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WKR-Ball: Burschen, Bombe, "Weichspüler"

28.01.2012 | 20:33 |  von KLAUS STÖGER (Die Presse)

Die Exekutive setzte auf Deeskalation, es kam zu Attacken auf Ballbesucher. Die FPÖ kritisiert den mangelnden Einsatz gegen Vermummte. Ein deutscher Demonstrant hatte eine Bombe bei sich.

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Hat die Polizei am Freitagabend bei den Protesten gegen den WKR-Ball mit ihrer Deeskalationsstrategie richtig gehandelt? Oder hätte sie härter gegen den vermummten Block der Demonstranten vorgehen müssen? Um diese Frage hat sich am Samstag eine heftige Kontroverse entzündet. Die FPÖ kritisierte den Polizeieinsatz mit den Worten, die „Weichspüler-Strategie der Sicherheitsspitze gegenüber den gewaltbereiten und zum Teil extremistischen Demonstranten hat sich bitter gerächt.“ Die Polizei hingegen erklärte, es habe lediglich kleinere Zwischenfälle gegeben.

Wie in einem Teil der Samstagausgabe berichtet, kam es am Rande der Kundgebungen gegen den Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) zu Auseinandersetzungen zwischen Ballgegnern und Ballgästen, die auf dem Weg in die Hofburg waren. Insgesamt gab es 20 Festnahmen, es wurden einige Sachbeschädigungen und eine Brandstiftung angezeigt. Allerdings stellte die Polizei auch einen Sprengsatz sicher. Dabei soll es sich nach Informationen der „Presse“ um ein Sprengmittel mit einem Kilogramm Unkrautsalz gehandelt haben. „Es war explosiv“, so ein Ermittler lapidar. Fünf Polizisten und drei Ballbesucher erlitten während des Demo-Einsatzes Verletzungen. Zwei Randalierer, darunter der Bombenbauer aus Deutschland, befanden sich bis Samstagmittag in Polizeigewahrsam. Laut Schätzungen der Exekutive nahmen an den Protesten gegen den Ball knapp 3000 Menschen teil. Die Veranstalter sprachen von bis zu 8000. Die Polizei war mit 1200 Beamten aufmarschiert. Soweit die Statistik.

Aber wie oft nach Demonstrationen versucht die Exekutive am Tag danach den Einsatz ein wenig herunterzuspielen. Die Hauptkundgebung sei „ohne besondere Zwischenfälle“ verlaufen, hieß es in einer Aussendung. Polizeisprecher Roman Hahslinger hatte am Freitag inmitten der heißen Phase auf dem Heldenplatz erklärt, es sei „generell ruhig“. Warum diese besänftigenden Worte?

Vermummungsverbot. Die Wiener Polizei geht einen Weg der Deeskalation. Ziel ist es, die Demonstranten nicht zu provozieren, man hält sich eher im Hintergrund. Das hat sich auch bei den vergangenen Opernball-Demonstrationen bewährt (bei denen allerdings von Jahr zu Jahr immer weniger Zulauf herrscht), bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 setzte man ganz offiziell auf die „3D“-Strategie (Dialog, Deeskalation, Durchgreifen). Dazu gehört auch, dass eines der schärfsten Instrumente gegen Demonstranten, der Wasserwerfer, zwar vor Ort ist, aber diskret im Hintergrund bleibt. Am Freitag standen die beiden Wasserwerfer-Lkw gut abgeschirmt im Inneren Burghof. Zum Einsatz kamen sie nicht.

Aus Gründen der Deeskalation dürfte die Polizei am Freitag auch das Vermummungsverbot nicht exekutiert haben. Im Demo-Zug von der Mariahilfer Straße zum Heldenplatz marschierten an vorderster Front einige Dutzend Menschen – die meisten von ihnen Demo-Touristen aus Deutschland –, die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten. Das ist bei Versammlungen nicht erlaubt. Dennoch kann die Exekutive von einer Durchsetzung des Verbotes absehen, wenn eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht zu befürchten ist.

