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Staatsreform: "Fekter wäre von Gott dafür vorgesehen“

03.10.2011 | 08:28 |  Maria Kronbichler (DiePresse.com)

Wolfgang Bauer, Gründer der Bürgerinitiative "Verwaltungsreform jetzt“, im Interview mit DiePresse.com über "bornierte“ Landeshauptleute und sein Vertrauen in die Finanzministerin.

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Die Presse.com: Seit Jahren fordern Experten eine Verwaltungsreform, bisher verhallt der Ruf aber ungehört. Warum glauben Sie, dass Ihre Initiative das bewirken kann, was Rechnungshof und Co nicht geschafft haben?

Wolfgang Bauer: Durch eine möglichst große Summe von Unterstützern soll die Politik merken, dass eine große Zahl von Wählern endlich eine seriöse Haushaltspolitik sehen will. Wir verschicken auch Massenmails an Regierungsmitglieder, damit sie sehen, dass viele Wähler das wollen. Denn derzeit geht ja die Politik davon aus, dass alle deppert sind.

Was war der Auslöser für Sie, die Initiative ins Leben zu rufen?

Schon seit mehreren Regierungen sehe ich einen Abstieg. Der Gipfel des Niedergangs ist Herr Faymann. Der endgültige Auslöser war dann, dass ich gesehen habe, dass die Bundesregierung vor zwei Jahren den Auftrag gegeben hat, einen Arbeitskreis Konsolidierung zu elf zentralen Punkten zu bilden. Ende vorigen Jahres hat Rechnungshofpräsident Moser gesagt, dass der Arbeitskreis schon sechs Punkte abgearbeitet hat, und die Politik endlich die entsprechenden Beschlüsse fassen müsse. Ich möchte mit der Initiative die Regierung dazu bringen, dass sie ihr eigenes Projekt ernst nimmt. Das einzige, was bei diesem Projekt noch fehlt, ist ein Termin und ein Betrag, der einzusparen ist. Den haben wir eingesetzt: 5 Milliarden Euro. Das ergibt sich praktisch zwangsläufig aus den Einsparungsvorschlägen von WIFO und Co. Im Jahr 2015 müssten diese 5 Milliarden Jahresersparnis erreicht sein, und im Jahr 2016 dürften keine neuen Schulden mehr gemacht werden. Es müsste dann sogar ein Überschuss von mindestens 1 Prozent gemacht werden, um die Schulden zurückzuzahlen.

Was sind inhaltlich Ihre Forderungen für die Reform?

Inhaltlich haben das die zuständigen Institutionen wie Rechnungshof und WIFO auszuarbeiten. Ich und meine Mitstreiter können sich nicht einbilden, ohne wirkliche Informationszugänge und ohne die Manpower, die diese Institutionen haben, bessere Vorschläge zu machen. Und die haben ja auch bereits Vorschläge geliefert, etwa den Bundesrat abzuschaffen, die Föderalismusfrage, die Frage der Frühpensionen, Spitalsreform etc. Von dem Klein-Klein-Sparen, das derzeit von der Regierung praktiziert wird, wird die notwendige Konsolidierung sicher nicht kommen.

Es muss verfassungsmäßig vorgeschrieben werden, dass es keine Defizite mehr geben darf, sondern immer einen kleinen Überschuss von mindestens 1 Prozent des BIP. Es muss fix sein, dass keine neuen Schulden mehr entstehen können, weil sich die Kinder und Ungeborenen nicht dagegen wehren können. Wenn man Steuern einführt, können die Belasteten sich wehren und auf die Straße gehen. Aber Schulden sind der gemeinste und hinterhältigste Weg, zu Geld zu kommen.

Der Föderalismus wird von Kritikern als Blockadeinstrument gesehen. Teilen Sie die Einschätzung?

