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Insel der Seligen?: Was Österreich kann - und was nicht


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Bild 1 von 22



Papst Paul VI. nannte Österreich einst eine Insel der Seligen. Und auch die hiesige Politik spielt gern mit diesem Bild. Die Alpenrepublik hat allerdings nicht nur Vorzüge. Ein Überblick, wo Österreich im internationalen Vergleich gut und wo es schlecht liegt.

Wo Österreich schlecht liegt - Bild 2 bis 12


Wo Österreich gut liegt - Bild 13 bis 22

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31 Kommentare
 
1 2
KA1111
09.02.2012 11:11
0 0

Kurze Beifügung

Ohne mich mit dem gesamten Beitrag jetzt außeinanderzusetzen, musste ich dennoch schmunzeln, wenn mir eine Statistik weiß machen möchte, dass Holländer, laut Glücksindex, glücklicher sind als Österreicher. Seit wann werden künstlich erzeugte Glücksgefühle über reale gestellt? Oder ist doch das Radlfahren der Grund?

Gast: VVH
06.02.2012 10:05
0 0

Österreich ist ein schönes Land...

...nur die Menschen sind mir zu provinziell, zu wenig weltoffen, beweihräuchern sich selber immer zu viel unzutreffend.
Aber ansonsten: politisch stabil, was ja in der heutigen Zeit sehr großen Wert hat, saubere Luft, angenehmes Jahresklima.

Gast: Gast 8
30.01.2012 12:34
1 0

Ich habe in 2 Länder der EU gelebt

Bei der Umwelt liegt Ö auf Platz eins.
Nur die Löhne sind extrem niedrig weil die Lohnnebenkosten viel zu hoch sind.
Obwohl die Gewerkschaften wirklich nervig sind.
Und Wien ist trotz SPÖ eine sehr liebenswerte Stadt.
Wegen der Grenze zu Osteuropa ist es klar, daß wir auch Nachteile der Migration haben. Darum verstehe ich nicht warum Ö nicht mehr Selbstbewußtssein hat. Vor allem beim EU Beitritt hat es sich ganz klein gemacht. Wir hätte uns Extrawürste Erlauben können. Wir sind viel zu brav. Die blauen Briefe wegen Tirol versetzen uns in Angst und Schrecken, warum?

Antworten Alacran
19.02.2012 13:59
0 0

Re: Ich habe in 2 Länder der EU gelebt

Jedes Land wird nach seiner Facon selig ............

Gast: MBgast
29.01.2012 12:06
1 0

Sudern, sudern, sudern...

Also ich finde es schlimm wie allgemein über Österreich geschimpft wird. Klar, wir hatten schon bessere Zeiten (und Politiker), aber wir gehören zu den "besten" in der EU. Niedrige Arbeitslosigkeit, funktionierende Wirtschaft, weitreichendes soziales Netz, HTLs die es in anderen Ländern nur als Fachhochschulen gibt (
-> dadurch bekommt die Wirtschaft günstiges, aber sehr gut ausgebildetes Personal) uvm...
Ich bin davon überzeugt dass es Korruptionsaffären wie sie in den letzten Jahren aufgedeckt wurden, genauso in Deutschland, oder sonst wo gibt. Bisher wurde es eben noch nicht aufgedeckt, oder keiner versucht es.
Das es Baustellen gibt ist unbestreitbar. Aber anstatt zu jammern sollten wir auf Lösungen hinarbeiten, und uns Länder wie Norwegen als Vorbild nehmen. Sudern gehört leider auch zu den negativen Eigenschaften der Bevölkerung, es bringt aber keinen weiter!

Kegele
27.01.2012 09:50
3 0

Fortsetzung


Ein Beispiel von Unverhältnismäßigkeit welches uns alle betrifft.
- Nehmen wir einmal die Gehälter unserer Politiker_innen unter die Lupe.
Ein Nationalratsabgeordneter (verdient?) bekommt derzeit ein Monatsgehalt von 8.160 Euro. Ein Minister oder Landeshauptmann bekommt das Doppelte, der Bundeskanzler das Zweieinhalbfache usw. usw.
- Als Vergleich dazu die Schweizer Politiker_innen:
Ein Ratsmitglied (Nationalrat) erhält ein Jahreseinkommen (für die Vorbereitung der Ratsarbeit) von 25.000 SFR und ein Taggeld (für jeden Arbeitstag) von 425 SFR. (vier mal jährlich, drei Wochen Sitzungen)
- Ein Musterbeispiel für schweizerische Sparsamkeit:
(Parlamentsressourcengesetz, PRG)1
vom 18. März 1988 (Stand am 15. Oktober 2010)
Art. 15a28 Übergangsbestimmung zu Artikel 2
In den Jahren 2004 bis und mit 2007 erhalten die Ratsmitglieder aus Spargründen für die Vorbereitung der Ratsarbeit ein um 3000 Franken reduziertes Jahreseinkommen.
- Die Mitglieder des Stände- und Nationalrats üben ihre Aufgaben nebenamtlich aus, kleben somit nicht an ihren Posten wie unsere Abgeordneten.

