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Schuldenbremse: Moody's lobt Regierungspläne

21.11.2011 | 12:19 |   (DiePresse.com)

Eine Schuldenbremse in der Verfassung würde die Kreditwürdigkeit Österreichs verbessern, erklärt die Ratingagentur.

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Lob für die von der Regierung geplante Schuldenbremse kommt von der Ratingagentur Moody's. Sollte die Verfassungsänderung zustande kommen, dann würde das nach Ansicht der Analysten die Kreditwürdigkeit Österreichs verbessern.

Die Schuldenbremse "unterstützt die Kreditwürdigkeit sowohl der österreichischen Regierung als auch der unteren Verwaltungsebenen", schreiben die Moody's-Analysten in einem der Austria Presse Agentur vorliegenden Kommentar vom Montag: "Dies gilt insbesondere wenn, wovon wir ausgehen, die Oppositionsparteien die Verfassungsänderung unterstützen."

Moody's betont in dem Kommentar, dass die Umsetzung der Schuldenbremse auch einen verschärften Sparkurs nötig machen würde. Die Analysten erwarten, dass das strukturelle Defizit von heuer 3,3 Prozent des BIP bis 2014 auf zwei Prozent des BIP sinken wird: "Daher wird eine signifikante Beschleunigung des Defizitabbaus nötig sein, um 2017 0,35 Prozent des BIP zu erreichen."

Sparen bei Pensionen und Förderungen

 

In dem Kommentar plädiert die Ratingagentur für Einsparungen bei Pensionen und Förderungen. Sie verweist darauf, dass Österreich bei den Pensionsausgaben im Vergleich zu anderen mit Triple-A bewerteten Euroländern im Spitzenfeld liege. Ebenfalls Spitze sei Österreich bei den Förderungen: Diese machen hierzulande 3,5 Prozent des BIP aus. In Deutschland ist es nur ein Prozent, in Finnland und den Niederlanden 1,5 Prozent.

Ein neuer Ratingbericht der Agentur für Österreich ist dem Vernehmen nach erst vor Weihnachten zu erwarten. Offiziell gab Moody's dazu keinen Kommentar ab.

 

(APA)

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22 Kommentare
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Bitte schwedisches Modell einführen !!

Echtes UMLAGEVERFAHREN !! (keine Zuschüsse aus Steuermitteln). Der öff. Dienst sollte eigene Pensionskasse (OHNE ZUSCHÜSSE) haben, da er laut AUSTROSTAT 10 Jahre älter wird. Frühpension ab 60 mit 6% Abschlag pro Jahr. Gestohlene Ruhegenüsse der Beamten (besonders der Bundesländer u. Gemeinden,siehe Wien) durch Sondersteuer ((c) Prof. STREISSLER) rückzahlen lassen. Allein mit diesen Massnahmen lässt sich das BUDGET sanieren. Da die dem "Arbeitsleid" Entronnenen zusammen mit dem "Neugebauer Fanclub" aber bereits die Wählermehrheit stellen schauts düster aus, liebe Wertschöpfer und Kinder und Kindeskinder und...

Gast: Otterfing
21.11.2011 16:15
1 0

Inserat oder Schmieraktion

Was wird uns dieses Inserat-oh- Entschuldigung, diese Bevölkerungsinformation durch Moody`s wohl kosten

Gast: holifax
21.11.2011 15:01
1 0

Diese Empfehlung von Moody´s

zielt genau in die richtige Richtung.
Wir sollten nicht immer auf die Rating Agenturen schimpfen !!!
Eine vernünftige Pensionsreform steht schon lange an und die Förderungen gehören auch transparenter
gestaltet !!!

Antworten erxxich
21.11.2011 18:30
0 0

Ja, aber bei den Richtigen !!!!

Pensionszuschüsse:
-
* Beamte 100%
* Bauern 78%
* Selbstständige 67%
* ASVG 17,9%
-

Gast: hmm
21.11.2011 14:33
1 0

Krieg mit anderen Mitteln

Hier wird Krieg mit anderen Mitteln geführt!

Man beachte sorgfältigst das Beispiel Libyen. Dort wurde ohne Soldaten zu riskieren erfolgreich Krieg gespielt. Die schwer psychopathischen Verbrecher, die als "islamistische Kopfabschneider" in kleinen Gruppen am Werk waren, rechne ich nicht als Soldaten, derartiger Humanmüll gehörte einfach liquidiert! Wobei es einer gewissen Würze nicht entbehrte locker und gelassen zuzusehen, wie die einmal ihre eigenen Auftraggeber so behandelten ... Die "Hauptlast" des grausamen Spiels wurde ganz offensichtlich von den Medienkettenhunden besorgt.

