Voggenhuber und Busek: "Auch Muppets sagen Richtiges"
26.01.2012 | 14:37 | (DiePresse.com)
livechat Johannes Voggenhuber und Erhard Busek diskutierten im Chat über ihr Demokratiebegehren "Mein Österreich" und über aktuelle Fragen der Innenpolitik.
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Europäischer Untergang (EU)
Solche Politiker sind der hochgradige Garant für den europäischen Untergang (EU).EU Propaganda, daher keine Zeit fürs Wahlrecht ...
... sagt Erhard Busek.(Zitat: "Ich habe vier Jahre eine Funktion auf Bundesebene gehabt, diese Zeit war aber gekennzeichnet von der Kampagne betreffend Beitritt zur Europäischen Union. Also keine Zeit, zur Änderung des Wahlrechtes in Österreich.", oben im Chat)
Das ist schockierend aber nicht unerwartet.
Buseks AltbauRenovierVerdienste in Ehren ...(energetisch und in Geld bringt das nicht viel, weil der CO2 Fussabdruck an Material und Energie von Herstellung, Transport und Verarbeitung der Bau- und Dämmstoffe katastrophal ist)
... aber bezahlt wurde Busek doch eigentlich dafür, im Interesse der WählerInnen zu arbeiten und nicht, um ihnen die EU zu "erklären" ???
Brennend aktuell ist das jetzt, im Jänner 2012, weil mit der "Fiskal"union" offensichtlich der erste Schritt zum Einmarsch in Mitgliedstaaten der EU gesetzt werden soll:
Wenn EUGH die "Behebung" von Verfassungen und ParlamentsGesetzen der Mitgliedstaaten fordert (wenn sie "Fiskal"Union" widersprechen) ...
... dann wird Europol diese Gerichtsbeschluesse doch wohl erzwingen ...
Faymann hält still, Spindelegger will es durchschwindeln, diese "Fiskal"Union", und die beiden Chatter haben kein Wort dazu verloren.
Und Alexander Vanderbellen sprach vorige Woche im Parlament noch wörtlich von VERFASSUNGSBRUCH (was es ja auch ist), wiegelt aber jetzt ab:
http://www.gruene.at/aussenpolitik/artikel/lesen/70012/
Was wohl bei allen als "pro" zu verstehen ist, pro Verfassungsbruch ...
"Fiskal"Union" ist HinterTürchen zur "Wirtschafts"Regierung" ...
Details zur "Fiskal"union": http://fiskalunionprobleme.wordpress.comVoggenhuber liebt sie ...
(und ein p.s. zu Buseks wichtiger Arbeit damals in Wien: gegen PASSIVHAUS bei Neubauten spricht der BusekRohrKrepierer der AltbauSanierung nicht, aber bei Altbauten ist einfache FensterAbdichtung sowohl kostengünstiger wie auch CO2-footprintig & energetisch überlegen;
und
dazu gibt es bereits erste Kritik an DämmVerbundStoffen, weil sie kurzlebige Wegwerfprodukte sind
und
"brandhemmend" erst nach 1-2 Minuten Feuer fangen ABER dafür 200 Grad heisses Styropor auf die Flüchtenden heruntertropft)
ja, sicha!
unter steinen, oder im trinkwasser.genau deshalb macht man trinkwasserkontrolle.
voll de schlau, gell? :)
Fehlt nur mehr der
Alois Mock und die Muppets-Show wäre perfekt.Re: Fehlt nur mehr der
Ein unpassender Vergleich, denn die zwei selbstverliebten Eigenbrötler sind nicht einmal würdig dem Alois Mock die Schuhsohlen zu küssen.Vorne über
Zwei Altvordere, die immer die Reform wollten, und sie nun predigen, da sie eine schöne Pension fürs ruhig verhalten bekommen.Ein politischer Versager und ein Altkommunist
auf der Suche nach Existenzberechtigung.Unter einem Politversager verstehe ich etwas anderes!!
Will jetzt keine Namen nennen weil das nichts bringt und man das nicht tut.
Z.B. Politiker die ihre gerade aktuelle Meinung in der Zeitung nachlesen müssen und für alles und jedes Sprüche- und Redenschreiber brauchen.
Politiker, die tatsächlich meinen wenn sie etwas gesagt haben, dann haben sie auch schon etwas getan.
Busek hat mit seinen bunten Vögeln in Wien jedenfalls Schwung reingebracht und hat bei der Wahl auch ganz passabel abgeschnitten.
Auch hat er glaube ich das Stadtfest begründet. Das erste größere Fest in Wien. Die Stadt war damals ziemlich verschlafen, auch gab es noch kein Donauinselfest, und auch kein Bermudadreieck, ...
Busek hat damals viel zur Aufbruchsstimmung in der Stadt beigetragen!!
Re: Unter einem Politversager verstehe ich etwas anderes!!
