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Sparpaket: SPÖ-Basis verpasst Faymann Daumenschrauben

17.01.2012 | 18:19 |  THOMAS PRIOR, REGINA PÖLL UND KARL ETTINGER (Die Presse)

Vor einem „Rebellentreffen“ der Gewerkschaft am Freitag herrscht Nervosität. Oberösterreichs SPÖ pocht auf „Beitrag“ der Industrie. Die Landwirtschaftskammer wehrte sich gegen die Pläne.

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Wien/Linz. Hinter dem Schweigegelübde, das sich die Regierung zum Steuer- und Sparpaket auferlegt hat, stecken zwei Motive. Das erste – es soll möglichst wenig Staub aufgewirbelt werden – ist hinlänglich bekannt, das zweite weniger: Die Ergebnisse sind deshalb so geheim, weil es bis dato noch keine gibt.

Aus beiden Koalitionsparteien war am Dienstag vor allem eine Botschaft zu vernehmen: Die Verhandlungen verliefen nicht wirklich vielversprechend, die bisherigen Fortschritte seien „enden wollend“. Die einzige Arbeitsgruppe, die bereits Substanzielles vorzulegen hat, sei mit den Frühpensionen befasst und wird von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) bzw. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) geleitet. Details? Würden demnächst preisgegeben.

 

Eine „Geheimsitzung“ jagt die andere

Doch die Nervosität steigt. Beim Treffen von Gewerkschafts- und AK-Funktionären am Freitag in der Wiener Arbeiterkammer befürchtet vor allem die SPÖ-Führung eine „Rebellion“ gegen einen zu strengen Sparkurs. Im Anschluss werden ÖGB-Chef Erich Foglar und AK-Präsident Herbert Tumpel Stellung beziehen. ÖGB und AK stellten bereits klar, dass sie tiefe Einschnitte bei den Pensionen nicht hinnehmen werden und vermögensbezogene Steuern Bestandteil des Pakets sein müssten. Die Skeptiker im SPÖ-Klub wurden von Hundstorfer vorab informiert – in einer von derzeit unzähligen Geheimsitzungen. Tags darauf folgte in beiden Parlamentsparteien eine Klubsitzung.

Vor einer Entscheidung in der Koalition pochen jedoch nicht nur die Gewerkschafter auf umfassende Informationen. „Wir sind für eine transparente Vorgangsweise“, stellte der oberösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer, Christian Horner, am Rande einer Klausur des Landtagsklubs im „Presse“-Gespräch klar. Mittlerweile habe man eine Zusage von Kanzler Werner Faymann, dass alle Teile der SPÖ informiert würden, sobald Ergebnisse vorliegen. „Daran zweifeln wir nicht“, erklärte Horner.

Zugleich besteht er allerdings auch auf einnahmenseitige Maßnahmen. Dazu zählen nicht nur vermögensbezogene Steuern – „auch die Industrie“ müsse einen Beitrag leisten. Konkret sollen Begünstigungen bei der Gruppenbesteuerung – mit der heimische Konzerne Verluste in ausländischen Töchterfirmen gegenrechnen können – eingeschränkt werden. Die Industrie habe „sehr lange von der Osterweiterung profitiert“, weshalb sie sich „aus den jahrelangen Gewinnen“ am Sparpaket beteiligen müsse.

 

Bauern wehren sich gegen die SPÖ-Pläne

Die Landwirtschaftskammer wehrte sich inzwischen gegen die Pläne der SPÖ: Demnach sollten die Bauern die Hälfte des Sparpakets – nämlich eine Milliarde Euro – schultern, kritisierte Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski (ÖVP) vor Journalisten in Wien. Eine Abschaffung der Steuerbegünstigungen für landwirtschaftliche Betriebe und höhere Einheitswerte lehnt er ebenso ab wie eine Kürzung der Agrarförderungen. Wobei Wlodkowski einräumte, dass die Bauerngehälter 2010 zu 80Prozent aus öffentlichen Mitteln stammten, 2009 sogar zu 94Prozent.

