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Heer: Darabos mistet zwei Drittel der Panzer aus

23.11.2011 | 14:37 |   (DiePresse.com)

Für den Verteidigungsminister ist die Neuordnung der Panzerflotte überfällig. Mit Verkäufen sollen 17 Millionen eingespielt werden. Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

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Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) räumt die Bundesheer-Garage aus: Zwei Drittel der Panzer sollen in der nächsten Zeit verschwinden. Die Geräte werden entweder verkauft, verschrottet oder zur Gewinnung von Ersatzteilen herangezogen. Durch die Verkäufe sollen 17 Millionen eingespielt werden, dazu kämen 15 Millionen an jährlichen Einsparungen bei den Betriebskosten, teilte der Ressortchef am Mittwoch mit. Eine konkrete Auflistung, welcher Panzer wie viel kostet, liege derzeit aber nicht vor, hieß es am Mittwoch auf Anfragen von DiePresse.com.

Kritik: Darabos "ziel-, plan- und konzeptlos"

Indes erhält Darabos von dem Kommandanten der Streitkräfte, Generalleutnant Günter Höfler, Unterstützung für die Reduktion der Panzerflotte. Er erklärte in einer Aussendung, dass ältere Systeme bereits am Ende ihrer Nutzungsdauer gestanden seien, sie fänden in modernen Krisenszenarien keine Verwendung mehr. Auch von SPÖ-Wehrsprecher Stefan Prähauser kommen am Mittwoch lobende Worte: "Endlich ein Verteidigungsminister, der dieses heiße Eisen angreift."

In Kritik üben sich ÖVP und BZÖ. Darabos agiere "völlig ziel-, plan- und konzeptlos" und wolle die Panzer verscherbeln, sagte BZÖ-Wehrsprecher Kurt List. Laut VP-Wehrsprecher Oswald Klikovits verkaufe der Minister mit den "Leopard"-Panzern einen Gutteil der modernsten Geräte, über die Österreich verfüge.

"Der Panzerkrieg ist Geschichte"

Die alten Panzer "können und wollen wir uns nicht mehr leisten", so Darabos. Schließlich hätten sich die Bedrohungsbilder in den letzten 20 Jahren geändert. Außerdem werde in absehbarer Zeit kein konventioneller Angriff auf Österreich stattfinden, so stehe auch in der Sicherheitsdoktrin: "Der Panzerkrieg im Marchfeld ist Geschichte." Jetzt gehe es daran, die Geräte so auswählen, dass sie den Bedürfnissen des Bundesheers entsprächen. "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten", betonte Darabos seinen Entschluss.

Gänzlich ausgemustert werden bis 2014 die 432 Schützenpanzer Saurer, die 126 Jagdpanzer Kürassier sowie die 32 Bergepanzer M578. Von 114 auf 56 Gefährte reduziert wird beim modernen Kampfpanzer Leopard, der gleichzeitig der größte Hoffnungsträger bezüglicher der Verkaufserlöse ist. Bei der Panzerhaubitze M109 wird der Bestand von 193 auf 83 gedrückt. Weiter im Dienst bleiben unter anderem die 112 Ulan- und die 71 Pandurpanzer.

Neuer Besitzer noch geheim

Was mit den nicht mehr benötigten Gerätschaften geschehen wird, wollten Darabos und Sektionschef Freyo Apfalter am Mittwoch nicht sagen. Man sei aber vor allem beim Leopard optimistisch, Abnehmer zu finden. So gebe es fünf Anfragen von Regierungen und sechs von Industriebetrieben. Beim Kürassier wird nur noch ein Teil der Geräte zu verkaufen sein, der Rest wird verschrottet oder als Ersatzteillager genutzt.

Nur noch verschrottet werden können die Saurer, die bereits seit Anfang der 60er-Jahre für das Bundesheer im Einsatz sind. Die geschätzten 17 Millionen Gewinn ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von 19 Millionen sowie aus zwei Millionen, die im Gegenzug etwa für die Vernichtung von Munition aufgewendet werden müssen.

Abbau von 1.000 Personen

Was zusätzliche Anschaffungen angeht, setzt der Minister vor allem auf gepanzerte Mehrzweckgeräte. Die bereits georderten 150 IVECO-Fahrzeuge sollen ab Dezember ausgeliefert werden. Aus budgetären Gründen nach hinten geschoben wurde hingegen der Ankauf von Allschutz-Transportfahrzeugen.

Das durch den Abbau der Panzergeräte nicht mehr benötigte Personal soll neue Aufgaben bekommen oder umgeschichtet werden. Zudem verwies Darabos auf den vor allem durch Pensionierungen bereits feststehenden Abbau von gesamt 1.000 Personen in den nächsten Jahren. Zugesperrt wird eine Panzerwerkstätte in Wien.

