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Vranitzky: „Ich nehme das sehr ernst“

14.10.2011 | 18:43 |  von Oliver Pink (Die Presse)

Mit Altbundeskanzler Vranitzky spricht sich ein weiterer einflussreicher Sozialdemokrat für eine Änderung des geltenden Wahlrechts aus. Um neue Perspektive zu haben, sei es nötig, über Alternativen nachzudenken.

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Wien. Ja, er sei für ein Mehrheitswahlrecht. „Ich nehme das sehr ernst“, sagt Altbundeskanzler Franz Vranitzky im Gespräch mit der „Presse“. Er begründet dies mit dem Stillstand in der Regierungspolitik und der Aussicht, dass es nach der nächsten Nationalratswahl wieder nur zu einer Großen Koalition kommen könnte. Um hier eine neue Perspektive zu haben, sei es nötig, über Alternativen im Wahlrecht nachzudenken.

Er selbst habe sich vor einem Dreivierteljahr mit dem Wechsel zu einem Mehrheitswahlrecht anzufreunden begonnen, nach einer Enquete im Parlament der Initiative Mehrheitswahlrecht. „Entscheidend ist der Feinschliff“, sagt Vranitzky. „Damit die Minderheit nicht auf der Strecke bleibt – aber das muss nicht so sein.“

Der Ex-SPÖ-Kanzler hegt Sympathien für das Modell des Grazer Juristen Klaus Poier: Er legte zuletzt eine Variante vor, bei der sich die Bürger 100 der 183 Abgeordneten selbst aussuchen, die übrigen werden weiter von den Parteien nominiert. Rein technisch gesehen eine Art Mischform aus direktem Wahlrecht und Listenwahlrecht. Bekannt wurde Poier zuvor mit dem „minderheitenfreundlichen Mehrheitswahlrecht“: Die stimmenstärkste Partei bekommt automatisch 92 Mandate – und damit die Mehrheit im Nationalrat –, die restlichen Mandate werden wie bisher nach dem Verhältniswahlrecht aufgeteilt. Damit würden auch kleinere Parteien weiterhin ihren Platz im Nationalrat haben.

 

Auch Kräuter und Rudas dafür

Vranitzkys Vorstoß passt zur Wahlrechtsneuausrichtung seiner eigenen Partei. Schon vor längerer Zeit hat sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter für ein Mehrheitswahlrecht ausgesprochen. Seine Kollegin Laura Rudas zog in der Vorwoche in der „Presse“ nach: Auch sie sei nun für ein minderheitenfreundliches Mehrheitswahlrecht. Ihr schwebt das Modell des früheren ÖVP-Bundesrats Herwig Hösele vor: Die stimmenstärkste Partei bekommt – sofern sie nicht 50 Prozent erreicht – ein Mandat weniger als die absolute Mehrheit. Somit ist sie gezwungen, sich einen Koalitionspartner zu suchen, in der Regel eine Kleinpartei.

Damit würde die SPÖ ihrem, vor allem in Funktionärskreisen angestrebten Ziel Rot-Grün auch auf Bundesebene einen entscheidenden Schritt näher rücken. Die ÖVP kritisierte daher umgehend Rudas' Vorschlag. Und ähnlich tönte gestern auch ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl: „Dass mit Vranitzky ausgerechnet jener Politiker, der durch fatale Fehlentscheidungen ein Vierteljahrhundert der Politikverdrossenheit eingeleitet hat, nun Wahlrechtsänderungen vorschlägt, macht mich stutzig. In Wahrheit folgt Vranitzky nur der längst durchschauten SPÖ-Strategie, durch eine Wahlrechtsänderung eine rot-grüne Regierung einzusetzen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.10.2011)

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38 Kommentare
 
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augenwäsche

wir brauchen ein neues wahlrecht...ein echtes mehrheitswahlrecht.
das mehrheitsbeschaffungswahlrecht ist jedoch nur ein völlig undemokratisches modell um rot-grün einzuzementieren.
minderheitsfreundliches system?? unsinn.
minderheiten müssen im echten MWR in den grossparteien platz finden..zb die grünen am linken flügel der SPÖ

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Das genügt nicht lieber Vranz

Nur das Wahlrecht ändern auf ein "Mehrheitswahlrecht mit Minderheitenschutz!" ist zu wenig.

Es muss eine Abstimmungsanlage im Parlament her, die bei allen Abstimmungen die Anonymität der Abg. sicherstellt.
Da würde so manchen die Augen geöffnet werden, nix mehr mit fixierten Mehrheiten (verbotener Klubzwang!).

