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Spindelegger: „Freiwilliger Beitrag“ für Vermögende

18.09.2011 | 19:10 |   (Die Presse)

ÖVP-Chef Spindelegger bleibt beim "Nein" zu Vermögens- und Erbschaftssteuer. In der Wiener ÖVP will er eine junge urbane Bewegung ins Leben rufen.

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[Wien/maf] ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger bleibt dabei: Vermögenssteuern und eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer kommen nicht infrage. Das Eigentum müsse geschützt werden so der Vizekanzler am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“. Noch eine Steuer würde seiner Auffassung nach den Standort in Gefahr bringen und weniger Jobs bedeuten.

Aber Spindelegger ließ auch mit einem neuen Vorschlag aufhorchen: Er kann sich vorstellen, dass Vermögende einen „freiwilligen Beitrag“ leisten. Sie könnten etwa an der Uni einen Hörsaal oder ein Forschungslabor zur Verfügung stellen oder im Kulturbereich etwas leisten, aber nicht als Zwangsmaßnahme.

Um das Budgetdefizit in den Griff zu bekommen und die gute Bonität Österreichs als Schuldner zu erhalten, bekräftigte Spindelegger seine Forderung nach einer Schuldenbremse und nach einer Reform bei den großen Kostentreibern ÖBB und Pensionen. Um das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranzuführen, erneuerte Spindelegger seinen Vorschlag eines stärkeren Bonus-Malus-Systems nach versicherungsmathematischen Regeln. Vor allem bei den ÖBB, den Gemeindebediensteten und den Sonderrechten der Nationalbank müsse etwas getan werden. Der von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) angepeilte Zeitrahmen bis 2020 zur Anhebung des faktischen Pensionsalters genügt Spindelegger nicht.

Viele Bälle in der Luft

Zu den diversen Baustellen, die Spindelegger als ÖVP-Obmann, Vizekanzler und Außenminister derzeit hat, meinte er, er habe „viele Bälle in der Luft“, und es sei schwierig alle gleichzeitig zu jonglieren. In der Wiener ÖVP will Spindelegger nach dem Rücktritt von Parteichefin Christine Marek selbst keinen Vorschlag für eine Nachfolge machen. Den müssten die Wiener selbst machen, er werde sich das anhören.

Und was ist mit seinem Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz? Kurz sei für vieles geeignet, so Spindelegger, auch dafür. Gemeinsam mit Kurz sollten junge Leute in der Wiener ÖVP, wie die derzeitige Interimschefin Gabriele Tamandl oder der neue nicht amtsführende Stadtrat Manfred Juraczka, eine urbane Bewegung ins Leben rufen. Dabei seien vor allem die Themen wichtig, und hier könne die ÖVP mit der von Kurz betreuten Integration oder mit Ökologie und Unis punkten. Dabei werde sich auch die Bundespartei einbringen.

Zu den jüngsten Korruptionsaffären erklärte der ÖVP-Obmann, er sei „persönlich empört“, dass einzelne Politiker in die eigene Tasche gearbeitet hätten. Wenn ein ÖVP-Politiker betroffen sein sollte, dann hätte er in der Partei keinen Platz mehr. „Ich ziehe das durch“, egal, um welchen Namen oder welchen Rang des Politikers es sich handeln sollte. Dem früheren Bundeskanzlers Wolfgang Schüssel habe er den Rücktritt als Abgeordneter nicht nahegelegt. Schüssel habe diesen Schritt aber gut gesetzt, auch um die ÖVP zu entlasten und die Dinge von außen kommentieren zu können.

Erwartungsgemäß negativ fielen die Reaktionen der Oppositionsparteien aus. Für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat sich ein ideenloser Spindelegger als „braver Nachlassverwalter der ÖVP“ positioniert. Der stellvertretende Klubchef der Grünen, Werner Kogler, meinte, das einzig Glaubwürdige an Spindelegger sei, „dass er als oberster Ministrant den Retrokurs der ÖVP brav vorpredigen kann“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.09.2011)

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452 Kommentare
 
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Gast: der kopf
20.09.2011 18:34
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schaun's es gibt ja gar keine wirklichen reichen in österreich

das sind doch nur arme verfolgte mindeststeuerleister.

