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Wien: Häupls gefährliche Umarmung

22.11.2011 | 18:22 |  Von Dietmar Neuwirth (Die Presse)

Am Freitag jährt sich die Rot-Grüne Koalition in der Bundeshauptstadt zum ersten Mal. Gerade in den vergangenen Tagen wurden Gebühren so großflächig wie drastisch erhöht. Und sonst?

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Rot-Grün mag man in Wien viel vorwerfen können. Nur eines sicher nicht: dass die Koalition eine wichtige politische Lektion nicht beachtet. Die da lautet, schmerzhafte Maßnahmen wie die Erhöhung von Steuern und Abgaben zu Beginn der Regierungsperiode zu verordnen. Sprich, in der größtmöglichen Entfernung zum nächsten Wahltermin.

Michael Häupl und Maria Vassilakou haben knapp vor dem ersten Jahrestag ihrer politischen Lebensabschnittspartnerschaft in einem selbst für die speziellen Wiener Verhältnisse beispiellosen Stakkato Belastungen beschlossen. Mit plus 66 Prozent für die Kurzparktarife, plus 65 Prozent bei der Hundeabgabe, plus 33 Prozent Wassergebühr und weiteren Verteuerungen haben es sich die Rathaus-Regierenden sogar mit jenen (Boulevard-)Medien verscherzt, die Rot-Grün über den grünen Klee gelobt haben. Zunächst zumindest. Mehrere Inseratenserien später kann die Welt in ein paar Monaten wieder anders aussehen.

Ob es der grünen Regierungsbeteiligung bedurft hat, eine fantasielose Abkassierstrategie zu fahren? Denn strukturelle Probleme, derer es in Wien nicht eben wenige gibt, werden – gerade in der so wichtigen ersten Phase der Zusammenarbeit – ausgeblendet. Vereinfachungen in der Verwaltung? Leermeldung. Überprüfen der unüberschaubar gewordenen Beteiligungen der Stadt, um Schuldenabbau zu betreiben? Leermeldung. Abbau von Privilegien der Mitarbeiter (Wien ist immerhin Österreich-Meister im Unterlaufen der Bundesregeln bei den Pensionen)? Leermeldung. Ohne die Partei, deren Interessen sich mit jenen der Gewerkschaft decken, geht im Rathaus nichts. Grün wirkt hier nicht einmal in Spurenelementen.

Die wenigen Gesetze, die bisher beschlossen wurden, beweisen nur, wie überschätzt die Gesetzgebung der Länder in Zeiten von Brüssel längst geworden ist. Schröpfen statt sparen wird wohl als Titel des ersten rot-grünen Kapitels hängen bleiben. Dabei ist mehr den Grünen selbst als der SPÖ das politische Kunststück gelungen, dass die Verantwortung für Verteuerungen vor allem der Partei Maria Vassilakous zugeschrieben wird.

Die Grünen haben Erhöhungen nicht nur nicht verhindern können, sondern sie wortreich mit Lenkungsmaßnahmen begründet. Vor allem Wiener, die sich das Recht herausnehmen oder die sich durch mangelnde Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gezwungen sehen, das Auto regelmäßig zu benützen, werden das so rasch nicht vergessen. Ob die billigere Jahreskarte den Schmerz vergessen macht, darf bezweifelt werden.

 

Krawatte, rot-grün

Bürgermeister Michael Häupl kann zufrieden sein. Er zeigt das auch gerne. Derzeit sind wienweit Kleinplakate affichiert, die ihn grinsend neben der eher schlichten Botschaft „Rot-Grün, gut für Wien“ zeigen – mit umgebundener rot-grüner Krawatte.

Jedenfalls haben die Grünen das Regieren für den Bürgermeister nicht wesentlich erschwert. Die früher gelegentlich als „Chaostruppe“ verschrieene Kleinpartei agiert auch bei unangenehmen Abstimmungen im Rathaus mit einer Disziplin, die bis zur Selbstaufgabe geht. Regieren darf sie ohnedies nur in einem sehr eng abgegrenzten Bereich. Darüber hinausgehende Initiativen, die womöglich in die Zuständigkeit von SP-geführten Ressorts fallen, gibt es – Häupl möge abhüten – nicht. Öffentliche grüne Kritik an der mächtigen SPÖ oder Fouls sind absolute Einzelfälle geblieben. Häupl ist es gelungen, die vormals gefährliche Oppositionspartei in „seinem“ Wien umfassend zu umarmen. Die Umarmung könnte fatale Folgen haben. Für die Grünen ist die Gefahr nicht zu unterschätzen, dass sie auf dem Wählermarkt nicht nur nicht wachsen, sondern auf ihre Kernklientel schrumpfen könnten. Ob sich allein mit Radfahrern und Fußgängern Landtagswahlen gewinnen lassen, ist empirisch nicht nachgewiesen.