Man muss kein Wirtschaftsstudium absolviert haben um zu erkennen, dass jegliches Unternehmen - in welchem die Angestellten und Arbeiter ihr Gehalt selbst bestimmen – keine lange Lebensdauer hat.
Auch das Unternehmen Österreich wird über kurz oder lang ausgebeutet sein, wenn wir so weitermachen.

Kegele
27.01.2012 09:49
2 2

Es muss einfach einmal gesagt werden.


Das Unternehmen Österreich kann nicht gedeihen, solange vorhandene Ungerechtigkeiten und Unverhältnismäßigkeiten in unerträglichem Ausmaß von den Politiker_innen nicht abgeschafft werden.
Im Gegenteil man hat das Gefühlt, dass diese teilweise sogar absichtlich erhalten werden. Was die Gehälter der Politiker_innen betrifft sicher unbestritten.

Ein Beispiel von Ungerechtigkeit welches 1000de Österreicher betrifft.
- es steht außer Zweifel, dass wir als Wohlstandsland Flüchtlinge und notleidende aus anderen Ländern aufzunehmen haben. Nicht nur dass wir dazu auf grund verschiedener Gesetze verpflichtet sind, nein, wir haben auch eine moralische und ethische Verpflichtung zu erfüllen.
- Wir haben aber auch gegenüber unseren notleidenden Mitbürgern eine moralische und ethische Verpflichtung zu erfüllen.
- Dass einem Asylanten die, für ein menschenwürdiges Leben bei uns, notwendigen Grundbedürfnisse zur Verfügung gestellt werden müssen, steht ebenfalls außer Zweifel.
- Nur, und damit komme ich auf den Punkt;
ein Asylant bekommt nebst freiem Quartier noch 40 € Taschengeld pro Tag,
das sind 1.200 € pro Monat.
Kein Problem, wenn auch die Ärmsten der Armen in Österreich dasselbe bekommen und wenn alle jene, welche mit einem Full-Time-Job heute weniger verdienen, zumindest ein bisschen mehr bekommen.

Antworten BatuKhan
28.01.2012 15:12
0 0

Re: Es muss einfach einmal gesagt werden.

"ein Asylant bekommt nebst freiem Quartier noch 40 € Taschengeld pro Tag,
das sind 1.200 € pro Monat." Was für ein Irrtum ! Ein Asylant erhält 40 Euro im Monat ! Informieren Sie sich demnächst besser, bevor Sie solche Lügen hier verbreiten.

Darabimo
27.01.2012 07:55
1 0

Abtreibung

Interessant, das Irland, wo die Abtreibung vergboten ist, die Geburtenrate höher ist. Vielleicht sollten Frauen und Männer die abtreiben, höhere Pensionsbeiträge zahlen.

Gast: ungutistdas
26.01.2012 23:54
5 0

und täglich grüßt das murmeltier

frauen sind benachteiligt und haben schlechte karten

- frauen gehen 5 jahre eher in pension
- frauen bekommen im schnitt im leben um 1/3 mehr an pension (410.000 zu 320.000€) als männer ausbezahlt
- brauchen keinerlei zwangsdienste verrichten
- bekommen zu 87% die kinder nach der trennung
- an jeder hausecke ein frauenarzt und beratungsstellen, die männer nicht nutzen dürfen
- für frauen gibt man um 1/4 mehr als für männer im gesundheitsbereich aus, von gesundheitszentren, gesundheitsberichten usw erts gar nicht gesprochen

0 1

Re: und täglich grüßt das murmeltier



mei, schon wieder so ein armer missbrauchter pantoffelheld, der dauernd nur geschlagen wird und sich nicht zu wehren weiss....

mein aufrichtiges mitleid für dein unterdrücktes und nicht lebenswertes leben!

Antworten karl gross
27.01.2012 08:29
0 1

Re: und täglich grüßt das murmeltier

frauen sind opfer und männer sind täter. so einfach ist das ...

