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Schuldenbremse "nur" als einfaches Gesetz beschlossen

08.12.2011 | 16:30 |   (DiePresse.com)

Die Schuldenbremse schaffte es in der Nationalratssitzung am Mittwoch nicht in die Verfassung, dafür schafften es die Töchter in die Hymne. Ebenfalls beschlossen: Politiker-Konterfeis werden von Regierungsinseraten verbannt.

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Die Opposition ist bei ihrem "Nein" geblieben, die Schuldenbremse hat es nicht in die Verfassung geschafft: Nach einer hitzigen Debatte wurde sie mit Koalitionsmehrheit in der Nationalratssitzung am Mittwoch als einfaches Gesetz beschlossen. Für ein Verfassungsgesetz wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen und damit die Zustimmung von zumindest einer Oppositionspartei.

Die nun beschlossene Schuldenbremse ist als einfaches Gesetz nicht bindend - auch nicht für die Länder. Sie ist lediglich eine Vorgabe, die mit einfacher Mehrheit wieder aufgehoben werden kann. Länder und Gemeinden könnten nun aber mit einer sogenannten 15-a-Vereinbarung zur Einhaltung der Sparziele verpflichtet werden. Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) hat sich bereits dafür ausgesprochen. Auch St. Pölten signalisierte Bereitschaft.

Heftige Debatte über Schuldenbremse

Die  Debatte um die Schuldenbremse (Eckdaten) im Nationalrat verlief heftig. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kritisierte die Schuldenbremse als unnötig: "Wer hat Sie daran gehindert, in den Budgets der letzten Jahre eine verantwortliche Politik zu betreiben und dem Land keine neuen Schulden aufzuladen?", fragte Strache in Richtung Regierungsbank. Die beste Schuldenbremse wären ein Rücktritt der Regierung und Neuwahlen. Der FP-Chef forderte erneut, dass kein Geld mehr in den Euro-Rettungsschirm fließen dürfe. Diese Bedingungen hatten die Freiheitlichen für eine Zustimmung zur Schuldenbremse gestellt.

SPÖ und ÖVP seien "Verhandlungsflüchtlinge", sagte Grünen-Chefin Eva Glawischnig. Es habe keine seriösen Gespräche mit der Opposition gegeben. Die Regierung sei nicht fähig gewesen, auch nur in Grundzügen zu beschreiben, in welche Richtung es mit der Schuldenbremse gehen solle. Über geplante Sparmaßnahmen habe man nichts erfahren. Die Grünen hätten der Regierung ein ernsthaftes Sparkonzept vorgelegt, doch darauf seien SPÖ und ÖVP nicht eingegangen. Das sei die "wahre Blockade", sagte Glawischnig.

Koalition: "Opposition ist verantwortungslos"

BZÖ-Chef Josef Bucher kritisierte die Forderung von SPÖ-Klubchef Josef Cap. Dieser hatte einen "nationalen Konsens" gefordert.  "Sie alleine hätten es in der Hand gehabt, für die Zähmung der Finanzmärkte zu sorgen, so Bucher. Dass sich VP-Klubchef Karlheinz Kopf über die hohen Schulden beklagt hat, nennt er "hinterhältig. Immerhin habe diese die ÖVP seit 25 Jahren mitbeschlossen. Bucher pochte erneut auf seine Forderung, eine Steuer- und Abgabenquote festzuschreiben. Unter dieser Bedingung hätte das BZÖ einer Schuldenbremse in der Verfassung zugestimmt.

Faymann "bittet und wirbt"

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hatte SP-Bundeskanzler Werner Faymann am Mittwoch auch vorgeworfen, nicht mit seiner Partei in Verhandlungen getreten zu sein. Als Grund nannte der Kanzler, dass die FPÖ "raus aus der EU" strebe: "Und ich werde Österreich nicht an den Abgrund führen." Mit den anderen Oppositionsparteien will er aber weiter verhandeln, um die Schuldenbremse zu einem späteren Zeitpunkt doch noch in die Verfassung zu bekommen. "Darum bitte ich, darum werbe ich", so Faymann.