(APA/Red.)

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242 Kommentare
 
1 2 3 4 56
Antworten Gast: b754
23.11.2011 17:55
0 0

Re: Der erste Verteidigungsminister der Staat und Bürger gefährdet....

wil er mit querulanten und sesselkleber aller entacher aufräumt?

Re: Re: Der erste Verteidigungsminister der Staat und Bürger gefährdet....

Tut er denn das? Oder hat er nicht vielmehr einen weiteren Spitzenverdiener ganz weit oben installiert?

Antworten Antworten Antworten Gast: OFFIZIER RAMBO_STALLONE
23.11.2011 18:44
0 0

Re: Re: Re: Der erste Verteidigungsminister der Staat und Bürger gefährdet....

ja, das tut er,
nur mit Querulanten, die so feig sind über das Internet anonym und gefaked zu hantieren, so wie du, hat er noch nicht aufgeräumt !

Re: Re: Re: Re: Der erste Verteidigungsminister der Staat und Bürger gefährdet....

...sprach das Würstchen, das noch nicht einmal eine Presse-Anmeldung zustande brachte und Menschen denen es sich nicht zu stellen braucht gerne frech duzt.

Antworten Gast: ausmister
23.11.2011 16:34
2 9

NEIN, NEIN, FALSCH !

Der erste Verteidigungsminister der beamtete Nichtstuer gefährdet....

das ist ein gewaltiger Unterschied, und ich bin froh, dass es Darabos anpackt, auch wenn ihm ein rauer Wind entgegenbläst, aber je rauer der Wind umso besser Darabos.

Antworten Antworten Gast: Snotling
23.11.2011 18:30
1 0

Re: NEIN, NEIN, FALSCH !

Geh´ Norbert, Eigenlob stinkt ganz fürchterlich !

Gast: karli kraus
23.11.2011 15:54
11 1

Rache aus weiser Voraussicht?

Die Rache, die Gusenbauer an seiner Partei (SPÖ) übt, stellt sich im nachhinein als weise Voraussicht dar:
Darabos als Verteidigungsminister und
Schmied als Unterrichtsministerin zu installieren?
Wer hätte das gedacht?

Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

Falsch. Darabos verliert nichts an Fähigkeiten. Wo nichts ist, kann man nichts verlieren.

Re: Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

Darabos hat recht. Denn mit oder ohne panzer. Da gib's nichts, was zu verlieren waere.

Re: Re: Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

So erschütternd diese Einsicht ist, ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Seinen ureigenen Sinn Österreich vor einer Fremdherrschaft zu schützen konnte das ÖBH nicht erfüllen.
Im anderen Wortsinn gelesen: Was gäbe es wirklich in Österreich das zu verlieren wäre?

Re: Re: Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

Du solltest nach Nordkorea auswandern!

Re: Re: Re: Darabos: "Wir verlieren nichts an Fähigkeiten."

Also wenn nordkorea abruestet, waere ich sogar dafuer, dass oesterreich von denen ein paar panzer kauft. Dafuer wuerde ich sogar einige tausender spenden.

Ich kauf einen!

Hoffentlich zu original Darabos-Preisen!

Gast: ausmister
23.11.2011 15:14
1 19

bitte gleich noch

Entacher mit-aus-misten ...

Antworten Gast: ausmister
23.11.2011 16:33
1 12

Re: bitte gleich noch

5- Stricherl in 10 Minuten ...
ein Dank dafür, denn was ich zeigen wollte war wie organisiert hier im Forum bei Darabos und Wehrpflicht-Themen vorgegangen wird.

und:

es zeigt wohl auch wer hinter den Anti-Faymann und -Darabos Hetzereien und Facebook-Manipulationen in Wahrheit stecken ...

Antworten Antworten Gast: GroundControl
23.11.2011 18:37
0 0

Und...

lassen sie sich bitte in ihren überzeugungen von fakten nicht beirren. Und. Ihre postings sind meistens ziemlich dumm (um nichts anderes sagen zu müssen) da sind die roten stricherln eher zeichen von schwarm-intelligenz. Und der schwarm ist schnell. Das wird Faymann auch noch lernen müssen. Obwohl, müssen, ist ja auch eine frage des könnens. Was er jetzt jedenfalls wieder kann ist bei heute zu inserieren und leserbriefe schreiben (lassen). Der gegen letzteres ein bissl aufmüpfige chefredakteur ist jetzt eh schon bald wieder weg. Tja, der lange arm vom Onkel Hans streckt sich noch aus dem grab schützend über ihn.

