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Rekord: Regierung gab 42,3 Mio. Euro für Werbung aus

12.12.2011 | 12:23 |   (DiePresse.com)

Die Ausgaben für Inserate, Medienkooperationen und Broschüren haben 2010 einen Spitzenwert erreicht. Die Grünen orten "pure Verschwendung".

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Die Ausgaben der Regierung für Öffentlichkeitsarbeit haben sich innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung hervor, wie die Grünen am Montag erklärten. Im Jahr 2010 sei ein Spitzenwert von rund 42,3 Millionen Euro erreicht worden. Der Grüne Abgeordnete Karl Öllinger kritisierte das als "pure Verschwendung" und einen "Missbrauch an Steuermitteln, den selbst ich nicht für möglich gehalten hätte."

Abgefragt wurden in der Anfrage an die einzelnen Ministerien die Ausgaben für Inserate, aber auch für Medienkooperationen und Broschüren inklusive Steuern und Abgaben. Die mit Abstand höchsten Ausgaben hatte laut Öllinger im vergangenen Jahr das Finanzministerium (einschließlich nachgeordneter Dienststellen) mit rund 6,7 Millionen Euro. Dahinter kommt das Bundeskanzleramt mit rund 5,4 Millionen Euro.

Im Jahr davor hatte die Regierung laut Öllingers Aufstellung insgesamt nur rund 29,4 Mio. Euro für Eigenwerbung ausgegeben, im Jahr 2000 - unter der schwarz-blauen Koalition - waren es lediglich 9,1 Mio. Euro gewesen.

Bundeskanzleramt: 1,6 Mio. Euro an "Krone"

Abgefragt wurden von Öllinger auch explizit die Kosten für Inserate und Medienkooperationen in Boulevardzeitungen. Laut Anfragebeantwortung hat etwa das Bundeskanzleramt der "Kronen Zeitung" im Jahr 2010 rund 1,6 Mio. Euro gezahlt, der Tageszeitung "Österreich" 853.200 Euro und "Heute" 879.850 Euro. Dem Finanzministerium wirft der Grüne Abgeordnete vor, seiner Meinung nach "deutlich zu niedrige Beiträge" als Antwort auf diese Frage genannt zu haben: "Das wird ein parlamentarisches Nachspiel haben."

Laut den Grünen könnten die Werbungs-Ausgaben generell noch deutlich höher sein. Einige Ressorts hätten in ihren Antworten auf ältere Anfragen von anderen Abgeordneten verwiesen, in denen teilweise nur nach den Kosten für Inserate gefragt wurde.

(APA)

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90 Kommentare
 
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Gast: Attilas Yalcin Tülü
14.12.2011 17:50
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" KO lition " Werbung in Heute & Österreich


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Eine Verhöhnung des Volkes

Was die PolitikerInnen uns Bürgern da zumutet, schlägt dem Fass den Boden aus!

Warum jagen wir sie dann nicht einfach in die Wüste.
Wozu brauchen wir überhaupt PolitikerInnen?
Eine "DIREKTE DEMOKRATIE", das ist es was wir brauchen! Das Volk sagt was es will und die Beamten (kosten eh genug) setzen es um.

Ich bleib dabei. Diese Regierung ist unfähig und korrupt. Die Politiker gierig, anmaßend, egoistisch, selbstdarstellend, einfach ekelhaft. Genau genommen eine Schande für Österreich. FRUSTRIERTE BÜRGER UND WÄHLER VEREINIGT EUCH - EMPÖRT EUCH – PROTESTIERT

Antworten Gast: Charly Süden
13.12.2011 20:44
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Re: Eine Verhöhnung des Volkes

Korrupt und unfähig ist nur die FPÖ, FPK und BZÖ!
Die FPK ist da schon schlauer und lässt die Landesregierung die FPK Werbung zahlen!