Töchter in der Hymne

Die Schuldenbremse war zwar das heißeste Eisen in der mittwöchigen Sitzung, doch auch sonst wurden mitunter brisante Punkte abgehandelt: Nach der Inseraten-Affäre beschloss der Nationalrat das Medientransparenzgesetz. Es verbietet die Abbildung von Politiker-Porträts auf Einschaltungen der öffentlichen Hand. Ab einer Höhe von 5000 Euro pro Quartal müssen die Ausgaben für Inserate zudem ab 1. Oktober 2012 offengelegt werden. Medienunternehmen werden durch das Gesetz gezwungen, ihre Eigentümer-Verhältnisse transparent zu machen.

Der Nationalrat hat am Mittwoch auch die "Vertöchterung" der Bundeshymne beschlossen. Ab 1. Jänner 2012 werden auch die großen "Töchter" der Republik besungen - zum Ärger von FPÖ und BZÖ. Außerdem wurde in der letzten Nationalratssitzung die Beamten-Gehaltserhöhung von durchschnittlich 2,95 Prozent durchgewunken und die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld erweitert. Bei der einkommensabhängigen Variante wird sie von 5800 auf 6100 Euro erhöht. Die Gesetzesänderung soll zudem verhindern, dass bei Wiederantritt der Arbeitstätigkeit mitten im Monat das bezogene Kindergeld wieder zurückbezahlt werden muss.

Der Nationalrat erweiterte auch die Prüfungs-Kompetenzen der Volksanwaltschaft auf Kasernen, Gefängnisse und Altenheime.

Die Republik legte sich zudem eine Haftungsobergrenze von 193,1 Milliarden Euro zu.  Aktuell belaufen sich die Haftungen des Bundes auf 190 Milliarden Euro. Außerdem beschlossen wurde ein Zuschuss für die Gedenkstätte am ehemaligen KZ in Auschwitz. Die Republik wird für die Sanierung sechs Millionen Euro zuschießen. Ebenfalls beschlossen: Rundfunk-Teilnehmer müssen künftig auch für den ORF zahlen, wenn wenn sie in einem Gebiet ohne Empfang leben.

Insgesamt 12,5 Stunden wurde im Hohen Haus am Mittwoch debattiert. Eigentlich sollte es die letzte Nationalratssitzung 2011 sein. Doch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) bezweifelte in ihrem Schluss-Statement, dass das Plenum am Mittwoch tatsächlich das letzte vor Weihnachten war. Im Raum steht eine Sondersitzung zu den Ergebnissen des bevorstehenden EU-Gipfels, die in der kommenden Woche stattfinden könnte.

AP (Punz)

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(kron/jst/APA)

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325 Kommentare
 
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Re: Besteuert doch endlich Dagobert Duck und Klaas Klever

Die Herren Duck und Klever werden im Ernstfall ihr hart erwirtschaftetes Geld ins Ausland verschieben bevor es den roten Panzerknackern in die Hände fällt.

In unserer Sozialkleptokratur bezahlt nämlich 1 Prozent der Steuerpflichtigen 25% der Einkommenssteuer. Wenn dieses (sehr flexible) Prozent die Lust verlieren sollte seine Steuern im schönen Österreich zu bezahlen verliert der Staat 25 Prozent seiner Einnahmen!!

Aus der Evolutionsbiologie weiss man, dass ein erfolgreicher Parasit seinen Wirt nicht umbringt sondern sich mit ihm arrangiert. Daran sollte jeder denken der eine Vermögenssteuer verlangt.

Gast: pfiatdigod
07.12.2011 15:02
5 3

zeit für wechsel

dieses kasperltheater muss eindlich ein ende haben. vielleicht sind neuwahlen ja wirklich eine option.....