Kindern müsste ein Stimmrecht via Eltern eingeräumt werden - für jedes Kind je 1 Stimmzettel für Vater und Mutter (2 zählen als Vollstimme) - die Politik würde sofort zukunfts- und nicht vergangenheits-orientiert werden.

Und die unnötigen Länderparlamente gehören sowieso längst weg!

Gast: Kassieren als Lebensmaxime!
16.10.2011 23:02
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shut up, Vraaantz!

Als gierig millionenabsahnender Mehrfachpensionär hast du als roter Genosse deinen Ruf beim Volk längst verspielt. Teeren und federn könnte wieder in Mode kommen. Den Ederer-Tausender, die manipulierte EU-Abstimmung und damit den ruinösen EU-Zwangsbeitritt "ohne Wenn und Aber" mit der folgenden neoliberalen Bevölkerungsverarmung und der jetzigen Schuldenmaximierungsunion werden wir dir nie vergessen. In der Hölle sollst du braten, gemeinsam mit Gitti und den übrigen Falotten.

Gast: joseph
16.10.2011 10:09
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kriminell

vranitzkys aenderungsvorschlag waere betrug am waehler und grenzt an kriminelle.

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Re: kriminell

Kann man die GroKo überhaupt wählen?
Ich sah sie noch nie am Stimmzettel.

Was heißt also Wählerwille?

Na klar .... der Vorschlag ist leicht durchschaubar

Vranitzky weiß, dass bei der nächsten Wahl, nach der Schmutzkübelaktion gegen Schwarz/Blau und dem Kauf der Medien auf Steuergeldkosten, inklusive dem erweiterten linken Parteisekretariat, dem ROTFUNK, mit großer Wahrscheinlichkeit die Roten stimmenstärkste Partei werden.

Und nun gilt es nur noch ein Gesetz zu schaffen, dass die Roten mit den Grünen mit vereinten 40 % weiterregieren und linke Urständ feiern können.

Vranitzky hat die Pensionisten schon mal vor einer Wahl betrogen und für EIN Telefonat, deklariert als Bawag-Beratung, 70.000 € einkassiert.

Was hat Vranitzky der Bawag dabei wohl geraten?

Etwa, wie sie (während wirtschaftlichen Hochkonjunkturszeiten) 3,5 Milliarden €uro !!!! ins Säckel der SPÖ verschwinden lassen kann, um mit diesem 3500 Millionen Euro, die damals hochverschuldete SPÖ zu sanieren und mit dem Rest die Medien zu kaufen?

Antworten Gast: TT1
16.10.2011 22:50
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Re: Na klar .... der Vorschlag ist leicht durchschaubar

Schmutzkübelaktion gegen schwarz? Bedanken Sie sich bei Strasser :-)

Re: Re: Na klar .... der Vorschlag ist leicht durchschaubar

Warum sollt ich mich bei Strasser bedanken? Strasser wurde sofort von seiner Partei zum Rücktritt aufgefordert und wurde aus der Partei ausgeschlossen.

Das vermiss ich schon die längste Zeit für Faymann, Darabos, Schmied, Ostermayer, Stöger ....

Aber die SPÖ scheint nunmal eine Partei der korruptiven und despothaften Sesselkleber zu sein.

Erst heute wieder grinst die Kommunal Kredit Ruiniererin Schmied (SPÖ) breitmäulig von einer Werbung im Kurier auf Staatskosten.

Nun will der Euroberater auch die demokratischen Grundrechte beschneiden

um die GroKo am Futtertrog zu erhalten. Dieser ehrenwerte Herr hat gemeinsam mit Mock, Androsch, Ederer und der IV die Österreicher unter falschen Vorspiegelungen - u.a. Ederer 1000er! - in die EU getrieben. Er sollte besser über die Vorbildwirkung seiner "Euroberatung" nachdenken und ansonst in der Öffentlichkeit den Mund halten!
Übrigens: wenn die Strache FPÖ stimmenstärkste Partei wird, könnte das Mehrheitswahlrecht ein formidabler Rohrkrepierer für dessen heutige Verfechter werden.

Re: Nun will der Euroberater auch die demokratischen Grundrechte beschneiden

Um die GroKo zu erhalten, sicher nicht. Die 50 % bekommt sie allemal mit 30 + 20 % wieder.

Nein, den Roten geht es darum, mit dem Grünen vereint mit 40 % der Stimmen weiter zu regieren.

