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Rechnungshof: 599 Spar-Tipps für die Regierung

01.12.2011 | 11:53 |   (DiePresse.com)

Rechnungshof-Präsident Moser mahnt zu mehr Eifer bei der Verwaltungsreform. Derzeit könne in Österreich "keiner der Bürokratie entkommen".

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Die Regierung will mithilfe der Schuldenbremse in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro einsparen. In einem aktuellen Positionspapier legte der Rechnungshof (RH) nun 599 konkrete Vorschläge auf den Tisch, wie eine schlankere und effizientere Verwaltung erreicht werden könnte. "Wir geben damit eine Möglichkeit, die längst fälligen Strukturmaßnahmen in die Wege zu leiten", sagte RH-Präsident Josef Moser im "Ö1-Morgenjournal".

Es fehlt "der politische Wille"

Das aktuelle Positionspapier des Rechnungshofes ist bereits das dritte seiner Art. Das erste wurde im August 2007 herausgegeben und enthielt 206 Reformvorschläge, es wurde im März 2009 aktualisiert. Nun liegt eine erweiterte dritte Auflage vor. Darin sind 599 konkrete Vorschläge enthalten, 453 davon beziehen sich auf Rechnungshof-Berichte aus den Jahren 2009 bis 2011. In diesem Zeitraum war die Verwaltungsreform ein Schwerpunkt der Prüftätigkeit. Die Vorschläge sind auch in die Arbeitsgruppe zur Verwaltungsreform eingeflossen.

Was noch fehlt, "ist der konkrete politische Wille, diese Reformen auch umzusetzen", sagte Moser. Er forderte daher einmal mehr Handlungen ein. Ohne strukturelle Reformen sei "die finanzielle Nachhaltigkeit nicht gewährleistet", mahnte Moser. "Wenn wir jetzt keine Reformen machen, verspielen wir die Zukunft und engen den Spielraum unserer Kinder massiv ein."

"Der Bürokratie entkommt keiner"

Die Arbeit zur Verwaltungsreform habe gezeigt, "dass einiges angestoßen werden konnte, aber die großen Problemfelder nicht angegangen worden sind". Das seien Reformen beim Förderwesen, bei Gesundheit, Bildung, Verwaltung und dergleichen. Konkret wurden bei elf Arbeitspaketen von den Experten sechs Lösungsvorschläge gemacht. Politisch Umsetzungen gab es nur in zwei Bereichen und das auch nur teilweise. "Die Verwaltung geht in die Richtung sich selbst zu verwalten und nicht zu gestalten", bewertete Moser die Situation.

Die Polizei sei ein "Musterbeispiel" für fehlende Effizienz, so Moser - darauf hatte er bereits vorab im Interview mit DiePresse.com verwiesen. Tatsächlich verfüge die Wiener Polizei über einen flächenmäßig halb so großen Zuständigkeitsbereich wie ihr Pendant in München. Trotzdem habe sie fast vier mal so viele Polizeiinspektionen, nämlich 96, die Deutschen haben 25. Auch die Frage nach der Zuständigkeit und Finanzierung eines Flusses sei ein Beleg für die herrschende Ineffizienz, denn dafür sind gleich mehrere Ministerien zuständig - vom Umwelt- über das Verkehrsministerium bis zur Landesregierung. "Der Fluss zeigt, dass in Österreich keiner der Bürokratie entkommt."

Keine Ambition, dafür mehr Probleme

Wie notwendig eine Straffung der Verwaltung sei, "zeigt die Diskussion um die Schuldenbremse", so Moser. Diese sieht bis zum Jahr 2017 eine Reduktion des strukturellen Defizits auf 0,35 Prozent des BIP bzw. etwa 1,7 Milliarden Euro vor. 2010 betrug dieser Wert neun Milliarden Euro. Es müssen also 7,3 Milliarden Euro abgebaut werden. Der aktuelle Stabilitätspakt sieht eine Reduktion bis 2014 um 2,7 Milliarden Euro, bis 2017 fehlen also noch 4,6 Milliarden Euro.