Re: zeit für wechsel

also Kasperl gegen Petzi tauschen?

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
07.12.2011 14:55
8 3

jeder volldodl

müsste doch erkennen, dass diese regierung der vereinten sozialisten österreichs zu keinem zeitpunkt ernsthaft eine schuldenbremse, schon gar nicht in der verfassung wollte. das ergebnis ist den SPÖVP Sozis nur recht, jetzt können sie für ihre minderleistungsklientel weiter schulden machen und schuld ist die opposition.

Gast: hausverstand1
07.12.2011 14:48
14 1

Kindergarten

In jedem Kindergarten geht es erwachsener zu als in unserem Nationalrat. Das was auf ORF III unter Kultur da gesendet wird, ist ein infantiles gegenseitiges anpatzen.

Bitte der Heinz war schon wieder Paintball spielen, aber der Werner war die ganze Zeit in Facebook und hat net aufpasst und der Andreas raucht heimlich hinterm Papiereimer. Aber der Michi hat auch gschummelt und der Pepi is scho wieda pampig.

Diesen Gschroppen gehört das Taschengeld für diese Legislaturperiode gestrichen. Mir tun die Journalisten, die über diesen Haufen berichten müssen schön langsam wirklich leid. Dass denen die Ohren noch nicht bluten is für mich ein evolutionäres Anpassen an die Situation.

Werner Failmann, der Strachemacher!

Der macht's ihm aber schon wirklich leicht!

Gast: MiroL
07.12.2011 14:37
5 4

WC-Heinzi

unser WC Heinzi hat doch die Lösung gestern schon kundgetan (zynisch gemeint)

Antworten Gast: Reinhard G. Sulzberger der 3.
07.12.2011 16:05
0 0

Re: WC-Heinzi

Die Opposition ist beleidigt. Der Kanzler war nicht freundlich. Da stellt sich der Glawischnig gleich neben den Westenthaler und lässt die Regierung scheitern.

"nationalen Nonsens zur Zähmung der Finanzmärkte"

Österreich zähmt die Finanzmärkte,
allen voran unsere weltfinanztechnisch geschulten Politiker, die gerade noch wissen, dass es ein Girokonto und ein Sparbuch gibt - und Aktien, die werden auch irgendwie gehandelt
Im Amiland machen sie sich gerade ins Hoserl vor lauter lachen

BZÖ: Pseudoliberale und -konservative - Wie sieht es mit Ihrer Verantwortung aus Herr Bucher?

Wenn Herr Bucher der ÖVP wirklich glaubhaft vorwerfen möchte, dass sie sich auf hinterhältige Weise über Schulden beschwert, die sie selbst in den letzten 25 mitbeschlossen hat, dann würde ich aber gerne wissen wie er es mit seiner eigenen Verantwortung hält.

Herr Bucher war von 2002 bis 2006 selbst als Abgeordneter einer Regierungspartei im Nationalrat. Ab 2005 war er sogar Bereichsprecher für Finanzen und Budget für das BZÖ. In diesem Zeitraum wurden ebenfalls Milliarden an neuen Schulden aufgenommen, Budgetdefizite verursacht und Reformen verschleppt.

Und Herr Bucher wie sieht es da mit Ihrer Verantwortung aus? Wer im Glashaus sitzt sollte besser nicht mit Steinen werfen.

Gast: So schauts aus -
07.12.2011 14:27
7 3

Der Staat ist pleite - und keiner wagt es, dies offen auszusprechen.

Leider.

Gast: Antensteiner
07.12.2011 14:24
12 0

Schuldenbremse

Wissts wos ?

Es hüft eh nix wenn ma jammern, owa 2013 jogn mas ausn Parlament !!

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
07.12.2011 14:58
1 1

Re: Schuldenbremse

das wird bei den gebotenen alternativen und den nachweislich überwiegend gehirnamputierten österreichischen wählern noch sehr lange nicht passieren. wenn ich mich aber irre, dann würde ich sehr gerne mit ihnen darauf anstoßen, die zeche geht dann auf mich.

