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Eurozone: Österreich bei Reformen Schlusslicht

15.11.2011 | 18:24 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Die Schuldenbremse als Signal an die Gläubiger kommt nicht zu früh: Der heimische Reformeifer lässt laut einer Studie zu wünschen übrig. Die ehrgeizigen Maßnahmen der Problemstaaten aber tragen erste Früchte.

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Wien. Die Spitzen der Regierung klopfen einander auf die Schulter, Ökonomen und Meinungsmacher aus der Wirtschaft applaudieren erfreut: Am Dienstag hat eine Schuldenbremse nach Schweizer Vorbild den Ministerrat in Wien passiert. Weil FPÖ und BZÖ die Maßnahme prinzipiell begrüßen, scheint eine Verankerung in der Verfassung gewiss.

Dass es für dieses Signal an die Gläubiger höchste Zeit ist, zeigt eine gestern veröffentlichte Studie des Brüsseler Thinktanks „The Lisbon Council“. Für ihren „Euro Plus Monitor“ haben die Experten untersucht, wie rasch und wirksam die Eurostaaten ihre Budgets und Wirtschaftspolitik an die Krisen der letzten drei Jahre angepasst haben. Österreich nimmt in diesem Ranking des Reformeifers den 17. und damit letzten Platz ein.

Die Lohnstückkosten sind ein wenig gestiegen, was auf einen leichten Verlust an Wettbewerbsfähigkeit hindeutet. Die Handelsbilanz hat sich nicht verbessert. Damit ließe sich nach den Erfolgen in den Jahren zuvor gut leben. Viel bedenklicher aber ist: Kein anderes Euroland hat so wenig getan, um den Zustand seiner öffentlichen Haushalte zu verbessern.

Nun könnte man meinen: Wir haben das auch nicht nötig, weil es uns – im Gegensatz zu den Problemstaaten – weiterhin gut geht. Immerhin liegt unser großer Nachbar, das allseits gerühmte Deutschland, auch im Krisenreformranking gleich bei Österreich – an vorletzter Stelle.

Die Brüsseler Ökonomen haben aber ein zweites Ranking erstellt, das die Länder nach ihrer wirtschaftlichen Gesundheit reiht. Dabei geht es etwa um das Wachstumspotenzial, die Wettbewerbsfähigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen. Und hier zeigt sich: Deutschland kann sich ein gemächliches Reformtempo leisten, weil seine vor Kraft strotzende Wirtschaft an dritter Stelle liegt, übertrumpft nur von den tüchtigen Zwergen Estland und Luxemburg. Österreich aber liegt erst im Mittelfeld – auf halbem Weg zwischen Deutschland und Frankreich, jenem Land, das den Autoren am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Schwache Zukunftsaussichten treffen dort auf starke Resistenz gegen Reformen. Die höchste Staatsquote, ein gewaltiges Defizit, ein unflexibler Arbeitsmarkt und kaum Produktivitätszuwächse. „Für Frankreich sollten die Alarmglocken läuten“, urteilen die Experten, denn „es ist bei Weitem das am wenigsten gesunde Land mit AAA-Rating in der Eurozone.“ Immerhin: Bevor Österreich seine Topbonität verliert, sollte Frankreich dran sein.

Was laut Studie für Österreich spricht, sind das Schönwetter auf dem Arbeitsmarkt (ein Nummer-eins-Platz) und die geringe Verschuldung der Privathaushalte. Zusätzlich problematisch aber sei die „geringe Fruchtbarkeitsrate“, und „wie schwierig das Land es Migranten macht, sich zu integrieren“.

Alles in allem aber erscheinen die Perspektiven für die Eurozone in dieser Untersuchung überraschend positiv. Mut machen nämlich die Fortschritte in jenen Problemstaaten, von denen die Schuldenkrise ausgegangen ist: Griechenland, Portugal, Irland und Spanien. Die Spitzenplätze im Anpassungsranking zeigen: Dort wird über Reformen nicht nur geredet, sie werden – in oft sehr hohem Tempo – auch umgesetzt.

