26.05.2012 11:59 | Meine Presse Merkliste 0

WKÖ: Frauenpensionsalter schon ab 2014 anheben

29.12.2011 | 20:27 |   (DiePresse.com)

Frühere Pensionen bringen Nachteile, so die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer. Das Frauenpensionsalter solle deswegen schon in zwei Jahren angehoben werden. Die ÖGB-Frauen finden das "absurd".

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Schon öfters wurde die Forderung laut, das Frauenpensionsalter früher als geplant von 60 auf 65 Jahre anzuheben. Besonders radikal ging nun aber die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer (WKÖ), Anna-Maria Hochhauser, das Thema an. Sie will schon in zwei Jahren mit dem Angleichen beginnen, sagte sie im „Ö1-Mittagsjournal" am Donnerstag. Derzeit ist der Start der Anhebung ab 2024 vorgesehen.

Eine vorgezogene Anhebung sei nicht nur im Interesse des Staatshaushalts, sondern auch in dem der Frauen selbst. Laut Hochhauser habe eine Frau umso mehr Nachteile, je früher sie in Pension gehe. Immerhin sei dann ihr Lebenseinkommen geringer sowie ihre Pension. Würde mit der Angleichung des Pensionsantrittsalter schon 2014 begonnen werden, könnte diese außerdem bis 2024 abgeschlossen sein. Dieser Zeitraum müsste auch ausreichen, um den Vertrauensschutz zu wahren und die Lebensplanung Betroffener darauf einzustellen, meinte Hochhauser im Interview.

Immerhin hätte sich seit dem Jahr 1992 - als die Regelung erlassen wurde - vieles verändert. So seien die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf heute völlig andere, als in den 90ern. Hinsichtlich der derzeit auf dem Arbeitsmarkt herrschenden Bedingungen machte sich Hochhauser "keine Sorgen". Es kämen in den nächsten Jahren weniger junge Leute auf den Arbeitsmarkt, zudem klage die Wirtschaft ständig über Facharbeitermangel.

ÖGB-Bundesfrauen: "Absurde" Idee

Das BZÖ signalisierte am Donnerstag seine Zustimmung zu Hochhausers Vorschlag. "Endlich kommt Bewegung in die Diskussion", sagte BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk.

Auf taube Ohren stößt die WKÖ-Generalsekretärin dagegen bei den ÖGB-Bundesfrauen. Deren Vorsitzende, Brigitte Ruprecht, nannte eine vorgezogene Angleichung am Donnerstag „absurd". Frauen sollten zuerst darauf vertrauen können, dass sie genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Dafür müssten die Betriebe ihrer Pflicht zur Einkommenstransparenz nachkommen, Frauen echte Karrierechancen einräumen und mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen schaffen, so Ruprecht.

(Ag./hell)

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86 Kommentare
 
1 2 3
Gast: janis die joblin
30.12.2011 17:17
1 0

Mehr Arbeitskräfte braucht das Land

Die von der Wirtschaft benötigten Arbeitskräfte! Gut Qualifizierte Junge, Haben wir zuwenig.
Die 280.000 Arbeitslose, sind nicht richtig Qualifiziert.
Da gibt es 10.000 Bankbeamte darunter meist über 50 Jahre, die Braucht die Wirtschaft nicht mehr.
Oder die 10.000-ende Ingenieure die weil sie auch schon älter sind nicht mehr gut genug in der NEUEN Technik ausgebildet sind. Braucht niemand.
Oder die Spezielle ElektonikFacharbeiterin die platinen gelötet hat, braucht niemand da in EU keine Elektronik mehr hergestellt wird. Oder der Tierarztfür NutzTiere
braucht niemand.
Oder den Chemiker braucht niemand.
Was wir brauchen sind gut ausgebildete SystemGastronomen, Warenauslieferer, Kebabstandler, Beamte die gut Türkisch sprechen.
Wohnungsverwalter die Afrikanisch können, AMS Beamte die Serbokroatisch und Türkisch können.
odr Sozialarbeiter mit 3 Fremdsprachen!

alle hätten eine Chance wenn sie das richtige machen würden.
So aber müssen wir am Balkan in der Türkei, in Afrika und arabischen Ländern unsere Jungen eingebildeten Qualifizierten Kräfte, die auch gut verdienen Wollen und sollen, anwerben!