Olympiareifer Wettbewerb im Verschwenden von Steuergeldern

Wenigstens einmal hört man von einer Leistung der Regierung, die reif für das Guinness-Buch der Rekorde wäre. Ihr ist es nämlich gelungen, fast keine Leistung um einen irrsinnig hohen Betrag an die Frau/den Mann zu bringen.
42 Mill. Euro haben die Damen u. Herren der Bundesregierung in einem Jahr auf den Markt geworfen, um uns ihr Nichtstun als Leistung verkaufen zu können. Ungefragt müssen wir noch dafür zahlen, dass uns ihre Konterfeis bis zum Überdruss aus Magazinen, Gratis- und Billig-Zeitungen entgegen lachen, weil sonst dort weiße Flecken bleiben würden, wenn wir Steuerzahler diese Einschaltungen nicht um teures Geld finanzierten.
Die Verschwendungssucht der Regierung wird nur noch übertroffen von der Gerissenheit Rumpolds, des ehemaligen Gen. Sekr. der F.P.Ö. und daher eines nicht unbedeutenden Mitgliedes der Buberlpartie des im Suff umgekommenen Haider, diesem Rumpold ist also gelungen, der Lieferfirma der Eurofighter eine Pressekonferenz um 90.000 Euro anzudrehen, die letztendlich wir Steuerzahler über den Kauf dieses sündteuren, für uns Land völlig nutzlosen Kriegsspielzeugs bezahlen mussten.
Doch auch die n.ö. Landesregierung ist nicht zimperlich, wenn es um`s Verschleudern von Steuermitteln geht. Die haben in 3 Jahren über 24 Mill. an externen Beratungskosten ausgegeben, um 8,5 Mill. mehr als budgetiert war. Warum das Land überhaupt externe Berater braucht, für die zum Teil Tagessätze von 3.000 Euro bezahlt wurden, bleibt aber weiterhin im Dunklen.

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... die Grünen orten Verschwendung ...

..., wenn´s nur Verschwendung wäre! In Wahrheit ein weiteres Symptom der unerträglichen Verhaberung von Politik und einem bestimmten Segment des Journalismus.

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... die Grünen orten Verschwendung ...

... wenn´s nur Verschwendung wäre! In Wahrheit ein weiteres Symptom der unerträglichen Verhaberung von Politik und einem bestimmten Sehment des Journalismus.

Gast: checkerbua
12.12.2011 22:04
0 0

M.A.F.I.A

Herr Ober !

Die Rechnung Bitte !


Gast: Steuerzahler 399
12.12.2011 20:15
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Skandal in OENB-Tochter

Während sich hunderttausende Österreicher aus Angst vor Euro-Crash und Geldentwertung um Goldmünzen prügeln, macht die OENB-Tochter Münze Österreich im ORF um Millionen Euro Werbung für - erraten - Goldmünzen!

Man muß kein Marketing-Genie wie Steve Job sein um zu sehen, daß durch diesen Schildbürgerstreich Millionen Euro sinnlos vernichtet werden. Eine Verhöhnung der Steuerzahler! Der zuständige Manager sollte gefeuert werden!

Oder aber diese Kampagne dient dazu, dem ORF Geld rüberzuschieben, um "mediale Ruhe" im Fall des Vorstandes der anderen OENB-Tochter Sicherheitsdruck zu "fördern".

Für alle gilt wie immer die Unschuldsvermutung.

Gast: onkel hans
12.12.2011 19:54
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mal nur so gedacht ...


1. was hier passiert, ist kaum verschleierte parteiwerbung, finanziert nicht aus partei-, sondern aus staatlichen mitteln.

2. staatliche mittel werden also von den verantwortlichen funktionären für private, nämlich parteizwecke verwendet.

3. wenn der geschäftsführer einer gmbh gmbh-mittel für seine privaten zwecke verwendet, dann hat die gmbh einen rückforderungsanspruch.

4. nichts anderes gilt für den staat, der von treulosen funktionären ausgenommen wird.

5. der rückforderungsanspruch des staates beginnt erst dann zu verjähren, wenn die schadensstiftenden funktionäre, die derzeit die rückforderung gegen sich selbst vereiteln, ihre funktion geräumt haben. es drängt also nichts.

6. ab 2013 werden reihenweise zahlungsaufforderungen an die verantwortlichen geschickt.

7. wer nicht zahlt, wird die möglichkeit erhalten, in einem zivilrechtlichen klageverfahren seine sicht der dinge vorzubringen.

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Wer wundert sich da noch?


Gast: onkel hans
12.12.2011 19:41
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der kaufpreis für die "vierte gewalt" beträgt also mehr als eine halbe Milliarde schilling im jahr ...


