26.05.2012 11:44 | Meine Presse Merkliste 0

Inserate: Im Jahr fließen rund 100 Millionen an Steuergeld

19.09.2011 | 13:11 |   (DiePresse.com)

Vor allem bei Gratismedien machen Inserate von Politik und staatsnahen Betrieben einen hohen Anteil am Gesamtaufkommen aus. Künftig sollen die Ausgaben gemeldet werden müssen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Inserate der ÖBB bringen derzeit SP-Bundeskanzler Werner Faymann unter Druck. Als Verkehrsminister soll er den Auftrag zu einer 500.000 Euro teuren PR-Kampagne der Bahn in der "Kronen Zeitung" gegeben haben. Aus allen öffentlichen Institutionen fließen indes schätzungsweise fast 100 Millionen Euro jährlich für PR und Anzeigen.

Dabei zeigt sich ein Gefälle in Richtung Gratismedien. Laut einer Erhebung des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) machen diese Anzeigen vor allem bei den Wiener Gratismedien "Heute" und die Tageszeitung "Österreich" einen besonders hohen Anteil am Gesamtaufkommen aus. Der VÖZ hat Bruttowerte aus dem Jahr 2009 miteinander verglichen. "Österreich" kam demnach auf einen Anteil politischer und politiknaher Brutto-Schaltungen von 19 Prozent, der Spitzenreiter "Heute" gar auf 28 Prozent.

Deutlich darunter lag der Anteil der Polit-Anzeigen etwa bei "Presse", "Kleiner Zeitung" und "Kurier" mit jeweils neun Prozent. Beim "Standard" lag der Anteil sogar nur bei sieben Prozent. Leicht über dem Schnitt bewegte sich mit 13 Prozent die "Kronen Zeitung". Nicht enthalten sind in den Berechnungen Werbeaufwendungen im Bereich Medien und "Eigenwerbung". Auch Zahlungen in Form von "Druckkostenbeiträgen", etwa für PR-Strecken, wurden nicht berücksichtigt.

Bundesregierung: 35 Millionen Euro für PR

Alleine das Bundeskanzleramt ließ 2010 von insgesamt vier Millionen Euro an Einschaltungen 2,4 Mio. der "Kronen Zeitung", "Heute" und "Österreich" zukommen. Laut aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortungen hat die gesamte Bundesregierung im Vorjahr mehr als 35 Millionen Euro für Werbung, Öffentlichkeits- und Informationsarbeit ausgegeben. Die offizielle Presseförderung machte 2010 demgegenüber nur rund 12,8 Millionen Euro aus.

Eine genaue Summe, wie viel Steuergeld tatsächlich in Regierungswerbung auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene fließt, ist nicht verfügbar. Das soll sich durch das neue Medientransparenzgesetz ändern. Die Regierungsvorlage sieht vor, dass künftig Ausgaben von Ministerien, Ländern, großen Gemeinden, Unternehmen der öffentlichen Hand und Kammern für Inserate, Werbeaufträge und Ähnliches halbjährlich an die KommAustria gemeldet werden müssen.

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

759 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Gast: Kärntner Kibitz
27.09.2011 19:40
0 0

Naja, vielleicht solltens einmal die ganze Inseratenkampagne der FPK untersuchen!

Was ist eigentlich mit den vielen Inseraten die das FPK in Kärnten in diversen Zeitungen geschaltet hat in den letzten Jahren?
Dort wo nur die nahen Betriebe der FREIHEITLICHEN zum Zug gekommen sind!!!

Das ist noch viel Aufklärungswürdiger!

Gast: Moneylooser
22.09.2011 22:33
1 1

Oberclown Strache meldet sich wieder einmal zu Wort!

Von nix eine Ahnung haben, seine Bande nicht zusammen zu halten, aber groß Maulen!

Wir wissen die sauberen FPÖ´ler sind auch nur eine Abzocker partie und es stimmt:

Unser Geld für für unsere Leut; eben ehrlich, anständig, ordentlich und fleißig beim Kassieren!!

Gast: lois
21.09.2011 17:38
0 0

Money

Am besten wärs wenn des Geld von heut auf morgen nichts mehr Wert währe, denn da würden nur die fleissigen überbleiben und die taugenichts (Grossredner) würden samt ihren Skandalen untergehen.

