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Causa Strasser: Medienprozess mit prominenten Zeugen

01.02.2012 | 14:09 |   (DiePresse.com)

Strasser klagte die OÖN. Er sieht in der Berichterstattung über die Lobbying-Affäre die Unschuldsvermutung verletzt. Auch Josef Pröll und Othmar Karas ist als Zeuge geladen.

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Im Zusammenhang mit der Lobbying-Affäre um den ehemaligen EU-Parlamentarier und Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) findet kommende Woche ein Medienprozess im Landesgericht Linz statt.

Es geht um eine Privatanklage von Strasser wegen übler Nachrede sowie Verletzung der Unschuldsvermutung gegen die "Oberösterreichischen Nachrichten". Konkreter Anlass sind zwei Zeitungsartikel zu der Affäre. Auf der Liste der geladenen Zeugen finden sich prominente Namen: Neben Strasser auch der neue Vizepräsident des Europaparlaments und ÖVP-Delegationsleiter, Othmar Karas, und der frühere ÖVP-Obmann, Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll.

Strasser war gefilmt worden, als er zwei britischen Journalisten, die sich als Lobbyisten ausgaben, gegen Bezahlung als politischer Hilfsteller angedient haben soll. Auch diese beiden sollen als Zeugen im Prozess am 6. Februar aussagen. Ungewiss ist, ob auch alle kommen. Wenn keine Anträge gestellt werden, die einen weiteren Termin erfordern, sollte die Verhandlung noch am selben Tag mit einem Urteil enden.

Ermittlungen gegen Strasser laufen noch

In einem noch anhängigen Verfahren wird gegen Strasser wegen Korruptionsverdacht und Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Man warte auf den Abschluss durch die Kriminalpolizei, erklärte zuletzt eine Sprecherin der Korruptions-Staatsanwaltschaft (WKStA). Grundsätzlich hege man den Wunsch, mit den Ermittlungen noch im Frühjahr fertig zu werden, hieß es. Strasser selbst hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: unverzüglich
01.02.2012 18:44
0 0

Schmerzensgeld

und - insbesondere - psychologische - Betreuung
verpassen.Den verdanken wir doch dem Pröll, aber der weiss natürlich von nichts. Das , was er
uns zuletzt geschickt hat,ist ja auch nicht so toll.

Gast: verena brand
01.02.2012 18:43
0 1

Strasser gegen OÖN

es ist bekannt dass die 2 Journalisten der Sundaytimes (dem Rupert Murdoch Konzern angehördend) eine Beweismittelfälschung begangen haben sollen und die Videos gefälscht sind.
Die 2 Journalisten kommen sicher nicht, noch dazu wo Frau Newell aus einem ähnlichen Grund schon mal im Häfn saß..
Tragisch dass in Wirklichkeit die österreichischen Bouevardjournalisten denen auf den Leim gegangen sind.


0 0

Re: Strasser gegen OÖN

und das was sie da schreiben glauben sie auch noch ??

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