Das bedeute, dass man in der ersten Hälfte nicht ambitioniert genug sei und damit Probleme in der zweiten Hälfte bekommen werde, so Moser. "Das Bekenntnis zur Schuldenbremse erfordert auch eine inhaltliche Ausfüllung des Rahmens", erklärte der RH-Präsident mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern. Erst am Mittwoch hatten sich Bund, Länder und Gemeinden auf das Festschreiben von Verschuldungsgrenzen geeinigt. Die Länder haben sich allerdings geweigert, das Haushaltsrecht des Bundes zu übernehmen. Auch wird es keine Solidarhaftung der Länder untereinander sowie keine Sanktionen geben.

Regierung prüft Rechnungshof-Vorschläge

Die Regierung will sich die vom Rechnungshof publizierten 599 Vorschläge für eine schlankere und effizientere Verwaltung anschauen und auf eine mögliche Umsetzung prüfen. Das sagten Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder. Einige der Vorschläge seien bereits umgesetzt, andere schon bekannt und in Diskussion und manche seien neu. Man werde sich die Anregungen jedenfalls anschauen und deren Realisierung prüfen, so Schieder.

(APA)

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231 Kommentare
 
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kumpfus
03.12.2011 14:36
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Nothelfer

Wenn es jetzt nicht klappt mit der Schuldenbremse, dann muss halt noch einmal Standard & Poors ran...

Gast: suderant
02.12.2011 21:18
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rechenkünstler

omv kbv ing.leopold abraham hat von 600 moserschen vorschlägen gesprochen, was sicherlich kein rechenfehler war, weil 599 vorschläge des rechnungshofes und 1 des präsidenten sind, eben nach adam ries dem ersten deutschen rechenmeister, 600 zu viel

Gast: Plach2
02.12.2011 15:31
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Wie lange noch?

30.11.2011: Die ÖVP will 2 Mrd. einsparen (Spindelegger)*

30.11. 2011 Club 2 im ORF: Würde Österreich jährlich 1% seiner Staatschulden zurück zahlen (davon sind wir meilenweit entfernt) dauert es 217 Jahre bis alle Schulden samt Zinsen und Zinseszinsen getilgt sind. Bei Griechenland dauert es etwa 1.500 Jahre. Bis 2015 macht die Regierung 35 Mrd. neue, noch höhere Schulden und sagt dazu "sparen"!

In der Realität wird sich der Einsparungsbedarf wohl in der Gegend von 60 bis 80 Milliarden bewegen um auf den angepeilten Wert von 60 Prozent Staatsverschuldung zu kommen.

* Spindelegger erntet dafür Lob: 26.11.2011: "Du hast die größte Schuldenmacher-Partei in der Geschichte Österreichs dazu gebracht, einer Schuldenbremse zuzustimmen!" so Mikl-Leitner zu Spindelegger. (Seit mehr als 10 Jahren stellt die ÖVP die Finanzminister - Molterer, Pröll, Fekter)








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Zeit, endlich was zu tun ...

Wenn auch Sie genug haben von unseren Politikern und Parteien,
wenn auch Sie nicht wollen, dass Österrreich in der Geiselhaft von unfähigen und korrupten Politikern, Kronenzeitung, Landesfürsten und Interessensvertretungen erstarrt,
wenn auch Sie nicht verstehen, warum trotz höchster Abgabenquote Schulden gemacht werden und trotzdem für wichtige Bereiche wie Bildung, Gesundheit und Pflege zuwenig Geld da ist,
wenn auch Sie bei der nächsten Wahl WIRKLICH WÄHLEN wollen und Ihre berechtige Proteststimme nicht alternativenlos den Nachfahren des größten Lügners, den die österreichische Politik je hervorgebracht hat, oder anderen obskuren Figuren geben wollen,
dann gründen Sie mit mir eine neue politische Bewegung: Österreich 21.
Zuschriften bitte an: helmhof@tele2.at

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 13:58
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Erst vor ein paar Tagen haben sich Bund und Länder geeinigt:

Alle 94 Regierungsmitglieder und 770 Abgeordeten bleiben erhalten. Das heißt "sparen".