Gast: hob
21.09.2011 14:18
1 3

öbb

dieser "herr" (huber) ist - gemessen an dem von ihm operativ zu verantwortenden finanziellem desaster - an unfähigkeit nicht zu überbieten und an glaubwürdigkeit nicht zu unterbieten.
dass die nach seine unseligen" regentschaft" finanziell und imagemäßig am boden liegende öbb eine massive reanimation benötigte ist völlig klar.
dass die zur imageverbesserung geplante inseratenkampagne -die wegen der strategischen komponente dieser maßnahme auch vom ar bzw eigentümer mitzuentscheiden war-ist wohl auch in jedem unternehmen in dieser situation üblich.
und daß hier printmedien bevorzugt werden,die von der reichweite und der zielgruppenrelevanz passen ist wohl auch klar.
(inserate im "böhmerwaldboten" oder oder dem" aston martin oldtimerclub" wären wirklich kriminell gewesen.)


Gast: speibender regenbogen
21.09.2011 13:46
0 6

Gegen welches Gesetz verstösst das Schalten von Inseraten ???


Gegen die kein-Ged-für-Raiffeisen-ferne-Medien-Regel ???

Kann mir bitte ernsthaft jemand erklären, was hier der grosse Skandal sein soll?

Antworten Boris
22.09.2011 19:07
1 0

Re: Gegen welches Gesetz verstösst das Schalten von Inseraten ???


Faymanns Intervention verstösst eklatant gegen das getende Aktienrecht.

So einfach ist das.

LUPO
21.09.2011 12:39
4 0

Die ganze ÖBB

ist aufklärungswürdig.

Antworten Ilka
21.09.2011 13:02
4 0

Re: Die ganze ÖBB

plus Asfinag - wie H. Vilimsky in seiner heutigen Rede im Parlament angekündigt hat!

Antworten Antworten Gast: Aha Boy
22.09.2011 22:35
0 1

Re: Re: Die ganze ÖBB

Waren nicht die FREIHEITLICHEN in der ASFINAG (Rumpold, Reichold.....)

NAja, BLAU ist auch nur Schwe...haufen der besonders stinkt!

Unglaublich

Das Volksgeteile die Gemeinschaftlichenach sant gemeinsam dem Untergange gewiehen.

Gast: SPÖ-Klubchef Josef Cap ist strikt gegen einen U-Ausschuss zur Causa Faymann.
21.09.2011 11:41
5 0

Gegen den Kanzler gebe es nichts zu untersuchen

Hama was zu verbergen???

1 0

Re: Gegen den Kanzler gebe es nichts zu untersuchen

Geh, das wird der Jarolim mit einem Gefälligkeitsgutachten einer ihm nahestehenden Beraterfirma schon richten. Hat er doch selbst auch so gemacht, als er gegen die Staatsdruckerei interveniert hat.
Ansonsten die Kanzlei vom Lansky, der hat doch angeblich einen jahrzehntelangen Beratervertrag mit der ÖBB für ein paar Millionen, da wird ein Freundschaftsdienst für den damaligen Minster wohl drinnen sein, natürlich gilt die Unschuldsvermutung und was man sonst noch alle anderen Vermutungen.

Gast: apfelmännchen
21.09.2011 11:32
0 3

mal ne Frage:

wieviel Geld ist denn von der ÖBB für den Faymann ausgegeben worden?

neulich las ich irgendwas von 7 Mio die fürn damaligen Minister (Faymann) reserviert werden sollten, dies aber abgelehnt wurde. Allerdings nur als Aussage von jemandem ohne irgendwelche Beweise vorlegen zu können.

Was wurde denn wirklich vom Faymann an ÖBB-Geldern ausgegeben? Gibts hier irgendwelche konkret nachvollziehbaren Beweise wie eindeutige Inserate oder interne Papiere bei der ÖBB die sowas belegen?


Gast: Revanche 2013
21.09.2011 11:27
1 0

Und für die alten bettlägrigen Steuerzahler gibt es nur ein hohnvoll mickriges Pflegegeld mit dem Argument des Sparenmüssens


Die bettlägrigen Alten werden um Pflegestufen gelinkt!
Wegen dem fehlenden Pflegegeld wird das Leben der sie deshalb unfreiwillig pflegen müssenden weiblichen Angehörigen ebenfalls ruiniert!