Grund für das Nichteinschreiten: Der Demo-Zug sei zwar laut aber in den vorgegebenen Bahnen verlaufen. Daher habe man nicht eingegriffen. Hätte man einige Vermummte herausgeholt, hätte das mit Sicherheit zu einer Eskalation der Lage beigetragen, erklärte ein Einsatzoffizier der „Presse“. Und: „Wir haben auf die Verhältnismäßigkeit geachtet.“ Soweit die Taktik der Polizei, die aber nicht bei allen Beamten auf Begeisterung stößt. Und auch nicht – siehe oben – in der FPÖ: „Es hat kapitale sicherheitsstrategische Falschbeurteilungen gegeben und massive Fehler in der operativen Umsetzung durch die verantwortliche Sicherheitsbehörde (damit ist die Wiener Polizei gemeint, Anm.)“, sagte Harald Vilimsky, Generalsekretär der FPÖ.


„Späher“ auf Fahrrädern. Die Taktik der Ballgegner war es, abseits der genehmigten Route Zufahrtsstraßen zur Hofburg zu blockieren. Damit sollten Ballbesucher gehindert werden, rechtzeitig zur Veranstaltung zu kommen. Das ist den Demonstranten gelungen, die Eröffnung des Balls verzögerte sich um eine Stunde. Das erreichten sie, indem sie mit der Polizei Katz und Maus spielten: Schnelle „Späher“ auf Fahrrädern kundschafteten Lücken in den Sperren aus, via SMS und Twitter wurde das an die Sympathisanten weiterverbreitet. Die Polizei mit ihren Klein- und Mannschaftsbussen tat sich schwer, den wendigen Fahrrad-Demonstranten zu folgen.

Polizeisprecher Hahslinger zur „Presse“: „Wegen eines technischen Problems der Demo-Veranstalter war die Kundgebung früher als erwartet beendet, alle strömten rasch weg. Wir mussten dann natürlich auch schnell reagieren und einerseits die Zufahrtswege freihalten, andererseits die Ballbesucher schützen.“ Letzteres dürfte aber nicht überall gelungen sein: Ein Bus mit Gästen wurde in der Herrengasse mit Steinen beworfen. Auf dem Ballhausplatz soll zudem laut SOS Mitmensch ein Ballbesucher Gegner, die ihm den Weg in die Hofburg blockierten, mit einem Pfefferspray attackiert haben. Die Polizei soll erst spät von dem Vorfall erfahren haben.

Eine ähnliche Diskussion über den Polizeieinsatz rund um den WKR-Ball gab es schon im Jahr 2009. Damals kritisierten vor allem SP-Gewerkschafter die Einsatzleitung. Diese hätte zu spät den Befehl gegeben, eine Kundgebung aufzulösen. Es flogen Steine und Flaschen, 24 Polizisten und einige Demonstranten wurden verletzt. Polizeipräsident Gerhard Pürstl rechtfertigte sich damals damit, dass er klare Aufträge gegeben habe, aber nicht wisse, warum diese dann nicht umgesetzt worden seien.

Der nunmehrige Einsatz wird, so erklärte die FPÖ am Samstag, jedenfalls ein parlamentarisches Nachspiel haben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.01.2012)