Dennoch: Es sollte vor allem in der Verwaltung gespart werden, „um die Wirtschaft nicht zu stören“, meinte der Landwirtschaftskammerpräsident. Doch SPÖ und ÖVP kommen derzeit noch nicht einmal beim Zeitplan für das Konsolidierungspaket auf einen gemeinsamen Nenner. Während ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf davon ausgeht, dass „Ende Jänner, Anfang Februar“ entsprechende Begutachtungsentwürfe ausgeschickt werden, sieht der SPÖ-Plan Ende Februar erst eine Grundsatzeinigung vor.

Wahrscheinlich ist ein Kompromiss – mit einer grundsätzlichen Einigung Mitte Februar nach den Semesterferien in Wien und Niederösterreich. Dann bliebe noch Zeit für eine Kurz-Begutachtung. Wie der „Presse“ bestätigt wurde, lässt Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) laufend alle geplanten Maßnahmen der fünf Arbeitsgruppen gegenrechnen. Vorhaben mit Mehrkosten haben keine Chance auf Umsetzung.

 

Keine Schuldenbremse in der Verfassung

Unter Druck ließen sich Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger nach der Ministerratssitzung am Dienstag jedenfalls nicht setzen – auch nicht von der Ratingagentur Standard & Poor's, die am Freitag Österreichs Kreditwürdigkeit herabgestuft hatte. „Wir halten Maßnahmen sicher nicht zurück, wenn es schon eine Woche früher geht“, sagte Faymann. Spindelegger bemühte sich um Klarstellung. „Wir legen uns fest und etwas auf den Tisch, wenn wir in der Qualität fertig sind.“ Inhalte? Fehlanzeige.

Nur so viel: Die Chancen auf eine verfassungsrechtliche Festschreibung der Schuldenbremse seien mittlerweile gering. Denn: Faymann sieht „wenig Bewegung“ bei FPÖ, BZÖ und Grünen. Spindelegger fasste es dramatischer zusammen: „Wir haben bittere Erfahrungen mit der Opposition gemacht.“

Auf einen Blick

Die Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP für ein Steuer- und Sparpaket sind ins Stocken geraten. Substanzielles liege bislang nur in der Arbeitsgruppe „Frühpensionen“ vor, heißt es aus Verhandlerkreisen. Auch über den Zeitplan sind sich die Koalitionsparteien uneins: Während ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf das Paket Ende Jänner, Anfang Februar in Begutachtung schicken möchte, strebt die SPÖ erst Ende Februar eine Grundsatzeinigung an. Wahrscheinlich ist ein Kompromiss: Einigung Mitte Februar, gefolgt von einer Kurzbegutachtung und dem Ministeratsbeschluss Ende des Monats. Mit einer Schuldenbremse in der Verfassung dürfte es außerdem nichts mehr werden: FPÖ, Grüne und BZÖ wollen nicht mitstimmen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.01.2012)

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262 Kommentare
 
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Gast: Landloser
19.01.2012 09:20
2 0

94% der Bauerneinkommen sind Förderungen! Nur 6% erwirtschaftet so ein Schollenhocker selbst! D.d.: Zu jedem selbsterwirtschafteten € bekommt ein Schollenhocker 15,67€ Förderung! Das sind unfaßbare 1567% (=eintausendfünfhundertundsiebenundsechzig %) Förderung! Als ob die nicht schon genug Vermögen hätten!

BODENREFORM JETZT ! Diese Bauer sitzen auf einem nicht unbeträchtlichen Vermögen - sind also keine Bedürftigen und kassieren einfach!

WOFÜR ?????????????????

Antworten Gast: wiesenfranz
19.01.2012 10:30
0 1

Re: 94% der Bauerneinkommen sind Förderungen! Nur 6% erwirtschaftet so ein Schollenhocker selbst! D.d.: Zu jedem selbsterwirtschafteten € bekommt ein Schollenhocker 15,67€ Förderung! Das sind unfaßbare 1567% (=eintausendfünfhundertundsiebenundsechzig %) Förderung! Als ob die nicht schon genug Vermögen hätten!