Für die nicht wenigen in der SPÖ, die Rot-Grün auch auf Bundesebene erträumen, könnte es ein brutales Erwachen geben. Rot-Grün könnte sich als Türöffner für das alleinige Erstarken einer (derzeitigen) Oppositionspartei erweisen. Dass dies nicht die Wiener ÖVP sein wird, die derzeit sogar die Minimalvoraussetzung eines voll handlungsfähigen Chefs ignoriert, darf als sehr wahrscheinlich angenommen werden.

Auf einen Blick

Premiere. Übermorgen, Freitag, jährt sich der Amtsantritt: In Wien gibt es die erste rot-grüne Regierung Österreichs. Grün-Chefin Maria Vassilakou ist Verkehrs- und Planungsstadträtin. Zahlreiche Gebühren wurden erhöht, die Jahreskarte der Wiener Linien verbilligt. Bei der Ausweitung des Parkpickerls und Tempo-30-Zonen fehlt die Zustimmung der Bezirke.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.11.2011)

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233 Kommentare
 
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Gast: Plach2
25.11.2011 14:41
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Wo Rot-Grün regiert wird abkassiert!

Rot-Grün hat die große Wirtschaftsmacht Deutschland am Rande des Staatsbankrotts gebracht.

Da irrt Hofer

Mit seiner Meinung „Es ist gelungen, das rot-grüne Schreckgespenst zu vertreiben" liegt er komplett falsch, das Gegenteil ist der Fall. Die bis zu 70%ige Erhöhung der Gemeindesteuern i.w.S., die noch dazu von den Grünen als "Lenkungsmaßnahme" (Parkpickerl) verkauft wird, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers, egal welchen Coleurs. Damit kann man auch bei Befürwortung einzelner Punkte lediglich Abzockerei konstatieren.

Überall wird von Sparen geredet, nicht so in Wien. Wien ist anders, da wird weiter mit vollen Händen Geld raus geschmissen und der Bürger geneppt. Von Sparen keine Rede, dafür blüht in Wien weiter die Korruption und die Parteienfinanzierung (natürlich nur der Sozis) weiter (da kann GR noch was lernen).

Alleine der Alleingang Wiens, bei den Pensionen kostet 400 Mio., also genau das Minus des nächsten Jahres (dafür sollen die Beamten den Gspritzen-Häupl wählen). Ist aber nur die Spitze des bekannten Eisberges.

Die beiden Häuptlinge (samt der Finanztante) sind nicht unfähig, wie man am ersten Blick glauben könnte, sondern agieren vorsätzlich, sind zumindest der Veruntreuung von Steuergeldern schuldig zu sprechen.

Dass die derzeitige rot/grün Politik sich als Schreckgespenst darstellt, wird man bei den nächsten Wahlen hoffentlich sehen. Zwar ist Strache keine Alternative, aber leider die einzige - die ÖVP zählt gerade in Wien seit ihren Anbiederungsversuchen an die SchuldenParteiÖsterr. und Verlust eines eigenen Profils (seit Busek) überhaupt nicht mehr.

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Re: Da irrt Hofer

Doch, Strache ist die Alternative!

Eben auf Grund der von Ihnen selbst angeführten Fakten

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schon vergessen?

wie war's beim Antritt der schwarz/blauen Regierung - gleich mal die Vignette verdoppelt und andere Gebühren auch, denn man hat ja versprochen keine "Steuern" zu erhöhen

Keine journalistische Meisterleistung,

aber immerhin handwerklich gut gemacht für Presse-LeserInnen. Immer brav in der Blattlinie bleiben. Einfach, berechenbar - so mag ich die Presse:)

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Re: Keine journalistische Meisterleistung,

hier werden wenigstens noch andere meinungen zugelassen (wie man auch am auftauchen ihrer wortspende sieht). - im gegensatz zum zensurdurchdrungenen dunkelrotlinksgrüninnenzentralorgan.

Gast: Wähler
23.11.2011 17:00
5 1

Steuern, Steuern aber ja nicht sparen

Sollte sich jemand gefragt haben, ob Rot-Grün mit Mehrkosten verbunden wäre, der sollte inzwischen eine Antwort von unmissverständlicher Deutlichkeit bekommen haben. JAAA

Was man nun für das viele neue Geld bekommt? Na das, was man schon hat, nur eben teurer. Ist doch nachvollziehbar, alles muss teurer werden, daher ist zu bezahlen.

