Wien/Apa/Red. Der Bund übererfüllt seine Verpflichtung zur Einstellung von Menschen mit Behinderungen. Wie Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Dienstag dem Ministerrat berichtete, hatte der Bund mit Stichtag 1. Oktober 4331 Menschen mit Behinderung beschäftigt, davon 30 Prozent (1342 Personen) sogenannte „begünstigt Behinderte“, Menschen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 70 Prozent. Damit arbeiten im Bundesdienst rund 400 Behinderte mehr als gesetzlich vorgeschrieben.
Heinisch-Hosek betonte, dass der Bund seine Verpflichtung nach dem Behinderteneinstellungsgesetz seit 2007 erfülle und die Zahl der Beschäftigten mit Behinderung seither um 3,61 Prozent angestiegen sei. Die Beamtenministerin versprach, dass der Bund dieser Einstellungspflicht auch weiterhin nachkommen werde.
Deshalb werden trotz aller aktuellen Sparbemühungen die „begünstigt Behinderten“ ab 1. Jänner von den Personaleinsparungen im öffentlichen Dienst ausgenommen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.12.2011)
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