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59 Kommentare
 
1 2

Gewalt gegen Andersdenkende

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich setze mich mit dem Thema WKR-Ball und Burschenschaften schon sehr lange auseinander! Es gibt zu diesem Thema sehr viel Lektüre und ich kann dies nur weiterempfehlen! Denn ich bin der Meinung, dass wenn man schon seine Meinung kundtut, sollte man sich über das Thema genauestens Informieren!
Das wichtigste in einer Demokratie ist die Meinungsfreiheit! Jeder sollte seine Meinung kundtun dürfen! Diese Meinungsfreiheit zeichnet unsere Demokratie aus! Oder zumindest sollte es so sein!
Ich bin sehr erschrocken, als ich die schweren Übergriffe auf die Ballgäste des WKR's sah! Grundsätzlich war die Demonstration angemeldet und wurde friedlich abgehalten, doch der sogenannte Schwarze Block, der aus deutschland und Italien kam, wütete rund um die Hofburg! Dies ist absolut Demokratiefeindlich und gehört abgestraft! Frauen und Männer wurden dabei schwerstens attackiert! Sie wurden aus Taxis gerissen, mit Pfefferspray attackiert, mit faustgroßen Steinen und Flaschen beworfen!! Dies alles geschah in einer sog. Demokratie!! Die Medien, mit Ausnahme eines Redakteurs der Presse ignorierten diese Attacken!!

Ich verstehe nicht, wie so etwas möglich ist! Nur weil eine Personengruppe eine andere Sichtweise hat, werden diese systematisch verfolgt!
Ich hoffe, dass einige Menschen in unserem Land die Augen öffnen und erkennen, was hier passiert ist! Extremismus, egal ob "links" ode r"rechts" ist demokratiefeindlich und gehört verfolgt!!!


Gast: Held der Arbeit
30.01.2012 17:53
4 0

zusammenfassend

kann man also festhalten: durch die demonstranten: körperverletzung, sachbeschädigung, brandstiftung und gemeingefährdung durch sprengmittel; durch die ballgäste: ein paar verzichtbare wortspenden, bei denen sich die mitte der gesellschaft ohnedies nur auf den kopf greift; wer also sind die kriminellen?

Gast: mulcahy
29.01.2012 19:39
18 0

...

kein einziger meiner kommentare ist erschienen! kein einziger. hoffentlich zahlt sich die zensur auch finanziell aus.

Antworten Gast: Meinungsfreiheit! Ja, ich bin meinungsfrei
31.01.2012 15:35
1 0

Sie haben halt die falsche Meinung


Gast: geologicus
29.01.2012 19:31
3 0

Hilfe aus Deutschland

Sehr nett das Foto heute in der Sonntagspresse, die Veranstalter der Demo schicken ihre demonstrationserprobte Elitetruppe der "Teutschen Radauwaffenbrüder" vor, haben ihren lahmen Kameraden Schnürschuh - Ösis so richtig gezeigt, wie es geht. Bloß "Verpissen" versteht hier keiner ... "Kuck mal, ach nee, sieh mal da, Mann aus Allemania ...!"


Gast: LS
29.01.2012 19:12
2 12

"...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"

Der vorliegende Artikel strotzt nur vor Unsachlichkeiten und Unwahrheiten. Fakt ist, es handelte sich bei dem überwiegenden Teil der Protestierenden, die sich auf dem Heldenplatz versammelten, um friedliche Bürger, die es schlicht und einfach nicht ertragen konnten, dass ausgerechnet am Tag der Befreiung von Auschwitz ein Ball in einem symbolischen Gebäude stattfindet, den Menschen mit rechten Gedankengut besuchen. Und nicht, wie hier dargestellt wird, um linksextreme Gewaltverbrecher. Der überwiegende Teil lauschte der Musik und den Reden der Veranstaltungen und setzte damit ein Zeichen. Man fragt sich, woher die Presse die Informationen bezieht und seit wann 'Qualitätsjournalismus' eine so einseitige Berichterstattung vornimmt.

8 0

Re: "...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"

unterstuetzt durch bombenleger, bravo spö!!

Antworten Antworten Gast: gast122
31.01.2012 17:44
0 1

Re: Re: "...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"

Die einzigen, die in Europa in den letzten Jahren durch Bomben auf sich aufmerksam gemacht haben sind rechte Terrosisten. Diese Demo auch nur irgendwie in eine Terrornähe zu bringen ist zynisch. Denn die wirkliche Gefahr geht von den Leuten am Ball, nciht auf der Demo aus.