Alternativ müßte diese Regierung ja sparen, aber das kann sie nicht. Dazu fehlt ihr grundlegendes.

Zuerst das Grundverständnis, was Sparen überhaupt ist. Beide Parteien wissen nur, wie man abzockt und über die Verhältnisse lebt.

Zwar könnten sie sich in dem Neuland beraten lassen, aber dann kommt ja ihr zweites Grundproblem nach oben: man will gar nicht. Würde man wollen, würde man sich entweder einschränken oder eine grüne Idee fallen lassen müssen.

Überwindet man als Regierung sogar dieses zweite Problem, dann käme das dritte: man kann gar nicht. Die Genossen würden aufschreien und die Wählerbasis, die durchaus in hohem Maße subventioniert ist, würde rebellieren - und man hätte Brösel daheim und keine Stimmen mehr.

Dennoch mache ich mir um die Parteien keine Sorgen: Solange es Leute gibt, die zu wenig haben, gibt es Wähler für die, welche Geld beschaffen, egal ob es die Zukunft kostet.

Re: Steuern, Steuern aber ja nicht sparen

Das ist eigentlich eine, sich schon ziemlich deutlich abzeichnende Basis-Vorgehensweise:

Man nimmt den arbeitenden Menschen soviel weg (steuern, Abgaben, Gebühren), dass es sich zum normalen Leben nicht mehr ausgeht. Einige bekommen dann einen, jedoch wesentlichen kleineren Teil als "Unterstützung" zurück. Und das ganze begleitet von der stereotypen Begleitmusik, so viel "soziale Gerechtigkeit" (= gesicherte Zuwendungen) gibt's nur bei .... (beliebige Partei einsetzen, die SPÖ liegt aber am 1.ten Platz).

Ob die Mehrheit der Bevölkerung daher von den so genannten Reichen oder doch mehr von der Politik ausgenommen wird wie Weihnachtsgänse, möge jeder für sich selbst entscheiden.

4 0

Der umklammert einen Strohhalm und merkt es nicht einmal!

Na dann Prost!

Gast: Kein Armer
23.11.2011 15:30
4 0

Häupl u. Vassilakou ---> Wie in einer Nachmitags Reality Show!!

ob man will oder nicht,alles hängt mit wirtschaft zusammen,selbst im rot- roten wien,wie sonst sollten auch diverse gallerien/austellungen betrieben werden,hochwertige filme produziert werden,theater oder opernhäuser betrieben werden die eine gesellschaft braucht! auch wenn sie vom staat gefördert oder gar völlig finanziert werden egal dann steckt eben das steuergeld der nettozahler darin das erst erwirtschaftet hat werden müssen .... aber auf was ich wirklich hinaus möchte ist folgendes: wie schaffen wir es ohne die demokratie einzuengen solche wirtschaftlichen blindgänger/nettoempfänger wie z.b die im bericht erwähnten von wirtschaftlichen entscheidungen fernzuhalten bzw. das vorschläge dieser personen erst eine wohlstands u. wirtschaftsverträglichkeitsprüfung durchlaufen müssen! mich persönl. treffen gebührenerhöhungen jetzt nicht wirklich,aber kann auch der supermarkt, der produzent, der private dienstleister etc. die preise einfach so erhöhen wenn die bilanz nicht stimmt,oder muss man nicht auch den sparstift ansetzen (bei sich selbst) oder die produkte verbessern usw.,aber es sind ja nicht nur in diesem bereich fehler über fehler u. pannen zu erkennen die hier tagtäglich passieren,ich möchte einfach nicht (mehr) das wirtschaftlich ungebildete leute (auch bwl'er ohne erfahrung in der privatwirtschaft gehören dazu) mein/unser(nettozahler) steuergeld durch ihre unkenntnis durch den kamin blasen um danach die wirklich klammen leute zu schädigen bzw. ausnehmen zu müssen!

Gast: Gast No 4712
23.11.2011 15:29
11 0

Angebot für SPÖ Wien

Für 10 € erstelle ich jede Stunde ca. 5 Jubelpostings (Text entnommen Ihren Newslettern - inkl. Grammatik-, Rechtschreib- und Inhaltsfehlern).
Für einen Aufschlag 5 € variere ich die Textstellen leicht, ansonsten verlange einen steuergeschützten Fond der mich vor Plagiatsjägern ihres Junior-Koalitionspartner beschützt.
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Das Geld wird anonym und ohne Rechnung in einem Plastiksackerl übergeben ohne Sozialversicherung und Lohnsteuer - wie ja bei den meisten Ihrer Auftragnehmer üblich.

