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Ostermayer: „Es wird einen Telekom-U-Ausschuss geben“

01.09.2011 | 18:08 |  von Oliver Pink (Die Presse)

Eine Steuer für Reiche sei auch in deren Sinn, sagt SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer. Er selbst will noch heuer die Verwaltungsgerichtsreform abschließen. Die „Kärntner Seele“ hat er im VW-Bus erkundet.

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Die Presse: Wo haben Sie Ihren Kärntner Landesorden in Gold hingestellt?

Josef Ostermayer: Er ist bei mir zu Hause in der Wohnung. Und ich werde tatsächlich die dazugehörige Rosette diesen Samstag bei der Eröffnung des Bleiburger Wiesenmarkts und nächste Woche bei der Eröffnung der Klagenfurter Herbstmesse tragen.

 

Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat anerkennend hervorgehoben, dass Sie sich wie kaum ein anderer Nicht-Kärntner – Jörg Haider wahrscheinlich einmal ausgenommen – in die „Kärntner Seele“ hineinversetzen konnten. Wie ist Ihnen das gelungen?

Zum einen, indem ich viel gelesen habe, um zu ergründen, warum diese Konflikte so unglaublich emotionalisiert sind. Und dann war ich mit unserem Tourbus, wie wir das immer genannt haben – einem silbernen VW-Bus, den wir vom Außenministerium ausgeborgt haben –, monatlich zwei Tage in Kärnten unterwegs und habe unzählige Gespräche geführt. Da ist mir klar geworden: Da gibt es tief drinnen viele Verletzungen. Da gab es die Verschleppungen durch die Nazis auf der einen Seite und jene durch die Tito-Partisanen auf der anderen Seite.

 

Nachdem die zweisprachigen Ortstafeln nun aufgestellt sind und der ORF-Generaldirektor wiedergewählt ist – was tun Sie jetzt eigentlich?

Zum einen ist die Regierungskoordination ein permanenter Prozess. Das ist der Alltag. Und daneben gibt es Projekte wie die Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Da glaube ich auch, dass wir so nahe dran sind wie noch nie. Die Debatte läuft seit 20Jahren, das Gesetz soll noch heuer beschlossen werden. Gerade laufen die Verhandlungen mit den Ländern. Die Idee ist, dass es auf Bundesebene dann ein Bundesverwaltungsgericht erster Instanz und ein Bundesfinanzgericht geben wird und dass es auf Länderebene neun Landesverwaltungsgerichte geben wird.

 

Institutionen wie der Unabhängige Verwaltungssenat gehen dann auch darin auf?

Genau. Der Sinn ist eine Vereinheitlichung der Rechtsprechung und die Zusammenfassung vieler einzelner Tribunale.

 

Laut Experten wird es dann aber teurer.

Ja. Weil Richter auch mehr kosten als Verwaltungsbeamte. Ich habe aber auch immer gesagt, das ist kein Projekt, mit dem man in der Verwaltung vordergründig Kosten einsparen kann. Langfristig aber schon. Weil bei vielen Verfahren die Dauer verkürzt werden wird.

Die SPÖ hat nun wieder die Wehrpflicht-Volksbefragung und die Vermögenssteuer ganz oben auf ihre Agenda gesetzt. Aber sind das nicht Alibi-Themen? Sowohl die Volksbefragung als auch die Vermögenssteuer werden nicht kommen, da die ÖVP dagegen ist.

Na ja. Wir haben etwa am Dienstag im Ministerrat fünf Gesetze – vom Telekommunikationsgesetz bis zu den Emissionszertifikaten – beschlossen. Da hat es zuvor mit der ÖVP auch verschiedene Positionen gegeben, die man auf einen Nenner gebracht hat. Auf der anderen Seite gibt es natürlich Bereiche, bei denen wir unterschiedliche Auffassungen haben – wo es aber im Hintergrund weiter Gespräche gibt. Wie bei der Bundesheerreform. Und zur Frage der Vermögenssteuer: Als wir begonnen haben, über die Bankensteuer zu reden, hat es am Beginn auch keinen Konsens gegeben. Und auch jetzt sind die Positionen bei der ÖVP ja nicht so eindeutig: Landeshauptmann Josef Pühringer hat gesagt, auch er sei für eine Millionärssteuer.

 

Aber folgt man bei der Vermögenssteuer nicht eher einer Klassenkampf-Attitüde, denn in Summe dürfte sie eher wenig einbringen?

Also die Schätzungen liegen zwischen 500Millionen und zwei Milliarden Euro. Das würde ich nicht als wenig erachten.

Eine höhere Steuer auf Grund und Boden würde mehr bringen; allerdings würde diese dann auch den kleinen Mann, sofern er Häuslbauer ist, treffen.