Antworten Antworten Gast: Frustriert?
30.01.2012 11:36
0 0

Re: Re: "...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"


Na das macht ja alles wieder gut.

Die Medien haben es geschafft diesem "Ball" die , anscheinend, notwendige aufmerksamkeit zu geben.

Polarisieren ist die Devise, die Gutgläubigen haben diesem "Ball" nur noch mehr aufmerksamkeit verschafft, so wie es die Organisatoren wollten...

Und die FPÖ bedankt sich...

Antworten Antworten Antworten Replik
30.01.2012 11:59
1 0

Re: Re: Re: "...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"

ich glaube nicht das die ballveranstalter diesen Rummel wollten...soviel dazu

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Frustriert?
30.01.2012 16:43
0 0

Re: Re: Re: Re: "...die meisten von ihnen... die ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verhüllt hatten"

dann hätten sie diese Situation ja deeskalieren können...

...haben sie aber nicht...

freddy
29.01.2012 13:57
14 0

die Presse kommt mit der Zensur durcheinander


Gast: jüklo
29.01.2012 12:54
17 0

Eigenartiger Weise waren die Opernballrandale

nie Grund den Veranstaltern den Ball aufgrund erheblicher Imageschäden zu verbieten, obwohl die Auseinandersetzungen der linken Provokateure mit der Polizei damals viel heftiger waren. Wie so oft also zweierlei Maß, obwohl es sich um staatliche Räumlichkeiten handelt.

Vielleicht sollte man zuerst diese Demonstrationen absagen, wenn die Friedlichkeit des Protest nicht gewährt werden kann und nicht jenen dies zum Vorwurf machen, die einen Ball veranstalten. Wer seine Polit-Aggressionen abbauen möchte, sollte sich nicht Ballveranstaltungen aussuchen und schon gar nicht mit Mitteln, gegen die man eigentlich zu demonstrieren vorgibt. Denn damit outet man sich als jener, den man im Anderen zu sehen glaubt, aber in dem man sich eigentlich doch nur selbst spiegelt.

Antworten Gast: Baur4
29.01.2012 13:54
13 0

Re: Eigenartiger Weise waren die Opernballrandale

Solche Bälle muss eine Demokratie aushalten.

Wien verdient ja bei den verschiedenen Ballveranstaltungen. Um die Domos zu besichtigen kommt niemand nach Wien!

Gast: grunzix
29.01.2012 12:37
1 19

Das hat nichts mit grundrechten zu tun

Warum müssen Leute, die auf den Anschluss stehen, in der hofburg tanzen, das so ein represantives gebäude ist. für mich, der österreich liebt, ist das grotesk! und der gedanke eines anschlusses an deutschland absurd!!

3 1

Re: Das hat nichts mit grundrechten zu tun

so absurd ist das nicht, deutschland hat einfach die besseren politiker! aus diesem grunde waere der anschluss politisch durchaus interessant!!

oesterreich ist nach zig jahren spö-filzokratie komplett verseucht!

Antworten Antworten emma48
30.01.2012 14:24
0 1

Re: Re: Das hat nichts mit grundrechten zu tun

falsch

nicht die SPÖ geht nicht weg aus der Regierung nein es ist die ÖVP. Und bekanntermaßen die einzige Partei die mit der rechts F sympathisiert.

Antworten Gast: Nichts mit denen auf dem Hut
29.01.2012 14:26
12 1

Re: Das hat nichts mit grundrechten zu tun

aber ein Anschluß an Chaos und Anarchie wie wieder einmal demonstriert, würde ihnen schon konvinieren. Stimmts oder habe ich recht.

Antworten Antworten Gast: Gast2
29.01.2012 15:23
2 12

Re: Re: Das hat nichts mit grundrechten zu tun

Nicht rechtsextrem zu sein bedeutet noch lange nicht Anarchie!

Aber vielleicht leiden Rechtsextreme so derart unter Angst, die Kontrolle zu verlieren, dass sie jedes Grämmchen an Freiheit bereits als Anarchie empfinden.