Nach gleichem Muster wird im Finanzbereich vorzugehen versucht. Ohne nennenswert Geld in die Hand zu nehmen wird auf Teufel komm raus manipuliert und destabilisiert. Die diversen „Empfehlungen“ diverser obskurer „Agenturen“ sind nichts Anderes! Souveräne Regierungen nähmen da ein paar nasse Fetzen zur Hand und ... Auf obskure Art und Weise in ihre Ämter gehievte Schwachmatiker repräsentieren allerdings nicht den Willen souveräner Regierungen sondern jenen der Hintermänner, die sie in ihre Ämter gehievt haben. Wie an den beiden Beispielen Griechenland und Ungarn gut erkennbar ist funktioniert das offensichtlich auf den ersten Blick einmal durchaus erfolgreich. Es steht zu befürchten, dass sich das in Österreich nicht anders verhalten wird ...

Ohne ein gewisses Maß an geistiger ("intellektueller") Hygiene wird da nicht auszukommen sein. Vordergründig relativ leicht wird bei der Anglomanie anzusetzen sein. Vorweg einmal ungeprüft und harsch alles angelsächsisch Benamste abzulehnen und entsprechend "sonder zu behandeln" kann da keinesfalls Schade bringen ...

Nachhaltig wird das kaum Erfolge zu bringen vermögen. Allerdings wird es für eine gewisse "intellektuelle Aufrüstung" fürs Erste einmal langen.

Re: Krieg mit anderen Mitteln

Sie mögen in der Beschreibung eines "größeren Ziels" richtig liegen oder auch nicht.
Sie übersehen jedoch die einfachste aller denkbaren Lösungsmöglichkeiten: Wer seine Zinszahlungen nicht über neue Kredite finanziert, wer Schulden abbaut, der gibt ein wahrlich schlechtes Ziel ab.
Es erfordert jedoch den Willen des gesamten Staats, die Souveränität aufrechtzuerhalten - und die Abkehr von der gängigen Praxis, anderen die Schuld zu geben.

Antworten Antworten fefe
22.11.2011 00:23
0 0

Re: Re: Krieg mit anderen Mitteln

Das ist richtig, aber in der Praxis schaut es halt so aus, dass die Politiker auch gewählt werden müssen. Und wenn es da "soziale" Organisationen gibt, die von "sendungsbewußten" Reichen finanziert werden und noch und noch Sozialleistungen fordern und dem Volk einreden, dass das ihr selbstverständliches Menschenrecht wäre, rundum versorgt zu werden, dann werden Sie das als Politiker auch anbieten müssen, sonst sind Sie weg vom Fenster.

Und so werden die Staaten in die Schuldenfalle getrieben so lange bis sie sich dann freuen, wenn sie von einer Ratingagentur - die im Besitz der paar alles steuernden Banken sind - gelobt werden, dass sie brav sind.

So wie der kleine Angestellte, der sich hoffnungslos verschuldet hat und alles tun muss was die Bank ihm vorschreibt obwohl er letztlich praktisch nur noch für die Bank arbeitet.

Die Bank kann ihm die Spesen, die Zinsen beliebig festlegen und er kann sich nicht wehren, weil wenn er frech wird, dann wird gleich alles fällig gestellt und er ist erst recht erledigt.

In dieser Situation sind die meisten westlichen Staaten derzeit.

Gast: Gast xyz
21.11.2011 13:33
0 2

wie wäre es

mit den Fuhrpark. Einige Dicke brummis verkaufen. Minister und Kanzler Könne Chaffeur mit Auto teilen. Nicht nur den kleinen ausziehen. Dem wird kalt jetzt ist Winter. Reichensteuer, Grundsteuer, Gewinnsteuer. Jeder der mehr als 100.000,- euro an vermögen hat, soll um 10 % mehr steuer bezahlen. Auch bei der Kest jeder über 100.000,- euro am Sparbuch hat soll statt 25 % 75% kest zahlen. Der spürt das gar nicht.

Antworten erxxich
21.11.2011 18:32
0 0

Du nix arbeiten und sparen !!???