Das Europaparlament als Vertretungsorgan für 500 Mio Menschen hat nur 736 Abgeordnete.

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Wenn die das so sehen sollte das die Konsequenz haben,

dass man stringent aber sozialverträglich in angemessener Zeit vernünftige Reformen durchsetzt und nicht panisch irgendetwas mit kurzfristigem Zeihorizont und systemisch undurchdacht tut; die Ideen des RH sind z.T. dabei nicht schlecht, insbesondere soweit sie die Verwaltungsreformen betreffen. Aber diese Dinge kennt man wohl nicht erst seit gestern.

Im Übrigen ist die Schlagzeile falsch, denn sie suggeriert, dass das AAA gerade noch so gerettet werden konnte, es aber morgen schon anders sein kann. So aber ist das nicht zu lesen. Aber wer kann von jemandem, der Publizistik studiert hat schon verlangen, dass er sinnerfassend lesen (und (ab)schreiben) kann....

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Re: Wenn die das so sehen sollte das die Konsequenz haben,

Ach ja; "...Spartipps von Pensionen bis Gesundheit..." ist SO auch falsch, primär regt der RH Reformen im Verwaltungsbereich an, erst in zweiter Linie kommt das Sozialsystem und hier auch Dinge, die ein klarer Wildwuchs sind, wie z.B. unüberschaubar viele unterschiedliche Pensionssysteme....

Gast: pächter der wahrheit
02.12.2011 11:44
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Na Gottseidank

da können wir uns ja wieder beruhigt zurücklehnen und den Herrgott oder den Marx wieder einen guten Mann sein lassen.

Der Neugebauer kriegt seine Gehaltserhöhung, die ÖBB dürfen Schulden, die Verwaltung bleibt so wie sie ist.

Gast: pächter der wahrheit
02.12.2011 11:43
0 0

Na Gottseidank

da können wir uns ja wieder beruhigt zurücklehnen und den Herrgott oder den Marx wieder einen guten Mann sein lassen.

Der Neugebauer kriegt seine Gehaltserhöhung, die ÖBB dürfen Schulden, die Verwaltung bleibt so wie sie ist.

Gast: Hinsichtlich & Rücksichtlich
02.12.2011 11:07
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Na bitte, ich habs ja immer gesagt....

das ist die Bestätigung dafür, daß unsere unvergleichlichen Experten bis jetzt alles richtig gemacht haben.

Auf zu neuen Schulden.....

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Was also soll die ganze Hysterie.

Als die Götter von Moody´s in Österreich waren hat man sich vor ihnen auf die Knie geworfen und ihre Stiefel geleckt, denn ihr Wohlwollen braucht der (und alle anderen) Staat(en). Nun kämpft man trotz logischerweise sicherem AAA für eine völlig inhaltsleere Schuldenbremse in der Verfassung, die die Regierung ohnehin nach belieben, wenns darauf ankommt sogar aus wahltaktischen Gründen, bricht, wie man ja vor den steirischen und wiener Landtagswahlen gesehen hat. Und dann kommt der RH mit uralten Vorschlägen daher, die von der Regierung bereits seit Jahren ignoriert anstatt stringent umgesetzt werden. Der nächste Schritt wird ein Belastungspaket sein, das wieder die sozial schwachen bis jene des sogenannten Mittelstandes trifft. Wetten?Spindelegger und seine Büttel Felderer und neuerdings Schuh haben dafür bereits mehrere eindimensional "durchdachte" Ideen ansonsten wird intern sinnlos herumgestritten. Systemisch denken aber können diese Inkompetenzler absolut nicht. Beispiel? Hätten wir nicht eine einigermaßen brauchbare Invaliditätspension wären hunderttausende (schwer)kranke Menschen 50+ auf einem Arbeitsmarkt, den es für sie nicht gibt; damit hätte Österreich mit Sicherheit alles andere als die geringste Arbeitslosenquote (die es, wenn man die in "Schulung" befindlichen Arbeitslosen mitrechnet, ohnehin so schon nicht hat); das alles natürlich mit praktisch unkontrollierbaren Auswirkungen im Gesamtsystem. Welche Dümmeln da am Ruder sind, sieht nun hoffentlich bald jeder...