... mehr als diverse kleinsteuern, mit denen die beiden mafiösen oranisationen die bürger quälen, überhaupt an ertrag bringen.

mit anderen worten: wenn sich die beiden mafiösen organistionen RECHTSKONFORM verhalten würden, könnte man reihenweise steuern abschaffen, ohne dass sich am budgetsaldo etwas ändern würde.

Sofort die Immunität aufheben,

vor Gericht stellen, anklagen, schuldig sprechen und bis aufs Existenzminimum pfänden. Diese naturtrüben Politiker haben keinerlei Genierer mehr in die Steuertaschen der Österreicher zu greifen. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

Gast: Argesauge
12.12.2011 19:30
3 0

Zeitungen ?

Tageszeitungen "Österreich" und "Heute" ???

Liebe Presse wie definieren Sie bitte den Begriff einer Zeitung?

Nicht jedes Werbeflugblatt ist gleich eine Zeitung - bitte sehr!

Die sog. Artikel und bunten Bildchen inkl. Nackerten in diesen Zeitungen dienen doch AUSSCHLIESSLICH als Blickfang um den Bürger mit WERBUNG zu VOLLZUDRÖHNEN.

Dabei wird SCHAMLOS eine psychologische Schwäche der Menschen ausgenutzt - nämlich der Umstand, dass sich diese beim UBAHN fahren in einer vollkommen unnatürlichen Ausnahmesituation befinden --> drum funkts leider auch !

Wo bleibt hier bitte der KONSUMENTENSCHUTZ ?
Wo bleibt bitte hier die MENSCHENRECHTSORGANISATIONEN ?



Gast: freund?
12.12.2011 19:13
7 1

eine dreiviertel- milliarde SCHILLING,



in echtem geld gerechnet, für die beweihräucherung dieser tollen leistung (ROFL !!).

Schau einer an -2013 kann kommen.

Je schlechter die Arbeit desto mehr Werbung.



Eigenlob stinkt !!!!!!

Gast: Gast: HMB
12.12.2011 19:05
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Alles wird aufgedeckt

Ich glaube, schön langsam wird so manchem da oben das "Mufferl" gehen weil jeden Tag ein anderer Skandal aufgedeckt wird. ... Wir sind eben in einer Zeit, wo das Unterste nach oben gekehrt wird. Gemütlich zurücklehnen und warten, es kommt noch viel dicker.

Fast ein Drittel der Studiengebühren

100.000e Studenten sollen zahlen. Aber eine Handvoll Minister darf weiterhin Geld in ähnlichen Größenordnungen verschleudern...

Es wird Zeit für den Aufstand.

in Österreich gibt es genug Parteienförderung


die normale und kostenlose Form der Regierungsinformation ist die Pressekonferenz.

jeder einzelne Euro, der darüber hinaus für Inserate ausgegeben wird, fällt unter Korruption, Amtsmissbrauch und unzulässige Medienmanipulation.

Dies ist nur möglich, weil unsere Justiz nicht unabhängig ist.

Antworten Gast: Argesauge
12.12.2011 19:15
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Re: in Österreich gibt es genug Parteienförderung

...

sie meinen genug Presseförderung ?!

...

Es gilt doch die Unschuldsvermutung.

Antworten Antworten Gast: Argesauge
12.12.2011 19:43
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Re: Re: in Österreich gibt es genug Parteienförderung

übrigens die Ironie - das sind die Punkte zwischen den Zeilen.

Gast: Großhandelsexperte
12.12.2011 18:34
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Je unbeliebter und mangelhafter die Ware, desto mehr muss sie beworben werden.

Sonst nimmt sie ja keine S.. mehr ab!

Oder Unnötig bzw. leicht herstellbar.


Gast: Sepp
12.12.2011 18:34
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QED

Unsere Regierung besteht aus Verschwendern. Herr Faymann, sparen heißt sparen, auch bei den einzelnen MioBeträgen und nicht steuern erhöhen.

... und dann wundert sich SPÖVP noch, wenn nach der nächsten Wahl Strache Kanzler ist.

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Wofür muss das Finanzministerium werben?

Die Fekter sehen wir eh schon fast jeden tag und/oder hören sie,,,,,und wir wissen dass Negativwerbung mitunter auch sehr wirksam sein kann :)

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da kann man eine Menge einsparen, und auch

viele Steuern vermeiden.
zB Studien(un)gebühren

 
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