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Juden-Vergleich: Fischer verweigert Strache Orden

31.01.2012 | 14:28 |   (DiePresse.com)

Der Bundespräsident will dem FP-Chef das "Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern" nicht verleihen. Der Grund dafür ist ein angeblicher Vergleich mit der "Reichskristallnacht", den Strache am WKR-Ball gezogen haben soll.

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FP-Chef Heinz-Christian Strache bekommt das "Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern" nun doch nicht verliehen. Bundespräsident Heinz Fischer gab am Dienstag bekannt, den entsprechenden Vorschlag der Regierung zurückzustellen. Als Anlass nannte Fischer die Äußerungen des freiheitlichen Obmanns beim Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) am Freitag.

Strache soll sich selbst und die übrigen Ballgäste mit den Opfern der Nationalsozialisten verglichen haben. Konkret soll er angesichts der heftigen Proteste gegen die Veranstaltung gemeint haben: "Das war wie die Reichskristallnacht", und: "Wir sind die neuen Juden". Der FPÖ-Chef bestritt diese Äußerungen nicht, nannte sie aber aus dem Zusammenhang gerissen. Auf Facebook schrieb er von "bewussten Verdrehungen" und "gezielten Manipulationen".

Den Bundespräsidenten besänftigte das nicht. Da Strache "die Demonstrationen gegen den WKR-Ball - in welchem Zusammenhang auch immer - mit dem verbrecherischen und zahlreiche Todesopfer fordernden Novemberpogrom der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht hat", habe er entschieden, die Verleihung des Ehrenzeichens zurückzustellen. Ob es zu einer späteren Verleihung kommen wird, blieb vorerst offen.

Rund um das Ehrenzeichen hatte es schon vor einer Woche Wirbel gegeben. Die FPÖ kritisierte, dass die Regierung sich selbst Ehrenzeichen verleihe. Am selben Tag wurde aber bekannt, dass die Koalition auch Strache auf Antrag der Nationalratspräsidentin eine Auszeichnung zugestehen wollte. Der Chef der Freiheitlichen erklärte daraufhin, den Orden selbstverständlich annehmen zu wollen, weil er ihn verdient habe. Am Samstag wiederum kündigte er an, das Ehrenzeichen nicht tragen zu wollen, sondern es den fleißigen Österreichern zu widmen und es öffentlich auszustellen. Daraus wird nun - zumindest vorerst - nichts.

(APA/Red.)

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1506 Kommentare
 
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Gast: pro el
02.02.2012 12:20
1 0

Prölls Vorschlag

http://orf.at/stories/2101572/

Jetzt wissen wir wenigstens dass wir den Bundespräsidenten wirklich brauchen... und sei es nur dazu, unsinnige Entscheidungen zu treffen und sie auf Druck der Medien hin wieder zurückzunehmen...

Gast: comment from inside
01.02.2012 23:54
0 1

UHBP darf Orden behalten

UHBP soll sich seinen Orden behalten, wenn er meint, damit law and order zu machen so liegt er wieder einmal falsch. Der Opernball kommt ja bald, maybe will ihn jemand anderer.

Gast: Pionier
01.02.2012 23:52
0 1

Strache

Diese Hetze gegen Strache soll aufhören. Zwar macht Strache nicht alles richtig. Z. B. will er die Wehrpflicht beibehalten. Das ist ein Fehler. Aber seine Islamkritik ist berechtigt.
In Deutschland gibt es jetzt einen Internet-Zukunftsdialog der Kanzlerin Merkel. Dort ist aktuell ein islamkritischer Vorschlag auf dem 1. Platz. Das ist sehr bezeichnend!

Re: Strache

Wieso stellt der Hinweis, dass sein "wir sind die neuen Juden" eine eklatante Entgleisung darstellt, eine Hetze gegen Strache dar.
Hetze wäre es, wenn er grundlos kritisiert werden würde, aber eine derartige GEschmacklosigkeit darf einem Politiker, der Bundeskanzler werden will und damit Auftritte auf dem internationalen Parkett bestreiten müsste, einfach nicht unterlaufen.
Oder sind Sie der Meinung, dass die durch Strache zu erwartenden Blamagen Österreichs einfach hingenommen werden müssen, nur damit Strache den Grüßaugust der Regierung spielen kann, denn Kompetenzen im Hinblick auf die Regierungsarbeit hat der österr. Bundeskanzler nach der Verfassung nicht, sondern vertritt die Bundesregierung lediglich nach außen.