Antworten Gast: @janis die joblin
30.12.2011 18:08
1 0

Re: Mehr Arbeitskräfte braucht das Land

sie wissen aber genau, dass das Ergebnis der Arbeitskräfte-anwerbung aus diesen von ihnen beschriebenen Gegenden sehr mager ausgefallen ist.

Zu viele sind in den Sozialstaat eingewandert, zuwenige, genaugenommen - gemessen am Gesamtaufwand - eigentlich gar keine sind gemessen am westlichen Qualitätsniveau sinnvoll tätig.

Man behalf sich lange Zeit, Sozialarbeiter, Kebabstandler, Gemüsehändler, etc. als vollwertige Arbeitskräfte zu verkaufen (Medien, Politik).

Doch das wird auf Zeit auch zu teuer.

Man kann eben nicht den Orient nach WestEUropa verpflanzen, und dann so tun also ob diese neu hier entstandenen Gesellschaften den Lebensstandard hier aufrechterhalten könnten...

die Staatsverschuldung begräbt hier sofort jegliche linke Phantasie, mit Trommeln oder Bazarhändeln hier eine Fassade aufrechterhalten zu können!

Das Ergebnis ist desaströs, und wird in ieser Diskussion von einem Demografen gut dargestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=EaZ0fk_UA-U

http://www.youtube.com/watch?v=ACS7DSmE2Pg&feature=related

Gast: Gast333
30.12.2011 14:23
4 1

Brigitte Ruprecht

http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&n=OEGBZ_2.3.a.a&cid=1241796276983

Bundesfrauenvorsitzende des Österreichischen Gewerkschaftsbundes

Geboren am 9. Mai 1963 in Linz

1978 - 1981 Lehre Großhandelskauffrau
1981 - 1994 Sachbearbeiterin im Ein- und Verkauf

1992 - 1994 Gewerkschaftsschule OÖ

1994 - 2009 ÖGB-Landesfrauensekretärin und Bereichsleiterin für Zielgruppen, Pensionisten, Kampagnen in OÖ und
1994 bis 1996 Kursbetreuerin der Gewerkschaftsschule

2000 - 2009 Vorstandsmitglied in der Arbeiterkammer Oberösterreich

2007 - 2009 Vorsitzende des Qualifizierungsverbundes (Arbeitsstiftung OÖ)

seit 2. Juli 2009 Mitglied im ÖGB-Vorstand

seit 3. Juni 2009 Bundesfrauenvorsitzende des Österreichischen Gewerkschaftsbundes

Aus- und Weiterbildungen:

1995 Otto-Möbes-Betriebsräteakademie
1997 - 1999 ÖGB-Sekretärelehrgang
2000/2001 Sozialakademie, Mödling
2001/2002 Feministisches Grundstudium des Rosa-Mayreder-College
2006/2007 Führungskräftelehrgang

das sind die unterbezahlten hochqualifizierten frauen, die bei beförderungen übergangen werden

0 1

Re: Brigitte Ruprecht

Was haben Sie denn daran auszusetzen? Dafür, dass sie einst eine Lehre als Großhandelskauffrau gemacht hat, hat sie sich doch ganz schön hochgearbeitet. Ist doch bewundernswert.

Gast: oje
30.12.2011 14:17
1 1

Arbeitskraft wird belastet

Ab 50 sollten Wochenarbeitsstunden stufenweise verringert werden, niemand sollte mit 65 noch Vollzeit arbeiten müssen.
Alles was hier diskutiert wird, ist eine zusätzliche Belastung des Arbeitsmarktes und der Gesundheit der Einzelnen.
Das ist kein nachhaltiges Sparen. Was spricht gegen eine Umweltsteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer und eine Steuer für jene, die von der Bankenhilfe profitiert haben? Senkung der Aufsichtsrat- und Managergehälter in staatsnahen Betrieben und solchen die öffentliche Auträge übernehmen dürfen?

Gast: kyzyl
30.12.2011 13:04
3 0

Ein völlig versteckte Tatsache ist die, dass Frauen massiv vielmehr den Rentenkassenkosten als sie einzahlen

gut, früher ging das unter dem Motto "Frauen kriegen Kinder machen viel andere Arbeit, also können sie auch vom geld der Männer leben"!

