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"Rudas ist ein Symbol für den Zustand der Partei"

28.01.2012 | 19:02 |  von ulrike Weiser (Die Presse)

Reizthema Rudas: Das Verhältnis der SPÖ-Basis zur Bundesgeschäftsführerin gilt als kompliziert. Rudas bekomme Kritik ab, die eigentlich an den Kanzler adressiert sei. Warum eigentlich?

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Laura Rudas hat beste Kontakte. Das hört man nahezu andauernd. Allerdings ist dann meist von der Parteispitze die Rede. Das Verhältnis der Bundesgeschäftsführerin zur Basis gilt dagegen als eher angespannt. Spätestens seit dem „Fall Pelinka“ und – schon zuvor – der peinlichen Debatte um falsche Facebook-Freunde des Kanzlers direkt aus der Löwelstraße wird Rudas „von unten“ auch lauter kritisiert. Am lautesten von der Sozialistischen Jugend (SJ). Aber was stört konkret an ihr? Die „Presse am Sonntag“ hat bei kritischen Vertretern der roten Basis nachgefragt – und hat mehrere Erklärungen erhalten:

Da ist zunächst das Misstrauen gegenüber den Jungen Roten. Die Plattform – eine brave Variante der SJ –, in der sich die inzwischen dreißigjährige Rudas zu Beginn engagierte, „ist keine Institution der SPÖ, in der gewählt wird und die überschaubar ist“, sagt Evelyn Bauer, Vorsitzende der Sektion7 der SPÖ Hietzing. Eher sei es „ein Privatkreis von Leuten, bei denen man nicht weiß, woher sie kommen oder wofür sie stehen“. Dafür seien sie überall: In den vergangenen Jahren würden auf Wahllisten plötzlich Leute auftauchen, die in den jeweiligen Bereichen keine Basiserfahrung hätten – „und diese Leute stammen oft von den Jungen Roten“.

Mangelnde Glaubwürdigkeit ist auch aus Gewerkschaftssicht ein Problem. „Ich halte Rudas für eine liebe, patente Dame, die innerhalb der Rahmenbedingungen ihren Job gut macht. Aber es gibt in der Basis die Befürchtung, dass sie die Sorgen der Menschen am Arbeitsplatz nicht kennt. Weil sie jung ist und immer nur in der Politik gearbeitet hat“, sagt Robert Wurm, „Postbus“-Zentralbetriebsrat und stellvertretender Vorsitzender bei der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter. Bei Gewerkschaftsveranstaltungen lasse sich Rudas nie blicken. Warum? „Natürlich ist sie eingeladen, aber da herrscht halt ein rauerer Ton.“ Dabei müsste ein Bundesgeschäftsführer selbst bissig sein, sagt Wurm. Und zwar so sehr, dass ihn der Bundeskanzler „mindestens einmal die Woche zurückpfeift“. Und, nein, bei Rudas sei das nicht der Fall.

Apropos Tonalität: „Mir fehlt das Jugendliche an ihr“, sagt Max Lercher, Abgeordneter im steirischen Landtag und SJ-Landeschef, über Rudas. Als junger Mensch müsse man eine Vision haben – „und das kann sie nicht vermitteln“. Dabei sei Kommunikation die Aufgabe der Bundesgeschäftsführerin. Die Schuld teile sich Rudas aber mit anderen, sagt Andreas Babler, geschäftsführender Stadtparteivorsitzender in Traiskirchen. Sie sei nur „ein Symbol für den Zustand der gesamten Partei“.

Und in der gehe es, so der Eindruck, nicht mehr um grundsätzliche Fragen, sondern nur mehr um Posten und Karriere, sagt Babler. Kritik der Basis werde nicht mehr inhaltlich diskutiert, sie sei „nur mehr ein Kommunikationsproblem“. „Rudas wurde eingesetzt, weil sie dem Politikverständnis entspricht: jung, dynamisch, wenig ideologisch.“ Ist Rudas nicht „links“ genug? „Ja, das kann man so sagen.“

Was man auch sagt, aber nicht offiziell: Rudas bekomme Kritik ab, die eigentlich an den Kanzler adressiert sei. Dem man sie aber nicht zu sagen wage. Denn ganz so kritisch ist die rote Basis dann auch wieder nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.01.2012)

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165 Kommentare
 
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schade :-\

dass die presse 2 statements samt links zum ggstdl thema... tja also "negierte" halt.

noch ein versuch. die dame rudas entbehrt bestimmter kognitiver fähigkeiten (analyse) und talente (rhetorik) und ist gänzlich befreit
von kommunikation a) zur eigenen basis bzw b) in volksverständlicher präsentation:
denn als politiker in vorderster !! front
muss man alle schichten ansprechen können.