Ich sehe den Föderalismus nicht als Blockadeinstrument, sondern er ist nur nicht gut organisiert. Man sieht ja an der Schweiz, die hoch föderalistisch ist und viel geringere Kosten hat, dass in Summe ein System, das auf zentral und dezentral optimierend ausgelegt ist, ausgezeichnet funktionieren kann. Ich kann mir z.B. auch nicht vorstellen, dass ein Bundesministerium für Unterricht wirklich kompetenter ist, die Dinge für Vorarlberg oder Tirol von Wien aus zu steuern. Man muss das im Einzelfall analysieren. Natürlich wird im Wesentlichen die Grundkompetenz für die Gesetzgebung beim Bund sein sollen. So etwas wie im Bauwesen, wo es neun verschiedene Bauordnungen gibt, halte ich für unsinnig.

In Wien ist die „mir-san mir-Mentalität" zu Hause

Wie sehen Sie die Rolle der Landeshauptleute - sind sie Blockierer einer Staatsreform?

Dass die Landeshauptleute in ihren Parteien eine so wichtige Rolle spielen, und sich kein Bundespolitiker traut, gegen sie aufzutreten, weil er sonst "gekillt" wird, ist sicher eine tödliche Sache für die Demokratie. Da kann man nur appellieren. Nach 40 Jahren Schuldenaufbau muss eigentlich der bornierteste Landeshauptmann darauf kommen, dass es so nicht weitergeht.

Wer ist denn der „bornierteste Landeshauptmann"?

Die zwei borniertesten sind in Wien und Niederösterreich. Wobei ich Wien bornierter sehen würde, denn in Niederösterreich hat man besseres Verständnis für die Standort- und Arbeitsplatzfrage und jetzt auch eine vernünftige Reform der Landesbediensteten-Entlohnung gemacht. So etwas sieht man in Wien nicht, da ist die „mir-san mir-Mentalität" vollkommen zu Hause. Aber in punkto innerparteiliche Machtausübung zur Einzementierung der eigenen Macht sind beide gleichauf.

Ich erwarte mir von Fekter, dass sie diesen Schritt setzt.


Setzten Sie Ihre Hoffnung überhaupt noch in diese Regierung, oder schon in die künftige? Die jetzige hat ja einem „großen Wurf" bereits eine Absage erteilt.

Ich setzte eigentlich auf die jetzige Regierung, vor allem auf Finanzministerin Fekter. Vom Bundeskanzler erwarte ich nichts in die Richtung, weil er sich schon dezidiert geäußert hat, dass das „eh nichts bringt". Somit bleibt die Frau Finanzministerin als ehemalige Wirtschaftstreibende und Wirtschaftsverständige, die von einer Partei kommt, die die Wirtschaftskompetenz vor sich herträgt und quasi im genetischen Code hat. Daher erwarte ich mir von Fekter, dass sie diesen Schritt setzt. Und zwar nicht „zizerlweise", sondern dass sie einmal eine Ansage macht in der Art: „Wir machen jetzt ein großes Projekt unter Führung des Finanzministeriums, wo wir bis 2015 fünf Milliarden Jahresersparnis zusammenbringen." Und zwar nicht, indem man armen Leuten Förderungen wegnimmt oder durch höhere Steuern, sondern durch Reformen im eigenen Bereich.


Sie trauen Fekter zu, so eine Reform durchzusetzen?

Eigentlich schon, weil sie die Persönlichkeit hat. Mir ist schon klar, sie wird bei der SPÖ nicht im ersten Ansatz durchkommen, aber es muss der Bevölkerung einmal klar gemacht werden, dass die Finanzministerin das will, und warum - weil es so nicht weitergeht, weil wir sonst ein griechisches Schicksal vor uns haben. Ich bin auch der Meinung, dass es selbst in der SPÖ gewisse Kräfte gibt, die verstehen, das wir das unseren Kindern und Nachfolgern nicht zumuten können.

Und wer sind diese Kräfte?