Antworten Antworten Gast: Snotling
23.11.2011 18:34
1 0

Re: Re: bitte gleich noch

Norbert, du bist unglaubwürdig !

Re: Re: bitte gleich noch

ihre wahrnehmung leidet auch kräftig! :)

Re: Re: bitte gleich noch

Genau!
Da stehen Österreicher dahinter, denen ein freies Land noch was bedeutet!

12 2

Findet sich nicht bald Jemand der diese Pfeife ausmistet? Wie wärs Flachmann!


Gast: r.i.p.Wehrpflicht
23.11.2011 14:57
1 14

die organisierte Hetzerei und Grün-Stricherl Vergabe hat eingesetzt:

binnen 1,5 Stunden haben zahlreiche Kommentare 12+, 13+ und andere, die nicht ins Konzept der Hetzer passen, 10- ...

ist interessant, dass es sich dabei um immer gleichen und immer wiederkehrenden User handelt,
dieselben die sich kürzlich wegen der Anti-Faymann und Anti-Darabos Thematik so effauchiert hatten ...

wie gesagt, ist rechte Hetzerei, Entacher-Fans auch dabei ?! sicher, oder ?!

7 0

Re: die organisierte Hetzerei und Grün-Stricherl Vergabe hat eingesetzt:

Armer Tropf! Dieser Nachttopfschwenker war von vornherein ein Flop! Jedes einzelne Kreuzl hat er redlich verdient!
Du bist wohl auch ein "Kriegskamerad" vom Daragraus?

17 1

Das muss man ein bisschen differenzieren

Die Saurer und die "K" loszuwerden fällt wirklich unter "ausmisten". Diese Dinger haben im 21. Jahrhundert nur mehr was im Museum verloren. Da gehen wirklich keine Fähigkeiten verloren - ausser in der Instandhaltung von uraltem Graffel. Es ist im Gegenteil ein Verbrechen, dass diese Dinger noch am Stand waren.

Ein Verbrechen ist meiner Meinung nach allerdings auch, dass Leoparden hergegeben werden sollen. Die sollten besser alle eingelagert werden, statt sie zu verscherbeln. Die Leos sind nach wie vor einer der weltbesten Panzer, und vielseitig einsetzbar. Einlagern kostet nicht die Welt, und wenn man jemals wieder welche brauchen sollte (was Gott verhüten möge, aber denkbar ist es), dann bekommt man auf die Schnelle nichts vergleichbares.

Antworten Gast: EUdSSR
23.11.2011 17:50
1 0

Re: Das muss man ein bisschen differenzieren

Wenn wir dann nur mehr die neune aber anfälligen Ulan/ASCOD und keine Saurer mehr haben, wo bleiben dann die ganzen San-Spz, Artilleriebeobachter, GrW-Spz, etc. ?? Welche Fahrzeuge sollen diese Aufgabe übernehmen?
Und auch der Leo IIA4 ist schon Jahre 20+ alt, also für so ein Waffensystem schon ziemlich betagt und weit weg von einem Rüststand A5 oder A6.
Prinzessin Darabos ist jedenfalls abzubauen. Der erste Verteidigungsminister, der ein Sicherheitsrisiko für sein Land darstellt (siehe u.a. auch Laptopaffähre).

1 0

Re: Re: Das muss man ein bisschen differenzieren

Unsere A4-Leos allmählich auf einen moderneren Rüststand zu bringen würde einen Bruchteil dessen kosten, neue A6 zu beschaffen. Auch wenn da strukturelle Unterschiede sind, die man nicht nachrüsten kann: aber in unseren A4 stecken noch mindestens zwei Jahrzehnte an Leben, wenn nicht eher mehr.

Und es ist schon klar, dass es mit der Verschrottung der Saurer nicht getan ist - die Spezialfahrzeuge wären jedenfalls allmählich auch auf ASCOD- (der seine Kinderkrankheiten wohl irgendwann los sein wird) und Pandur-Basis zu beschaffen. Nur: so viele Spezialpanzer haben wir ohnehin nicht. Und wenn man es mit Verstand macht, verschrottet man nicht schlagartig alles, sondern plant einen Übergang. Sollte doch machbar sein, oder?

Unter normalen Menschen wäre es das jedenfalls. Bei uns ist halt eine bösartige Flasche Minister - was soll da schon herauskommen. Armes Bundesheer...

