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Inserate: Faymann bestreitet jedes "Fehlverhalten"

30.09.2011 | 19:13 |   (DiePresse.com)

Die Parlamentsparteien erzielten eine Grundsatzeinigung über einen Untersuchungsausschuss. Dieser umfasst sieben Themengebiete, die Vorsitzfrage ist noch offen.

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Dem Untersuchungsausschuss zu den Affären im staatsnahen Bereich steht nun praktisch nichts mehr im Weg. Vertreter der fünf Parlamentsparteien haben sich Freitagabend in einer knapp zweistündigen Gesprächsrunde auf einen gemeinsamen Untersuchungsgegenstand geeinigt. Beschlossen werden soll der U-Ausschuss in der nächsten Plenarwoche (19. oder 20. Oktober).

Umfassen werden die Untersuchungen sieben Themengebiete: Buwog, Telekom, Staatsbürgerschaftsvergaben, Blaulichtfunk, Lockerung des Glücksspielmonopols sowie Inseratenvergabe durch die Ministerien ab dem Jahr 2000 und im staatsnahen Bereich ab 2006. Letzterer Punkt bezieht sich vornehmlich auf die Schaltungen von ÖBB und Asfinag unter dem damaligen Infrastrukturminister Werner Faymann (S), kann aber auch noch andere Unternehmen betreffen. Noch nicht festgelegt wurde die Frage, wer dem Ausschuss vorsitzen soll. Ebenfalls offen ist, wer die Position des Verfahrensanwalts einnehmen wird.

Bei der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der Freiheitlichen im Nationalrat hat Faymann jedes persönliches Fehlverhalten bezüglich der Schaltung von Inseraten in seiner Zeit als Infrastrukturminister zurückgewiesen.

Es sei klar, dass der verantwortliche Ressortchef als politisch Verantwortlicher viele Gespräche mit Unternehmen wie Asfinag oder ÖBB führe, die Inseraten-Vergabe sei aber jeweils von den Betrieben selbst entschieden worden, so Faymann. "Damit ist das Aktienrecht penibel eingehalten worden."

"Verhöhnend"

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bezeichnete Faymanns Antworten auf die insgesamt 21 Fragen als "verhöhnend". Die Freiheitlichen brachten deshalb einen Misstrauensantrag gegen den Kanzler ein, der aber von den restlichen Parteien abgeschmettert wurde. Auch die Behauptung Faymanns, "es gebe nur eine Anzeige gegen ihn" - und zwar jene von der FPÖ - empörte Vilimsky: "Es ist bereits wesentlich mehr im Gang, da die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt. Die ersten Einvernahmeprotokolle liegen ja schon am Tisch." Die der SPÖ vorgeworfene Handlungsweise in der Inserate-Causa bezeichnete Vilimsky als "mehr als schäbig". "Für mich ist das übelster Machtmissbrauch."

Auch die Grünen zeigten sich mit Faymanns Antworten auf die Dringliche unzufrieden. "Wenn wir eine vernünftige, seriöse Debatte führen wollen, dann sollen solche Anfragen so beantwortet werden, dass die Fakten auf den Tisch kommen", so Dieter Brosz. Die Causa ÖBB-Inserate sei für einen Untersuchungsausschuss relevant. Zu glauben, dass aber nur der Bundeskanzler betroffen sei, wäre "blauäugig". Brosz verwies auf eine Schaltung von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP), die bereits vom Rechnungshof kritisiert worden und "reine Imagewerbung" sei.

Im Inseraten-Fundus gewühlt hatte offensichtlich auch Stefan Petzner vom BZÖ. Er las aus einem geschalteten Interview mit Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) vor, in dem dieser "Kürbis-Kochtipps" gegeben haben soll. "Uns geht es nicht darum, irgendwelche Medien zu kriminalisieren", so Petzner, sondern darum, "dass Steuermittel korrekt eingesetzt werden". Inserate seien prinzipiell in Ordnung und würden zur Medienvielfalt beitragen. Die Frage sei nur, über welche Umwege diese bezahlt würden.

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(APA)

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115 Kommentare
 
1 2 3

Re: die zweite Frage

Na ja, wenn Sie uns so fragen ....

Gast: O. W. Fischer
30.09.2011 14:06
30 0

Was wird Faymann schon tun?

1) Sein verlängertes Parteibüro, den ORF anrufen und ihnen sagen, sie sollen die Sache in Ordnung bringen

2) Krone, Österreich und Heute anweisen, eine mediale Verteidungskanone für ihn abzuschießen

3) Die ÖVP beschuldigen, dass sie üble Schmutzkübelpolitik macht

Alles das, nur nicht ZURÜCKTRETEN, was er schon längst müsste. Am besten gleich, mit seiner ganzen SP-Regierungsmannschaft.