Aber - das Patriarchat ist - nicht zuletzt lt. Aussage der Frau Frauenministerin - Tot!

Gelaufen!

abgewickelt!

Frauen sind heute - lt. Frauenministerin -. nicht mehr auf die Männer angewiesen, das sei nämlich entwürdigend, dass diese gottgleichen Geschöpfe auf Männer angewiesen sind...

So:
M. D-Pi-Rechnung zufolge ist der Geschlechter-geldtransfers von Männern zu Frauen allein im Pensionssystem ca. 10-15 Milliarden EUR pro Jahr.

Mindestens!

Allein die Hinterbliebenenrenten dürften mind. 6-7 Milliarden ausmachen (470.000 Frauen beziehen H-Rente, nur 70.000 Männer!).

Frauen sind
grossteils in verantwortungsfernen, niedrigqualifizierten Teilzeitjobs tätig

zahlen kürzer ein: Karenzzeiten werden als Renteneinzahlung dazugerechnet

gehen viel früher in PEnsion (offiziell 5 Jahre, inoff. früher - mit Krankenständen, usw.).

Leben um 8-10 Jahre länger.

Die Männer die gerade den Wohlstand erwirtschaften (Bauarbeiter, Stahlarbeiter, usw.) haben eine L-Erwartung von knapp über 60.

Hausfrauen dagegen eine L-erwartung von weit über 80!

Da die EU soviel Wert auf "geschlechtergerechtigkeit" (gender-mainstreaming) legt -
WO ist die Aufdeckung der geschlechter-ungleichgerechtigkeit im P-System?

Dzt. jammern Frauen-politikerinnen inkl. der Frau Ffrauenministerin immer nur von der erbärmlichen Ausbeutung der Frau - Stichwort 23%-Lohnlüge...

Antworten erxxich
02.01.2012 19:48
0 0

Gleiches Pensionsalter (65) ist Gleichberechtigung !!!


Gast: Eleonora K.
30.12.2011 11:23
3 0

Pensionsalter

Bravo, Frau Hochhauser! Endlich eine Frau, die vernünftig denkt und nicht nach Parteilinie.

Gast: Maria L.
30.12.2011 10:13
5 0

Lasst uns selbst entscheiden.

Was hat das vorgezogene Pensionsalter mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun? Mit 60 hat man keine kleinen Kinder die betreut werden müssen. Die Angleichung des Pensionsalters ist absolut notwendig.
Aber es sollte nicht einfach "verschenkt" werden. Es sollen alle Frauen pro Kind, dann wenn das Kind klein ist, 10 Jahre lang eine Rente bekommen. Die Frauen können dann selbst entscheiden, ob sie mit dem Geld ihr Kind selbst betreuen, oder eine Fremdbetreuung bezahlen.
Eine Frau die um ihre Karriere fürchtet wird sich anders entscheiden, als eine Frau die nur einer Beschäftigung mit Mindeslohn nachgeht.
Die Frauen da oben sollen nicht so überheblich über die gewöhnlichen Frauen da bei uns unten drüberfahren und glauben, sie müssten dem blöden Fußvolk die Entscheidung abnehmen. Wir können und wollen selbst entscheiden, was für uns gut ist. Die einen so, die anderen so.

Antworten Gast: fran789
30.12.2011 14:17
3 0

Re: Lasst uns selbst entscheiden.

und warum nur die frauen?

männer finanzieren schon dass frauen zu hause bei den kindern sitzen können, männer finanzieren diue karrenzzeiten, die nur frauen zu gute kommen, und hinterher heißt es männer kümmern sich nicht,w as ja auch falsch ist

sexismus pur, nur die rosinen rauspicken

Antworten Antworten Gast: g749+
01.01.2012 11:20
1 0

Re: Re: Lasst uns selbst entscheiden. Ja genau! Darum Mindesteinkommen für Jedermann vom Säugling bis zum Greis!

Und sonst keinerlei Transferzahlungen oder Subventionen.