&weil es grad so schön ist :-)
dazu ein bsp von "humor ist
wenn man trotzdem lacht" auf englisch.

- Don't panic, it's only a phone call

Turning to one of my colleagues, I shouted in frustration, "Aaargh! This lot couldn't organize a piss-up in a brewery!", a quaint English expression used to describe someone who is so inefficient that they can't carry out even the simplest of tasks, such as organizing a heavy drinking session in a place where beer is made.

Anyway, as soon had I vented my frustration, a very friendly woman's voice came on the phone and said - and I promise this is true - "Ms Brewer here, how can I help you?" I collapsed laughing and couldn't finish the call properly. -
[quelle: http://www.spiegel.de/karriere/ausland/0,1518,812321,00.html ]

fr.rudas kann aufgrund eklatanten mangels an geist bloss sprechblasen absondern. an hervorragender stelle (also früher zentralsekretär) heute in stellung -hoch gestochen-
"bin bundesgeschäftsführerin keine jugendfunktionärin" getitelt kleine zeitung vom 7.1.ds. müsste so ein mensch
sich _wenigstens_artikulieren_

[x] dummheit und stolz...

1 0

Der Fisch fängt wie immer

am Kopf zu stinken an.

Gast: Blankenstein Husar
30.01.2012 20:30
1 0

Völlig korrekt,

und ihre "Rede an die Krise" ist das Parteiprogramm....

Gast: KrawutziKabutzi
30.01.2012 12:10
8 0

Das Problem der SPÖ ist, dass sie vor lauter Alles-für-den-Machterhalt-machen jederzeit bereit ist, jegliche Moral und jeglichen Anstand fallen zu lassen.

Schuld an allem, was schlecht ist, sind immer die anderen. Und ihre Medien transportieren das auch so. Wahrheit ist bei der SPÖ kein Faktor, auf den Rücksicht genommen wird.

Deshalb nicht mehr wählbar !!


die guten kontakte von laura

wen´kennt sie? sie ist ganz dick mit werner, wen der 2013 seinen hut nimmt und das kommt so, weil er der schlechteste bundeskanzler in der II Republik ist, dann ist sie auch geschichte.
Diese göre ist noch immer nicht in der lage, einen satz ohne zu stottern auszuprechen!

Gast: rotfuechsin
30.01.2012 09:31
2 0

Die Kritik


...stimmt in allen Bereichen. bin selber in der spö aktiv und kann das nur bestätigen. aus sicht des ögb funktionärs robert wurms ist klar, dass die gewerkschaft kantigere ansprechpartnerInnen braucht, die eindeutig zum interessensvertretungsanspruch stehen.
auch andi babler bringt es auf den punkt, wenn er sagt, dass dafür rudas nicht nur alleine verantwortlich ist und das sie nur symbol sei.
wahrscheinlich würden das auch 90% der spö funktionärInnen so unterschreiben.

Gast: empörterSchreiber
30.01.2012 02:34
16 0

...

Jede dieser Aussagen ist ja eine barmherzige Schonung dieser Dame, die einfach nur in jeder Hinsicht eine völlige Katastrophe ist, sei es rhetorisch, inhaltlich oder ihre Plumpheit.

Dass jemand wie sie Bundesgeschäftsführerin werden kann, spricht wiederum Bände über unseren Schmalspurkanzler.

Gast: KrawutziKabutzi
29.01.2012 22:45
1 10

Süß wie die Strache-Fanboys hier toben dürfen


Wie wäre es mit einem Treffen ... sinnlose, frustrierte SJ-ler und braungebrannte FP-Bezahlposter

... Schulter an Schulter gegen die böse SPÖ

HA HA HA HA

Antworten Gast: KrawutziKabutzi
30.01.2012 08:36
3 1

Liebe Presse! Wieso können im Forum UNTERSCHIEDLICHE Poster den selben Nickname verwenden?

Schlimmer Oberst Falaffel. Sitz, brav sein.

Gast: gast45
29.01.2012 21:47
5 3

ja mei

es geht doch um die inneren werte, die besonders in einer engen jeans gut zur geltung kommen ..
.. da spielen so äusserlichkeiten wie marx gelesen, verstanden, und sogar zu kapieren, warum er nicht funktioniert, aber wirklich keine rolle :-):-)

Antworten Gast: gast45
30.01.2012 16:31
2 0

Re: ja mei

wieso rote stricherln .. das ihr eine enge jean gut passt ist doch positiv ...

Gast: linke_r*
29.01.2012 21:04
0 0

lol lercher über rudas

Max Lercher, den der sein braves Patschehandi bei den Einsparung in den Steiermark gehoben hat und damit sicherlich gegen einen Beschluss seines Verbandes verstoßen hat, über Laura Rudas als "kritische" Stimme zu befragen ist schon extra lustig.

