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Nehmen und Geben: Die korrupte Republik

30.08.2011 | 18:37 |  JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Österreich wird von einer Flut von Korruptionsskandalen überrollt. Internationale Organisationen kritisieren seit Langem die "Bestechungskultur", die entstanden ist.

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Wien. Österreich sei eine „Oase der Korruption“, Staatsanwaltschaft und Gerichte seien bei deren Bekämpfung „nicht sehr überzeugend“: Diese schon im Vorjahr geäußerte Kritik stammt vom Schweizer Juristen Mark Pieth – und sie hat Gewicht. Der Mann ist Antikorruptionsexperte der OECD.

Insofern könnte es im Frühwinter spannend werden: Die Antikorruptionsgruppe des Europarats (Greco) hat sich im Juni dieses Jahres die österreichische Parteienfinanzierung angesehen. Und wird ihren (wie man hört äußerst kritischen) Bericht im Dezember vorlegen. Eine weitere Blamage droht. Denn auch der nächste Bericht der Antikorruptionsorganisation Transparency International dürfte eher ernüchternd ausfallen.

Im Transparency-Ranking ist Österreich schon zuletzt auf den 15. Platz zurückgefallen. Das sieht nicht besonders dramatisch aus. Verglichen mit den westeuropäischen Nachbarländern steht das Land aber sehr nackt da.

Das ist auch kein Wunder: Seit Jahren wird die Republik von einer Welle von Korruptionsskandalen überrollt, die derzeit ihren Höhepunkt in der Telekom-Affäre findet. Eine kleine Auswahl jener Skandale, die zurzeit Staatsanwalt und/oder Gerichte beschäftigen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Telekom: Frühere Vorstandsmitglieder sind in Kursmanipulationen an der Börse verwickelt (um Bonuszahlungen zu erreichen), es besteht der Verdacht an indirekten Schmiergeldzahlungen zwecks Gesetzesbeeinflussung, bei einem Mobilfunkdeal in Bulgarien könnte einer Investorengruppe ein schöner „Schnitt“ beschert worden sein. Gelddrehscheibe war der Lobbyist Peter Hochegger bzw. dessen Firmen. Über Hochegger soll auch eine Millionenzahlung an den VP-nahen Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly zwecks „Lobbyierung“ bei der umstrittenen Vergabe des Behördenfunks gelaufen sein.

Buwog: Bei der Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft unter Finanzminister Karl-Heinz Grasser kam die Immofinanz unter seltsamen Umständen zum Zuschlag – und revanchierte sich mit Millionenzahlungen an Hochegger und Grasser-Spezi Walter Meischberger, von dem in dieser Causa der bemerkenswerte Ausspruch „Wos wor mei Leistung?“ stammt. Ob das Geld zur Gänze bei Meischberger blieb, ist unklar.

ÖBB: Bei der Bahn kam es zu seltsamen (aber für die Betroffenen sehr ertragreichen) Immobiliengeschäften, in die die Frau des damaligen ÖBB-Chefs und ein Telekom-Vorstand verwickelt waren. Beim Kauf der ungarischen Güterbahn lief über einen ungarischen Lobbyisten eine Millionenzahlung, die den Verdacht der „Bestechung ausländischer Amtsträger“ aufkommen ließ. Finanzielle Drehscheibe: Hochegger-Firmen, wie gehabt.

Wie unverfroren bei der Bahn vorgegangen wurde, zeigt eine auf einer internen ÖBB-Revision basierende Sachverhaltsdarstellung, die der Grüne Peter Pilz gestern bei der Staatsanwaltschaft eingebracht hat: Hochegger hatte ein ÖBB-internes Brainstorming für den Namen der neuen Superschnellzüge „moderiert“ – und den dabei gefundenen Namen „Railjet“ sofort schützen lassen. Die ÖBB zahlten ihm daraufhin 180.000 Euro für die „Überlassung“ des von ihren eigenen Mitarbeitern gefundenen Namens.