Das ist eine Frage der Konstruktion. Wie bei der Vermögenssteuer. Da kann man mit einer Freigrenze dafür sorgen, dass Menschen wie der Häuslbauer nicht betroffen sind. Und die Debatte über die Vermögenssteuer ist auch keine, die singulär in Österreich stattfindet. Da gibt es einen internationalen Trend. Und das sehen auch viele Reiche so. Denn sie wollen auch in Frieden leben können. Was nützt es, wenn man reich ist und sich ständig bedroht fühlt? Der soziale Ausgleich ist ein Wert an sich, den gerade wir in Österreich nicht gering schätzen sollte.

 

Soll es einen U-Ausschuss zur Telekom-Affäre geben?

Ich glaube, es wird einen geben. Die Frage ist nur: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Denn was wir nicht wollen, ist, dass die Justiz dadurch gebremst wird – wegen der Kollisionen mit Ladungsterminen und Ähnlichem. Zuerst sollen daher die Erhebungen durch die Justiz stattfinden, erst dann soll es einen U-Ausschuss geben.

 

Können Sie ausschließen, dass außer dem SPÖ-Nationalratsabgeordneten Kurt Gartlehner (er erhielt 2007 für eine Expertise 30.000Euro, Anm.) noch andere SPÖ-Politiker oder sozialdemokratische Organisationen Geld von der Telekom bekommen haben?

Ausschließen könnte ich es dann, wenn ich alle Unterlagen hätte. Und die primäre Frage ist ja nicht, ob jemand Geld bekommen hat, sondern ob es dafür auch eine Gegenleistung gab. Also: Ich weiß es nicht.

 

Gegen Sie und den Kanzler wird wegen Amtsmissbrauchs ermittelt, weil Sie in Ihrer Zeit im Infrastrukturministerium Druck auf die ÖBB ausgeübt haben sollen, in diversen Medien Anzeigen zu schalten.

Der Herr Vilimsky hat eine Anzeige erstattet. Und es ist völlig richtig und normal, dass die Staatsanwaltschaft dem nachgeht. Alles andere würde ja sofort den Vorwurf hervorrufen, es würden nicht alle Bürger gleich behandelt. Ich bin aber hundertprozentig davon überzeugt– nein, ich weiß es –, dass die Anzeige zu Unrecht erfolgt ist.

Zur Person

Josef Ostermayer (50) ist seit 2008 SPÖ-Staatssekretär im Kanzleramt und in dieser Funktion für Regierungskoordination und Medien zuständig. Nebenbei wird er von Kanzler Faymann, dem er seit vielen Jahren dient, für Spezialprojekte herangezogen: Er verhandelte erfolgreich die Kärntner Ortstafellösung, nun steht die Verwaltungsgerichtsreform an.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2011)

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144 Kommentare
 
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Ostermayer: „Es wird einen Telekom-U-Ausschuss geben“

kann sein, aber dann auch nur, wenn man die wichtigesten Akten wie auch im Eurofighter Ausschuss zu 80% schwärzen darf !

Ergo: ein weiterer Versuch, von all den eigenen Unzulänglichkeiten, erneut ablenken zu versuchen.
Osterhasen bringen weiterhin, auch nur Eier in dafür vorgesehen Nester ein; also alles wie bekannt, beim alten ;-)

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Cartels with Telecom Austria in CEE

Cartels with Telecom Austria in CEE

How Telecom Austria is organizing cartels in CEE in interaction with banks and politicians.
It is done through mind control of regulators and managers through the new converging technologies.

http://convergingtechnology.eu/threats-for-developing-countries

Gast: bravopressefritzen
02.09.2011 13:57
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einen

roten skandal den blauen umhägen wollen wird aber nix nutzen

Gast: Gast874
02.09.2011 13:43
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Schwarz-blaue Schuldvermutungen und rote Schweigegewissheiten!

...Da bestätigt die Staatsanwaltschaft offiziell, dass gegen den Bundeskanzler und seinen Staatssekretär „wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Untreue“ ermittelt wird – und am nächsten Tag erwähnt fast keine Zeitung auch nur diese Tatsache.

Korruptionsermittlungen gegen den amtierenden Regierungschef würden anderswo den Staat erschüttern und zu lautstarken Rücktrittsrufen führen. Aber nicht bei uns in Österreich. Denn bei uns sind Strafverfahren gegen einen Regierungschef – oder auch gegen die Unterrichtsministerin wegen ihrer seltsamen Rolle bei der Kommunalkredit-Pleite – nicht der Erwähnung wert. Zumindest, wenn die Verdächtigen rot sind.

