Die Einvernahme-Protokolle des Ex-Telekom-Finanzvorstands Gernot Schieszler (er ist Kronzeuge der Staatsanwaltschaft) zeichnen aber ein anderes Bild: Demnach hätte die Telekom über Hochegger die Zahlung von einer Million Euro zugesagt, um bei Gorbach eine für den Konzern lukrative Verordnung durchzubringen.
Auch Wittauer (Bild) rechtfertigte sich: Er habe zwar Geld von der Telekom erhalten, dies aber nicht illegal, er sei "kein krimineller Nehmer" gewesen. Überhaupt sei es normal, dass Unternehmen Parteien Geld geben: "Es gibt eine lange Tradition der Parteienfinanzierung."
Barbara Rosenkranz
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