Eurofighter: Im Umfeld der Kampffliegerbeschaffung für das Bundesheer floss Geld unter anderem offenbar über völlig überteuerte Pressekonferenzen (wofür die Justiz freilich einen „Freibrief“ gab: Verfahren eingestellt). Der Rüstungskonzern EADS wurde auch zu merkwürdigem Sportsponsoring herangezogen. Im Sand verliefen bisher Untersuchungen zur Rolle des ÖVP-nahen „Waffengrafen“ Alfons Mensdorff-Pouilly bei Waffenverkäufen der britischen BAE-Systems in Österreich, Tschechien und Ungarn.

Staatsbürgerschaftskauf: Der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider führte erfolgreich Staatsbürgerschaftsinterventionen gegen Millionen(Partei)-Spenden durch. Ein entsprechender Prozess gegen zwei solcherart zu Österreichern gewordene Russen und einen ehemaligen Haider-Sekretär startet im Herbst. Der Kärntner FPK-Chef und Vizelandeshauptmann Uwe Scheuch wurde beim Versuch, es Haider nachzumachen, erwischt, und hat dafür erstinstanzlich sechs Monate Knast (nicht rechtskräftig) ausgefasst. Er tritt naturgemäß nicht zurück.

Bawag: Der Zusammenbruch der Gewerkschaftsbank war zwar ein Kriminalfall, der auf den ersten Blick mit Korruption weniger zu tun hatte. Aber: Beim Prozess wurde nicht ernsthaft nachgeforscht, wo die „verspekulierten“ Milliarden wirklich gelandet sind.

Wolfgang Flöttl, der dies eigentlich wissen müsste (er hat im Auftrag der Bawag investiert), wurde nicht sehr hart angefasst, das Verfahren gegen ihn wird möglicherweise demnächst eingestellt. Gerüchte, ein Teil der Schilling-Milliarden sei nach Österreich zurückgeflossen, sind nie verstummt.

 

Drei Minister im Visier

Im Visier der (nach Meinung internationaler Organisationen wie der OECD sehr zurückhaltend operierenden) Staatsanwaltschaft sind mit Karl-Heinz Grasser, Ernst Strasser und Hubert Gorbach unterdessen nicht weniger als drei Exminister (für die, wie für alle anderen erwähnten Personen, selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt).

An eine ernsthafte Verschärfung der Transparenzregeln für die Parteienfinanzierung denkt trotzdem niemand. Und: Das „Warmhalten“ von Politikern durch Lobbyisten (Zuwendungen ohne konkrete Gegenleistung) ist unterdessen sogar in der Ukraine verboten worden. In Österreich nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2011)

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441 Kommentare
 
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Gast: Koarl1
03.09.2011 08:11
0 0

Es wundert mich nicht...

...das im Ausland diese Meinung vorherrschend ist. Bei uns gibt es keine empfindliche Strafen - falls es überhaupt soweit kommt- denn durch den Freunderlwirtschaft wird sehr viel unter den Teppich gekehrt...

Gast: Analyst
02.09.2011 14:34
0 0

Die Bestechungs- und Korruptionskultur ...

... in Österreich hat eine politische Tradition, die in der Einflußnahme der politischen Funktionäre auf Postenbesetzungen und der daraus folgenden erwarteten Dankbarkeit basiert. Damit ist eine persönliche Verpflichtung ebenso eingeschlossen wie die politische, sprich die der Finanzierung und materielle Unterstützung der Unterstützer. Fazit: Die Untugend, Posten politisch zu besetzen und Günstlinge - meist unfähige - in lukrative Positionen zu bringen, muß beendet werden. Wobei der Höhepunkt dieser Untugend in der Schüssel-Zeit hatte, was sich bis heute auswirkt.

Gast: Luzifer
02.09.2011 01:39
2 1

EUR 72.000 entsprechend dem Gegenwert von 1 Million ATS

die Ex-Kanzler Vranitzky vom BAWAG-Angeklagten Flöttl jun. für eine kurze tel. Auskunft erhalten hat! Gegen Vranitzky wurde deshalb nie ein Vorwurf erhoben, das Strafverfahren gegen Flöttl aber steht vor der Einstellung! "Quod licet Jovi noch licet bovi!"