Gast: Jammerlappenjäger
20.09.2011 18:14
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Und wen von Euch Lohnposterern des Reichenschutzbundes träfe es wirklich selbst?

Bitte melden und nachrechnen lassen!

Antworten Gast: Nachfolgerschaft
20.09.2011 18:41
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Re: Und wen von Euch Lohnposterern des Reichenschutzbundes träfe es wirklich selbst?

Unsere Eltern haben zu uns gesagt, ihr habt den ganzen Tag eh nichts anderes zu tun als unser Schwarzgeld auszugeben, deshalb setzt euch jetzt gefälligst für die ÖVP ein.

Gast: Hinweiser
20.09.2011 18:10
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Vermögen(Verkehrswert), minus Schulden, minus dem was der Gattin gehört, minus 1Mio.€ Freibetrag = Steuerpflichtiges Vermögen von dem 1% jährlich ans Finanzamt geht!


Antworten Gast: Richtigsteller
20.09.2011 18:27
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Re: Vermögen(Verkehrswert), minus Schulden, minus dem was davon der Gattin gehört, minus 1Mio.€ Freibetrag = Steuerpflichtiges Vermögen von dem 1% jährlich ans Finanzamt geht!


Gast: Für die Depperln noch einmal
20.09.2011 18:02
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VERMÖGENSSTEUER - LEICHT GEMACHT ! Jeder deklariert und bewertet gewissenhaft jeweils zum Jahresultimo sein gesamtes persönliches (Auslands)vermögen (vom Zahnbürstl bis zur Eigenjagd) mit dem Zeitwert selbst, zieht seine gesamten persönlichen Schulden und 1Mio.€ Freibetrag ab und überweist vom positiven Rest 1% in € an das Finanzamt. Wer eine unglaubwürdige Vermögenssteuererklärung abgibt, bekommt Hausbesuch von einem Steuerfahnder, von denen viel mehr gebraucht würden, denn die sind hochprofitabel und rechnen sich immer! NICHTDEKLARIERTES GILT ALS HERRENLOSES GUT UND VERFÄLLT ZUGUNSTEN DER STAATSKASSE. Also ehrlich bleiben, denn man findet sich schneller auf einer CD aus der Schweiz, Singapur, etc. als man glaubt!


Antworten Gast: Für den Deppen noch einmal
21.09.2011 10:39
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Re: VERMÖGENSSTEUER - LEICHT GEMACHT ! Jeder deklariert und bewertet gewissenhaft jeweils zum Jahresultimo sein gesamtes persönliches (Auslands)vermögen (vom Zahnbürstl bis zur Eigenjagd) mit dem Zeitwert selbst, zieht seine gesamten persönlichen Schulden und 1Mio.€ Freibetrag ab und überweist vom positiven Rest 1% in € an das Finanzamt. Wer eine unglaubwürdige Vermögenssteuererklärung abgibt, bekommt Hausbesuch von einem Steuerfahnder, von denen viel mehr gebraucht würden, denn die sind hochprofitabel und rechnen sich immer! NICHTDEKLARIERTES GILT ALS HERRENLOSES GUT UND VERFÄLLT ZUGUNSTEN DER STAATSKASSE. Also ehrlich bleiben, denn man findet sich schneller auf einer CD aus der Schweiz, Singapur, etc. als man glaubt!

Kapital ist mobil - es trifft also den Mittelstand - wie immer.

Jeder der meint mit 1 Mio ist man reich, ist ein NARR.

Antworten Antworten Gast: Patriota
21.09.2011 14:40
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Re: Re: VERMÖGENSSTEUER - LEICHT GEMACHT ! Jeder deklariert und bewertet gewissenhaft jeweils zum Jahresultimo sein gesamtes persönliches (Auslands)vermögen (vom Zahnbürstl bis zur Eigenjagd) mit dem Zeitwert selbst, zieht seine gesamten persönlichen Schulden und 1Mio.€ Freibetrag ab und überweist vom positiven Rest 1% in € an das Finanzamt. Wer eine unglaubwürdige Vermögenssteuererklärung abgibt, bekommt Hausbesuch von einem Steuerfahnder, von denen viel mehr gebraucht würden, denn die sind hochprofitabel und rechnen sich immer! NICHTDEKLARIERTES GILT ALS HERRENLOSES GUT UND VERFÄLLT ZUGUNSTEN DER STAATSKASSE. Also ehrlich bleiben, denn man findet sich schneller auf einer CD aus der Schweiz, Singapur, etc. als man glaubt!