Re: Schuldenbremse

Nichts da. SPÖ wird wieder gewählt, leider.

Gast: TT1
07.12.2011 14:20
9 0

Genug gestritten, Herr Faymann.

Hier zieht nur Taktik 2: versanden lassen und dann inserieren, warum wir "unfairerweise" unser AAA verloren.
Ach ja noch was: was ist mit den 599 Einsparungsvorschlägen vom RH? Wann werden die umgesetzt? Wieviel Ersparnis bringt mir das als Steuerzahler?

Re: Genug gestritten, Herr Faymann.

Nanana, alles zu seiner Zeit! Für die Voschläge des Rechnungshofs bleibt noch nach der nächsten Wahl Zeit genug.

Re: Genug gestritten, Herr Faymann.

Nanana, alles zu seiner Zeit! Für die Voschläge des Rechnungshofs bleibt noch nach der nächsten Wahl Zeit genug.

Gast: Pastor Hans-Georg Peitl
07.12.2011 14:07
3 1

Überraschend

Eigentlich überraschend, wenn ein Land, welches schon weiss, dass die Ratingagenturen es abwerten wollen immer noch darüber diskutiert, ob man nicht Geld in andere Staaten entsenden könnte.

Es stellt sich nämlich die Frage, ob bewusst herbei geführter Konkurs bei Staaten nicht genauso strafbar ist, wie bei einem Unternehmen.

Nämlich ganz einfach: Fahrlässige Krida.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen
http://jachwe.wordpress.com

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
07.12.2011 15:01
0 0

Re: Überraschend

lieber Pastor, der straftatbestand der fahrlässigen krida wurde bereits vor jahren beseitigt. ich meine allerdings, das ein politiker, der das ihm anvertraute steuergeld zweckwidirg eine dritten zunwendet wegen veruntreuung zur verantwortung zu ziehen wäre. bei unseren strafgerichten allerdings eine sinnlose gedankenspielerei.

Faymann spricht (bewusst?) die Unwahrheit - wie schon so oft:


"Und ich werde Österreich nicht an den Abgrund führen."

Das hat Herr Faymann schon lange geschafft. Jetzt steht - nicht zuletzt wegen der von den Grünen unterstützten Unfähigkeit der Regierung - unser Land schon mit einem Fuß über dem Rand des Abgrundes.

Und Herr Faymann holt gemeinsam mit seinen Komplizen bereits aus, um uns endgültig hinab zu stoßen.

Gast: ezekiel
07.12.2011 14:06
8 1

...

"Die Koalition müsse endlich Sparsamkeit leben und die Vorschläge des Rechnungshofes zur Verwaltungsreform umsetzen. Die beste Schuldenbremse wären ein Rücktritt der Regierung und Neuwahlen, sagte Strache."

Da hat er leider recht der Strache. Ihm ist zwar auch keine nachhaltige Budgetplanung zuzutrauen aber zumindest hat er die Situation richtig erkannt. Immerhin ^^


Gast: Br. Emser
07.12.2011 14:05
1 0

Man hat den Eindruck, die "Bergaufbremser"

sitzen u.a. auch im Nationalrat

Gast: Wir hier
07.12.2011 14:04
1 9

Monaco

Österreich darf nicht Monaco werden!
Reiche zur Kasse bitten. Fertig

Gast: Wir hier
07.12.2011 14:00
10 1

Neuwahlen?

Neuwahlen? Jeder Zeit, ich bin dabei!

14 3

„Neuwahlen“

Ein Rot/Schwarzes „Panikwort“.

Es gibt ja schon Maastricht-Kriterien die gebrochen wurden. Was soll diese Affenbremse, außer einer Zeitverzögerung.