Gast: 1x2y3z
01.02.2012 22:46
0 1

Mein Gott

Wie mich dieses Links-Rechts-Geduddel anpisst

Gast: Ich bezweifle,
01.02.2012 21:45
1 1

ob es eine Strafe ist,

oder Strache mehr Glaubwürdigkeit als Volksopposition gegen die Nomenklatura verleiht.

Kenne einige Leute, die zwischen Nichtwählen mit dem Rund-um-Götz-Zitat oder doch noch mal FPÖ-Wählen schwanken und jetzt eher zur Wahl aus Protest neigen.

Strache könnte im Ergebnis einen mäßig bedeutsamen Orden gegen ein oder zwei Mandate getauscht haben.

Martin_01
01.02.2012 21:15
2 3

22.000 Euro


Jetzt hat er sich endlich sein Monatsgehalt verdient und etwas Sinnvolles geleistet.

Gast: gast6987
01.02.2012 18:47
13 1

Da spricht der Richtige!

Der Herr Bundespräsident nicht aller Österreicher (ich habe ihn nicht gewählt, und ich mag ihn nicht) soll sich nicht moralisch aufpudeln, solange seine Freunde Denkmäler für kommunistische Mörder errichten und solange er selbst auch nur irgendwas mit Nordkorea zu tun hat!

eggi53
01.02.2012 18:33
5 0

Orden!!

Also ich wurde von einen Nordkoreasympatisanten keinen Orden annehmen.

Gast: Konservativer
01.02.2012 17:53
9 2

Du kannst einen Politiker aus der SPÖ holen, aber du kannst die SPÖ nicht aus einem Politiker holen.

Fischer handelt eindeutig parteipolitisch motiviert.

Der "Grund" ist nicht, dass Strache irgendwas ANGEBLICH gesagt haben soll (Beweis?).

Der Grund ist: Strache ist bei der FPÖ.

Soviel zu Fischer.

Und die Medien?

Genauso wie sie Grasser verfolgen (seit 10 Jahren nur Anschuldigungen ohne Beweise!), verfolgen sie jeden anderen Politiker, der bei der FPÖ ist und Sympathien im Volk genießt.

Soviel zu den Medien.

Das klingt primitiv, was ich schreibe?

Ja.

Ist es auch.

Genau so primitiv ist eben die Wahrheit!

Antworten Gast: StVO
02.02.2012 17:34
1 0

Re: Du kannst einen Politiker aus der SPÖ holen, aber du kannst die SPÖ nicht aus einem Politiker holen.

Es ist immer dasselbe. Strache mach sich bei eonazs beliebt und nachher wurde er falsch verstanden oder aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. LEtzteres kann nur geschehen, wenn ein entsprechender Sager getätigt wurde.
Der ergleich Straches mit der Judenverfolgung insb. der Reichskristallnacht mit Kritik am Burschenschafterball ist wohl an Gschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten.
In einem normale Land müsste Strace aus allen politischen Ämtern zurücktreten u.zw. wegen unerträglicher geschamacklosigkeit und und offensichtlicher Einsichtslosigkeit in hstorischen Belangen.
Nur nebenbei. DAss die Burschenschafter bei der Festlegung des Datums ihres Balles nicht an des Datum des Auschwitzgedenkens nicht gedacht haben ist schwer vorstellbar und die diesbezüglichen Behauptungen sind unglaubwürdig, zumal sich niemand von den Organisatoren oder der FPÖ dafür entsprechend entschuldigt haben.

Gast: ..oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren
01.02.2012 17:28
7 2

Fischer straft Strache

Nach welchem rechtsstaatlichen Verfahren?

Antworten Jox1
02.02.2012 11:41
2 0

Re: Fischer straft Strache

Wieso sollte hier ein rechtsstaatliches Verfahren nötig sein? Strache hat keinen Rechtsanspruch auf diesen Orden und Heinz Fischer hat als Bundspräsident die Befugnis diesen Ordnen an jeden zu Verleihen, der ihn seiner Meinung nach verdient. Also alles rechtens, was hier vorgeht...

Gast: Mercator
01.02.2012 17:04
3 1

Es gebe so viel zu kritisieren an der Vergangenheit unseres Heinz Fischers ….


Aber so ein Posting hat keine Chance durch die Zensur zu kommen. Wieso eigentlich? Was ist daran so schlimm?

krawuzl
01.02.2012 16:56
2 8

Konzertierte Aktion des FPÖ-Parteisekretariats?

Ich habe beim Zurückblättern irgendwo bei Posting 200-300 aufgehört weiterzulesen. Jetzt ist alles klar, siehe oben.
Wie sagte einer: Es ist der Schoß noch fruchtbar, aus dem das kroch. Den Beweis liefern beliebig viele Postings zu diesem Artikel, siehe unten.
Es ist zum Erbrechen!