Eine lobenswerte Ausnahme ist die unter dem Kürzel RMA zusammengefasste Kette der österreichischen Bezirksblätter. Diese (mir in keiner Weise nahestehende) RMA hat über das sogenannte ots-Service der APA am Dienstagvormittag allen Zeitungen des Landes folgendes mitgeteilt: „Wie der Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey, der RMA bestätigt, wurde die Polizei aufgrund einer Anzeige jetzt mit Ermittlungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer betraut.....
http://www.andreas-unterberger.at/2011/08/schwarz-blaue-schuldvermutungen-und-rote-schweigegewissheiten/

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Re: Schwarz-blaue Schuldvermutungen und rote Schweigegewissheiten!

ewig lässt sich das nicht aufrecht erhalten.

Gast: Mafiabande
02.09.2011 12:42
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Euer Geld für unsere Leit

Wußte nicht das die das so wörtlich nehmen.

Die Telekom ist ein Fall ..

... für den Staatsanwalt.
Mir wäre ein Untersuchungsausschuss über das in andere Staaten verschipperte Geld im Rahmen der EURO Pleite lieber (würde auch mehr bringen).

Gast: Himym
02.09.2011 12:14
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Kriminelle Vereinigung

Ich würde es interessant finden den "Hochegger-Club nach" § 278 a StGB anzuklagen.
Wer eine auf längere Zeit angelegte unternehmensähnliche Verbindung einer größeren Zahl von Personen gründet oder sich an einer solchen Verbindung als Mitglied beteiligt (§ 278 Abs. 3), [...]
2. die dadurch eine Bereicherung in großem Umfang oder erheblichen Einfluß auf Politik oder Wirtschaft anstrebt [...]
ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. § 278 Abs. 4 gilt entsprechend.

Mehr Transparenz ist ein MUSS

Auch bei Skylink durfte der Rechnungshof erst nach einer Gesetzesänderung, welche von der Opposition im Austausch für eine andere Zustimmung erkauft werden mußte, prüfen. Der dabei entstandene Schaden für den Steuerzahler ist mittlerweile allgemein bekannt.

Wenn sich die Regierungsparteien weigern für mehr Transparenz zu sorgen, liegt für mich der Schluß nahe, daß für sie unangenehme Dinge ans Tageslicht kommen könnten.

Demokratie und Transparenz sind Eckpfeiler einer modernen Gesellschaft und es lohnt sich für diese Ziele (gläserne Parteikassen, zumindest symbolische Haftung für von Institutionen entsendete Personen, Auskunftsrecht bei der Behörde, usw.) zu kämpfen. Bürger wehren sich, Bürger schließen sich zusammen - Aktion 21, Dachorganisation der östereichweit vernetzten Bürgerinitiativen.

Gast: Zen Su Riert
02.09.2011 11:37
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U Ausschuss

Kann mir bitte mal jemand verraten, was ein solcher U-Ausschuss schon jemals gebracht hätte (Lukona, Abfangjäger etc.). Welches ergebnis? Welche Sanktion? Das ist doch nur eine Spielwiese profilierungsneurotischer Hinterbänklerpolitiker. Die sollen sich lieber ihrer eigentlichen Aufgabe widmen: der Gesetzgebung in Form sinnvoller, verfassungskonformer und vor allem verständlicher Gesetze. Die Aufklärung von Straftaten sollen sie der Justiz überlassen, allenfalls dafür sorgen, dass die ihre Arbeit tut.

Gast: Jaja
02.09.2011 11:12
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Immer das Gleiche

Wenn die SPÖ immer davon faselt, dass es Vermögenssteuern auch in anderen Ländern gibt, kommt mir das Kotzen. Dass es in genau JENEN Ländern aber eine wesentlich geringere Abgabenquote gibt, verschweigen diese Steuerschmarotzer immer!
Wenn schon Vermögenssteuer, dann muss auch gleichzeitig die Abgabenquote auf spürbar unter 40% gedrückt werden!
Aber das wäre ja nicht im Sinne der Politiker, denn dann müssten sie ja mal wirklich sparen und ernsthaft reformieren.
So bleibt der schale Geschmack einer Alibiaktion, die nur mehr Geld für die Bonzen- und Freunderllandschaft herein spülen soll, denn mehr als 20% gehen garantiert nicht ans "normale" Volk und schon gar nichts an den Mittelstand!

Schön ist es der SPÖ über die Jahrzehnte gelungen eine Neidgesellschaft aufzubauen, nur damit sie in deren Alibiklassenkampf die 3 Hauptschichten zum Vorteil und Weiterbestand der SPÖ gegeneinander aufhetzen kann. Aber eine eine andere Partei wegen Hetzerei schimpfen.....

Es gibt ja eine Vermögenssteuer ...

... die heißt Grundsteuer und ist (ausser von den ÖBB) von allen grundbesitzenden Österreichern und Unternehmen zu zahlen.