In jedem anderen demokratischen Land der Welt wäre derjenige, der sich sowas zu Schulden kommen ließ, schon längst zurückgetreten.

Re: Was wird Faymann schon tun?

Der Sozialistische Pensionistenverband hat ja bereit Erfahrung mit verurteilten Politikern und der Blechs wird ja wohl bald selbst in Pension gehen. Da wird sicherlich ein Plätzchen frei.

Re: Was wird Faymann schon tun?

ist Italien kein demokratisches Land, mit dem feschen Macho-Berlusconi?
hoppala nein, die sind ja auch in der EU...

Gast: Delta
30.09.2011 13:53
23 0

Anklage gegen

einen roten BK - ob wir das noch erleben dürfen?

Antworten Gast: gatosu
30.09.2011 17:58
4 0

Re: Anklage gegen


HOFFENTLICH !

Gast: Gast895
30.09.2011 13:35
24 0

Wieviel Jahre Gefängnis gibt es

für Amtsmissbrauch, Untreue, schwere Nötigung und Erpressung?

Im Vergleich zu Scheuch muss es hier mindestens die 5fache unbedingte Strafe geben!

Gast: na nu
30.09.2011 12:41
7 0

FPÖ fragt Kanzler: "Was tun Sie bei Anklage?"

Warum schickt man nicht einen Richter in das Parlament der könnte den ganzen sauhaufen gleich dort verurteilen und wir sparen uns einen haufen Steuergelder

Gast: Jostl
30.09.2011 12:38
18 0

"Was tun Sie bei Anklage?"

Was jeder anständige Mensch längst getan hätte:

ZURÜCKTRETEN!

Re: "Was tun Sie bei Anklage?"

Also bitte! Zurücktreten muss(te) höchstens der Wolfgang Schüssel, denn der ist für ALLES verantwortlich. Allenfalls auch noch der Scheuch, denn der ist einer von den ganz Pöhsen. Aber der Faymann gehört zu den Guten. Zurücktreten? Tzzz... ;-)

Gast: cyril84
30.09.2011 12:27
1 0

die krone ist heute österreich

Zeit für Inserieren.
Faire Verteilung. Soziale Ausgewogenheit. Gleiche Chance.

SPÖ

Gast: H.C. UWE
30.09.2011 12:22
0 28

Ich nehme an das Gleiche was die FPÖ Falotten tun, taten!

Herr Strache, bringen SIe doch einmal den FPÖ Sumpf in Ordnung:

Part of the game
Connect Affäre
Werbeaffäre der FREIHEITLICHEN
Blaue Sumpf während Schwarz Blau

Starche ist wie ein kleins Kind in der Sandkiste, wegen allem Weinen und nix zusammen bringen!
FPÖ = Falotten Partei Österreichs
Abwirtschafter der Nation!

Re: Ich nehme an das Gleiche was die FPÖ Falotten tun, taten!

Sie haben "Homepage Affäre" und die "üblichen fees" vergessen.

Der Sumpf erstreckt sich österreichweit über alle Parteien (Länder, Gemeinden, Kammern etc.).

Re: Ich nehme an das Gleiche was die FPÖ Falotten tun, taten!

Panik, Laura?

"Was tun Sie bei Anklage?"

Jeden Gedanken daran verSCHEUCHen. ;o))

Gast: Frag Uwe
30.09.2011 12:16
1 8

Wie der Scheuch trotz Verurteilung

am Sessel kleben sicher nicht!

Dazu sind nur Freiheitliche fähig.

1 0

Re: Wie der Scheuch trotz Verurteilung

zum 100.x Da gegen das erstgerichtliche Urteil berufen wurde, ist nun das endgültige Urteil der 2. Instanz abzuwarten. Scheuch hat (nona) zugesagt, dieses Urteil dann selbstverständlich zu akzeptieren!

Gast: gastus99
30.09.2011 11:53
7 1

die elite

die elite der haus- und bademeister missg*burt-republik bei der arbeit.

mfg aus dem ziviliesierten ausland

keine einzigen cent mehr.

17 0

Am Sessel kleben! Was sonst?


Antworten Gast: Wolfsbergerin
30.09.2011 12:23
1 2

Re: Am Sessel kleben! Was sonst?

Wie der Scheuch!

Antworten Gast: schlÄchter
30.09.2011 12:02
1 2

Re: Am Sessel kleben! Was sonst?

sg census!
das denke ich auch-das scheint ja "part of the game" zu sein. (im übrigen gilt die unschulödsvermutung...)
die fp-kritik ist dank uwe scheuch leider nicht sehr glaubwürdig...

mfg
s.