18 2

burschenschaften sind völlig legale vereine

also solche haben sie ein verfassungsgegebenes recht auf versammlungsfreiheit!

dieses recht hat der staat mit allen mitteln, notfalls auch mit gewalt zu schützen
deshalb bin ich der ansicht, dass es den burschenschaften weiterhin erlaubt sein sollte ihren ball in der hofburg abhalten zu dürfen, und dass die polizei gegen randalierende und gewaltbereite demonstranten mit aller härte vorgehen sollte

wenn jemand friedlich demonstriert, so ist das ok, aber sobald jemand von diesen linksradikalen versucht sich mti gewalt zutritt zum ball zu verschaffen, oder die gäste zu verletzen ist schluss mit lustig, denn der versuch diese veranstaltung zu verhindern, ist ein klarer verfassungsfeindlicher akt

außerdem bin ich der ansicht, dass sich SOS mitmensch die IKG und all die anderen veriene dafür schähmen sollten solche demokratiefeindlichen prosteste zu unterstützen, vom mir würde so ein verein mit sicherheit nie geld erhalten.

Antworten Gast: entenkrages
29.01.2012 14:10
1 2

Re: burschenschaften sind völlig legale vereine

ja, nur hat das nix damit zu tun, ob eine demo erlaubt wird oder nicht.

2 szenarien:

1. demo wird verboten: die gesitteten bleibnen zu hausem, die randalierer kommen trotzdem. demokratisches recht auf protest wurde nicht gestattet.

2. demo wird erlaubt: 99% der demonstranten sind bildungsbürger, 1 % randalierer.

die presse berichtet dennoch gleich.

PS.: bin zu 100% dafür, randalierer polizeilich abzufertigen

Antworten Alfie
29.01.2012 14:00
0 13

Re: burschenschaften sind völlig legale vereine

Widerspruch.

Wie kann ein Protest demokratiefeindlich sein? Haben denn Leute, die gegen einen Ball von Rechtsradikalen protestieren kein Recht auf Meinungsfreiheit?

Re: Re: burschenschaften sind völlig legale vereine

Ginge es nach mir, hätten sie keines, nein.

Antworten Antworten fefe
29.01.2012 15:20
8 0

Re: Re: burschenschaften sind völlig legale vereine

Nicht ganz. Eine Demonstration gegen die freie Meinung ist selbstverständlich gegen die Verfassung. Genauso, wie wenn jemand gegen einen Schwulenball demonstrieren würde. Er würde damit die Entfaltungsfreiheit der Schwulen behindern und das ist nicht erlaubt.

Die Freiheit des einen endet immer dort, wo er beginnt die Freiheit des anderen einzuschränken.

Antworten Antworten Antworten Gast: entenkrages
30.01.2012 13:01
0 0

schwachsinn, sorry

Rechtsextremismus doer Natiuonalsozialisms sind keine Meinungen sondern intolerante Gedankenstrukturen, die niemals Meinungsfreiheit garantieren können.

Hier wird wie immer Täter-Opfer-Umkehr betrieben. Der Schwulendemo-Vergleich schlägt dem fass den Boden aus. Es macht wohl einen Unterschied, ob Hiornis gegen Schwule demonstrieren (damit deren Recht auf Selbstbestimmung) oder ob Menschen gegen Leute demonstrieren, die gegen Schwule demonstrieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Meinung?
31.01.2012 17:49
0 0

Re: schwachsinn, sorry

Faschismus ist keine Meinung. Sonst wäre der Aufruf zu Massenmord, Verleumdung, Ehrenbeleidigung, Verhetzung, Aufruf zu Straftaten und alle möglichen anderen Delikte auch "nur" Meinungen. Faschismus ist ein verbrechen und gehört bekämpft. Und jeder, den die Demokratie am Herzen liegt, sollte das nächste Mal auf der Straße sein, wenn sich das braune Gesocks zu einem Ball versammelt.

 
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