Da werden Tunnel gebaut, die niemand braucht, außer die Baulobby und ihr politisches Anhängsel.

Gast: Karawankensepp
07.12.2011 13:38
7 17

Wer hat Strache eigentlich in der Vergangenheit gehindert konstruktiv mit zu arbeiten?

Wahrscheinlich ist aus Dampfplauderei nichts zu spüren!

Strache schau, dass Dein Scheuch Buberl seine Unstimmigkeiten wie
part of the game, connect, bmw Ungarn aufklärt!

Re: Wer hat Strache eigentlich in der Vergangenheit gehindert konstruktiv mit zu arbeiten?

ihr name ist programm.

gehens einen tunnel bauen und milliarden verschwenden!

Re: Re: Wer hat Strache eigentlich in der Vergangenheit gehindert konstruktiv mit zu arbeiten?

Einen Tunnel bauen und Milliarden verschwenden?Nicht mehr nötig! Ich glaube da haben Haider, Dörfler und das FPÖ-BZÖ-FPK-Gemenge mit dem Koralmtunnel schon ganze Arbeit geleistet.

Gast: Hermann vom Gipfel
07.12.2011 13:37
0 5

Nationalrat: "Beste Schuldenbremse wären Neuwahlen"

Hat das der Nationalrat so beschlossen?
Oder hat es der Pressesprecher des Nationalrats gesagt? Peinlicher Fehler.

Jetzt ist allen alles klar!

Diese eigenwillige Schuldenbremse dient nur als Vorwand für neue Steuern und -erhöhungen. Warum sonst sollte man einer maximalen Abgabenquote nicht zustimmen können/wollen?
Noch ziert sich die ÖVP-Spitze nach außen hin, aber Vermögens-, Schenkungs- und Erbschaftssteuer, die altsozialistische Neidsteuer und andere sind sicher schon längst beschlossen. Endlich wird wieder bereits versteuertes Geld noch einmal besteuert.
Ist ja auch klar, wer sich 9 Landeschefs leistet und sich denen unterwirft - zwei davon ganz besonders teure - kann schon alleine aus diesem Grund (neben der Pisaschädigung) keine echten Reformen oder Einsparungen durchsetzen.
Nur das Stimmvieh, gelenkt von ORF und Kronenzeitung wird wieder und wieder der Unfähigkeit das Vertrauen aussprechen.
Nur: Wo ist die Alternative? Strache? Bucher? - die absolut unfähigen kommunistischen Grünen (siehe Wien) schon gar nicht, aber wo ist eine echte? Und die Partei der Nichtwähler hat halt nur wenige Sitze im Parlament. Trotzdem - es wird voraussichtlch Strache werden, ob man will oder nicht. Diesmal Blau/Schwarz - Heimat bist Du großer TöchterSöhne!

Re: Jetzt ist allen alles klar!

bei aller ehrlichkeit muss man sagen, dass die grünen unter glawi sehr wohl eine ganz gute alternative sind.

sie sind nicht perfekt aber durchaus noch "halbwegs" richtig im kopf.

h.c. ist der brecher - ich hoffe er schafft es die schwarz rote mauer endlich aufzubrechen - konzeptmässig sind gute ideen dabei aber ich glaube am intellekt happerts!


Re: Jetzt ist allen alles klar!

Blau-Schwarz: Ham ma wenigstns koa Gesamtschule.

Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?


Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

die sind tot, da sie keiner gewählt hat - damals.

ich denke heute könnte das schon ganz anders aussehen.

ich versteh ja nicht, warum die arbeiter nicht endlich eine echte sozi partei gründen

bzw. die bauern eine eigene partei - dann wäre endlich schluss mit rot und schwarz.