Was mich auch so verwundert: wieviele SP-Ex-Regierungsmitglieder im Stronach-Konzern ihre guten Beziehungen in klingende Münze umwandeln konnten! Gusenbauer "berät" sogar einen zientralasiatischen Potentaten. Aber das ist noch grün-rotem Verständnis natürlich in Ordnung. Vollig in Ordnung auch, daß nicht Grasser, sondern sein Amtsvorgänger zum Milliardär werden konnten.


Pauschalhonorar nennt man das,


wenn die Frage "was war mei Leistung?" mangels einer solchen nicht beantwortet werden kann.

Herr Reichhold hat also die Telekom im Zusammenhang mit dem EU Vorsitz Österreichs beraten, bekanntlich sehr wichtig für die Telekom.

Oder hat er womöglich doch nur den Herrn Hochegger beraten, nachdem die Telekom nichts von Herrn Reichholds Beratungen wissen will?

Immer mehr Begründungen für ungeklärte Geldflüsse vom Niveau eines Hauptschülers, der seine Aufgaben nicht gemacht hat.


1 1

Wie sich zeigt

regt ein schlechtes Vorbild zur Nachahmung an. Ich kann mich erinnern, dass rund um den Flöttl-Prozess einmal die Rede davon war, dass Ex-BK Vranitzky für eine telefonische Beratung eine Million Schilling eingestreift haben soll. Die verschiedenen Telekom-Hochegger-Nehmer sind alles ausgewiesene "Berater" gewesen und wurden für ihre "Dienste" fürstlich entlohnt. Hat da nicht einer etwas vorgezeigt, was charakterschwache Figuren veranlaßte, es ihm gleichzutun?

0 0

Cartels with Telecom Austria in CEE

How Telecom Austria is organizing cartels in CEE in interaction with banks and politicians.
It is done through mind control of regulators and managers through the new converging technologies.

http://convergingtechnology.eu/threats-for-developing-countries

die großen Skandale der Telekom werden verdrängt


die Aktienmanipulationen und die dubiosen Beraterhonorare von Hochegger an Leute wie Reichhold oder Gusenbauer gehören natürlich auch juristisch verfolgt.

Bei den Geschäften mit Weißrussland und Bulgarien ging es jedoch um hunderte Millionen.
Bei solchem Beträgen fallen einige Millionen an Parteien und Entscheidungsträger kaum ins Gewicht.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/412078/SPOe-klotzt-mit-Plakaten_Schlaff-und-Al-Jaber-als-Financiers?from=suche.intern.portal

die großen Telekomskandale sind die dubiosen Geschäfte mit Bulgarien und Weißrussland

die Aktienmanipulationen und die dubiosen Beraterhonorare von Hochegger an Leute wie Reichhold oder Gusenbauer gehören natürlich auch juristisch verfolgt.

Bei den Geschäften mit Weißrussland und Bulgarien ging es jedoch um hunderte Millionen.
Bei solchem Beträgen fallen einige Millionen an Parteien und Entscheidungsträger kaum ins Gewicht.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/412078/SPOe-klotzt-mit-Plakaten_Schlaff-und-Al-Jaber-als-Financiers?from=suche.intern.portal

Gast: so sieht es aus:
01.09.2011 13:25
2 1

Da kommen sich noch weitere FPÖ'ler


Der Strache ist nur deshalb nicht auf der kriminellen "Gehaltsliste", weil er damals noch zu jung und ohne Stellenwert in der Blaufäulepartei war.

Gast: Analyst 829
01.09.2011 13:04
1 1

Skandal Fellnergruppe kassierte bereits über 250 Mio. aus Steuertopf!

Ein gigantischer Skandal tut sich rund um die Fellnergruppe auf! Allein seit Antritt der SPÖVP-Regierung hat die Fellnergruppe über 250 Mio. aus Förderungen und Inseraten von Bund- und Stadt Wien plus Betrieben die der Stadt Wien nahe stehen bzw. Betrieben wie der Novomatic, die indirekt in den Skandal verwickelt ist, da sie sich Spiellizienzen via Inseraten bei der Fellnergruppe über Ge- und Grünossen in Wien erkauft, eingesackt!