 

Estland als Hoffnungsträger

Die Budgetdefizite sinken, die Lohnstückkosten passen sich an, und die Handelsbilanzen verbessern sich (wenn auch zuerst oft nur, weil die Importe einbrechen). Freilich: Würde es dabei bleiben, wäre nicht viel gewonnen. Denn die Wirtschaft in den „PIGS“-Staaten stagniert oder schrumpft und das Heer der Arbeitslosen wird nicht kleiner. Die Olivenländer samt Irland drohen am Euro zu scheitern, und die Währung mit ihnen.

Aber Estland macht deutlich, wie das Licht am Ende des Tunnels aussehen kann: Der baltische Kleinstaat hat sich in die „zweite Phase der Anpassung“ vorgekämpft, wo die Früchte geerntet werden: boomende Exporte und steigende Investitionen, die wiederum die Produktivität vorantreiben. Damit schafft das jüngste Euromitglied den Spitzenplatz in beiden Rankings (dass eine kleine, offene und noch unterentwickelte Volkswirtschaft automatisch mehr Dynamik zeigt und sich leichter anpasst, wurde übrigens bei allen Bewertungen berücksichtigt).

Die Zuversicht der Autoren geht noch weiter: Wenn die Rechnung auch anderswo aufgeht, ließe sich das Auseinanderdriften von Nord und Süd in der Eurozone stoppen. Die Deutschen konsumieren mehr, wie aktuelle Daten zeigen, und die Südländer beginnen, mehr zu exportieren. Noch ist der Effekt viel zu schwach, aber die Richtung stimmt. Am Ende, so die Hoffnung, könnte ein geretteter Euro stehen – und zudem ein wirtschaftlich erstarktes Europa.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.11.2011)

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625 Kommentare
 
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Gast: kibitz
02.12.2011 18:00
0 0

Letzte Option - Gelddrucken ?


Ein Szenario, das die EZB als bad bank einspringen soll, ist die Wunschvorstellung aller SOZIALISTEN, die auf Schulden, die andere zurückzahlen sollen, gut leben wollen.

alpentiger
21.11.2011 16:25
0 0

Die Bedürfnisse der Klienten der Grünen sind längst andere, als ...

es Glawischnig mit ihren Gackerhennen vorgibt.

Die Jugend will Selbstbestimmung und nicht Gleichmacherei, will kompetative Aufstiegsmöglichkeiten und nicht geschützte Strukturen. Die abgesockten Dauerstudenten werden die Grünen nicht zum Ziel Regierungsbeteiligung bringen, eher schon die ehrgeizigen mit sozialer Verantwortung.

Aber das kann Glawischnig schon deshalb nicht hören, weil sie noch nie hören wollte. Wenn der vdb wirklich eine starke und attraktive Frau an der Spitze haben wollte, hätte er besser bei Sarah Wagenknecht anklopfen können. Die will was im Gegensatz zu Glawischnig.

Gast: Orange-in-Wien
19.11.2011 09:10
1 1

Auf nachrichten.at

kündigt Spindelegger Reformen an "die weh tun".
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,764115

Mir tut diese Regierung schon seit Anfang an weh!

Ich denke aber dass dies wieder einmal nur Ankündigungspolitik ist, wo weiterhin die Politiker,Beamte ÖBB, ASFINAG und CO .nichts draufzahlen.
Keine Privatisierung von ORF oder ÖBB vermutlich.
Höchstens die reichen als sozialistisches Feindbild werden draufzahlen und dann hat es sich auch.

LEERE VERSPRECHUNGEN.
SPÖ und ÖVP tun sich nie selbst weh, höchstens wenn sich zwei deren Politiker vor lauter Hektik(die es höchstens gibt wenn es eine gemeinsame Pressekonferenz mit Faymann und Spindelegger gibt weil man den Grinse-Kanzler und seinen Witze-Kanzler entsprechend vorbereiten muss um in den Medien schön rüberzukommen: Maske etc.) in den Weg laufen....
dass wars aber schon.

Gast: Biersauer
18.11.2011 14:03
1 1

Schuldenbremse heißt,..

dass die Armen darben müssen un die Reichen stopfen sich weiterhin ungehemmt die Säcke voll
und der Beamtenschwindel geht auch ungehindert weiter.
Die Österreicher und auch die Zuzügler fressen den Schwindlern aus der Hand und lassen sich mit Neurotopic Agents vorgaukeln, ist alles in bester Ordnung.