Re: Re: Das muss man ein bisschen differenzieren

Ich erstarre vor ehrfurcht. Anhand der von ihnen verwendeten fachausdruecke (Ulan/ASCOD, GrW-Spz etc.) muessen sie ein echter fachmann sein. Darum eine bitte: Koennten sie mir erklaeren um welche "faehre" es sich bei der von ihnen erwaehnten "laptopaf" handelt? Hat die was mit den oesterreichischen marinestreitkraeften zu tun?

Re: Das muss man ein bisschen differenzieren

Teuer einlagern, und erst spaeter "ausmisten" oder in's museum stellen?

5 0

Re: Re: Das muss man ein bisschen differenzieren

Das kann man so oder so machen. Wenn man mit Hirn und System einlagert, dann ist das eine tolle Sache. Dann gibt es eine kleine aktive Panzereinheit, die 30, 40 Fahrzeuge nutzt. Der Rest steht im witterungsgeschützen Lager, und es wird durchgewechselt: nach 1 Jahr bei der Truppe kommt ein Panzer zurück ins Lager, wird gewartet und eingemottet. Und dafür kommt einer aus dem Lager zur Truppe. Zusätzlich gibt es Miliz-Personal, um die im Lager stehenden Fahrzeuge im Krisenfall besetzen zu können.

Oder man macht es hirnlos, und stellt die Dinger nur auf Halde. Das wäre, wenn man die ÖBH-Geschichte bedenkt, leider die klassische Variante. Wie beim Jaguar, z.B. - das war ein Wahnsinn, was da gelaufen ist, die Dinger waren jahrelang ohne Konservierung unter freiem Himmel abgestellt... Wertvernichtung pur. Aber beim Eigentum des Steuerzahlers geht das ja, nicht?

Alternative:

Darabos ausmisten. Wir verlieren nichts an Fähigkeiten.
~

Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
23.11.2011 17:32
0 0

Da haben Sie vollkommen recht!

SIE verlieren nichts mehr an Fähigkeiten. Wäre ja so, wie wenn man einem Nackerten das Hemd ausziehen wollte.

Gast: clausewitz
23.11.2011 14:25
13 0

wer keine Fähigkeiten besitzt, kann diese auch nicht verlieren

das trifft auf den unfähigsten Minister im Kabinett Faymann voll zu!

2 0

Re: wer keine Fähigkeiten besitzt, kann diese auch nicht verlieren

Geh bitte, für den Zivildienst sind die Leos wirklich unbrauchbar!
Und für den Hochwassereinsatz auch - basta!

11 2

Die geschätzten 17 Millionen ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von

na mal sehen was da wirklich unterm Strich rauskommt, denn als Kaufmann ist der D. ebenso ein Versager wie als Minister, wie er jaschon einmal sehr eindrucksvoll beim nachverhandeln wegen der Teurofighter bewiesen hatte.


Re: Die geschätzten 17 Millionen ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von

Mit siebzehn millionen haetten's wahrscheinlich nicht einmal die beim eurofighter kauf geflossenen "provisionen" auszahlen koennen.

3 0

Re: Die geschätzten 17 Millionen ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von

Na welcher Lobbyist wird da wieder den goldene Schnitt machen?

Wird wohl ein SP-naher sein dürfen - so zur gerechten Abwechslung.

Re: Re: Die geschätzten 17 Millionen ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von

Bei siebzehn millionen einen "goldenen schnitt" machen? Bei den in oesterreich ueblichen "provisionen" locken's mit solchen peanuts keinen zur "jagt mit freunden".

0 0

Re: Re: Re: Die geschätzten 17 Millionen ergeben sich aus erhofften Verkaufseinnahmen von

Nicht weitersagen, die Roten geben's billiger!

13 1

Ich würde gerne die Glaskugel im BMLVS einmal sehen

Überall führt die Wirtschafskrise zu Problemen, sodass ich bei weitem nicht davon überzeugt bin, dass alle Regierungen sicher nicht als letzte Konsequenz bei Carl von Clausewitz nachsehen: "Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik nur mit anderen Mitteln!".

Im vorletzten und letzten Jahrhundert waren Staatenbünde bei weitem nicht in Stein gemeißelt und am Ende standen Zerstörung und Tod. Ich habe keine Lust den Teufel an die Wand zu malen, nur in einer derart unsicheren Zeit, wo Wirtschafskrisen zu Weltkriegen geführt haben, einen Großteil der Ressourcen aufzugeben, ist fahrlässig.

Wenn dieses Experiment fehlschlägt, MUSS DARABOS sich auch vor Gericht persönlich für seine Durchsetzung von eigenen Meinungen verantworten und darf sich nicht durch politische (und intelligenzmäßige) Immunität geschützt fühlen!