Das kann ich nicht sagen, die müssen irgendwo versteckt sein. Aber es muss welche geben. Es muss sogar in der Gewerkschaft solche Leute geben. Die müssen ja wissen, dass der Standort gefährdet wird durch die Regierung Faymann. Und wenn der Standort „kaputt" ist, wandert die Industrie ab, und dann kann man auch keine Sozialpolitik mehr machen. Da wird sozusagen an dem Ast der Bedürftigen gesägt.


Wie geht es mit Ihrer Initiative weiter, ist ein Volksbegehren geplant?

Wir haben die Möglichkeit eines Volksbegehrens immer im Auge, nur müsste man das auf eine breitere Basis bringen. Ohne bekannte Galionsfigur werde ich wahrscheinlich kein Volksbegehren machen. Ich bin im übrigen der Meinung, dass eine internetbasierte Initiative mit sehr vielen Unterstützern genauso Druck auf die Politik ausüben kann. Letztlich geht es darum, so weit zu kommen, dass sich gewisse Gruppen vor der Wählermacht fürchten, die dahinter steckt. Wenn z.B. die ÖVP mit dem genetischen Code der Wirtschaftspartei erkennt, dass sie Wähler verlieren könnte, wenn sie nicht eine vernünftige Haushaltspolitik macht, müsste sie doch merken: „Halt, das ist der falsche Weg".

Wir überlegen auch eine sogenannte parlamentarische Bürgerinitiative einzubringen. Das ist ein in der Verfassung formalisierter Weg, wie man mit 500 Unterschriften in den zuständigen Parlaments-Ausschuss kommt. Wir würden natürlich mehr Stimmen bringen.

Haben Sie auch schon daran gedacht, in die Politik zu gehen bzw. eine Partei zu gründen?

Manche Unterstützer meinen, dass eine Parteigründung der Weg wäre. Aber ich will es eigentlich nicht machen. Ich glaube, dass die jetzige Parteienlandschaft in der Lage sein müsste, den Reformbedarf zu erkennen. Es liegt nur an Personen. Wenn drei oder vier aktive Politiker aus verschiedenen Parteien einmal die Zeichen der Zeit erkennen würden und mit dem nötigen Charakter versehen sind, könnten sie das auch in ihren Parteien zusammenbringen. Ich glaube, das Problem ist, dass die Politiker fälschlicherweise glauben - auch aufgrund der Medienlandschaft -, dass die Leute nicht in der Lage sind, zu verstehen, dass man etwas tun muss.

Kanzler und Vizekanzler haben für Ende Oktober die Landeshauptleute zu Gesprächen über Reformen eingeladen. Erwarten Sie sich davon etwas?

Ich hoffe natürlich, aber erwarten ... kleine Einsparungsschritte gibt es immer, aber es geht ja um die großen Beträge. Natürlich muss man sich immer wieder zusammensetzen, aber es müsste zuerst einmal der Wille bekundet werden und das Verständnis da sein, dass man eine große Reform dem Wähler zumuten kann und muss. Frau Fekter wäre eigentlich sozusagen vom lieben Gott dafür vorgesehen.

Zur Person
Wolfgang Bauer, 64-jähriger Betriebswirt aus Wien, hat die Bürgerinitiative „Verwaltungsreform jetzt“ gegründet. Auf der Homepage der Initiative haben sich mit Stand 1. Oktober 11185 Unterstützer eingetragen. Die Initiative fordert, dass ab 2015 fünf Milliarden Euro jährlich eingespart werden sollen.

 

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137 Kommentare
 
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Gast: Stadtwolf
14.10.2011 18:10
0 0

Jetzt wird diese grausliche Person namens Fekter auch noch in den Götterstand erhoben.

Oder zumindest als von Gott Erwählte. Lang dauert´s nimmer und die hiesigen Politiker erzählen uns, sie regieren von Gottes Gnaden.

Gast: Attilas Yalcin Tülü
13.10.2011 18:20
0 0

" MANCHE STEHEN AUF DER BÜHNE / ANDERE WERDEN AUF DIE BÜHNE GESTELLT !