Die Schwarzen haben sie ja bereits mit einer haltlosen Schmutzkübelaktion Ko geschlagen. Außerdem haben sie sich auf Steuergeldkosten die Medien gekauft und neue Medien, die für sie (SPÖ) arbeiten, gegründet.

Also, wenn die FPÖ nicht zu stark abschneidet, wird die SPÖ als stimmenstärkste Partei hervorgehen. Und mit dem Bonus des Mehrheitswahlrechts, reicht der Rest der Grünen locker aus, das sie als Minderheit weiterregieren können.

Gast: neodemokratie
15.10.2011 11:04
4 0

Ihr denkt über alles nach....

....was "demokratisch" zu EUREM Vorteil gereicht, nur nicht über direkte Demokratie. Denn das wäre für Euch wie für den Teufel das Weihwasser!!!!!!!!!!
Schickt diese Politkasperl endlich in die Wüste. Und ich meine dies nicht bildlich sondern wörtlich. Bei der nächsten Wirtschaftsdelegation nach Libyen ist sicher noch Platz für diese Kasperl und dann sollen sie dort IHRE Demokratie in der Wüste ausleben!!!!

Aber klar, die normale Bevölkerung hat eben keine Ahnung von Demokratie (und wie sich das der Kasperlpolitiker vorstellt)!

Gast: daschaustaber
15.10.2011 10:38
7 0

"einflußreicher sozialdemokrat"

- eher nadelstreifprolet übelster sorte

Antworten Gast: VRH
15.10.2011 13:02
2 0

Re: "einflußreicher sozialdemokrat"

Wenn ich so zurückdenke, glaube ich mich erinnern zu können, das er der erste Politiker in Österreich war, den man abfällig Nadestreifsozialist nannte.

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Re: Re: "einflußreicher sozialdemokrat"

was heißt abfällig

Gast: niederösterreicher
15.10.2011 08:49
1 0

100 direkt Gewählte!

sehr guter Vorschlag.
Ist dem deutschen Kommunalwahlrecht sehr ähnlich.
Jeder Wähler hat 100 Einezlestimmen, die er kreuz und quer über die Parteiengrenzen an Kandidaten verteilen kann.
die 83 verbleibenden werden über eine Parteienstimme vergeben.

z.b.: Parteienstimme: geht an ÖVP

100 Einzelstimmen =
10 SPÖ Kandidaten die gut sind
20 FPÖ Kandidaten
2 BZÖ + 8 Grüne
10 Einzelbewerber
und 60 Stimmen gehen an ÖVP Kandidaten.

die 100 Bestplatzierten österreichweit kommen ins Parlament!
der Übersichtlichkeit könnte man das mit Wahlkreisen mit 5 Kandidaten und 5 Stimmen umsetzen.

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Weg mit den Parteilisten !

100 direkt gewählte Abgeordnete sind 83 zu wenig.
Und schluß mit den leidigen Koalitionen.
Entweder Minderheitenregierung durch die stimmenstärkste Partei oder noch besser: Leitung der Ministerien durch hohe Beamte. Das würde auch der Gewaltenteilung Rechnung tragen.

Antworten Antworten Gast: niederösterreicher
16.10.2011 09:03
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Re: Weg mit den Parteilisten !

Minderheitenrechte sind wichtig.
Ihr Vorschlag wurde des amerikanische System wiederspiegeln. d.h. wir hätten eine für Ewig festgeschriebene Parteienstruktur.

Korruption

Ich denke, Hr. Vranitzky sollte sich mehr um seine Beratungsgebühren zwecks Euro-Einführung kümmern, als aus der letzten roten Ecke kluge Ratschläge zu erteilen.

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Re: Korruption

CuiBono?
Dem Vranz scheint zu schwanen, dass seine tollen Pensionen bald nix mehr wert sein werden - deshalb fühlt er sich bemüssigt, die Regierung zum Erhalt derer anzuhalten!

Wie hoch nur seine Rente von der Länderbank ist verschweigt er immer geflissentlich. Ich denke so € 60.000 monatlich! nicht jährlich. Dazu Kanzlereipensi und Konsulentenverträge.

Da müsste er auf vieles verzichten, nicht nur auf das 18. Loch.

Das Mehrheitswahlrecht

wäre eine Machtverschiebung vom Parteiapparat hin zum Wähler, daher wird es vermutlich auch nicht kommen. Als überzeugter Anhänger des Parlamentarismus bedauere ich es, daß allzu viele Abgeordnete alles Mögliche vertreten, nur nicht den Wähler.