"WOFÜR ?????????????????"

Wenn Sie das nicht einmal kapieren, warum lassen Sie sich dann nicht "einweisen"?

Abgesehen davon, sind die 94% und die 6% ebenso wie die 1567% ein SCHMÄH. Ohne verläßliche Quellenangabe glaub ich das nicht ("glaube keiner Statistik, die die Löwelstraße gefälscht hat")!

Und wenn die "Schollenhocker" soviele Förderungen bekommen, warum werden Sie nicht selber einer? 1 m² Acker kostet nur 0,50 bis 2 EUR - schlagen Sie zu!

Und warum sperren dann jährlich hunderte "Schollenhocker" zu?

Antworten Antworten Gast: Boooodenreform!
19.01.2012 11:35
0 0

Re: Re: 94% der Bauerneinkommen sind Förderungen! Nur 6% erwirtschaftet so ein Schollenhocker selbst! D.d.: Zu jedem selbsterwirtschafteten € bekommt ein Schollenhocker 15,67€ Förderung! Das sind unfaßbare 1567% (=eintausendfünfhundertundsiebenundsechzig %) Förderung! Als ob die nicht schon genug Vermögen hätten!

Die haben es auf Steuerzahlers Kosten geschafft sich über Jahrzehnte hinüberzumogeln, bis sie ENERGIEBARONE sind - ohne Grund und Boden zukünftig keine Energieerzeugung! Aber dann werden sie uns wieder jede Menge Förderungen abverlangen oder uns Grund und Boden nur gegen satte Pachtzahlungen zu Verfügung stellen! Denn zur Erzeugung wettbewerbsfähiger Energie, braucht man Anlagen, die auch funktionieren - und keine "Biodieselkocher" österreichischen Zuschnitts! Die Biodiesler haben wohl geglaubt, das ginge wie Schnapsbrennen! Biogasanlagen - ein Schuß in den Ofen! Alle hoch subventionsbedürftig, wenn überhaupt noch in Betrieb!
Ihr Schollenhocker, macht Euch vom Acker, wenn Ihr nichts auf die Reihe bringt!

Antworten Antworten Antworten Gast: ...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren
20.01.2012 11:22
0 0

Man soll nicht immer von sich auf andere schließen!

Und genau das tun die diversen "Bauerndrescher" hier permanent.

Als ob sich die Sozen nicht über vier Jahrzehnte "hinweggemogelt" und trotz "Umverteilung" massivste Schulden produziert hätten, die jetzt allen auf den Kopf fallen. DAS haben die "Sozen" seit 1970 auf die "Reihe" gebracht

Ganz abgesehen von den diversen "Glanzleistungen", wie KONSUM, BAWAG, ÖBB (als Dauer-Subventionsempfänger in jährlicher Milliardenhöhe), Ex-Verstaatlichte Unternehmen etc.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Und nach Ihrem eigenen Slang sollte man Ihnen und Ihren Genossen sagen: Macht Euch vom Acker!

Antworten Antworten Antworten Gast: Eurogast
20.01.2012 10:44
0 0

Re: Re: Re: 94% der Bauerneinkommen sind Förderungen! Nur 6% erwirtschaftet so ein Schollenhocker selbst! D.d.: Zu jedem selbsterwirtschafteten € bekommt ein Schollenhocker 15,67€ Förderung! Das sind unfaßbare 1567% (=eintausendfünfhundertundsiebenundsechzig %) Förderung! Als ob die nicht schon genug Vermögen hätten!