Re: wie wäre es

Wenn ich also 99.999€ Vermögen habe, bezahle ich wie üblich.
Habe ich 100.001€, bezahle ich "10% mehr" ("mehr" wovon?).
Klingt äusserst fair und sehr, sehr einfach administrierbar.

Was die Kest-Idee betrifft ist vielleicht noch anzumerken, dass dies nur möglich ist, wenn *sämtliche* Guthaben (natürlich nicht nur Sparbücher) lückenlos namentlich vom Staat zugeordnet werden können. Natürlich auch die Guthaben im Ausland. Ansonsten würde ja logischerweise in 95.000€-Einheiten angelegt.
Das könnte ein kleinwenig aufwändig werden.
Im Grunde ist ja auch genau deshalb eine echte Vermögensbesteuerung völlig unmöglich. Ausser natürlich, sie soll die wirklich Reichen nicht treffen.

Antworten Gast: Aufklärung
21.11.2011 14:21
1 0

Re: wie wäre es

Wer hat den heute noch 100.000,00 auf einem inl. Sparbuch?
Die Zinslage treibt schon genug Geld ins Ausland und Sie wollen 75 % KEST - armer Ahnungsloser Neidhamml!

Antworten Antworten Gast: Gast xyz
21.11.2011 14:58
0 1

Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

Ich sagte Kest 75% das sind von den Zinsen die sie erhalten. Ihr Kapital bleibt wie es ist. Jeder muss einen Beitrag leisten. Bin nicht Neidig, die summe hätten viele gern. Es gibt noch genug die das locker haben. Vielleicht auch der eine oder andere Ihrer Freunde und schnorrt immer noch....... Genau das sind die dann Richtigen Freunde.

Antworten Antworten Antworten fefe
22.11.2011 00:28
0 0

Re: Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

Sie sind doch nicht ganz bei Trost. Wir sind ja nicht im Kommunismus. Den hat niemand gewählt in Österreich. Jedenfalls keine relevant große Gruppe.

Antworten Antworten Antworten erxxich
21.11.2011 18:33
0 0

Du Sozialschmarotzer !!????


Antworten Antworten Antworten Gast: Gast895
21.11.2011 15:33
1 0

Re: Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

an Gast xyz:

Da Sie keine Ahnung von Wirtschaft, Steuern und Inflation haben erkläre ich Ihnen etwas:

Derzeit bekommt man durch die hohe Inflation weniger Zinsen als Inflation. Die offizielle Inflationsrate liegt bei 3,5 Prozent (die tatsächliche Inflationsrate liegt bei mindestens 5 Prozent!)
Wenn jemand jetzt 2,5 Prozent Zinsen bekommt dann macht er nach Inflation bereits 1-2,5 Prozent Verlust.

Jetzt zahlt er aktuell 25 Prozent KEST auf den nominellen Zinsertrag obwohl er nach Inflation bereits einen hohen Substanzverlust (=Vermögensverlust) erlitten hat. Somit sind die 25 Prozent KEST und natürlich auch die 75 Prozent KEST (die von Ihnen vorgeschlagen wird) reine Vermögenssteuern!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten fefe
22.11.2011 00:33
0 0

Re: Re: Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

Ich stimme Ihnen zu, was die Inflation anbelangt. Aber die KEST ist keine Steuer auf das Vermögen sondern auf den Ertrag aus dem Vermögen. Eine Vermögenssteuer ist separat wieder was Anderes.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten fefe
22.11.2011 00:36
0 0

Re: Re: Re: Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

Noch ergänzend: Bei der KEST erhalten Sie weniger Ertrag aus dem Vermögen. Bei einer Vermögenssteuer wird das Vermögen als solches weniger in absoluten Zahlen (also zusätzlich zur Inflation bei Geld).

Sie müssen dann nicht einen Teil der Früchte des Waldes abgeben sondern jedes Jahr auch einen Teil des Waldes. Sozusagen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast895
22.11.2011 00:48
0 0

Re: Re: Re: Re: Gibt genug die soviel Geld am Sparbuch haben.

Der reale Ertrag (nomineller Zinsertrag minus Inflation) ist negativ und damit geht die KEST nur auf das Vermögen!

Damit es jeder versteht: Ich hab trotz Zinsen einen realen Vermögensverlust (durch die höhere Inflation) und muss zusätzlich noch Kapitalertragssteuer zahlen - die KEST wird dadurch zu einer reine Vermögenssteuer!!!