0 0

Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

Das Problem in Österreich ist der Lagerkampf im Parlament.
Das Listenwahlrecht erfordert dass man einer Partei angehört und wehe ein Abgeordneter stimmt nicht im Sinne seiner Partei dann ist es vorbei mit Wiederwahl. Und auf die Liste kommt man erst wenn man sich bedingungslos der Gehirnwäsche eines Parteiapparates unterzieht. Also gibt's in Wahrheit nur 5 Stimmen mit unterschiedlicher Gewichtung im Parlament.
Österreich muss die Abgeordneten direkt wählen pro Region aber das wird nie geschehen denn keine Partei gräbt sich selbst das Wasser ab.

Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

Im Gegenteil, Ö muß sich aus der Parteiendiktatur befreien. Wir brauchen Mandatare die verantwortlich für Ö handeln, möglichst ohne Parteizwang.

Re: Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

Zweifellos ein hehrer Wunsch. Nur: wo sollen die herkommen diese Mandatare ????? Es müssten auch solche sein, die sich dem Wähler nicht stellen müssen, also nicht von einer Wahl abhängig sind....

Denn Sie dürfen eines nicht vergessen, wenn die verantwortlichen Politiker Ernst machten mit den erforderlichen Maßnahmen, sind sie bei den Wählern noch mehr unten durch als es jetzt schon der Fall ist.

Sie dürfen die Tatsache nicht außer Acht lassen, dass es nur ein knappes Drittel in Österreich ist, welches als Nettosteuerzahler als Rückgrat unseres Systems dient und dass es immer mehr werden, die vom Staat alimentiert werden (müssen)....

Re: Re: Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

Naja, die Mandatare würde ich vom Volk wählen lassen, sie sollen dem Volk verpflichtet sein und keinen Parteien, eine Legitimation erachte ich als notwendig.
Und schön langsam sollten wir ein Zensuswahlrecht andenken, andernfalls werden die Zahler in Zukunft von den Nehmern überstimmt.

Re: Re: Re: Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

Wenn Sie nicht den letzten Halbsatz geschrieben hätten, würde ich gedacht haben, wir reden vollends aneinander vorbei. Denn die Wähler sind in Wirklichkeit zuvorderst das Problem und nicht die Politiker. Ich meine eher, dass wir die haben, die wir verdienen. Schauen Sie sich doch nur die Postings an.....

Re: Re: Re: Re: Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die andernfalls werden die Zahler in Zukunft von den Nehmern überstimmt

Ja bitte, glauben Sie denn, dass es nicht längst schon so ist...!!!!

Antworten Gast: Plach2
07.12.2011 13:31
2 2

Re: Österreich braucht neue Parteien! - wo sind die Liberalen, die Piraten, echte (konservative) Grüne, ...?

100% richtig!

Ob Piraten, Liberale oder vernünftige Grüne.... alles ist besser wie Faymann und Spindelegger!

Gast: Baur4
07.12.2011 13:07
3 0

So schaut die Schuldenrbemse in der Praxis aus:

"Am Ende des Tages wird jeder in Österreich seinen Beitrag leisten müssen ... es wird niemand auskommen", sagte der ÖVP-Vizekanzler in der "ZIB 2", wir brauchen zusätzlich 2,5 Mrd.

Würde Österreich jährlich 1% seiner Staatschulden zurück zahlen (davon sind wir meilenweit entfernt) dauert es 217 Jahre bis alle Schulden samt Zinsen und Zinseszinsen getilgt sind. Bei Griechenland dauert es etwa 1.500 Jahre. Bis 2015 macht die Regierung 53 Mrd. neue, noch höhere Schulden und sagt dazu "sparen"!

ÖVP Wirtschaftsminister Mitterlehner ist für Steuererhöhungen bereit.

Bund und Länder einigen sich, weiterhin wir KEINE politische Funktion eingespart!
Österreich hat 94 Regierungsmitglieder und 770 Abgeordnete. Das EU Parlament als Vertretungsorgan für 500 Mio Menschen nur 736 Abgeordnete. Hätte Deutschland bei 80 Mio Einwohner eine solche Politikerdichte wie wir, gäbe es 90 Bundesländer; tatsächlich haben sie nur 16.