Frau Fekter - durchsetzen

Frau FEkter hat bewiesen, dass sie sixh gegen schwächere und schwächst durchsetzen kann und dabei um grenzwertige Sager nicht verlegen ist.
Grgrn Starke hat sie sich bisher eher konfliktschei gezeigt.
Ob Sie sich grgrn Pröll, Häupl u.a.LHs durchsetzen wird können, um eine echte Verwaltungsreform, die zweifellos mit einem Machtverlust der LHs verbunden sein wird, dürfte doch eher zweifelhaft sein, wo doch Spindelegger von E. Pröll erfunden wurde

Gast: Don Quichote
11.10.2011 11:58
0 0

"Wenn drei oder vier ..

... aktive Politiker aus verschiedenen Parteien einmal die Zeichen der Zeit erkennen würden und mit dem nötigen Charakter versehen sind, ..." Herr Bauer, ich schätze Ihre Initiative und werde sie jederzeit unterschreiben. Es wird aber nicht helfen. Dazu sind die Parteistrukturen zu sehr auf die negative Auslese der handelnden Personen ausgerichtet, die das Wort Charakter wohl nicht einmal buchstabieren können.

Gast: Gast: Leser
11.10.2011 11:43
0 0

Landeshauptleute

Jede größere (Verwaltungs-)Reform muss natürlich von einer Mehrheit des Nationalrates bestätigt werden. Da aber erstens kein Landeshauptmann (und da sind auch andere dabei, nicht nur Häupl und Pröll) auf irgend einen Machtzipfel verzichten will und zweitens die meisten Nationalratsabgeordneten von den Landesparteiorganisationen entsandt werden, also den Landesparteiobmännern bzw. -hauptleuten verantwortlich sind und von ihnen abhängen, wird nie und nimmer eine Mehrheit für eine Reform, die diesen Namen auch verdient, zustande kommen - egal ob der Kanzler Faymann heißt oder anders.

Gast: Argusauge66
11.10.2011 09:58
0 2

oevp

das ist keine bürgerbewegung dazu ist sie zu oevp lastig

schade herr bauer

Gast: gast eins sieben
10.10.2011 23:43
0 0

Fekter und Gott?

Fekter ist von Gott dafür vorgesehen zurückzutreten.

Der Fall Krisenkommunikation Kloibmüller-Ulmer der "Geheimvertrag" mit Headquater wird ihr das Amt kosten, denn sie hat den Vertrag zu verantworten, unter ihrer Amtsführung wurde dieser Vertrag abgeschlossen.

Diese Sitten darf man in einer Demokratie nicht einreißen lassen.

Verwaltungsreform hin oder her, es geht um mehr. Der Rechtsstaat ist gefährdet. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - Mikl Leitner - dankend erhalten und retour an den Absender.

http://www.profil.at/articles/1140/568/308852/christian-rainer-das-staatskomplott

Gast: MönchMaier
08.10.2011 10:07
0 0

Wo der Herr Bauer Recht hat,

hat er Recht. Diese Verwaltung in AT ist ein schwarzes Loch für die Steuergelder, schlecht koordiniert und erst an letzter Stelle steht der Service, sowohl der für die Einzahler, als auch der für Bedürftige. Die Ausrichtung stammt aus dem Raubritterzeitalter und betoniert die Klassengesellschaft - einmal geloost, immer Looser, den Stempel auf die Stirn gibt das AMS. Selfmade bitte nur für reiche Pinkel von Geburt.

Kein Wunder, dass man im sonstigen deutschsprachigen Raum die Österreicher für im Gestern lebend hält. Ach wär doch nur der Kaiser... Pinocchios, wo man nur hinschaut.