Hier eine "schöne Landwirtschaft" von einem "Schollenhocker", der "auf Steuerzahlers Kosten sich über Jahrzehnte hinübergemogelt" hat, speziell für Sie - damit auch Sie in den "Genuß" der "zahllosen Privilegien" kommen:

http://www.willhaben.at/iad/immobilien/haus-kaufen/burgenland/jennersdorf/landwirtschaft-im-bez-feldbach-noch-ist-es-eine-ruine-aber-18857066/?adId=18857066&

Weitere Angebote der diversen "Schollenhocker", die ihre Höfe los sein wollen, z.B. auf www.willhaben.at unter den Stichworten "Bauernhof" oder "Landwirtschaft" österreichweit und zahlreich zu haben!

ernstd0
19.01.2012 08:24
0 0

...würde die regierung ...

...ausgabeseitig sparen, hätte sie mehr freie finanzielle resourcen, um diese wiederunm in wachstum zu investieren. so, wie jeder verantwortungsvolle unternehmer das auch macht, anstatt alles zu entnehmen und hoffen, dass die einnahmen nie versiegen...

"Jeder Euro, den ich nicht für (Fix-)kosten ausgeben musste, konnte ich in die eigene Firma investieren. In unternehmerische Projekte, die mir wiederum einen (hoffentlich) positiven Cashflow abwerfen."

Quelle: http://www.diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com

Gast: astray
18.01.2012 22:51
2 0

die spö und sparen

die spö und sparen passen so zusammen wie der teufel und das weihwasser.es wird faymann auch bei bestem willen(hat er den????) nicht gelingen,sich gegen die abzocker,steuererhöher und taschelzieher in seinen eigenen reihen-ak(muhm!!!),gewerkschaft,ackerl-durchzusetzten.

Pauschalierung

Mich würde interressieren welche Gründe die Landwirtschaftskammer gegen eine Abschaffung der Pauschalierung der Steuer für die Bauern angeben würde. Die Kammer dürfte kaum sagen können, dass die Bauern unfähig wären eine einfache Eingaben-Ausgabenrechnung aufzustellen, wie sie jeder kleine freie Dienstnehmer oder Gewerbetreibende für die Steuer aufstellen muss.
Der Wegfall der Pauschalierung, durch die eine enorme Steuer von ca, 300€ den Bauern abgeknöpft wird, allerdings nicht pro Monat, sondern pro Jahr!! Dies allein würde einiges an Mehreinnahmen bringen und würde auch einen Beitrag zur Gerechtigkeit darstellen.

Antworten Gast: EinLandwirt
19.01.2012 08:27
0 1

Re: Pauschalierung

Die Pauschalierung ist ja nur eine Vereinfachung der Einkommensberechnung. Sie gewährleistet auch gute Planbarkeit bzw. gleichmäßige Erträge für die Sozialversicherung und die Kammern. Die Bauern sind massiven Einkommensschwankungen ausgesetzt. Von sehr guten Gewinnen im einen Jahr können ein großer Verlust im nächsten Jahr werden. Ich weiß, da gibt es steuertechnische Maßnahmen

Weiters spart sich das Finanzministerium viel Arbeit, und der Landwirt spart sich Kosten für den Steuerberater. Ich mache selber freiwillig eine Buchführung, und habe jährlich etwa 1000 Buchungen. Da müsste ich schon einen ordentlichen Betrag für den Steuerberater auslegen.

Wenn Sie mehr Gerechtigkeit verlangen, da bin ich eher für eine Umwidmungsabgabe, oder eine Vermögenszuwachssteuer. Das trifft auch viele Landwirte, aber nicht jene, die vielleicht den Hof gerade übernommen haben und eh schon ums überleben kämpfen.

Re: Re: Pauschalierung

Einkommensschwankungen gibt es nicht nur bei den Bauern sondern auch bei Gewerbetreibenden und werden auch niocht pauschaliert, schon gar nicht mit derart niedrigen Pauschbeträgen. Ich verlange ja nicht eine Bilanz, aber eine einfache Einnahmen-Ausganenrechnung wäre einem Bauern durchaus zuzumuten. Eine solche muss jeder freie Dienstnehmer führen und die haben meist auch nicht das Geld für einen Steuerberater.
Dem letzten Absatz Ihres Postings stimme ich zu.

erxxich
18.01.2012 20:42
1 0

Failman

Einfach unfähig !!! Beispiel gefällig: Er und sein Gegenüber streiten um 15% Förderungskürzung bei einem Gesamtvolumen von € 18 Milliarden !!
Damit und seinen Steuerforderungen belastet er nur den ASVG - Mittelstand !!!!!
>>Die SPÖ ist auch eine reine Klientelverteidigungs - Parte !!!

