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Strache: "Haben nichts mit diesen Machenschaften zu tun"

06.09.2011 | 13:02 |   (DiePresse.com)

In der heutigen FPÖ gebe es keine Korruption, betont Strache. Man habe sich 2005 vom "schüssel'schen Ungeist befreit".

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FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache übt im Zuge der Telekom-Affäre Distanz zur früheren freiheitlichen Regierungsmannschaft. "Meine heutige FPÖ hat nicht das geringste mit diesen Machenschaften zu tun", beteuerte er am Dienstag. Bereits zu schwarz-blauen Zeiten seien "Gerüchte" kursiert, weswegen man sich schließlich politisch getrennt habe. 

"Die heutige FPÖ hat sich 2005 von diesem schüssel'schen Ungeist befreit", so Strache. "Unter meiner Führung gibt es keine Korruption, keine Freunderlwirtschaft". Alle Versuche, die "heutige FPÖ in diese damaligen Machenschaften hineinzuziehen", würden "völlig ins Leere" gehen. Die Abspaltung des BZÖ - ein "klarer" und "notwendiger" Schritt für Strache - sei daher völlig richtig gewesen. "Die Geschichte hat uns recht gegeben."

U-Ausschuss soll auch SPÖ ins Visier nehmen

Strache ist laut eigener Aussage an einer Aufklärung der Vorgänge "dringend interessiert". Ein Untersuchungsausschuss müsse spätestens im Oktober eingesetzt werden. Die FPÖ werde bei der Sondersitzung einen dahingehenden Antrag stellen.

Allerdings gibt sich der FPÖ-Chef nicht mit einer bloßen Durchleuchtung der schwarz-blauen Ära zufrieden. Der Lobbyist Peter Hochegger sei schon zuvor - während einer roten Kanzlerschaft - tätig gewesen. "Auch hinsichtlich der SPÖ gibt es Aufklärungsbedarf", ist sich Strache sicher.

Auch FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky will bei einem Untersuchungsausschuss vor allem die SPÖ ins Visier nehmen. Etwa wegen angeblichen Verdachts der Untreue gegen den jetzigen Bundeskanzler Werner Faymann und dessen Staatssekretär Josef Ostermayer. Der FPÖ-General hat eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht, die sich auf Inseratenserien der ÖBB und der Asfinag zu Faymanns Zeit als Infrastrukturminister bezieht weswegen bereits ermittelt werde.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: Karawankensepp
08.09.2011 08:34
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Es scheint als hätte Strache das schon alles vorher gewusst?

Ist ja interessant wie der Strache hier schon vor Jahren schon alles gesehen hat, hat er den BLAUEN Sumpf gesehen?
Mit der Aussage scheint es, als hätte Strache damals schon etwas von den Blauen Sumpf gewusst! Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung!

Der Strache jammert und jammert und der will Parteichef sein und vielleicht einmal BK werden?
Dem fehlt schon einiges an Charisma!

Gast: Wolfsbergerin
08.09.2011 08:10
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Schon gelesen: Ragger beim Oberlandesgericht in Graz?

Was tut er den dort?

Interessanter Kommentar:

http://kaernten.orf.at/stories/536540/

Gast: Nachdenkerin
07.09.2011 10:57
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Herr Spindelegger und Herr Faymann haben auch nichts zu tun mit Altlasten!

Aber trotzdem wirft die FPÖ, unter dem Strache, den Altparteien immer wieder Zusammenhang mit den Altlasten vor!

Herr Strache denkens doch nach bevor sie so etwas aussprechen.
Wohin sollen wir die Taschetücher schicken damit sie sich ausweinen können wie ein kleiner Bub?

Strache und Bundeskanzler 2013, er darf weiterträumen!

Gast: Kärntnerbua
06.09.2011 17:21
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Was ist dann mit den SCHEUCH?

Herr Strache schon vergessen?
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Herr Strache, weinen sie doch nicht wie ein Waschweiberl und lügens uns nicht ständig an!

FPÖ NEIN DANKE!

Natürlich nicht

aber alle bisher genannten Ex-FPler sind noch nicht von einem Gericht schuldig gesprochen worden.
Einzig Herr Scheuch hat dieses Privileg inne (auch wenn er in die zweite Instanz gegangen ist, das Urteil nicht rechtskräftig ist). Wo bleibt die Distanzierung von Herrn Scheuch Herr Strache, oder hat Herr Scheuch Sie in der Hand?