Gast: so etwas
07.10.2011 14:50
0 0

gott

kann fekter erst nach ihrem tod motivieren. vielleicht erinnert sie ja eine anzeige an ihre beruflichen aufgaben, also ich mein, wenn es nicht nur um schotter gehen soll. anzeigen funktionieren immer...

ae10
04.10.2011 15:50
10 0

Solche Männer braucht das Land,

die aktiv werden und nicht nur kritisieren, die auch handeln und konstruktive Ideen einbringen. Allein das Vorhaben, das jährlichen Budgetdefizits verfassungsgemäß zu beschränken ist genial und würde den Wahlbetrug der Parteien beschränken.
Wenn man aber die Bemerkungen zu diesem Beitrag liest, muss man wirklich denken, diese Poster verdienen diese herrschende Politik die „die Demokratie mit Hilfe der Demokratie besiegt". Mit positiven Aktionen wie die des Herrn Bauer ist ein Grundstein für eine optimistische Zukunft gelegt und ich werde diese unterstützen.

4 0

Re: Solche Männer braucht das Land,

Richtig, all die Nörgler hier, haben bestimmt noch keinen Finger gerührt um ev. Veränderungen zu erzeugen.

Herzlichen Dank an W. Bauer, der den Mumm hat gegen den Sumpf anzutreten.

Wir Bürger müssen die Zügel in die Hand nehmen! Pack ma`s!!

Antworten Gast: Wolfgang Bauer, der "Mann für den Gugelhupf"
05.10.2011 10:43
3 0

Re: Solche Männer braucht das Land,

Ich bin weder rauschgiftsüchtig noch betrunken. Ich habe etwas ironisch gesagt, dass Frau Fekter sozusagen vom lieben Gott dafür ausersehen ist, da sie die Pflicht und Schuldigkeit hat, die Reformen zu machen. Weil sie das Amt innehat und man nicht weiß, wer nachkommt. Und die Zeit mehr als reif ist. Wer soll's sonst machen? Nötig ist es nämlich Jetzt!

Gast: Otto von Habsbourg
04.10.2011 12:05
4 9

die Trotteln sterbern nicht aus

Dieser beruft sich auf die Wahnvorstellung "Gott".

rhodium
04.10.2011 09:48
7 0

Zuerst einmal

... gehört dieser völlig überflüssige und teure Bundesrat abgeschafft. Gefüllt mit Leuten die nichts (mehr) taugen und fürs im Kreis reden Steuergeld kassieren.

6 9

habe gerade mit gott gesprochen.

fekters bestimmung war klofrau.

Antworten Luzius
04.10.2011 15:43
1 2

Re: habe gerade mit gott gesprochen.

und was sagte er über Faymann samt Konsorten ?

1 3

Re: Re: habe gerade mit gott gesprochen.

von faym. wird nicht behauptet gottgesandt zu sein...

heri3
04.10.2011 02:14
4 11

der typ ist ein fall für den gugelhupf

den wer die schottermitzi als von gott gesendet sieht,ist endweder voll rauschgift,besoffen oder was wahrscheindlicher ist, ein fall für die nervenklinik!

Antworten rhodium
04.10.2011 09:40
4 3

Re: der typ ist ein fall für den gugelhupf

Und was hast Du für eine Person als Alternative vorgesehen?

Antworten Antworten heri3
05.10.2011 02:07
0 0

Re: Re: der typ ist ein fall für den gugelhupf

keine!
denn solche dummköpfe wie diesen pseudo heiligen gibt es auch in der övp wenige!

gelb
04.10.2011 00:08
3 2

und überhaupt

jetzt wird erst klar, wie blöd die ganze EU-Verfallenheit ist.

