskomission einrichten

und ihre eigene Beteiligung an diesem Sumpf aufklären. Unter Leitung von Werner Doralt und Heinrich Neisser wäre so etwas rasch möglich. Alle Teil- und Vorfeldorganisationen müssten ihre Finanzierung offenlegen...

Dann sollte sie am besten

in der eigenen Partei anfangen.

Gast: g749+
30.08.2011 17:02
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ein treppenwitz

gerade die fekter eine schüsselvertraute fordert lückenlose aufklärung

Gast: gyros Kastatos
30.08.2011 16:40
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Die Ministerin mit der schrillen Stimme...

...sollte bei den Parteifreunden und - kasse um Aufklärung forschen!!

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Bevor Schlaff, der Hauptprofiteur, auch nur angeklagt wird

sitzt die gesamte Regierung im Häfen.

Gast: Plach2
30.08.2011 16:18
9 0

Das ist der Witz des Tages!

Seit dem Krieg versorgen SPÖ+ÖVP im Proporz ihre Parteigünstlinge beim Staat und staatsnahen Betrieben.

Ohne einem Parteibuch bei der Polzei, Staatsanwaltschaft oder Richter geht gar nichts.

Daher verkünden SPÖ+ÖVP immer wieder: "Sie haben volles Vertrauen in die Justiz".

Ähnlich war es vor mehr als 20 Jahre in der DDR auch. (Ohne SED ging auch nichts)

Antworten Gast: Unternehmer
30.08.2011 17:22
3 0

Re: Das ist der Witz des Tages!

so ist es....u. so wird es noch lange bleiben,zumindest so lange wie "wir" unser staatsschuldenkonto(-300 mrd. euro)weiter überziehen können u. den ganzen wahnsinn bezahlen incl. 50% steuerlast für nettozahler.... ein system in dem posten u. jobs nicht nach qualifikation besetzt sondern nach parteizugehörigkeit kann nur solche situationen wie diese hervorbringen....auch in der privatwirtschaft gibt es oft elend,aber das schäbigste privatunternehmen ist noch immer besser als jedes staatsnahe unternehmen gleich wie die schleissigste demokratie besser ist als jede regime regierung .....

Mir kommt vor die Fekter ist die letzte vernünftige in der ÖVP

Und da ja das vertrauen in die Justiz auch nicht mehr das aller beste ist sollte man jedenfalls einen Untersuchungsausschuss machen (schon zur Entlastung von ÖVP/SPÖ).

Oder ist da soch noch mehr im Busch?

 
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