Gast: Franz99
17.11.2011 09:52
5 0

Volksverdummung zum Quadrat!

Diese Regierung macht zwischen 2010 und 2015 lt. Rechnungshof über 35 Mrd. neue, noch höhere Staatsschulden!

Als "Schuldenbremse" wollen sie zwischen 2015 bis 2020 (da werden sie wohl nicht mehr an der Regierung sein) 8 Mrd. einsparen?

Also 35 Mrd. neue Schulden und davon lediglich 8 Mrd. wieder einzusparen!

Gast: Korrupty
16.11.2011 20:38
4 1

Selber Sparen nicht vergessen !

Österreich braucht keine 183 Steuergeldverschwender im Parlament!
91 kompetente Abgeordnete wären genug und würden viel effizienter arbeiten!
Wir Steuerzahler würden uns sofort die Gehälter und zukünftig die Pensionen ersparen!
Also 91 Abgeordnete ins Parlament und keine 183 Steuergeldverschwender!

Antworten Gast: Plach2
17.11.2011 09:49
3 0

Das kleine Land Österreich hat 94 Regierungsmitglieder!!!

Die größte und teuerste Regierung aller Zeiten mit 20 Personen und 74 Landesregierungsmitglieder!

Italien als 3. größte Volkswirtschaft mit über 60 Mio Einwohner hat EINEN Ministerpräsidenten zuständig für: Ministerpräsident, Finanzen Wirtschaft.

Österreich: Einen Bundeskanzler
eine Finanzminitserin
einen Wirtschaftsminister
und 4 Staatssekretäre (Italien EINEN)

Antworten Antworten Gast: Es ist Zeit
17.11.2011 11:04
1 0

Re: Das kleine Land Österreich hat 94 Regierungsmitglieder!!!

und einen Bundespräsidenten, der nur grinsen und händeschütteln kann und lieber Fallschirmspringen geht, damit er sich zu den wichtigen Themen nicht äußern muss.

Dafür ist er etwas zu teuer.

Obama bekommt auch nicht mehr als unser HBP, nur Obama tut wesentlich mehr.

Ausserdem haben die USA >300 Mio. Einwohner, Ö nur knapp über 8 Mio.

Herr BP, Österreich kann sich so jemanden wie Sie nicht leisten!!

Antworten Antworten Antworten Walter2
17.11.2011 17:10
1 0

Re: Re: Das kleine Land Österreich hat 94 Regierungsmitglieder!!!

Ja, man muss sagen das stille Örtchen zur Vermeidung von Kommentaren zu unbequemen Themen war sicher kostengünstiger als Fallschirmspringen.

Antworten Gast: Noch ein Tipp
17.11.2011 06:24
1 0

Re: Selber Sparen nicht vergessen !

Die 9 Landesregierungen sofort verkleinern und wie schon erfolgreich in der Steiermark die Gemeinden zusammenlegen!


Gast: egi
16.11.2011 17:53
3 0

Weil Schlußlichter in der Politik!

Wenn eine Neuverschuldung von etwa 3% unseres BIP für 2012 vorgesehen ist und unsere Regierung dieses Geld großteils für die Verwaltung quasi verbrennt, können wir davon ausgehen, dass bei einer 0 % Neuverschuldung für 2012 keine Veränderung unserer Lebensqualität stattfindet. Wer sagt, dass mit dem Geld das für 2011 gereicht hat, 2012 nicht auszukommen ist liegt falsch, in jedem Unternehmen ist ein Einsparungspotenzial von 3% grundsätzlich vorhanden um sich nicht noch weiter zu verschulden, in dem Staat Österreich nicht. Es ist unglaublich was so in den PolitikerInnenhirnen vor sich geht, – vielleicht gar nichts?