PS: Selbstverständlich beschäftige ich gerne auch Ihre Nachkommen als Zivildiener - Upgrade auf spätere Karriere als Minister möglich!

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
23.11.2011 13:45
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teuer erkauft

es ist eine teuer erkaufte erkenntnis, aber ich hoffe, die leute sehen es jetzt und vergessen es bis 2013 nicht wieder: die rot grüne abzockerbande schröpft alle, nicht nur die "reichen", nur dass es den reichen weniger wehtut, wenn sie fürs parken plötzlich 65% mehr, für grundgebühren 33% mehr (zahlen ja die mieter über die betriebskosten) etc. zahlen müssen. also, liebe rot-grün wähler; überlegt euch einmal, wer hier wirklich der angesch...ene ist, und vor allem vergesst es bis 2013 nicht wieder, wenn euch diese säcke kurz vor der wahl irgendwelche zuckerl und almosen hinwerfen!

Re: teuer erkauft

Bitte was soll die Jammerei über die Erhöhung der Parkgebühren. Mehr als 50% der Wr. Familien haben kein auto. Auch sie haben anspruch auf einen entsprechenden Anteil am öffentlichen Grund. Weshalb sollen diese nicht berechtigt sein von jenen, die den öffentlichen Grund überGebühr nutzen, eben die Autofahrer, entsprechend zur Kassa zu bitten.
Nur nebenbei auch mit den neuen Tarifen liegt Wien unter dem eiropäischen Durchschnitt.

Re: Re: teuer erkauft

"eben die Autofahrer, entsprechend zur Kassa zu bitten".

O.k., wenn das über solche gebühren erfolgen soll, dann bitte die Mineralölsteuer sofort auf Null.

Oder zahlen Sie im Supermarkt, neben dem Preis für z.B. 1 lit Milch, noch Wege- bzw. Abstellgebühren für den Einkaufswagen?

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Dem Häupl gehts gut

Die SP ist in Wien seit 1945 Alleinherrscher mit einem monströsen roten Beamtenmoloch der seinesgleichen sucht. Aber Hauptsache der grüne Koalitionspartner kümmert sich um Radwege. Und die Wiener ÖVP plakatiert derzeit die Forderung nach "Weltkulturerbe für Steinhof". - Dem Häupl gehts wirklich gut.

Gast: smilefile
23.11.2011 13:15
4 0

Tja,...Wien ist anders..

Millionenhilfe für Pensionsprivilegien,...

Die Steuerzahler werden die Zusatzpenisonen der Wiener Verkehrsbetriebe bezahlen, immerhin zusätzlich € 27.500.000,-
in der Summe dann seit 1999 insgesamt € 100.00.000,- ......für das Pensionsinstitut Wien!

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/710891/Sozialbudget_Millionenhilfe-fuer-Pensionsprivilegien?from=gl.home_politik


Gast: ExSozi
23.11.2011 13:09
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ich wählte lange Rot...

...aber das ist auch sehr lange her.
Ich bin mitte 40, also noch jung. Alleine schon durch die Migrationspolitik wurden sie unwählbar. Ich begleitete eine ältere Dame zum Sozialamt, sie benötigte nur ein Bett und wurde abgelehnt, die Türken bekamen alles bewilligt, wieder ein Grund nicht mehr Rot zu wählen. Bin beruflich wie privat viel in Gemeindebauten zu besuch, noch ein Grund nicht Rot zu wählen. Ich wollte nach Wien zuwandern und bekam keine Gemeindewohnung (zum Glück), nicht einmal die Großelterliche konnte ich übernehmen... wieder ein grund nicht mehr Rot zu wählen. Ich frage mich nur, weswegen ich als Zuwanderer (aus nem Bundesland) nicht willkommen bin (für die Sozis) und Türken regelrecht hofiert werden???
Rot ist unwählbar, ich freue mich auf die nächste Wienwahl!!! Das wird eine Watschen, genügt dem Häupl nicht das er bereits die absolute verloren hat? Dann sind sich die Roten keiner Schuld bewusst weswegen das Volk anders wählt, dann können sie sich das nicht erklären was schon seit zig Wahlen abläuft, nähmlich der Stimmenverlust!

Re: ich wählte lange Rot...

Bis dorthin, zu den nächsten Wahlen, hat die SPÖ-Wien vielleicht das Wiener Wahlgesetz bereits so geändert, dass 35% für die Absolute reichen? Zuzutrauen wär's ihnen. Und den Prozentsatz fahren Sie über deren Wien-Klientel (von Gemeindebedienstete bis "Wien-Betriebe") locker ein.