Gast: 1. Parteiloser
21.11.2011 13:19
2 0

Komischer Kommentar!

Ein Blick auf den laufenden Budgetvollzug 2011 und die geplanten Ausgaben des Bundes 2012 reicht doch um Alles erkennen zu können.

Ausgangslage Realität:
Monate 1-9/2011, laufender Budgetvollzug:
Ausgaben:....50.894 Mio. Euro
Einnahmen:..44.941 Mio. Euro (+8,2%!)

Die Totalversager kassieren die Bürger voll ab und schraubten die Einnahmen um satte 8,2%, die Realeinkommen sind, genau deshalb, aber auch 2011 wieder gefallen. Trotzdem fahren die Totalversager dieses Jahr ein Defizit von gut 10.000 Mio. Euro ein. Die hatten dieses Versagen aber auch so geplant!

https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2011/201109hauptueberblicke.htm

Planung 2010 -2012 Ausgaben:
2010: 67.287 Mio. Euro
2011: 70.162 Mio. Euro (+4,3%)
2012: 73.585 Mio. Euro (+4,9%)

Die Ausgaben steigen wieder schneller als die Teuerungsrate und auch viel schneller als das Wirtschaftswachstum.http://www.bmf.gv.at/Allgemeines/Flashmeldung/KapitelTemplate12527/Budget_OneSheet_2012_de.pdf

Schuldenbremse 2017:
Bei der gezeigten Leistung dieser Regierung (ab 2008), dem Budget 2012 und der starken Tendenz zu noch mehr Staatsausgaben, ist doch die geplante Schuldenbremse einfach nur noch lächerlich.

Wie bei dieser Sachlage eine geplante Schuldenbremse aber 2017 etwas an der traurigen Realität verbessern kann, das wissen wohl nur die "Experten" von MUDies.

Gast: Querschläger
21.11.2011 13:08
1 0

das ist DER Lacher der Woche

Die USA haben ja so etwas.
Österreich steht dann genauso gut da wie die USA. Also am Rande der Zahlungsunfähigkeit ...

Gast: DI
21.11.2011 12:59
2 0

geplante Schuldenbremse

Bin gespannt was Moody sagt, wenn sie bemerkt, dass es nur eine Absichtserklärung war und nichts dabei rauskommt. Leider traue ich unserer Regierung nichts mehr zu. Die könnten sich nicht mal auf die Farbe des Toilettenpapiers einigen.

Gast: demokratieade
21.11.2011 12:55
2 2

diese casinobanken mit ihren bezahlten ratingagenturen- arbeiten nur für die oberenzehntausend. die mehrheit der bevölkerung soll wieder arm werden.sozialabbau ist immer noch das beste mittel für kriege und maximale gewinne.

da wird sich die SPÖ aber wieder freuen,wenn endlich wieder wer aus dem ausland über die österreicher herzieht und alles schlechtmacht, was in jahrzehnten aufgebaut wurde. diese wallstreet abhängigen ratingagenturen müßten schon längst mitsamt den casinobanken abgeschafft und für ihre verantwortungsloses handeln zur verantwortung gezogen werden. die ganze welt wird nur mehr vorgeführt- überall auf der welt, von china bis zu den usa u. europa - nicht nur in österreich - werden die arbeitenden und steuerzahlenden bürger und pensionisten einen unfassbaren und unsozialen globalisierungsdruck und materiellen und ressourcenverschleißenden wachstumswahnsinn ausgesetzt. die eliten und reichen werden immer mehr mächtiger und reicher, und die mehrheit der menschheit wird dadurch immer ärmer und wird trotz unvorstellbarer produktivitätsfortschritte immer mehr den modernen sozialabbau(sowas nennt man heute reformen!) ausgesetzt. radikale einschnitte und radikale einsparungen in vielen sozialbereichen(pensionenusw.), sind eine folge dieses heuschreckenkapitalismus. die bankensysteme und ihr reatingagenturen haben die bestehende welt bereits fest in ihren händen. europa wird gerade stück für stück zerlegt und auseinandergenommen und die eu machts denen natürlich kinderleicht. die eu hat europas länder auch nur zum freiwild für diese bankenmärkte gemacht. der teuro wurde nun zum perfekten sozialabbauwerkzeug und dieser schwächt auch noch die gutgehenden volkswirtschaften in europa.

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