Antworten Gast: niederösterreicher
16.10.2011 09:07
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Re: Das Mehrheitswahlrecht

das ist eben nicht der Fall!
Ein Mehrheitswahlrecht stärkt den Parteiapparat!

Wer entscheidet wer im Wahlkreis z.b. südliches Vorarlberg oder Obersteiermark oder Lungau (60% ÖVP) als Kandidat aufgestellt wird?
Wer entscheidet wer in Floridsdorf (60% SPÖ) kandidtiert??

Einen Vorteil hätte das system: Es gäbe keine FPÖ und keine Grünen mehr!

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Re: Re: Das Mehrheitswahlrecht

Einen Vorteil hätte das system: Es gäbe keine FPÖ und keine Grünen mehr!

Nur mehr die immerwährenden Grokonellen!

Super, super und (basis)demokratisch!

Gast: gehtsnochtoller
14.10.2011 22:33
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Absurdeste Idee, die es je gegeben hat, denn danach

könnte (nach den derzeitigen Verhältnissen der letzten Wahl) eine Minderheitspartei, wie die SPÖ mit 29% Wählerstimmen so viele Mandate bekommen, dass sie mit der kleinsten Partei eine Koalition eingehen könnte und die beiden Parteien eine Mandatsmehrheit im Nationalrat erlangen, obwohl sie nur ca. 40% der Wähler hinter sich vereinigen.

Es könnte sogar noch absurder kommen, dass die Minderheitspartei SPÖ mit 29% mit einer noch kleineren Grünpartei von nur 5% die Mehrheit der Mandate hätte und damit sogar die anderen Parteien, die 2/3 aller Wähler und damit sogar die Verfassungsmehrheit hinter sich hätten, dominieren könnten.

Das wäre schlicht eine Verkehrung des Wählerwillens und wer so etwas vorhat, muss sich fragen lassen, ob er nicht damit den Boden der Demokratie verlässt.

Dass aber ausgerechnet die SPÖ, die stets das Verhältniswahlrecht betont hat, dies ernsthaft überlegt und nicht etwa die FPÖ, das zeigt wie weit die SPÖ sich von ihren einstigen Grundlagen entfernt hat.

Es bedarf einer Demokratisierung der Verfassung, aber sicher nicht eines Umbaus, bei der die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit übertragen wird.

Re: Absurdeste Idee, die es je gegeben hat, denn danach

Das stimmt so nicht, jeder einzelne Mandatar hätte einen unmittelbaren Wählerauftrag, konsequent gedacht hätte dies eine Entmachtung der Isolierschicht in den Parteiapparaten und Interessensgruppen zur Folge (soweit wird es in Österreich schon nicht kommen. Natürlich wäre ein unabhängiger Kandidat für den Steuerzahler teurer, die Interessensgruppen als Geldgeber fielen dann ja konsequenterweise aus. Was wäre daran undemokratisch, das wäre geradezu eine demokratiepolitische Revolution. Chance auf Verwirklichung in Österarm? Null.

Antworten Antworten Gast: Jaja
15.10.2011 10:57
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Re: Re: Absurdeste Idee, die es je gegeben hat, denn danach

Nun, glauben Sie wirklich, dass die Politiker beim Ändern des Wahlrechts an die Bürger denken??? Oder doch mehr an sich selbst und deren Parteien?!
Stammt leider nicht von mir, aber ist genial:Wenn Demokratie was verändern würde, wäre sie verboten!

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Re: Re: Re: Absurdeste Idee, die es je gegeben hat, denn danach

"Wenn Demokratie was verändern würde, wäre sie verboten! "

Ja, ja weit sind wir ohnehin nicht mehr davon entfernt! Wir können seit Jahrzehnten wählen, wen wir wollen, es gibt immer eine unwählbare GroKo!

Der sog. Wählerwille will seine Stimme nicht nur im Parlament vertreten wissen, sondern auch in der Regierung - was zugegebenermaßen etwas schräg wirkt.

So sollte es sein: Das Parlament macht die Gesetze und die Regierung hat sie zu vollziehen - nicht so wie bei uns, wo die Regierung das Parlament in Geiselhaft nimmt (Klubzwang).

Ein eindeutiges Mehrheitswahlrecht würde die regierende Partei zur Arbeit im Sinne des Wählers zwingen, sonst ist sie bei der nächsten Wahl Geschichte und die nächste Partei kommt dran sich zu beweisen!!

 
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