Ich freu mich über jeden der abhaut und nicht wiederkommt. In diesem Land leben ohnehin einige Millionen zuviel! Und die Immobilien bleiben doch da!

Antworten Antworten Antworten Gast: Für den Deppen noch einmal
21.09.2011 15:17
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Re: Re: Re: VERMÖGENSSTEUER - LEICHT GEMACHT ! Jeder deklariert und bewertet gewissenhaft jeweils zum Jahresultimo sein gesamtes persönliches (Auslands)vermögen (vom Zahnbürstl bis zur Eigenjagd) mit dem Zeitwert selbst, zieht seine gesamten persönlichen Schulden und 1Mio.€ Freibetrag ab und überweist vom positiven Rest 1% in € an das Finanzamt. Wer eine unglaubwürdige Vermögenssteuererklärung abgibt, bekommt Hausbesuch von einem Steuerfahnder, von denen viel mehr gebraucht würden, denn die sind hochprofitabel und rechnen sich immer! NICHTDEKLARIERTES GILT ALS HERRENLOSES GUT UND VERFÄLLT ZUGUNSTEN DER STAATSKASSE. Also ehrlich bleiben, denn man findet sich schneller auf einer CD aus der Schweiz, Singapur, etc. als man glaubt!

Jeder der "abhaut" erhöht den Druck auf den Mittelstand - dieses Tatsache sollten Sie sich in Erinnerung rufen. Ebensoden Fakt, dass jJede Steuer auf Immobilien Wohnraum verteuert.

Gast: wartsab
20.09.2011 17:48
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wie kommt es

das das 13. und 14.Gehalt noch immer für die Besserverdiener fast steuerfrei eingestriffen wird? Wohl daran, weil sich die Abgeordneten unserer Republik mit einer Gehaltseinbuße überhaupt nicht anfreunden können..

Antworten Gast: Für den Deppen noch einmal
21.09.2011 15:18
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Re: wie kommt es

Ab wann ist man für Sie "Besserverdiener"?

Gast: Eso-Vergelter
20.09.2011 16:27
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Wundervolle Nachrichten

In Österreich haben 10 % der Menschen 67 % des Vermögens. Es sollte aber so sein, dass 10 % der Menschen (die besonders fleißigen) 20 % des Vermögens haben. Die Reichensteuer ist ein guter Anfang. Langfristig ist zudem die Einführung von Regionalgeld mit Umlaufgebühr erforderlich.

Gast: Glaubnixx
20.09.2011 15:52
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Renaissance

Wir erleben in Europa die Renaissance des Kommunismus oder auch fälschlicherweise Sozialismus genannt. Nimmer allen die hackeln möglichst alles weg, lass sie verarmen dann kannst du sie besser kontrollieren. Eine Oberschicht richtet es sich wieder.
Nur irgendwann wir keiner mehr bereits seit viel zu hackeln wenn alles umverteilt wird.

Die "kommunistischen" Chinesen scheinen das erkannt zu haben und orientieren sich um.

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Re: Renaissance

Das ist Schwachsinn. Die die hackeln werden schon maximal besteuert. Die die Ihr Vermögen verwalten, werden steuerschonenst behandelt. Es geht darum, dass sich Arbeit wieder lohnen soll und die arbeitenden Menschen nicht über Gefangenschaft in der Steuerprogression demotiviert werden sollen. Denn das geerbte Vermögen steuerschonend zu verwalten ist keine Leistung, auch wenn die ÖVP das offensichtlich ander sieht....

REICHENSTEUER - es REICHt mit dEN STEUERn!!!

Sogar in China hat man es inzwischen abgeschafft, dass Leistungsträger den Rest der Gesellschaft erhalten (müssen).

Daher:

1.) Sämtliche Steuern zweckgebunden
2.) Keine Valorisierung - auch der Staat soll gezwungen sein, Effizienzsteigerungen vorzunehmen! (ich warte noch immer auf das Einsparungspotential der e-Card!!!)
3.) EBDL (European Business Driving License) als Voraussetzung für Politiker
4.) Reformen, wie sie in Schweden in den 90ern erfolgten JETZT!