0 4

"Die Deutschen konsumieren mehr, wie aktuelle Daten zeigen, und die Südländer beginnen, mehr zu exportieren."

so geht es natürlich auch.

die methode vorher (deutschland boomt und exportiert, die südländer nehmen kredite, importieren und konsumieren) hat die ungeliebten transferzahlungen als ausgleich nach sich gezogen.
die offenbar mehr geliebte methode wird keine/geringere transfers bedeuten, aber auch geringeres wachstum, geringeres einkommen und höhere arbeitslosigkeit in den bisherigen exportnationen (also auch und speziell in österreich).

die annäherung ans wirtschaftliche gleichgewicht ist mE die bessere.
doch ich muss nach wie vor über die naivlinge (wie gestern am runden tisch der 'volkswirtschaftsexperte' strache!) schmunzeln, die glauben, wirtschaft sei eine einbahnstraße.
dass mancher wähler es nicht besser weiss, kann ich ja noch hinnehmen. dass aber ein spitzenpolitiker derartig blöd ist, ist schon ein dickes ding!

4 0

Wenn man bedenkt dass 3/4 aller Ausgaben

(Ruhegenusszuschüsse) im öff. Bereich verschwinden, dann ist klar wo zu sparen ist. Doch Fritzi mit der Streikkeule samt Blecha u. Khol halten den Staat (eigentlich die WERTSCHÖPFER, laut Prof. Schneider ist die Wertschöpfung im öff. Bereich minimal) in Geiselhaft was auch immer Feigmann u. Mizi fasseln !!

diabolo
16.11.2011 15:49
0 0

das kommt davon wenn mam jahrelang zuviel ausgibt!

Wieviel Überschüsse hatte man in den Boomphasen gemacht? gggg

Gast: Gutbürger
16.11.2011 15:47
4 0

Der österreichische Weg

Ein paar Prozent mehr dürfen´s heuer sein, für die armen Beamten!
Bis 2020 machma dann eine Schuldenbremse, das wird scho funktionieren...

Antworten Gast: biserl
16.11.2011 17:40
2 0

Re: Der österreichische Weg

Welche Schuldenbremse?

1.) Verfassungskonforme Budgets sind ja wenn man auf das letzte "10-Wochen zuspät" Budget schaut eher optional?

2.) Was der Verfassungsgerichtshof sagt ist auch optional in der Umsetzung, siehe Kärnten und die Ortstafeln.

Also, wenn die Regierung das mit der Schuldenbremse ernsthaft meint, müsste sie ab sofort Anleihen mit der Klausel "Zinsen verdoppeln sich automatisch falls die Schuldenbremse nicht eingehalten wird" ausgeben.

Man beachte auch, das obwohl seit einem Jahrzehnt oder länger über die Staatsreform diskutiert wird, bei der Ankündigung der Schuldenbremse keinerlei Umsetzungsankündigungen inkludiert waren.

Objektiv gibt es eine einzige Sache die Politiker zum Sparen bringen täte: Wenn plötzlich kein Investor mehr Staatsanleihen kauft => dann müssten sie sparen egal ob sie wollen. Vorher wird in diesem Land nichts relevantes passieren.


Cosinus62
16.11.2011 15:45
1 0

Das Schwargeldkaspertheater - 2 Billionen liegen in der Schweiz -

geht weiter!

Gast: africano
16.11.2011 15:21
2 0

Voll mundig sagen Politiker ,sie tragen die volle Verantwortung

doch der SCHEIN trügt.

Antworten Gast: Ungläubiger Thomas
16.11.2011 15:44
0 0

Re: Voll mundig sagen Politiker ,sie tragen die volle Verantwortung

Erinnere mich an den unsäglichen Vrantz.
Der hat das gleiche damals im Falle der DDSG gesagt. Die brabbeln das so locker daher, weil sie genau wissen dass das sowieso nie zum tragen kommt.Als gelernter Österreicher hat man denen absolut nichts zu glauben.

zoolander
16.11.2011 15:02
6 0

Respekt meine Herren,

ich seh´das Ganze vereinfacht so: Wir haben jetzt eine verfassungsmässige "Bremse", die im Falle von Misswirtschaft der Politiker oder erhöhten Geldbedarf anderer EU Länder oder fehlgeschlagenen Privatisierungen usw. der jeweiligen Regierung einen Persilschein zum Steuererhöhen gibt. Cool! Also wie wenn du in einer Firma arbeitest, der Vorstand baut Mist und automatisch dürfen, ja müssen die Löhne gekürzt werden - ist ja absurd, oder halt, wenn ich mir die Reallohnentwicklung der letzten Jahre anschau gibts das ja auch schon - mehr oder weniger. Wie gesagt: Respekt meine Herren/Damen!