Gast: oinotna
29.01.2012 20:01
0 0

Die Rudaswolke

Kinder im alter von 3-5 Jahren sagen das was sie sich denken, sie haben däfür kein Verständnis die "Erwachsenen", warum liegt auf der Hand. Für Rudas hätte ich ein Traumspiel um das zu verwirklichen was sie möchte, aber nicht nur für Rudas träfe das zu, sondern auch für alle anderen die nicht genau Wissen wie es weitergehen soll. Es ist sogar heute im FS2 ein Beispiel gezeigt worden, vielleicht unbewußt, aber für alles anwendbar.
<oinotna@gmx.at>

Gast: ROTFRONT
29.01.2012 19:56
4 0

"Rudas ist ein Symbol für den Zustand der Partei"

aso - hat sich die Badei schon aufgelöst?

Gast: rudasfan
29.01.2012 19:27
3 0

kann sich ja jeder selbst ein bild machen!

http://www.youtube.com/watch?v=KsfwTy_Imu4

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Go Laura, Go!

Der, der SPÖ nicht ferne stehende ORF sollte Laura Rudas als Talkmaster eine Sendung z.B. "Go,Laura,Go!" allein freihändig gestalten und moderieren lassen - die Gäste kann sie selbst auswählen.
Sie könnte dann Hugo Chavez und Castro samt Krankenbett einfliegen lassen oder den Schwarzen Linken Block aus Deutschland zum gemütlichen Beisammensein am Künigelberg einladen - und diese Sendung ein mal die Woche ausstrahlen.

Das reicht.

In einem Monat ist klar, das wir uns die nächsten Wahlen sparen können und Strache die Alleinregierung auch so andienen können.

Go! Laura, Go!

Gast: Leser
29.01.2012 18:23
19 0

Wenn die Roten wirklich die FPÖ ruinieren wollen brauchen sie ihnen nur die Rudas schicken...


Antworten Gast: najaa
30.01.2012 01:54
1 0

Re: Wenn sich die die baldige kanzlerpartei FPÖ ruinieren will

- dann braucht sie nur die sozialabbaupolitik (zb. die mindestsicherung = zwangsarbeit bzw. ruin) von spö u. övp übernehmen!

25 0

Die 14 x 7.000 EURO Tussie


Die Güstlingstochter darf einmal schnuppern, wie Politik funkioniert:

Vom Bonzenvater hinein gehoben in einen 14 x 7.000 Euro Job darf sie jetzt regelmäßig den Schwachsinn zum Tag verkünden; immer für die Arbeida. A la Vranitzky muss man dabei natürlich eifrig das Meidlinger-L heraushängen lassen, damit man Volksnähe vortäuschen kann.
Wobei manche Beobachter sich da nicht sicher sind; diese Tussie kann’s wahrscheinlich wirklich nicht besser.

Aber das Cappy der Nation ist im Zusammenhang mit Schwachsinn-Reden ihr großes Vorbild. Und der Veltliner-Michel legt für sie die intellektuelle Latte.

Re: Die 14 x 7.000 EURO Tussie

also, bei aller berechtigten kritik an ihr...

aber ihr vater war kein bonze, wenn auch ein naheverhältnis zur spö bestanden haben mag - es war stephan rudas, ein renommierter psychiater und begründer des psychosozialen dienstes, der leider vor wenigen jahren an krebs verstorben ist.

eher entspricht ihrer kritik noch ihr onkel, zu dem sie aber angeblich schon sehr lange keinen kontakt unterhalten soll.

ich möchte nochmals wiederholen, dass die kritik an laura rudas sicher mehr als berechtigt ist, aber soviel anstand und objektivität sollte dabei gewahrt bleiben.

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O.K.


Sie heben recht.

Sie ist keine Günstlingstochter, sondern eine Günstlingsnichte.

Der Unterschied ist schwerwiegend.

Re: O.K.

hinsichtlich des wirkens ihres vaters ist der unterschied fundamental.

und wie gesagt, die rolle ihres onkels ist sehr diffus.

halten sie sich an die dinge, die sie sicher wissen - das bietet noch mehr als genug anlass zur kritik.

0 0

O-


Gast: b754
29.01.2012 17:32
2 19

da lob ich mir doch das schwarze highligt Sebastian Kurz

ein echter leistungsträger der nur durch unermüdliche arbeit in seine poition gekommen ist und der bei der jugend voll beliebt ist

Antworten Gast: L.W.
30.01.2012 14:51
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Re: da lob ich mir doch das schwarze highligt Sebastian Kurz


Warum wundert micht dieses blabla jetzt nicht.

Wo doch die kleinen Möchtegernlinken mit Palituch und Cheleiberl immer so laut gegen das "Aufrechnen" plärren.

Und was machen Sie ? So wird das nix mit der Karriere.

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