ÖVP und SPÖ verprassen lieber das Steuergeld für ihre Korruptionsdgespinste, von denen sie herrlich selbst profitieren!

Wahltag = Zahltag!

Antworten Gast: Blöd Fragender!
22.09.2011 22:38
0 1

Re: Und für die alten bettlägrigen Steuerzahler gibt es nur ein hohnvoll mickriges Pflegegeld mit dem Argument des Sparenmüssens

Wer tut das nicht?
Die ROTEN werfen das Geld unters Volk, sprich Printmedien haben Arbeit, während die FREIHEITLICHEN es in ihre Taschen schieben!
Das ist aber schon ein gewaltiger Unterschied!

Gast: ÖsilandKorruptistan
21.09.2011 11:14
1 1

Wegen der wissenden Zurückhaltung der ÖVP kann das Wettstehlen fröhlich weitergehen wie bisher

Andernfalls würden die Österreicher nur erkennen müssen, daß sie größtenteils für die wildwuchernde Korruption der "Leistungsträger" roboten, mega viel zahlen, burn-out-gefährdet sind.

tiger10
21.09.2011 10:53
2 0

Ja wenn die ÖVP nichts tun will,

dann müssen die ziemlich viele Leichen im Keller haben.

Antworten Gast: + In hoc signo vinces +
21.09.2011 12:44
1 0

Re: Ja wenn die ÖVP nichts tun will,

Gegengeschäft nennt man das......

Re: Re: Ja wenn die ÖVP nichts tun will,

Die SPÖVP-Keller sind mit Leichenbergen so randvoll, daß sie nicht mehr abgeriegelt werden können. Daher stinkt es jetzt überall so!

Der tiefere Grund, warum SPÖVP doch vor Untersuchungsausschüssen zurückschrecken, ist die panische Angst vor frühen Neuwahlen. Und beide finden es strategisch besser, den Sumpf dahinköcheln zu lassen, um im Wahlkampf den genug Dreck für die finale Schlammschlacht vorrätig zu haben!!

Gast: Es reicht vollkommen
21.09.2011 10:46
4 0

Rhetorische Frage: Wie schaut's aus mit unserem Rechtsstaat?

Sind die Gesetze nur für die "Kleinen" da um diese kontrollieren und ausbeuten zu können?

Antworten Gast: Febobo
21.09.2011 17:18
1 0

Einfache Frage - einfache Antwort

Ja.

Und jetzt zurück ins Hamsterrad, Steuern erwirtschaften.

Antworten Antworten Gast: Kann den Mund nicht halten
22.09.2011 22:41
0 0

Re: Einfache Frage - einfache Antwort

Die FREIHEITLICHEN brauchen Ihr Geld für Ihre Leut!
Irgendwie fühle ich mich etwas verars....t von der Kasperltruppenpartie und keine Alternative in Sicht!

Gast: hanshans
21.09.2011 10:28
1 0

Rechtsstaat ade

Ist das damit auch eine Aufforderung an die Justiz nicht mehr zu ermitteln ?
Freundschaft !

Gast: Nordlichr
21.09.2011 10:27
4 0

Faymann-Inserate

Mir fehlt der erklärende Kommentar zu den Faymann-Inseraten von Michi_Austria aus der Löwelgasse.

Antworten Boris
22.09.2011 20:59
0 0

Re: Faymann-Inserate

Auch Ösis Kommentar fehlt

3 0

Vorgehensweise

Die derzeitige Vorgangsweise der ÖVP ist doch in Ordnung. Die verfolgt erste Reihe fußfrei, wie sich die Roten immer mehr in den Sumpf reinreden. Dazu bedarf es keines parlamentarischen Untersuchungsausschusses. Das ganze liegt bei der StA, ist nur zu hoffen, dass diese auch entsprechend arbeitet, da bedarf es dann des Schaulaufes im Parlament gar nicht.
Kopf hat auch Humor bewiesen, als er meinte, es wäre zu dieser Angelegenheit von den Agiteuren genug gesagt worden. Lediglich der ORF und ein paar andere, die das nicht verstanden haben meinten, er gäbe dem Ostermayer recht, dabei hat er zum Ausdruck gebracht, dass alles, was bis dato von Faymann/Ostermayer gesagt wurde, so viel Relevanz und Gewichtung hat, dass es keinen Zweifel mehr geben könne, dass vieles nicht stimmen kann.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Mein Parlament