Gast: Jetzt wird ernst
07.12.2011 13:06
5 3

Neuwahlen JA

und alle die wieder SPÖ und ÖVP wählen wollen damit das Affentheater prolongiert wird und wieder so weiter geht, vorher entmündigen. Ist nämlich auch als Staatsfeindlich und gemein gefährlich einzustufen und zu beurteilen.

Antworten Gast: Hans im Glück
07.12.2011 13:49
3 1

Re: Neuwahlen JA

Nur Mut.

Was wir uns von der SPÖVP erwarten können das wissen wir ganz genau.

Der Spruch: "Nur keine Experimente!" sollte keinen Österreicher mehr beeindrucken.

Die FPÖ könnte uns helfen diese siamesische Zwillige zu entsorgen.

Und sollte die FPÖ auszucken, wird es bald wieder Wahlen geben.

Also nur Mut, es kann nur besser werden.

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Re: Neuwahlen JA

sie haben teils recht.
aber sagen sie mir eine alternative.
die strache kasperl wollen eine rechte diktatur.
die kennen das wort demokratie nicht!
die orangen sind bei der nächsten wahl geschichte und die grünen werden immen mahr zum verrückten querulantenaufen!
das geringste übel ist leider rot schwarz!
na ja, blau-schwarz wäre zwar die überwiegend schlechteste regierung.
denn wir hatten diese bande schon.
da hatten abzocker,postenschacherer und schmiergeldempfänger hochkonjuktur!
schüssel-grasser-strasser usw. bleiben uns ewig in erinnerung!

Antworten Antworten Gast: Kindergartentante
07.12.2011 14:17
1 2

Re: Re: Neuwahlen JA

Und das, liebe Leute, war die immer wieder hier bei diepresse.com sich einschaltende Kindergartenstunde life aus dem Sankasten von heri3. Extra für Sie hat er einmal mehr sein Spielschauferl weggelegt und uns an seinem Gebrabbel teilhaben lassen. Ist er nicht süß?

Antworten Antworten Gast: Jetzt wirds ernst
07.12.2011 14:16
1 1

Re: Re: Neuwahlen JA

Manches mal gibt es im Leben halt keine Alternative und man muß in den sauren Apfel beissen.Man kann eben nur aus dem vorhandenen Angebot auswählen. Über alles andere zu sudern und zu sinnieren ist vergebliche Liebesmüh.Für meinen Teil würde ich nach all dem ganzen SPÖVP Desaster eine starke FPÖ in Kauf nehmen.Denn die würden vielerorts den Geldhahn zudrehen, viele können sich auch schon ausrechnen wo.Wenn nötig auch mit BZÖ. Grün, oder alles Andere kommt für mich nicht mehr in Frage denn ich habe meine Genossen,- genossen und bin für ewig davon geheilt.

0 2

Re: Neuwahlen JA

Super Demokratieverständnis, Kasperl. Sei ernst so wie es dein Neckname verspricht

Antworten Gast: Plach2
07.12.2011 13:12
6 1

Re: Neuwahlen JA

So wie in Rußland:

Putin und Medwedew, bei uns Faymann und Spindelegger.

Das Wahlergebnis steht bereist vorher fest.

Antworten Antworten Gast: ÖdSSR
07.12.2011 14:34
1 0

Re: Re: Neuwahlen JA

und Er da, der da. Sollte nicht übersehen
werden, passt bestens dazu.

http://www.krone.at/Oesterreich/Fischer_Ja_sagen_oder_Plenarsaal_verlassen-Schuldenbremse-Story-304586

Gast: Wolfsbergerin
07.12.2011 13:03
5 10

Neuwahl Herr Strache?

Wird dann ganz Österreich zu einen mit Kärnten vergleichbaren hochverschuldeten Land ohne Perspektiven und hohen Imageverlust!

Nein Danke!

 
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