Gast: saubersagich
26.01.2012 23:45
3 1

männer sterben im schnitt um 6 jahre eher als frauen

aber frauen haben schlechte karten in österreich - sag gehts noch??

und dieser unsägliche gender pay gap von noch unsäglicher agierenden statistiker(innen) ist ja sowieso nicht aussagekräftig, für leute, die gewohnt sinnvolles auszurechnen

in österreich unterscheidet man gar nie zwischen bereinigten und unbereinigten gender pay gap, die politiker und gewerkschjafter gehen dann her und mischne sich dann zahlen und begriffe zusammen, wie sie es gerade brauchen, "frauen verdienen 24% weniger als männer bei gleicher arbeit udngleicher qualifikation"

dass das keine studie berechnet scheint aber auch journailsten nicht nachdenklich zu machen, in den statistiken werden monatliche durchschnittsgehälter über alle errechnet, ohne unterscheidung von qualifikation, arbeitszeit und berufsrichtung

wer lesen kann ist besser dran

pescador
26.01.2012 23:33
0 0

Frauen

Ja ja, Frauen haben es in Österreich besonders schwer.....

Gast: africano
26.01.2012 18:30
0 0

Österreich war einmal die Insel des Seeligen,

aber die Roten Socken mit Darabos an der Spitze ist es langweilig und so brauchen SIE ein Berufsheer ,welches auf Auslandeinsätze auf Menschejagd gehen.
Wo bleiben hier die WUT -Bürger ?

Gast: lerenard
26.01.2012 16:59
0 0

Öffis aber auch nur in wien brauchbar...

... in Linz 1 Euro das mini-ticket ....fährt man 1 station zu weit kostet es 55 euro

Gast: Schneller als der Rest
26.01.2012 11:54
1 4

Wien ist eine häßliche Stadt!

Kärnterstraße und Kohlmarkt sind zu billigen Einkaufsstraßen verkommen. Kein Gespür für einen Denkmalschutz. Fahren Sie nach Prag, und dann wissen Sie, was eine wirklich schöne Stadt ist.

Antworten Gast: Wo in Prag?
27.01.2012 00:52
4 1

Re: Wien ist eine häßliche Stadt!

Sind Sie blind oder haben Sie einen Eintagesausflug in Prag um 9,90 Eur bei Tschibo gebucht?

Gast: Konrad L.
26.01.2012 11:49
5 1

Niedrige Geburtenrate ist positiv!!!!

Österreich leidet unter einem massiven Bevölkerungswachstum mit allen negativen Folgen.

Österreich 1970: 7,4 Millionen Einwohner
Österreich 2010: 8,4 Millionen Einwohner
Mehr Einwohner bedeuten: Mehr Häuser, mehr Autos, mehr Straßen, mehr Autobahnen, mehr Abgase, mehr Feinstaub, mehr Staus, mehr zerstörtes Grünland, mehr Beton, mehr Landschaftszerstörung, ...

Was hat der Einzelne davon? Nur Nachteile. Österreich braucht ein Bevölkerungsgleichgewicht

El Barato
26.01.2012 09:07
6 1

Ad "Gender Pay Gap"

Nur weil man Lügen 100% wiederholt werden sie davon auch nicht wahrer.

Durchschnittliche (!) Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen ergeben sich aus Unterschieden in Wochen- und Jahresarbeitsstunden, unterschiedlichen Teilzeit- und Vollzeitquoten, unterschiedlichen Präferenzen hinsichtlich Ausbildung und in weiterer Folge Branchen, unterschiedlichen Überstunden etc.

Das hat weder etwas mit Diskriminierung noch mit Ungerechtigkeit zu tun.

Es beschwert sich ja auch niemand darüber, dass Akademiker durchschnittlich mehr als Pflichtschulabsolventen verdienen.

Oder dass Frauen nur 1/3 in die SV einzahlen, aber 2/3 herausbekommen.

Von der lebenslangen Alimentierung durch Ex-Partner trotz Arbeitsfähigkeit ganz zu schweigen.

Pffff *kopfschüttel*

Ein mittleres Auffassungsvermögen würde ausreichen, um zu verstehen, dass bei Gender Gap genau dieser Umstand (nämlich unterschiedliche Ausbildungsniveaus, Teilzeit-/Vollzeitjobs aber auch unterschiedlicher Lohn für gleiche Arbeit) GEMEINT - und nicht nur nicht berücksichtigt ist.

Ich finde es einfach nur erbärmlich, wenn ich mitbekomme, dass ein Mann Karriere macht und DANEBEN (!) auch Kinder zeugt, aber nicht ansatzweise daran denkt bei dem Kind zu bleiben.
Vor 50 jahren war das mal üblich, aber in den meisten halbwegs zivilisierten Gesellschaften haben Männer mittlerweile geschnallt, dass zur Vaterschaft so Dinge wie Kinderbetreuung unbedingt dazugehören.