Antworten starshaper
01.02.2012 18:41
1 1

erbrechen ...

Ich wünsche Ihnen gute Besserung! Erbrechen ist ja dem Ayurveda zufolge eine mögliche Form von Therapie. Ihre "Schoß"-Obsessionen können Sie dann auch gleich behandeln...

Antworten Gast: trololol
01.02.2012 17:37
2 5

Re: Konzertierte Aktion des FPÖ-Parteisekretariats?

Die halbwegs alphabetisierten Effchen haben im Presse Forum den letzten Zufluchtsort entdeckt. Daher die Konzentration...

Der Rest beglückt das Krone-Forum.

Antworten Gast: Hacklwerfer
01.02.2012 17:31
2 5

Re: Konzertierte Aktion des FPÖ-Parteisekretariats?

Aber geh - daas sind maximal drei "Gäste" mit wechselnden Namen....

Gast: Gerald Wien
01.02.2012 16:38
7 0

Hui wird das lustig

wenn der Fischer nach der nächsten Wahl 2013 den HC als Vertreter der stimmenstärksten Partei mit der regierungsbildung beauftragen muß. Ob er dann auch so ein Schnoferl zieht wie der Klestil?

Re: Hui wird das lustig

Nach der Verfassung muss der Bundespräsident HC Strache nicht angeloben. Beispielsweise hat BP Körner seinerzeit der ÖVP klar gesagt, dass er keinen VDUler angeloben werden, als die ÖVP mit einer solchen Koalition spekuliert hat. Es kam dann die bekannte ÖVP/SPÖ Koalition.

Geldfux
01.02.2012 16:36
4 0

Alle Orden und "Titel" die ehrenhalber vom

Herrn Bundespräsidenten verliehen werden, sind ein Relikt der monarchistischen Vergangenheit. Als selbstbewußter und stolzer Abgeordneter einer demokratischen und republikanischen Opposition hätte ich so ein Relikt von Anfang an abgelehnt!!
So muss sich H.C. Strache von Heinz Fischer bestrafen lassen. Mehr Diskussion ist diese ganze Ordensverleihung nicht wert!!

Geldfux
01.02.2012 16:28
2 0

Alle Auszeichnungen durch Orden und "Titel"sind ein Reliktde Vergangen


Geldfux
01.02.2012 16:28
3 0

Alle Auszeichnungen durch Orden und "Titel"sind ein Relikt

der Monarchie, auf das ich als Politiker der Opposition gerne verzichtet hätte. Nur wenn man sich zum Diener des Herrn Bundespräsidenten erniedrigt, kann man mit so einem überflüssigen Orden auch bestaft wrden.

Gast: LeiLeiAlafHelau
01.02.2012 16:05
4 0

Handeln, ohne sich zu informieren, das sollte

einem Juristen nicht passieren, denn "audiatur altera pars" ist ja wohl ein Mindestgrundsatz für allfällige Entscheidungen und man sollte zumindest den Betroffenen persönlich gehört haben, wenn man ihm öffentlichkeitswirksam etwas nicht gewährt, wofür er von anderen vorgeschlagen wurde.

Nun mag man ja grundsätzlich darüber diskutieren, warum Politiker, ob Strache oder sonst wer, eines Ordens bedürfen bzw. würdig sind, den ja dann auch noch der Steuerzahler bezahlen darf. Denn für ihre politische Tätigkeit muss der Steuerzahler ohnehin mehr als reichlich aufkommen und ihnen dann auch noch eine überreichliche Pension zahlen, also mehr als ein Politiker aufgrund seiner Arbeit je tatsächlich verdienen könnte, im Vergleich zu anderen arbeitenden Staatsbürgern bzw. einer ASVG-Höchstpension.

Dass der Orden gerade recht kommt für den Opernball zeigt aber auch, dass solches ja besonders für die Zeit des Faschings geeignet ist und auch dort verliehen werden sollte, kostengünstig als Pappmaché.

Antworten Gast: die matrix
01.02.2012 16:33
4 0

Re: Kosten für Ordensverleihung

Es gibt eine Kanzlei nur für die Ordensverleihung! Und diese sogar doppelt: einmal unter dem Präsidenten und einmal unter dem Kanzler!

Wahrlich ein Operettenstaat!

Gast: total crash
01.02.2012 15:18
9 0

Also, nochmaliger Versuch,

1989 Parlamentsdebatte ,(genaues Datum Googeln)Zwischenrufer laut Parlaments Protokoll Herr Dr.Heinz Fischer,Zitat :" Sieg Heil "

 
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