Früher oder später werden jene, denen man nur nimmt die, welche sich ein schönes Leben auf Kosten der anderen machen, wegfegen.

Antworten Gast: Alien2
20.09.2011 15:56
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Re: REICHENSTEUER - es REICHt mit dEN STEUERn!!!

vielleicht noch ergänzen um:

5.) Verwaltungsreformen --> Sparen des Staates
6.) Sozialversicherungs- & Pensionsreform d.h. Einzahlerbezogene Pension
7.) Erfolgsabhängige Gehälter bei Politikern -
8.) Unabhändige Politiker - einer der in die Politik will muss vorher finanziell unabhängig sein und nicht auf spätere Jobs angewiesen sein.

Re: Re: REICHENSTEUER - es REICHt mit dEN STEUERn!!!

Wunderbare Ideen, in der Theorie.
Was bitte sind Einzahlerbezogene Pensionen? Ist dies nur eine andere Bezeiochnung für kapitalgedeckte Pensionen. Diese sind von Erschütterungen der Finanzwelt besonders stark betroffen und wesentlich unsicherer als Pensionen nach dem Umlageprinzip.
Wie soll der ERfolg von Politikern bewertet werden, um deren GEhälter festlegen zu können
Unabhängige Politiker, damit soll vermutölich zum Ausdruck gebracht werden, dass nur Reiche Politik betreiben sollen. Nur nebenbei KHG war sicher kein Armer und hat sich trotzdem seine Hompage bezahlen lassen, was ja nicht gerade seine Unabhängigkeit erhöht hat, von Buwog ganz zu schweigen.

Antworten Antworten Gast: 17Uhr52
20.09.2011 17:54
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Re: Re: REICHENSTEUER - es REICHt mit dEN STEUERn noch lange nicht!!!

9.) Bodenreform nicht vergessen!
Jedem Österreicher sein Stück Österreich!

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
20.09.2011 14:12
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Ich bin auch dafür!

Ich will Reichensteuer zahlen! Setzt meinen Einkommenssteuersatz bitte auch endlich auf 29%! Bitte lieber Faynachtsmann! Bitte, bitte, bitte!

Gast: vbn
20.09.2011 13:51
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Wo sind die grünen Grundsätze wenn es um Menschen geht die ein Einkommen jenseits der Grundsicherung beziehen ?


Warum werden Menschen die mehr haben als andere "verfolgt"?

Warum kann man in diesem Land sich nichts aufbauen, das auch erzählen ohne sich schämen zu müssen?

Warum sind für grünrot nicht alles gleich?

Auch wohlhabende sind Menschen und nicht jeder - ich kenne keinen einzigen - hat anderen etwas wenngenommen.

Lasst uns "Nichtgrundsicherungsempfänger" endlich in Ruhe leben!

Gast: krawutzi
20.09.2011 13:44
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Der wirkliche Skandal ist ...


... das hier medial und politisch unterstützt "arm" auf "reich" gehetzt wird, ohne das dies rechtliche Folgen für die Hetzer hat.

Zu verachten sind jene, die aufgrund ihrer Faulheit und Ziellosigkeit es nie zu was bringen und anderen ihre Erfolge neiden!

Gast: Feind der unsterblichen Krebszellen
20.09.2011 13:17
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Nicht die Reichen müssen arm werden, sondern Banken sicher und da hilft keine Steuer, sondern nur Substitutionsgüter für die vom Krebs befallenen Banken

Höhere Besteuerung von Reichen geht nur dann in Ordnung, wenn exakt diese Reichen nur mehr dank Bankenrettungspaket überhaupt noch reich sind.

Niemand soll sich etwas vormachen, ohne staatlicher Hilfe wäre nach der Lehmannpleite der Geldkreislauf zusammengebrochen, Sparbuchsparer mit Einlagen über 20.000 Euro um ihr Geld umgefallen. Gewinner wären kleine Schuldner gewesen, die eine fixe undkündbare Stellung haben, da diese ihre Schulden billigst aus der Konkursmasse zurückkaufen hätten können.