Gast: guestgoodmorning
02.12.2011 10:15
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schuldenbremse ja. mind. 26 Mrd. euro jährl. können sofort lukriert werden- unsere polit u.finanzexperten sollen mal dort hinschauen wo wirklich das geld verschleudert wird- und nicht nur immer das hackelnden arbeitnehmervolk u.asvg pensionen weiter belasten. aber faymann und die spö könnens nicht anders!

stimmt nur die hälfte dieser unabhängigen transparency studie, so wäre dies bereits eine finanz- u.steuerpolitische zeitbombe..
in dem kleinen aber starken wirtschaftsland österreich versickern 26 Milliarden in einem riesigen Korruptionssumpf, so die int. unabhängige studie.
diese sozialpolitische zeitbombe in einer ungeheuren dimension muß zum wohl der ganzen bevölkerung u. steuerzahler unverzüglich entschärft werden und die politik müßte dies sofort in angriff nehmen.
zusätzlich zu diesen 26 Milliarden euro teuren korruptionssumpf werden natürlich noch die immensen kosten für die rettung der bad banker und finanzmärkte schlagend. weiters könnte man nur durch die einführung von mindestvermögens-u.kapitalsteuern (OECDschnitt) für den österreichischen sozialstaat bis zu 6 Mrd. Euro jährlich lukrieren. und würde man den förder- und subventionswildwuchs für die reichen u.der agrarindustrie stoppen, würden weitere riesige mrd. beträge übrigbleiben. also, wäre es das politische gebot der stunde, endlich diese wirklichen haarsträubenden Problemfelder zu lösen. aber was macht die spö u.spö chef Faymann? sie versprechen seit jahrzehnten(!) der bevölkerung steuergerechtigkeit- aber es passiert wie immer nichts oder man tut genau das gegenteil. der sozialabbau bei den asvg pensionen geht weiter(45 Jahre sind nicht mehr genug) die subventionen der casinobanken u. korrupten Länder wie GRusw.gehen weiter; es gibt keine änderung des steuersystems>Entlastung des faktors arbeit, usw..

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Re: schuldenbremse ja. mind. 26 Mrd. euro jährl. können sofort lukriert werden- unsere polit u.finanzexperten sollen mal dort hinschauen wo wirklich das geld verschleudert wird- und nicht nur immer das hackelnden arbeitnehmervolk u.asvg pensionen weiter belasten. aber faymann und die spö könnens nicht anders!

Bravo, sehr gute Darstellung der Fakten;

by the way: das ASVG-System ist zu 90%(!!) sebstdeckend. DA ist das Problem nun wirklich nicht. Auch die Invaliden, von denen es angeblich so viele, vor allem Simulanten, gibt, (weil man ja ganz einfach an eine Invaliditätspension kommt...) belasten das System nicht über Gebühr, weil sie im Schnitt 11 Jahre kürzer leben und hohe Abschläge in Kauf nehmen müssen, abgesehen davon, dass es für (schwer)kranke Menschen 50+ oder gar 55+ keinen Arbeitsmarkt gibt und jene größtenteils zwangsläufig zu Sozialfällen würden, die auch Kosten verursachen würden, ganz abgesehen von den gesellschaftspolitischen Auswirkungen. Aber alle diese Überlegungen erfordern systemisches Denken und dazu sind weder die PolitikerInnen noch deren Berater (Felderer, Schuh & Co) in der Lage.