Der Schaden geht aber natürlich in die Milliarden, da die Fellnergruppe gezielt Unsinn in ihren Käseblättern absetzt und so schwersten Schaden in den Gehirnen von Österreichern anrichtet.

Das Netzwerk der Fellnerei ist groß. So lässt Fellner beispielsweise bei einer Firma, die der SPÖ gehört seine Plakate für diverse Fellnerblätter anbringen, damit das via Inseraten erbeutete Geld letztendlich in die Parteikasse der SPÖ fließt.

Es ist allerdings auf Grund der extremen Verflechtungen bis hinauf in höchste Kreise der Justiz, die oft illegal Akten für die Fellnergruppe bereit stellt, wenn die SPÖ hofft damit irgend einem anständigen Menschen Schaden zufügen zu können, anzunehmen, dass Fellner im Gegensatz zum rechtskräftig verurteilten schwerstkriminellen Sozialisten Elsner, der allerdings trotz rechtskräftiger Verurteilung nicht sitzt, was das Blatt Österreich gleich als Freispruch im Sinne der SPÖ umdeutete, gar keiner rechtskräftigen Verurteilung zugeführt werden kann. DAS ist der Skandal im Skandal des Fellnerskandals!

Gast: Neuwahlen
01.09.2011 12:44
4 0

Wir fühlen uns als Steuer zahlende Demokraten noch immer in der Existenz bedroht durch

Schüssel, Grasser, Flöttl, Strasser, Gorbach, Reichhold, Scheuch, Fekter, Mikl-Leitner, Rauch, Kopf und ihren unzähligen Leistungspflegern wie Hochegger, Mensdorf-Pouilly usw.

Antworten Gast: öiag
01.09.2011 14:48
1 0

Re: Wir fühlen uns als Steuer zahlende Demokraten noch immer in der Existenz bedroht durch

und wofür hat öiag-chef michaelis 700000/jahr bekommen?
hatte der nicht eine kontrollfunktion?

Antworten Gast: Rindskugel
01.09.2011 14:29
1 0

Von der ÖVP werden diese Leistungsträger genannt.


Antworten Gast: auch Wähler
01.09.2011 13:27
0 0

Re: Wir fühlen uns als Steuer zahlende Demokraten noch immer in der Existenz bedroht durch

Die ganze FPÖ-Politmafia nicht vergessen!!!!!

Kitzbühel, was fällt uns dazu ein?

Hi Society aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschft. Und ein Wohnort von KHG, der nicht immer unumstritten war. Und demnächst werden wir auch an die Telecom denken.

Gast: Postmann
01.09.2011 12:28
2 0

Stellungnahme von Schüssel und Molterer.

JETZT!!!!!

Beweihräuchern haben sie sich auch lassen in diversen Imagekampagnen. EBENFALLS mit unserem Geld.

Antworten Gast: fup2000
01.09.2011 12:35
2 0

Strache muss Stellung nehmen,

denn schliesslich handelt es sich um Freiheitliche.

Antworten Antworten Gast: Wichtig !!!!
01.09.2011 13:26
1 0

Re: Strache muss Stellung nehmen,

Und es handelt sich um die Frage, wie er nach der Spaltug die Parteifinanzen der FPÖ so rasch sanieren konnte.

Gast: Antihaiderist
01.09.2011 12:24
2 0

FPÖ + ÖVP = Korruption

Was außer Geld einstecken hat das Schüssel-"Team" eigentlich gemacht?

Antworten Gast: m9m
01.09.2011 12:35
2 1

Die Staatsschulden explodieren lassen,

dass habens genauso heftig betrieben wie das Geldeinstecken.

Antworten Antworten Gast: Analyst 829
01.09.2011 14:04
1 0

Re: Die Staatsschulden explodieren lassen,

Bitte verzapfen sie nicht deratig blanken Unsinn. Blau-Schwarz bzw. Schwarz-Blau hat das erste Nulldefizit seit Jahrzehnten geschafft und hätte auch ein 2. Nulldefizit geschafft, wenn nicht die EU Schwarz-Blau dazu verpflichtet hätte Schulden die die SPÖ bei den ÖBB falsch als nichtstaatliche Schulden auswies als solche auszuweisen.