Antworten Antworten Gast: ungutistdas
26.01.2012 23:49
3 0

Re: Pffff *kopfschüttel*

dir ist aber schon klar, dass derzeit männer in österreich gar keine rechtlichen grundlagen für deine wünsche haben - und selbst wenn sie gehen, wird nichts bei der pension angerechnet, nichts im bereich jobrechten getan und nach einer trennung werden männer die sich vorher ums kind kümmerten ausgegrenzt und müssen geld für ex, kind und sichs elbst heranschaffen - männer können schlichtweg nicht zu hause bleiben

das papamonat soll für beamte jetzt kommen, in der privat gibt es gar nichts - männer müssen urlaub nehmen, kündigungsschutz gibt es nicht und auch sonst keinerlei anrechnung bei pensionszeiten usw

Antworten Antworten El Barato
26.01.2012 13:00
0 1

Re: Pffff *kopfschüttel*

Die Intensität und Selbstgerechtigkeit, mit der Sie sich darüber entrüsten, dass es tatsächlich Menschen gibt (und zwar gar nicht so wenige), die sich erdreisten, ihren Lebensentwurf anders zu gestalten, als Sie das gerne hätten, entlarvt Sie als die verbohrte Ideologin, die Sie sind.

Re: Re: verbohrte Ideologin

Na-na-na, wer wird denn gleich patzig?
Was Du als "verbohrte Ideologie" abqualifizierst, ist in manch anderen Ländern gelebte Realität der Bevölkerungsmehrheit. Und interessanterweise haben diese Länder meist weniger demographische Probleme, als sie hierzulande bestehen.

Aber was argumentier ich hier grossartig: mit Deinen Aussagen betreffend Gender Gap hast Du vor allem dargestellt, dass Du Dich bis dahin null mit dem Thema auseinandergesetzt hast - und Dein Interesse an der Problematik über eine gehörige Portion Revanchismus wohl kaum hinausgeht.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Konservativer
26.01.2012 19:15
6 0

Re: Re: Re: verbohrte Ideologin

Werte Frau.

Erstens erlaubt schon mal Einblicke in Ihre Manieren, wie Sie fremde Menschen duzen und von oben herab behandeln.

Zweitens: Wenn der "Gender Gap" lediglich meinen soll, dass Frauen im Schnitt weniger Wochenstunden leisten, dann bedeutet das: Die Frauen sind selber schuld! Jeder sucht sich sein Arbeitszeitmodell selber aus! Das bedeutet auch: Der Gender Gap ist durch die Frauen selbst zu lösen. Also brauchen wir das "Problem" nie wieder zu diskutieren.

Drittens: Die Kinderkeule bei jedweder arbeitsbezogenen Diskussion blocke ich rundheraus ab, weil die inländischen Frauen eh fast keine Kinder mehr bekommen und weil es zumutbar ist, das man sich gefälligst zwischen Beruf und Mutterschaft entscheiden kann. Gerade in einem Land, wo es vor Förderungen und Zusatzgeldern für Familien nur so wimmelt.

Viertens: Was in anderen Ländern "gelebte Realität der Bevölkerungsmehrheit" ist, ist im Hinblick auf die Diskussion der Sinnhaftigkeit von politischen Entscheidungen irrelevant. In Afghanistan ist beispielsweise die Scharia die gelebte Realität der Bevölkerungsmehrheit.

Fünftens: Das Wort "Revanchismus" war ein beliebtes Kampfwort der SED gegen die Politik der BRD in deutsch-deutschen Fragen. Sehr bezeichnend, dass Sie es verwenden.

Antworten Antworten Antworten Antworten El Barato
26.01.2012 16:12
0 0

Re: Re: Re: verbohrte Ideologin

Ich finde es ironisch, dass Sie mich als "patzig" bezeichnen sollten (nein, wir sind nicht per Du), nachdem Sie Andersdenkende "erbärmlich" finden und mir entgegen jeder Faktenbasis mangelnde Auffassungsgabe unterstellen.

Als Gute-Nacht-Lektüre sei Ihnen der CONSAD-Report des US Department of Labor ans Herz gelegt:

http://www.consad.com/content/reports/Gender%20Wage%20Gap%20Final%20Report.pdf

"Although additional research in this area is clearly needed, this study leads to the unambiguous conclusion that the differences in the compensation of men and women are the result of a multitude of factors and that the raw wage gap should not be used as the basis to justify corrective action. Indeed, there may be nothing to correct. The differences in raw wages may be almost entirely the result of the individual choices being made by both male and female workers."

PS: Es steht Ihnen frei, in Ihr gelobtes Land auszuwandern. Aber machen Sie nicht den Fehler, anderen Menschen deren Lebensentwürfe vorschreiben zu wollen.

 
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