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 10:40
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Re: schuldenbremse ja. mind. 26 Mrd. euro jährl. können sofort lukriert werden- unsere polit u.finanzexperten sollen mal dort hinschauen wo wirklich das geld verschleudert wird- und nicht nur immer das hackelnden arbeitnehmervolk u.asvg pensionen weiter belasten. aber faymann und die spö könnens nicht anders!

Da klinge die 2 Mrd. wie ein Hohn!!!
(Wollen heißt noch lange nicht, dass es auch durchgeführt wird)

Spindelegger: Die ÖVP will 2 Mrd. einsparen.

Im November 2010: "In wenigen Tagen will Spindelegger sein Heereskonzept präsentieren".....

Gast: DerPatriot
02.12.2011 09:40
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tripple ey is schon toll

boah ich möchte wissen was uns dieses neuerliche tripple ÄÄÄ wieder gekostet hat!
bin sicher der werni und der spindi haben da wieder tief in den steuerzahlertopf gegriffen um die ratingagentur davon zu überzeugen das in Ö ja alles superfein ist!

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 10:12
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So funktioniert Österreich!

Vo wenigen Tagen wurde Wien zur lebenswertesten Stadt auf dem gesamten Globus erklärt.

Heuter "feiern" sie 25 Jahre "Gruft" (Versorgung für Obdachlose)

Um die Armut zu bekämpfen trifft Wien, die besonders lebenswerte Stadt, Maßnahmen:

Kurzparken + 66%
Gas + 45%
Kanal + 37%
Wasser + 35%
Müll + 29%
Hundestuer + 60%


Antworten Antworten Gast: Josef 2
02.12.2011 19:37
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Re: So funktioniert Österreich!

Kurzparken + 66% - noch immer viel zu billig, da Kurzparken weit unter den marktwirtschaftlichen Preisen kostet. Verteuerung bis endlich in angemessener Entfernung zum Ziel wieder Stellplätze frei sind!

Gas + 45% - wie sonst will man den Energieverbrauch senken und energiesparende Maßnahmen lukrativ machen? Die CO2-Abgabe ist voll auf die Verbraucher umzulegen, bis wir unter den vertraglich fixierten Grenzen CO2 ausstoßen!

Kanal + 37% - wie sonst soll das teure Kanalnetz erhalten werden und so verbessert und ausgebaut werden, daß nicht immer wieder bei eine bischen mehr Regen das Wasser aus den Kanaldeckeln quillt und das städtische Leben lahmlegt!

Wasser + 35% - noch immer ist nicht das ganze Stadtgebiet mit sehr gutem Trinkwasser versorgt, viel Grundwasser wird bis zum Übelgeschmack beigemengt; das zu verbessern kostet viel Geld, wie sonst soll man dieses beschaffen?

Müll + 29% - noch immer wachsen die Müllberge und die Verbrennungsanlagen laufen auf Hochtouren; das Ziel der Müllvermeidung kann man nur durch Verteuerung bis zum Erfolg erreichen!

Hundesteuer + 60% - noch immer versauen die Hunde die Grünanlagen fast ungeschoren und ihre Besitzer schauen zu; weniger Hunde durch höhere Steuer, das ist die Devise!

So schaut´s aus!

Antworten Antworten Gast: Desaster
02.12.2011 12:08
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Rot Gruen ist gut fuer Wien!

So steht es zumindest auf den Plakaten der Roten!