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Re: Es gibt ja eine Vermögenssteuer ...

welche sogar Gemeindebaumieter selbst auch aliquot (schwer in der Aufschlüsselung der Betriebskosten) mitbezahlen !

Gast: Systemerhalter
02.09.2011 10:26
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Hurra!

Dann gibt´s wieder ein paar grinsende "Berater-Gesichter" (a la Rumpold), die uns sagen, dass Beratungen halt eine teure Sache sind. Und keiner wird belangt...

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Re: wen beratet eigentlich Rumpold jetzt?

macht er immer noch Pressekonferenzen um 96.000€, oder gibts inzwischen 10% Rabatt? Oder noch billiger?
Wäre interessant, vielleicht hat er sogar eine Preiserhöhung durchgesetzt, wird ja sonst auch alles teurer.

ist der jetzt bundeskanzler?

oder bringt er sich nur in stellung, um den bundesdümmling zu ersetzen?

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Klärungsbedürftig wäre auch

das Sponsoring für zB Austria und Rapid durch Wienenergie, wo Edlinger und Häupl Vereinspräsidenten sind... Oder das Sponsoring des Donauinselfestes der SPÖ durch diverse Gemeindebetriebe, oder des City-Marathons, oder oder oder.....

Antworten Gast: hausverstand
02.09.2011 10:45
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Re: Klärungsbedürftig wäre auch

hinzu kommen untersuchungen der staatsanwaltschaft was druckausübung und inseratenvorgaben durch den damaligen infrastrukturminister faymann und seinen staatssekretär ostermeyer an die öbb betreffen.
obwohl bereits offiziell ermittelt wird, ist das für unsere medienlandschaft nicht einmal einen rülpser wert

Antworten Gast: seidlbier
02.09.2011 10:37
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Re: Klärungsbedürftig wäre auch

und war da nicht auch eine "Spende" vom Eurofighterkonzern an Rapid in der Höhe von € 5 Millionen?

Gast: gestatteneinefrage
02.09.2011 09:39
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der ostermayer -

ist das nicht das stuh.lzapferl vom faymann?

Die SPÖ ist nicht gerecht

Weil die SPÖ nimmt denen die hart arbeiten, damit sie weniger haben als die die den ganzen Tag nichts tun.

Weil die wirklich Armen kriegen einen Schlapf. einstecken tun die ganzen SPÖ-Privilegien-Ritter.

Und das ist nicht richtig und nicht gerecht.

Und ich würde mir wünschen, dass die Presse oder zumindest die Poster auf diesen Umstand endlich einmal vermehrt hinweise würden

Re: Die SPÖ ist nicht gerecht

wieviele statements haben sie eigentlich in diesem thread schon losgelassen? ich habe allein auf dieser seite 4 gefunden....

wird ihr autorenhonorar eigentlich auf basis der wortanzahl berechnet?
gilt die heftigkeit des bashings des politischen gegners?
oder die anzahl der geworfenen nebelgranaten?

naja, hoffentlich stimmt die kohle und sie lassen sich nicht billig abspeisen mit dem großen ehrenzeichen am bande für verdienste um die partei!

Re: Re: Die SPÖ ist nicht gerecht

ja ur lustig
. ich habs nicht sofort verstanden aber nach dem siebenten mal hatte ich den durchblick:

der witz ist, dass er kein autor ist aber so richtig und auf den punkt gebracht schreibt dass man das glauben könnte, obwohl er nur die wahrheit sagt.

hab ichs verstandeen?

das passiert

doch eh laufend - auch in diesem artikel ist von korruption die rede.

die "wirklich armen" wer auch immer das ist, bekommt natürlich auch etwas, denn für diese menschen gelten auch die sozialen regelungen.

es ist bestimmt nicht leicht - aber kriegen tu jeder was - nur die apparatschiks bekommens halt schneller oder mehr!

bei einem parlamentarischen Untersuchungsaustausch

bin ich aus Erfahrung skeptisch.
der letzte hat sich offenbar die Zensur mit oana schwarzn tintn patentieren lassen!

Gast: pächter der wahrheit
02.09.2011 09:16
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"Wolfgang Schüssel war und ist ein Ehrenmann"

Das mag schon sein, ist immer ein Frage wie man Ehre definiert und welche Perspektive man einnimmt. Und damit wirds philosophisch: Aus der konstruktivistischen Sicht des Subjekts mag die Ehre eben ganz was Anderes sein.

Und aus der ganz besonders subjektiven Sicht unserer Politiker hat Ehre, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Anstand sowieso ganz andere Stellenwerte als das gemeine, dumme Volk mit seinen überkommenen Moralvorstellungen.

 
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