Trotzdem hat unter Schwarz-Blau erstmals Österreich es nach all den für Österreich nachhaltig über Schulden und gesellschaftliche Probleme so belastenden Jahren des Sozialismus geschafft unter die 60 % Verschuldungsgrenze nach Maastricht zu kommen. Der Schuldenabbau war sogar weit größer, da man ja bedenken muss, dass eigentlich vorher die Schulden der ÖBB zu den Staatsschulden gerechnet werden hätten müssen.

Das BIP wuchs unter Blau-Schwarz viel kräftiger als in der Rot-Schwarzen Regierung, wo es sogar dramatisch gefallen ist! Österreich hatte es extrem schwer unter Blau-Schwarz, selbst die Schweiz hatte auf Grund der extremen Misswirtschaft unter Rot-Grün in Deutschland hart zu kämpfen. Doch Österreich wuchs unter Blau-Schwarz sogar kräftiger als die Schweiz!

Schuldenabbau geht am Besten über höheres Wirtschaftswachstum und so etwas begreifen Linke einfach nie. Die FPÖ ist in wirtschaftlichen Fragen extrem pragmatisch. Nie hängt man da einer Ideologie nach, sondern tut das was im jeweiligen Zeitpunkt sinnvoll ist.

Jammerschade um den mühsam mit Hilfe der FPÖ erkämpften Vorteil niedrigerer Schulden! Mit der SPÖVP kamen Schuldenexzesse zurück

Antworten Antworten Gast: IZBD
01.09.2011 13:34
0 0

Re: Die Staatsschulden explodieren lassen,

Sehr richtig!

Der gößte Schwindel war das O-Defizit.
Große Posten (AsfinAG etc.) wurden ausgelagert und viel Staatsvermögen wurde verschleudert.


72.000 Euro für Beratungsleistungen für die Telekom Austria kassiert,

was für ein lächerlicher vorwurf.
solche peanuts habe ich doch aufgrund meiner einjährigen vorstandstätigkeit bei der asfinag, meiner 720.000 euro abfertigung, sowie meiner ansprüche auf eine politikerpension wirklich nicht nötig!
herzliche grüße, euer hiasl.

Gast: rabe1
01.09.2011 11:18
1 1

und am Ende

wird der Hochegger nichtmal strafrechtlich angeklagt werden. So wie schon Meinl und KHG. Oder die Gauner, die die Pensionskasse der WKO geplündert haben und zuvor beim Libro-Prozess schon vom Wiener Oberstaatsanwalt aus der Anklage herausgenommen wurden.
Die österreichische Justiz und die FMA - da fängt der Balkan nicht nur an sondern entfaltet sogar schon seine Hochblüte.
Traurig, aber in Ö steht fast jede Entscheidung von gewisser Tragweite in Zusammenhang mit Korruption. Vor dem Zusammenbruch des Systems stopft sich noch jeder schnell ungeniert die taschen voll......

Gast: Ösi
01.09.2011 11:17
2 3

Hahaha! Wieder einer aus der Schüssel-Molterer-Junta 2000-2006, den Jahren der Schande!

Und wie weit ist der Fall Grasser gediegen?
Hat ihn die schwarze Justiz schon in allen Punkten freigesprochen, oder dauert das bei schwerstkrim.... länger?
Und die Finanz? Hat die schon erkannt, dass sie ihrem Exchef und besten, anständigsten und ehrlichsten Finanzler Millionbeträge zurücküberweisen muss, weil er KHG heisst?

Tja Genossen, im Dreck sind die Maden Kaiser.
Also in Österreich.

lg
Ösenpower

Gast: route66
01.09.2011 11:05
1 1

kassierst noch oder sitzt schon ?

2 Politiker der Schüssel-partie ..... alles hat seinen Preis , auch das Amt des Bundeskanzlers .
Vermutlich hat Hr. Spindlegger schon mal nachgefragt - und es dürfte konjunkturbeding nicht teuer sein :)

 
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