Jemand, der sich nicht entblödet als ÖVP-Obmann gemeinsam mit der SPÖ-Spitze im SPÖ-Festzelt die Internationale zu singen IST ein Politversager und das ist noch eine harmlose Bezeichnung. Aber was ist schon anderes zu erwarten von jemanden, der für eine "grosse Koalition ohne Wenn und Aber" eintritt.Busek ist noch immer der schlechteste ÖVP-Parteiobmann jemals. Und das will bei solchen Peronen wie Pröll oder Spindelegger etwas heissen; aber die haben sich wenigstens nicht versucht auf pseudointelektuell zu tun....
Hääää?!?!
"Ich persönlich halte nichts von einem Mehrheitswahlrecht in einem Land, das Faschismus, Nationalsozialismus und Diktatur kannte, das keine jahrhundertelangen Einerwahlkreise besitzt - wie England ."Was will herr Voggenhuber uns Österreichern damit sagen? Dass wir IMMER noch Faschisten sind?
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn
Aber dieses bline Huhn wäre sicherlich ein besserer Politker.Arroganz Busek kaum noch zu überbieten - Verklärung der Vergangenheit und Altersmilde gegenüber seinem eigenen Versagen
Buseks Antwort auf die Frage, warum er während seiner aktiven politischen Laufbahn nicht selbst die jetzt von ihm eingeforderten Reformen bereits umgesetzt oder zumindest eingeleitet hat zeigt sein wahres häßliches und heuchlerisches Gesicht.Seine Antwort: Nur 4 Jahre Zeit auf Bundesebene während gleichzeitiger Vorbereitung auf EU-Beitritt und für ein gerechteres Wiener Wahlrecht habe er im Landtag ohnehin Stimmung gemacht.
Schande über Sie, Herr Busek!! Es gibt keinen Grund, dass er so milde mit sich selbst ins Gericht geht!
Die Vorbereitungen zum EU-Beitritt sollen ihn an Reformen gehindert haben? Die aktuelle Regierung ist noch immer mit der größten Wirtschaftskrise seit annähernd 100 Jahren konfrontiert. Das heißt Faymann und Spindelegger hätten jetzt sogar eine noch bessere Ausrede für ihre Untätigkeit!
Von 91 - 95 war Busek Vizekanzler, Minister und an der Spitze der ÖVP, d.h. er hatte sowohl genügend Macht als auch Zeit um eine Demokratiereform einzuleiten. Vielleicht wäre dann die weitere Erosion der ÖVP bis zur schwarz-blauen Wende dann auch ausgeblieben.
Kaum zu überbieten ist die Selbstgerechtigkeit mit der Sie andere Leute beurteilen.
Busek war Vizekanzler. Hätte also schon einmal, den Kanzler Vranitzky von seinen Ideen überzeugen müssen und der samt SPÖ hätte der ÖVP vermutlich nicht einfach so die Initiative überlassen.
Busek kann man vorwerfen dass es ihm nicht gelungen ist erster zu werden. Hatte aber mit Vranitzky einen großen Gegner.
Den EU-Beitritt haben die beiden gut vorbereitet bei viel Gegenwind (Läuse im Joghurt, Wasser nach Spanien, ...:-))
Und Politkern, die heute für eine Sache eintreten (sei diese richtig oder falsch), dass sie damals das nicht selber gemacht haben ist unnötig.
Es geht um die Frage macht die Initiative Sinn, dann ist kann man sie unerstützen, oder sie macht keinen Sinn, dann kann man das sachlich sagen.
Alles andere ist unnötige Klimaverpestung ...
Kaum zu überbieten ist die Selbstgerechtigkeit mit der Sie andere Leute beurteilen.
Busek soll einfach so ehrlich sein und eingestehen, dass mehr direkte Demokratie und Demokratiereform im Allgemeinen zu seiner Zeit nicht auf der Agenda stand. Es hatte für ihn keine Priorität. Das wäre wenigstens aufrichtig, denn:1. ist es sehr wohl von entscheidender Bedeutung, ob jemand begründen kann, warum er heute Reformen einfordert, deren Durchführung er in der Vergangenheit selbst hätte veranlassen können. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit.
2. auch Vizekanzler können Initiativen starten. Ich meine Schüssel hat es selbst als Dritter an die Spitze geschafft.
3. die Vorbereitungen des EU-Beitritts sind keine Erklärung für seine Untätigkeit in diesem Bereich, sondern eine peinliche Ausrede. Aktuell ist man mit der Schulden-, Banken-, Euro-, Klimakrise und anderen Desastern konfrontiert und er fordert Reformen ein die er nicht einmal unter stabileren Bedingungen angesprochen hat.
Busek soll einfach so ehrlich sein und eingestehen, dass mehr direkte Demokratie und Demokratiereform im Allgemeinen zu seiner Zeit nicht auf der Agenda stand. Es hatte für ihn keine Priorität. Das wäre wenigstens aufrichtig.
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