Wa. Serro_
16.11.2011 14:49
1 1

Ich bin neugierig .....

... wie lange Faymann den Kurs des Sparens beibehält.

Wahrscheinlich bis ein neuer Spinndoktor in die Löwelstraße einzieht oder die ersten negativen Meinungsumfragen die Löwelstraße erreicht haben.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
16.11.2011 15:05
12 0

Re: Ich bin neugierig .....

Faymanns Sparprogramm ist doch schon allgemein bekannt und wird wahrscheinlich auch umgesetzt.

Volles Abkassieren der kalten Progression.

Vermögenssteuern samt Anhebung der Einheitswerte. Vielleicht noch garniert mit saftigen Erbschaftssteuern.

Zwangsabgaben ORF Gebühren sollen steigen.

Gemeinden werden die gemeinen Steigerungen der Gebührenerhöhung weiter treiben.

Auf EU Ebene soll eine Transaktionssteuer kommen.

In der Schublade wahrscheinlich auch eine Anhebung der Bankenabgaben, welche erst kürzlich eingeführt wurde.

Wenn diese vielen Milliarden nicht reichen, dann kann man auch nch die Energieabgaben erhöhen, der Koalitionspartner will das ja auch.

Zu den meisten Plänen gibt es von dem dominanten ÖVP Flügel, also der Gruppe rund um den ÖAAB/GÖD auch schon Zustimmung.

Vielleicht haben Sie es noch nicht verstanden, es geht alleine um einnahmenseitiges Sparen. Die SPÖ hat das auch ein Abgabenverringerungsgesetz in der Schublade.

Der Faymann wird das auch locker bis 2013 durchhalten, dann eine schöne Steuerreform und weiter Wahlzuckerl anbieten. In Verbindung mit einer massiven Neidpropaganda wird das zunehmend verarmende Österreich dann wieder ein rotdominierte Regierung bekommen!

Ist jetzt alles klar?


Antworten Antworten bilfried73
16.11.2011 15:57
0 9

Re: Re: Ich bin neugierig .....

Ihre Gedanken breiten Sie das nächste Mal Ihrer Grossmutter aus, ok?!

Antworten Antworten Antworten Gast: 1.
16.11.2011 18:11
1 0

Das sind doch nicht meine Gedanken gewesen!

Das war eine unvollständige Auflistung von Wünschen von wesentlichen Parteibonzen dieser Regierung!

Und, das hat mit meinen Omas gar nichts zu tun.

Antworten Antworten Antworten Gast: biserl
16.11.2011 17:47
2 0

Re: Re: Re: Ich bin neugierig .....

Was ist an der Analyse falsch? Wahlzuckerln werden in Österreich mittlerweilen ganz offen ausgeteilt, und die Finanzierung darf dann die neue Regierung regeln.

Mr. Failmann setzt ja gerne Akzente, z.B. staatsnahe Betriebe & Anzeigen. (In dieser Sache gilt als gelernter Österreicher die Schuldvermutung, die einzige Frage ist, hat er es legal gemacht, oder gibt es irgendwas das strafrechtlich relevant ist. Und falls ja, wird die Justiz irgendetwas damit machen oder den Fall verjähren lassen?)

So klassische gestaltende Politik ist nicht wirklich womit Mr. Failman auffällt, oder? Obwohl das trifft praktisch auf alle Politiker zu (Regierungsseitig, die Oppositionsparteien haben ja viele Ideen, für die sie die Finanzierung nicht angeben.)

Antworten Walter2
16.11.2011 15:04
4 0

Re: Ich bin neugierig .....

Kleine Korrektur:
a) Das Sparprogramm ist mehr eine Fremd-Absichtserklärung für seine Nachfolger, und nicht eigenes Sparen. Das man es selber nicht so ernst damit nimmt, zeigt ja auch der Vertragsbruch der Maastricht-Obergrenzen, welche ja seit langem auch für Österreich gültig sind.
b) Sparen im SPÖ-Sprachgebrauch bedeutet jedoch nicht "Sparen" im Sinn des deutschen Wortes, sondern eher die Zielrichtung Steuererhöhungen.

 
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