Was kostet die Welt war schon immer lustig, wenn's andere bezahlen.

Re: ich wählte lange Rot...

Wie kommen Sie zu der Meinung, dass Sie als Zuwanderer einen Anspruch auf eine Gemeindewohnung hätten?
Dass Migranten eine Gemeindewohnung bekommen liegt vielleicht auch daran, dass diese schon 10 Jahre in Wien lebten und die österr. Staatsbürgerschaft hatten.

Gast: Ösi
23.11.2011 12:51
0 9

Also nachdem die Mehrheit in der Presse-abstimmmung für die Politik der Rotgrünen in Wien gestimmt haben, nehme ich wohl gerechtfertigterweise an, dass ich mit meiner Forderung, dass Blau-Schwarz-Orange den Schlapfen halten darf, richtig liege!

Denn soviel Zustimmung......

(Juchuhhhhhhhhhhh!)

so long
Ösenpower

Antworten Gast: L.m.a.A.
23.11.2011 13:55
4 0

Re: Also nachdem die Mehrheit in der Presse-abstimmmung für die Politik der Rotgrünen in Wien gestimmt haben, nehme ich wohl gerechtfertigterweise an, dass ich mit meiner Forderung, dass Blau-Schwarz-Orange den Schlapfen halten darf, richtig liege!

Typisches Posting eines Oberroten Realitätsverweigerers.

Gast: Laientröster
23.11.2011 12:36
11 0

Politik leicht erklärt

Ein Sohn fragt seinen Vater: "Papi, was ist Politik?"

Da sagt der Vater: "Das ist ganz einfach! Sieh mal, ich bringe das Geld nach Hause, ich bin der KAPITALISMUS. Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist sie die REGIERUNG. Der Opa passt auf, dass hier alles seine Ordnung hat, er ist die GEWERKSCHAFT. Unser Dienstmädchen arbeitet für uns, sie ist die ARBEITERKLASSE. Wir alle haben nur das eine im Sinn: nämlich dein Wohlergehen, daher bist du das VOLK. Und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die ZUKUNFT. Hast du das verstanden?"

Der Sohn überlegt und erklärt, noch eine Nacht drüber schlafen zu wollen.

In der Nacht wird der kleine Junge vom Gebrüll seines Bruders wach, der die Windeln voll hat. Da er nicht weiß, was er machen soll, geht er ins Schlafzimmer seiner Eltern.

Seine Mutter schläft so fest, dass er sie nicht wecken kann, das Bett seines Vaters ist leer.

Da geht er zum Dienstmädchen, mit der sich
der Vater vergnügt, während der Opa unbemerkt durchs Fenster guckt.
Keiner nimmt den Jungen wahr. Da geht er unverrichteter Dinge wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen fragt der Vater, ob er nun wisse, was Politik sei.

"Ja!" antwortete der Sohn.
"Der KAPITALISMUS missbraucht die ARBEITERKLASSE und die GEWERKSCHAFT schaut zu, während die REGIERUNG schläft. Das VOLK wird ignoriert und die ZUKUNFT liegt in der Scheiße!

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"Gefährlich"?

Höchstens für die Bürger dieser Stadt. Das Lächerliche umarmt das Einfältige und zeugt Blödsinn. Teuren Blödsinn, zugegeben, aber im Prinzip irrelevant für den Lauf der Welt. Wien dreht sich nach wie vor um sich selbst und umverteilt was es nicht erwirtschaftet hat. Diese Stadt ist in jeder hinsicht konform. Sogar die Punks und Hausbesetzer lassen sich hier vom Staat durchfüttern.

Gast: Hurz IV
23.11.2011 12:29
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Wiener OeVP

Voll handlungsfaehig ist gut. Haben die ueberhaupt einen Parteichef? Ich kann mich nur dunkel an diese Kroete erinnern, die nach der Wahlschlappe nicht wegwollte, aber dann trotzdem irgendwie in der Versenkung verschwunden ist.

Antworten Gast: Frontschwein (pic)
23.11.2011 21:52
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Re: Wiener OeVP

welche Partei?

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Rot-Grün schlecht für Wien

Wen ich hier lese wie sich die gebühren in Wien drastisch erhöhen, kann ich nur froh sein das ich meine steuern und gebühren nicht in Wien zahlen muss. Rot-Grün hat viel versprochen, aber sie haben bis jetzt alle ihre Versprechen gebrochen, ich wette das im jahre 2015 (gemeinderatswahl in wien) die Gebühren gesenkt werden, aber nicht so weit gesenkt werden das sie auf ihren alten wert kommen. Rot-Grün schlecht für Wien

 
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