Gast: krikri
30.09.2011 11:45
0 16

gerade die FPÖ ... LOL


Antworten Gast: Momentaufnahme
30.09.2011 12:21
8 0

Re: gerade die FPÖ ... LOL

Selbst wenn die Vorwürfe gegen die FPÖ (Scheuch) stimmen sollten, wären sie nicht zum Schweigen verpflichtet bzw würden sie ihr Rederecht verlieren.
Wenn Faymann Mist gebaut hat, dann gehört das politisch aufgeklärt, von der politischen Opposition - seine eigenen Frauen und Mannen werden das wohl kaum erledigen.

Gast: schlÄchter
30.09.2011 11:40
2 0

sg herr strache!

och, ich denke der herr BK wird wie FPK-boss uwe scheuch handeln und ein rechtkräftiges urteil abwarten...

;-)
m druchaus wohlwollenden g
s.

der Strafrahmen


wird vermutlich doch sehr unterschiedlich sein.

Scheuch hat für eine angedachte Schweinerei 18 Monate bekommen. Ist vielleicht etwas viel, aber es ist manchmal notwendig ein Exempel zu statuieren.

Faymann hat angeblich viele Millionen veruntreut. Falls sich die Anklagevorwürfe als richtig erweisen, muss er im Vergleich zu Scheuch mehrere Jahrzehnte hinter Gitter.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
30.09.2011 12:36
2 0

Re: der Strafrahmen

sg seismograph!
mal schauen wie die justiz arbeitet ;-)

mfg
s.

Gast: STFU
30.09.2011 11:37
27 1

Was wohl?

Deppert grinsen, wie immer. Was anderes kann er ja nicht.

23 0

Jetzt wirds langsam eng

für den feigmann

11 0

Die Antwort ist Angriff

Wie immer wird die SPÖ ihr popularistisches Lichtschwert zücken und alle anderen solange beschimpfen...bis sich keiner mehr Fragen zum Steuerraub stellen traut.

Antworten Gast: Jutta L., Klagenfurt
30.09.2011 12:31
1 6

Re: Die Antwort ist Angriff

Steueraub ist es, wenn das Geld der Bürger - in dem Fall 2 Mrd Euro - für die Sanierung einer Bank verwendet wird wo die FPÖ nahen Personen wie Birnbacher (12 Mio Euro für ein Gutachten), und sonstige FPÖ Bonzen Geld abkassieren!

Verantwortungslos ist die FPK und FPÖ, wenn über 19 Mrd Euro Haftungen vom Land Kärnten übernommen werden und die nächste Generation darf haften!

Verantwortungslos ist die FPK und FPÖ, wenn Schulden gemacht werden und die nächste Generation darf ZAHLEN!

Re: Re: Die Antwort ist Angriff

und der Konkursfall Kommunalkredit bringt einem zum ministerinnenjob

Antworten Gast: Animalus
30.09.2011 11:55
1 0

Re: Die Antwort ist Angriff

"Solange beschimpfen bis keiner sich Fragen traut"

Was ist das denn für eine Logik?

Da muss man schon sehr flach in der Birne sein, daß man nach einigen Beschimpfungen sich nicht mehr traut etwaigen Mißbrauch aufzuzeigen

Gast: krikri
30.09.2011 11:27
12 0

"Was tun Sie bei Anklage?"

goar nix was sonst?!
alles läuft ins leere!
wir sind in österreich! lol
sesselkleber und korruption gibt es woanders nicht bei uns!

Gast: egal
30.09.2011 11:23
0 14

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen

Ich bin definitiv kein SP Wähler oder Grinsman-Fan, aber die F ist ein bigotter Haufen, die sollen bei Uwe Scheuch nachfragen wie man sich in einem solchen Fall als Politiker verhält!

Gast: Der Frosch
30.09.2011 11:21
7 0

Er wird

Nachmieter vom Elsner.

1 0

Re: Er wird

Im Imperial?

Re: Re: Er wird/census

Warum nicht? Er hat ja Ihr Geld! ;o))

Gast: Sehrgeber
30.09.2011 11:19
2 0

Na was wohl?

Genauso wie es die FPÖ bei Anklagen treibt.

Zuerst die Justiz angreifen und den Richter beleidigen. Dann alle Instanzen bis zum Euro.Gerichtshof ausspielen. Bis dahin ändert sich gar nichts.

Gast: Observer0815
30.09.2011 11:15
0 13

Andere Frage

Diese blauen "Ewig-Gestrigen" sollten sich vorher fragen, was tun Sie mit einem bereits verurteilten "Part of the game" FPK´ler. Da hätten Sie vorweg genug Handlungsbedarf.
Aber auch der drittklassige Faymann sollte sich so einiges selbst fragen.

Bravo............

jetzt haben sie es ihnen aber gesagt auch - :O))

 
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