Man muss von staatlicher Seite her endlich Wege finden, damit man nicht mehr von Banken erpressbar ist, da diese jetzt außer den Bargeldkreislauf sämtliche Geldkreisläufe (ist der unverzichtbare Gegenlauf für den Waren- und Dienstleistungskreislauf ähnlich wie die Lunge das Blut mit Sauerstoff anreichert) kontrollieren. Dafür muss gegen die im Grunde reformunwilligen Banken durch SUBSTITUTIONSGÜTER, die die Banken in ihrer wichtigsten Funktion ersetzen, eine Drohung aufgebaut werden. Allein die DROHUNG, dass Substitutionsgüter bereit liegen, die Banken eine Weile ersetzen, wäre ausreichend! Dazu müsste die EZB aber mal auf Reserve die längst entwickelten diebstahlsicheren Banknoten (bestehen aus zwei Schichten Kletthaftpapier, die einzeln verschickt werden können) drucken. Damit sind sichere Barüberweisungen möglich und Bankkonten folglich ersetzbar. Sperren Banken, so kann die EZB das Vermögen und die Guthaben der Banken einziehen und Kunden kontolos fernübertragbares Bargeld geben.

Gast: Reichundarm
20.09.2011 12:47
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Definition von Reich

Was mir bisher fehlt ist die klar, nachvollziehbare Definition von REICH.

Ist ein Häuslbauer reich der ein Haus um 700.000€ besitzt, aber Schulden von 400.000 hat?

Ist ein leitender Angestellter reich weil er 153.000 Brutto im Jahr verdient?

Ist jemand reich weil er Grundstücke geerbt hat die ca. 1. Mio wert wären aber nicht veräußerbar sind weil einfach ned geht?

Was ist reich? (Bill Gates mal vorweg)

Wo liegt die Grenze? 8 Mio in den USA vs. 153.000 Einkommen in Portugal im Jahr?

Für mich ist klar, die Reichensteuer zielt auf die letztendlich auf die hart arbeitende Mittelschicht ab, die noch die Mehrzahl bildet.

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
20.09.2011 14:14
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Re: Definition von Reich

Jeder, der weniger als das Durchschnittseinkommen verdient, gilt als Arm, jeder der mehr als das Doppelte verdient, muß daher als reich gelten?

Antworten Antworten Gast: Alienjäger
27.09.2011 07:15
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Re: Re: Definition von Reich

Ihnen ist aber schon klar, dass um das dopplete des Schnitt's kein einziger Manager mehr in Ö arbeiten wird. Dann wird's aber Essig mit der Umverteilung.

Antworten Gast: Analyst 829
20.09.2011 13:42
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Re: Definition von Reich

Ist jemand reich, der einen guten Mietvertrag hat und z. B. für eine 200 Quadratmeter Innenstadtwohung lächerliche 13,98 zahlt?

Laut Finanzministerium ist der nicht reich!

Der dem die Wohnung laut Grundbuch gehört (in dem Fall jetzt die BIG) ist auf Grund so einer Wohnung aber auch nicht reich! Offen gesagt ist eine Wohnung auf der so ein Vertrag mit Weitergaberecht lastet wertlos.

Da ist also ein Vermögenswert, der ohne Mietvertrag mit Sicherheit mehr als die berühmte Million Euro wert wäre und via Verträgen verschwindet der Millionenwert.

Der Mieter ist nicht reich und der Besitzer (zumindest auf Grund so einer Wohnung) auch nicht.

Die die durch Privilegien wie einen Supermietvertrag Millionenwerte zur Verfügung haben, gelten einfach nicht als reich! Die die sich ein Häusl bauen, das sie im Gegensatz zum Mieter mit Supermietvertrag auch noch selbst erhalten müssen, gelten dann als reich.

Die Häuslbauer kann dann auch die Vermögenszuwachssteuer so richtig schön arm machen, was ja beim Supermietvertrag nicht passieren kann, da zahlt die Vermögenszuwachssteuer ja der Besitzer.

Beispiel: Wohnhaus Wert mit Grundstück 700.000 Euro, Inflation 3 % Zuschlag zum Einkommen 21.000 p. a. Macht 10.500 mehr Steuer pro Jahr und damit sind einige Monatsgehälter weg.

Wer hingegen eine gleichwertige Immobilie günstig mietet kann 10.500 pro Jahr für Urlaube u. s. w. verprassen.

Wohlgemerkt, das ist die abgeschwächte Form der Vermögenssteuer, die sogenannte Vermögenszuwachssteuer!

 
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