Gast: Baur4
02.12.2011 09:37
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Im ORF Club2

Nach dem heutigen Stand, (und sollte es kein Wirtschaftswachstum geben, keine Inflation), würde Österreich 1% seiner Staattschulden jährlich zurück zahlen- davon sind wir meilenweit entfernt!!!! - dauert es 217 Jahre bis alles samt Zinsen und Zinseszinsen getilgt ist. Bei Griechenland etwa 1.500 Jahre.

Statt Rückzahlung machen SPÖ+ÖVP bis 2015 35 Mrd. neue, noch höhere Schulden! - Das nennen sie "sparen"!

15.6.2011: Die Mrd. für Griechenland sind für Österreich ein gutes Geschäft (Fekter ans Parlament)

27.10.2011: Die Kernprobleme sind gelöst; (Fekter nach dem EU Gipfel)

23.11.2011: ÖAAB warnt vor Schuldenbremse

25.11.2011: Spindelegger ist über die SPÖ erschüttert weil sie die Schuldenbremse aufweichen will

26.11.2011: Die Regierung braucht zusätzlich 900 Mio (Spindelegger)

Lt. Rechnungshof kann man alleine in der Verwaltung 10 Mrd. einsparen! Warum machen das Faymann und Spindelegger nicht?


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Re: Im ORF Club2

Ist nicht ganz der heutige Stand!

29.11.2011: Spindelegger: wir brauchen 2,5 zusätzliche Milliarden....

Antworten Gast: Plach2
02.12.2011 10:15
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Re: Im ORF Club2

10 Mrd. kann man alleine in der Verwaltung einsparen.....

Da sind die angekündigten "wollen" von 2 Mrd. ein Hohn! ("Wollen" heißt noch lange nicht, dass das wirklich kommt; außer bei Steuererhöhungen - solches "wollen" wird meist rasch umgesetzt)

29.11.2011: "Am Ende des Tages wird jeder in Österreich seinen Beitrag leisten müssen ... es wird niemand auskommen", sagte der ÖVP-Vizekanzler in der "ZIB 2"

30.11.2011 Die ÖVP will 2 Mrd. einsparen (Spindelegger)

Gast: Fragen über Fragen
02.12.2011 09:25
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Volksabstimmung

Wäre es nicht prinzipiell möglich, dass sich die drei Oppositionspartein zusammentun (mehr als 1/3 der Abgeordneten) und eine Volksabstimmung über die Umsetzung der Rechnungshofvorschläge einbringen?

Frage wäre: "Umsetzung der Vorschläge des RH? (ja/nein)

Dies wäre dann für die Regierung bindenden. Oder habe ich da was falsch verstanden?

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Re: Volksabstimmung

wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie diese Leute, Faymann und Spindelegger, zwingen (einmal) etwas zu arbeiten. Was glauben Sie, wie die darauf reagieren ? Wahrscheinlich werden sie geschockt, paralysiert und handlungsunfähig sein. Bis das traumatische Erlebnis überwunden ist, wird sicherlich viel Zeit vergehen.

Antworten Antworten diabolo
02.12.2011 10:25
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Wahrscheinlich werden sie geschockt, paralysiert und handlungsunfähig sein.

Wie nennst du dann das was die Regierung bisher gemacht hat?

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Re: Wahrscheinlich werden sie geschockt, paralysiert und handlungsunfähig sein.

habe ich etwas verpasst ?

und ich meine natürlich nicht die bisherigen "Regierungsaktivitäten" wie die Kürzungen für Pflegegeldbezieher und Rollstuhlfahrer oder die 160 Millionen Euro Überweisung an den ORF. Das ist für mich keine RegierungsARBEIT, sondern menschliche Niedertracht.

Sonst ist ja nicht viel geschehen, oder ?

Antworten Gast: Mitz9
02.12.2011 09:31
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Re: Volksabstimmung

Träumen wird man doch noch dürfen!

Noch NIE! haben sich Politiker selber eingespart!
Noch NIE hat ein Sozialminister, knapp vor seiner Pensionierung, sich seine hohe Pension selber gekürzt!

 
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