Raus aus der EU. Und Schuldenerlässe nach der Reihe!

gelb
03.10.2011 23:39
0 5

In Österreich geht es eigentlich immer nur um die Wirtschaft

Wer soll etwas kaufen, wenn alle arm sind, durch die einerseits dringend notwendige Verwaltungsreform, die dann noch mehr Leute auf die Strasse setzt.
Außerdem bin ich der Ansicht, dass man eine Verwaltungsreform nicht in so kritischen Zeiten durchführen kann. Denn die kostet Länge mal Breite, wennnsie sauber gemacht werden soll.
Der erste und einzig vernünftige Weg ist eine Besteuerung der Reichen!, wen auch nur vorübergehend. Und das lehnt ja Fekter entschieden ab. Und daher kann man nicht davon sprechen, dass sie von Gott dazu berufen sei. Vielmehr müsste diese einmal verstehen, was Armut heißt, und unter welchen Bedinungen die Armen heute ihr Geld verdienen. Gott will einen sozialen Ausgleich, das steht schon in der Bibel (Buch Deuteronomium.)

4 0

Re: In Österreich geht es eigentlich immer nur um die Wirtschaft

wo natürlich eine Vielzahl an Positionen eingespart werden kann, ist in der Politik. Alleine durch die Abschaffung des Bundesrats, die Verkleinerung von Nationalrat, der Landtage, Kammern, die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger, etc. fallen hunderte, hochbezahlte Zweit- und Drittjobs von Politikern weg.

3 0

Re: In Österreich geht es eigentlich immer nur um die Wirtschaft

wer sagt denn, dass eine Verwaltungsreform noch mehr Leute auf die Strasse setzt. Die Wirtschaft könnte sich zuerst einmal Milliarden ersparen, die alleine durch wochen- u. monatelange Wartezeiten entstehen bis Ämter Leistungen erbringen, entscheiden, etc.
Alleine durch eine schnellere, effizientere Verwaltung könnte die Exportwirtschaft Aufträge gewinnen, die ihr derzeit durch die Lappen gehen, weil die Verwaltung ewig + drei Tag braucht, um die einfachsten Bestätigungen und Bescheide zu liefern. Dadurch würden zigtausende neue Arbeitsplätze entstehen. In der Verwaltung müssen nicht zwangsläufig Posten wegfallen - die Leute werden nur effizienter, zielführender eingesetzt. Sie argumentieren wie der Bundeskanzler, der die Thematik nicht versteht.

Antworten Antworten gelb
04.10.2011 08:10
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Re: Re: In Österreich geht es eigentlich immer nur um die Wirtschaft

Viellicht sollte man sich einmal darüber Gedanken machen, wo das seine Wurzel hat, dass Alles so lange dauert?

Wenn mir der Arzt ein Rezept verschreibt, das Chefarztpflichtig ist ärgere ich mich darüber, dass ich jetzt noch eine Erlaubnis einholen muss!
Aber diese Ebene ist dafür geschaffen worden, weil man ja alles kontrollieren muss. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das jemand ändern wird, obwohl es sinnlos ist!

Bei uns muss immer alles von oben "abgesegnet" werden. Und sie glauben allen Ernstes, dass das abzuschaffen sei?
Es gibt eben Diener & Dienerinnen, welche einen Akt bearbeiten, worunter ein Akademiker/ eine Akademikerin oder weinn Regierungsrat seine/ihre Unzterschrift setzt. Das ist z.B. in der Apotheke für den Bürger/die Bürgerin am greifbarsten, wenn er/sie sich ein Rezept holt und man von einerApothekenangestellten bedient wird.

Ich war einmal Kundin in einer Apotheke, wo ein Angestellter (der eigene Sohn) die Unterschrift benötigte obwohl er Pharmazie studierte, das eigentlich erst deutlich wurde als er eines Tages das Medikament ohne Kontrolle bei der Kollegin aushändigte. Ergodessen liegt es am Magistertitel.

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Re: Re: Re: In Österreich geht es eigentlich immer nur um die Wirtschaft

Sie ärgen sich, aber für Firmen sind das Milliardenkosten pro Jahr, die sie auf ihre Produkte u. Leistungen umlegen müssen. In Österreich werden wie in den meisten Industrieländern viel zu viele Medikamente verschrieben. Zigtausende Medikamente landen jedes Jahr ungeöffnet im Mistkübel !

 
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