Gast: Sosogatides
18.01.2012 19:41
3 3

Gerechtigkeit ist, wenn die Schottermitziim Parlament die Stiegen wischt!


Gast: asylwerber
18.01.2012 16:44
6 0

Koalitions-Harmonie

Der nach außen gespielte, zuckersüße und schleimige Harmoniekurs von Faymann und Spindelegger fühlt sich für den gelernten Österreicher fatal nach Gusenbauer/Molterer -Harmonie an! Warum schreit nicht ganz Österreich "es reicht!"

Gast: ifrogamoi
18.01.2012 16:36
4 1

Der Bauer - Ernährer oder doch Parasit ?


Antworten Gast: Manuela Bauer
19.01.2012 09:12
2 0

Re: Der Bauer - Ernährer oder doch Parasit ?

Eindeutig das Zweite!
Für unsere Steuern haben uns die Bauern über Jahrzehnte versorgt mit:
ausgeräumten Landschaften,
kaputten, ausgelaugten Böden,
kaputten Wäldern,
Monokulturen soweit das Auge reicht,
Lawinen, Hochwasser,
Krebs, Pestiziden, Fungiziden, etc.
Grundwasserbelastung,
Luft mit Methan, Ammoniak,
verdreckten Straßen,
schädlichen Lebensmitteln,
LANDSCHAFTSPFLEGE ? Daß ich nicht lache!Daß sie das nicht können (wollen), haben sie wohl hinlänglichbewiesen!
Und dafür haben sie von uns unglaubliche >1000% (mehr als TAUSEND Prozent) Förderungsgelder eingefordert! U.a. für nicht gemolkene Milch, nichtbestellte Felder etc.! Das nenn ich Dreistigkeit!
So etwas muß einem erst einmal einfallen! Schamlos nur noch schamlos.

Antworten Antworten Gast: milli vanilli
19.01.2012 10:32
0 0

Re: Re: Der Bauer - Ernährer oder doch Parasit ?

Bedanken Sie sich bei den POLITIKERN, die "das System" in den vergangenen 40 Jahren geschaffen haben!

Antworten Gast: Dorfmensch
18.01.2012 16:52
4 0

Re: Der Bauer - Ernährer oder doch Parasit ?

das "Ernährer-Gedusel" ist Rest von Romantik und Nationalhysterie
(dumpfes 19. Jh.)

Ist nicht auch der Müller, der Bäcker, der Lebensmittelhändler Teil davon ??
und erst Recht alle dort Beschäftigten !!

PARASIT stimmt, die Großen die jetzt übrigbleiben sind nur auf Abzocke aus

Es müßte ja der Förderbedarf auf Nul fallen ab einer betimmten Größ?

Und irgendwann muß hat auch ein steuerpflichtiges Einkommen zugegeben werden, fen´rnab von aller "Pauschalierung" !!

Antworten Antworten Gast: Landmensch
19.01.2012 08:33
1 1

Re: Re: Der Bauer - Ernährer oder doch Parasit ?

jaja, der moderne Dorfmensch braucht keine Landwirte mehr. Der kauft seine Lebensmittel eh beim Billa.

Ja, auch der Müller, der Bäcker und der Einzelhändler ernährt die Menschen. Sie sind vom Landwirt abhängig, genauso wie umgekehrt.

Die "großen" Landwirte sind eh nicht pauschaliert, und bekommen auch nicht die Förderung, die ein Kleiner Landwirt bekommt.