Re: Ich würde gerne die Glaskugel im BMLVS einmal sehen

Welches experiment? Den schrott zu "entsorgen" ist (neben der abschaffung der wehrpflicht und den verkauf von kasernen) das intelligententeste, was darabos in der letzten zeit vorschlug.

17 1

Schön ...

wie hier das Eigentum der Bürger einfach entsorgt wird. Wenn wir diese Geräte wieder einmal brauchen (und davon muss man leider fast ausgehen), dann können wir uns die Panzer dann um Milliarden an heutigem Wert, kaufen. Einlagern und instandhalten kostet wirklich nicht soviel ...

Panzerkriege sind Geschichte??

So ein Unsinn!
Grosse Panzerschlachten sind bestimmt vorbei, aber der Panzer wird heute als schnell verlegbare, geländegängige Artillerie mit grossem Kaliber verwendet.
Und das wird die nächsten Jahrzehnte noch gelten.

Antworten Gast: nina blum
23.11.2011 17:51
0 2

Ich kenne mich zwar nur mit Kochtöpfen und Strickwaren aus, aber...

Sie sollten mal beim Saddam oder beim Gaddafi Rücksprache halten, wie toll so Panzer zum "Verlegen" sind.
Aber wenn Sie mal volljährig werden, dann kommen Sie vielleicht sogar selber drauf.

Re: Ich kenne mich zwar nur mit Kochtöpfen und Strickwaren aus, aber...

Ach Frau Blum, sie als Israelkennerin müssten es eigentlich besser wissen!

PS: Bezüglich Saddam und Gaddafi- wissen da etwas das wir noch nicht wissen?

Re: Panzerkriege sind Geschichte??

Aber nur wenn's in mitteleuropa krieg geben sollte. Und danach sieht es nicht aus.

Antworten Gast: alatheus
23.11.2011 15:43
3 0

Re: Panzerkriege sind Geschichte??

Die Türkei führt demnächst die türkisch-koreanische Neuentwicklung "Altay" mit bis zu 1000 Stück ein. Und Schweden und Norwegen bestellten kürzlich neue Artilleriesysteme des Typs ARCHER (jeweils 24 Stk.).

http://www.bundesheer.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=1138

Krauss-Maffei-Wegmann und GDELS-Santa Barbara Sistemas haben ein neues Artilleriesystem auf Basis des ASCOD Ulan/Pizarro entwickelt, genannt DONAR.

http://www.gdels.com/products/artillery_1.asp

1 12

scheint schlüssig

Also mir erscheint dieser Entscheid sogar schlüssig.

Wenn sich ein Bedrohungs- und Aufgabenfeld für Oesterreich ergibt, so werden dies wohl eher die friedenssichernden Missionen im Ausland sein (für die bekommt man sogar Geld), der Bevölkerungsschutz im Inneren (sprich vieles vom Zivilschutz) und Massnahmen im Bereich des Schutzes kritischer Infrastruktur (Schwerpunkt Cyberwar, Information War und Gegenmassnahmen zu assymentrischen Angriffen).

Dazu brauchts wirklich nicht mehr so viele Panzer...

Schon gar nicht, wenn einem zuvor die Budgetmittel vom politischen Souverän gestrichen wurden, sprich keine andere Chance dazu hat.

So weit widerspreche ich dem Gast mit dem Synonym ROTFRONT.

Die Frage ist allerdings: Macht man das, weil es finanziell nicht mehr anders geht, oder macht man es, weil es dazu eine tiefergehende zugrundeliegende Entscheidungsgrundlage gibt.

Ich denke es ist wohl eher ersteres. Aber zumindest scheinen die Argumente von Hrn. Höfler schlüssig.

Außerdem werde in absehbarer Zeit

kein konventioneller Angriff auf Österreich stattfinden. - Eine solche Glaskugel hätte ich auch gern.

Re: Außerdem werde in absehbarer Zeit

Fuer Zivildiener ist ein Konfliktszenario tatsaechlich nicht vorstellbar. Da hat er ja recht, sozusagen..
~

Es hätte sich auch niemand vorstellen können,

dass Serben und Kroaten übereinander herfallen.

Re: Es hätte sich auch niemand vorstellen können,

Nicht alles was hinkt, ist ein vergleich. Und wenn die kaerntner nach autonomie streben, koennen's die gerne haben. Gebietsansprueche an die steiermark werden die sicher nicht stellen. Und wenn doch, dann bedarf es keiner panzer, da genuegen mistgabeln.

Gast: ROTFRONT
23.11.2011 13:31
2 2

Kaum ist Generalstabschef wieder im Amt, verdreht er auch schon das Bundesheersilber!

Da hört man halt kein Piepserl vom Entenkracher!

 
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