Für Sexisten: Das gilt auch für Frauen!

analos
30.12.2011 09:11
5 0

gleiche Pensionszeiten

Gleichberechtigte Menschen sollten auch eine Chance auf gleichlange Pensionszeiten haben.

Antworten Gast: Bezahlung
30.12.2011 09:22
1 2

Re: gleiche Pensionszeiten

Dann aber auch gleiche Gehälter!

Antworten Antworten erxxich
02.01.2012 19:50
0 0

Ausser beim Staat hängt die Entlohnung von der Leistung ab !!!!


Antworten Antworten fefe
30.12.2011 11:50
2 1

Re: Re: gleiche Pensionszeiten

Die gibt es sowieso. Schauen Sie einfach einmal wie die Propaganda-Statistiken mit gegenteiligem Ergebnis zustandekommen.

Antworten Antworten analos
30.12.2011 09:46
1 0

klar

gleiche Leistung : gleiches Gehalt

Antworten Antworten Antworten Gast: Myxlmynx
30.12.2011 09:55
5 1

Re: klar

Ist ja gar nicht anders vorstellbar, welcher Arbeitgeber würde denn auf billigere Arbeitskräfte verzichten, welche die gleiche Arbeitsleistung bringen wie die teureren?

Entweder gibt es keine arbeitslosen Frauen (weil billiger bei gleicher Leistung), oder die Ungleichbezahlung (für gleiche Leistung!) ist eine ähm Unwahrheit, die gerne von Lobbyist_iI_nN_En zum eigenen Wohl verbreitet wird

8 0

Endlich Gleichberechtigung

für Frauen!

Also Allgemeine Wehrpflicht

und gleiches Pensions-Alter wie Männer.

Natürlich auch gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeitsleistung.

Antworten katha1981
30.12.2011 09:39
0 2

Re: Endlich Gleichberechtigung

und maenner in zwangskarenz da es kaum kinderbetreuung gibt im akktuellen ausmass!


2 1

Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

zwangskarenz?

Wofür?

Für ein Spermium pro Eizelle?

Antworten Antworten Antworten katha1981
30.12.2011 11:06
1 2

Re: Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

Zwangskarenz wegen der Gleichberechtigung zu Zivildienst...

wenn Männer Kinder in die Welt setzen sollen sie genauso wie Frauen daheimbleiben...und zwar zu den selben Bedingungen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ungutistdas
30.12.2011 14:09
3 0

Re: Re: Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

aha dürfen männer mitreden bei der frage kind ja oder kind nein?? die gesetzeslage in österreich ist da sehr klar und sagt nein

sie ahben schon eigenartig einseitige ansichten bezüglich gleichberechtigung

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten katha1981
01.01.2012 18:23
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

Naja, ich denke es gibt genug Männer die nicht wissen wie man vorab ein Kind verhindert...mir sind selbst einige bekannt.

was spricht dagegen, wenn Frau Wehrdienst machen soll, dass mann auch bei den Kindern bleiben muss??? wenn schon Gleichberechtigung, dann wirklich Gleichberechtigung!

Antworten Antworten Gast: Myxlmynx
30.12.2011 09:59
1 0

Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

Wenn man sie denn ließe, die willigen Männer! Da brauchen wir einen Erdrutsch im Familienrecht, damit Eltern gleiche Rechte erhalten unbesehen des Geschlechts.

Mit den Zwangsschwangerschaften, die Sie hier implizieren, werden Sie sich allerdings auch nicht viele Freunde machen... oder meinen Sie, Zwang (zur Wehrpflicht, zum längeren Arbeiten, und nun auch zur Karenz) gilt grundsätzlich nur für Männer?

0 1

Re: Re: Re: Endlich Gleichberechtigung

Sie haben das Posting nicht verstanden.
Sie meinte, wenn Frauen dasselbe Pensionalter wie Männer haben sollen, ebenfalls Wehr- oder Zivildienst ableisten sollen, dann sollen zum Ausgleich dafür auch die Väter in Karenz gehen müssen.

Momentan ist es ja so, dass hauptsächlich Frauen in Karenz gehen. Und nicht alle tun das freiwillig.

Antworten VanDerVolk
30.12.2011 09:27
0 0

Re: Endlich Gleichberechtigung

schön wäre es

 
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