Von mir aus kann man die Förderungen europaweit auslaufen lassen. Aber dann darf sich keiner über viel höhere Preise für Lebensmittel beschweren.

Gast: Gastname Aristoteles
18.01.2012 16:33
2 0

Zum 100. Jubiläum der "Republik Österreich" in einigen Jahren ...

... wenn es sie dann noch gibt:

Die drei „guten“ Verfassungen, welche alle auf das Wohl der Allgemeinheit bzw. des Staates ausgerichtet sind (Monarchie, Aristokratie und Politie), werden den drei „entarteten“ Verfassungen gegenübergestellt, die nur dem Wohl der Herrschenden, ihrem Eigennutz, dienen (Tyrannis, Oligarchie und Demokratie).

Die Demokratie gilt dabei als Herrschaft der vielen Freien und Armen im Staate, die zu Lasten der Tüchtigen und zum Schaden der Wohlhabenden erfolgt.

Noch ein Kommentar nötig?

Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.

Antworten Gast: Saiffenstayn
18.01.2012 16:54
1 0

Re: Zum 100. Jubiläum der "Republik Österreich" in einigen Jahren ...

und was wäre dann zeitgemäße "Politie" ?

Antworten Antworten Gast: wiesenfranz
19.01.2012 08:54
1 0

Re: Re: Zum 100. Jubiläum der "Republik Österreich" in einigen Jahren ...

... "was wäre dann zeitgemäße Politie?"

Wohl jede "Politie", die es den politischen Akteuren unterbindet, mit dem Geld der (wohlhabenderen) Steuerzahler jahrzehntelang "Wahlzuckerl" an ihre weniger vermögenden "Anhänger" zu verteilen, welche auf Grund deren Überzahl eine "immerwährende Wiederwahl" und damit die "Diktatur des Proletariats" sicherstellen.

Das ist die "Perversion der Demokratie" wie wir sie ursprünglich wollten - oder eben die "Demokratie im aristotelischen Sinn".

Ändern wird sich das wohl kaum lassen ... oder (und wenn ja, wie)?

Antworten Antworten Gast: Gute Frage
18.01.2012 18:22
2 0

Re: Re: Zum 100. Jubiläum der "Republik Österreich" in einigen Jahren ...

Doch kaum das, was wir jetzt in Ö haben - noch eher eine Form nach dem bekannten "Muster der Schweiz", oder haben Sie einen besseren Vorschlag?

Antworten Antworten Antworten Gast: milli vanilli
19.01.2012 09:06
1 0

Re: Re: Re: Zum 100. Jubiläum der "Republik Österreich" in einigen Jahren ...

Ob unsere "Ösis" reif für das "Muster der Schweiz" sind, muß stark bezweifelt werden.

Die Ösis sind von vier Jahrzehnten Sozen-Manipulation mehrheitlich viel zu verblödet und verzogen, den Hausverstand der Schweizer zu entwickeln, der für ein "Muster der Schweiz" nötig ist.

Traurig aber wahr - man sehe sich die Wahlergebnisse der letzten zehn Jahre an ...

Gast: Und aus
18.01.2012 16:01
3 0

Stoppt

den Wahnsinn dieser Ansammlung von Polit-Ignoranten aller Couleurs! Wie weit wollen sie dieses Land denn noch in den Abgrund reißen? Das Menetekel Griechenland leuchtet doch wohl grell genug, dass es auch bis in unsere Polit-"Spitzen" sichtbar sein sollte.
Es reicht, es reicht, es reicht!!!

Florianus
18.01.2012 15:54
5 0

Die Basis ...

... muss Faymann auch mal ausrichten, dass die SPÖ-Klientel immer österreichische Arbeitnehmer waren!

Mittlerweile hat man das Gefühl, die SPÖ steht nur mehr für Islam, Verausländerung, Multi-Kulti und Inländer-Hass!

Antworten erxxich
18.01.2012 20:25
2 0

Volle Zustimmung !!!


 
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