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Reichensteuer bringt Politiker in Zwickmühle

04.02.2012 | 17:06 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Solidarbeitrag von Spitzenverdienern durch Wegfall der Begünstigung beim 13./14. Gehalt, genaue Variante wird noch diskutiert. Höhere Sozialversicherungsbeiträge als „Strafe“ für Frühpensionisten geplant.

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Wien. In der Bundesregierung hat sich die Atmosphäre nach dem frostigen Wochenstart gebessert, wie in beiden Koalitionsparteien versichert wird. In der Nacht auf Freitag haben die rot-schwarzen Verhandler gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bis nach Mitternacht beraten. Seither werden nach Bedarf im kleineren Kreis und unter Rücksprache mit den Parteichefs die verbliebenen „Problemzonen“ bei dem Zehn-Milliarden-Schuldenabbaupaket bis 2016 in Angriff genommen. Heiße Eisen sind die SPÖ-Vermögensteuerpläne, die Einkommensgrenze, ab welcher ein Solidarbeitrag gelten soll, sowie die Verschlechterungen, um Frühpensionen künftig weniger attraktiv zu machen.
•Solidarbeitrag:
Als de facto geklärt gilt, dass Bezieher höherer Einkommen einen sogenannten Solidarbeitrag zahlen müssen. Weil die ÖVP die von der SPÖ favorisierte Anhebung des Spitzensteuersatzes von 50 auf 55 Prozent jedoch entschieden ablehnt, kommt die von der ÖVP schon seit Weihnachten als Alternative zur Debatte gestellte Streichung der Steuerbegünstigung beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld, also beim 13./14. Gehalt, zum Tragen.
•Einkommensgrenze:
Als noch nicht endgültig geklärt galt am Freitag allerdings, welche Variante dabei zur Anwendung kommt, also ab welchem Einkommen Personen mit höheren Bezügen zur Kasse gebeten werden. Die Regierungspolitiker, speziell jene auf ÖVP-Seite, sind dabei in einer Zwickmühle. Denn die ÖVP will, dass diese Grenze, wenn es zur Rettung des Pakets nicht anders geht, möglichst hoch angesetzt wird. Im Gespräch war dabei ein Jahreseinkommen von 300.000 Euro brutto, was knapp 10.000 Personen treffen würde. Der Nachteil für den Staat: Dadurch kämen nur einige Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen herein. Die SPÖ hatte eine Variante mit einer Grenze um die 250.000 Euro oder noch etwas niedriger im Visier. Der Haken bei beiden Varianten: Damit blieben ausgerechnet Minister und Staatssekretäre und weitere Spitzenpolitiker ausgeklammert. Um den Eindruck zu vermeiden, die Politiker würden sich selbst bei der Solidarabgabe schonen, kam ein niedriges Limit um die 180.000 Euro brutto auf den Tisch. Angenehmer Nebeneffekt: Das brächte rund 250 Millionen Euro Mehreinnahmen.

Zur Entspannung in der Koalition haben auch die Aussagen von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) im Bundesrat beitragen. Das wurde zwar auf SPÖ-Seite noch nicht als Einlenken auf eine Besteuerung von Vermögen gewertet, aber als Signal, dass Personen mit größerem Vermögen mehr als Kleinverdiener zum Sparpaket beitragen sollen.
•Keine Erbschaftssteuer:
Das Kräftemessen um neue (Vermögens-)Steuern ist noch keineswegs entschieden. Dem Vernehmen nach hat ÖVP-Obmann Spindelegger die SPÖ aber diese Woche ultimativ wissen lassen, eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer, wie sie von der SPÖ unter dem Druck von Arbeiterkammer und ÖGB verlangt wird, komme unter keinen Umständen infrage. In der ÖVP wird nun abgewartet, wie Faymann parteiintern diesbezüglich weiter vorgeht.
•Frühpensionen:
Besonders intensiv ist die Suche nach Lösungen zur Eindämmung der Frühpensionen. Grundsätzlich sind sich beide Regierungsparteien einig, das durchschnittliche Pensionsantrittsalter um rund drei Jahre zu erhöhen. Pro Jahr brächte das rund eine Milliarde Euro an Einsparungen. Der Haken dabei ist, mit welchen Maßnahmen, außer zusätzlichen Anreizen zum längeren Arbeiten und frühere Prävention in Betrieben, das umgesetzt wird. Die SPÖ sträubt sich vehement gegen die von der ÖVP geforderten höheren Abschläge bei vorzeitigen Ruheständen. Als Alternative, den Bonus-Malus-Charakter im Pensionssystems auszubauen, sind jetzt auch höhere Sozialversicherungsbeiträge von Frühpensionisten auf dem Tisch.
•Bauern, Gewerbe zur Kasse:
Als praktisch fix gilt, dass die Sozialversicherungs- und Pensionsbeiträge von Selbstständigen und Bauern in den kommenden Jahren schrittweise weiter angehoben werden. Als fix gilt weiters, dass im Rahmen eines Gesamtpakets mit anderen Reformen im Pensionswesen auch die Krankenversicherungsbeiträge der Pensionisten um 0,5 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent erhöht werden.

Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP), der wegen seines Widerstandes gegen Einsparungen zuletzt auch parteiintern unter Druck gekommen ist, nannte am Freitag rund 100 Millionen Euro als Größenordnung der Einsparungen im Strukturbereich seines Ressorts. Einigkeit herrscht zwischen SPÖ und ÖVP jedenfalls, dass das Steuer- und Sparpaket spätestens bis zum 28. Februar fertig sein muss.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.02.2012)

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346 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8
Gast: vernunft
06.02.2012 00:29
1 0

Expertengruppe

Warum lässt man nicht eine unparteiische Expertengruppe die Optimierungen durchführen, warum müssen denn immer Politiker solche Entscheidungen treffen, immer nur das eigene Klientel im Auge und nicht die Interessen des Staates oder der Zivilgesellschaft?

Jeder vernünftige Geschäftsmann wird um wieder flott zu kommen natürlich auch nach neuen Märkten Ausschau halten und mehr Umsatz kreieren. Auf den Staat übertragen bedeutet das natürlich auch die seit Jahrzehnten nicht angetasteten Quellen zu aktivieren. Als Schlusslicht nach der OECD im Vermögenssteueraufkommen war es natürlich eine Art Selbstverstümmelung, Schenkungs- und Erbschaftssteuer ersatzlos zu streichen, also einfach wiederbeleben!

Qualtinger
05.02.2012 17:31
1 0

Die "Reichensteuer"

wird über Gebühren und Preiserhöhungen bei den Armen eingenommen.

Antworten Geldfux
05.02.2012 18:05
0 0

Re: Die "Reichensteuer"

Qualtinger hat natürlich recht, die sich trotz aller falschen Statistiken ständig beschleunigende Inflation des Euro, macht auch die Ärmeren zu Reichen. Denn die fallende Kaufkraft des Euro macht alle zu Armen, nur dürfen diese Euro-Armen sehr bald auch die Reichensteuer zahlen, obwohl sie fast keine Kaufkraft mehr haben. Wenn unsere Regierung zur ständigen Erweiterung des Euro-Rettungsringes schweigt, fördert sie natürlich auch die ständig wachsende Inflation. Dafür wird die Frage, welchen Blödsinn H.C. Strache
zur Kristallnacht gerade wieder gesagt hat, heftigst diskutiert. Dabei wissen immer weniger Menschen, was die Kristallnacht wirklich bedeutete.
Ich bin überzeugt, dass ganz egal welche Grenze des Bruttoeinkommen die Reichensteuer auslösen wird, ob es 200.000,00 Euro sind oder 250.000,00, doch jedes Jahr werden zehntausende Steuerpflichtige ihre Steuerfreiheit für das Urlaubs- und Weihnactsgeld verlieren. Denn in weniger als zwei bis drei Jahren wird die Inflation des Euro nicht zu bremsen sein. Und die, die nur durch die Euroinflation zu Scheinreichen geworden sind, werden sich zornig rächen!

Qualtinger
05.02.2012 16:16
2 0

Es gibt keine Steuer die nur "Reiche" trifft

Diese Steuern in welcher Form auch immer werden auf die Kunden durch Preiserühungen wie auch immer also auch auf Mittellose in irgend einer Form abgewälzt.
Wer das nich kapiert ist naiv!

Antworten Gast: pensionär
15.02.2012 18:20
0 0

Re: Es gibt keine Steuer die nur "Reiche" trifft

Ich wüßte eine brauchbare und schnelle Lösung:
ENTEIGNUNG BIS AUFS EXISTENZMINIMUM

Ernte
05.02.2012 16:08
2 1

Arbeit lebenswert machen und Frühpensionen werden von selbst abnehmen

Sogenannte Frühpensionierungen kann man nur dann sinnvoll verhindern,
wenn die Arbeitsplatzbedingungen nicht die Personen versklaven würde. Hier ist der Hebel anzusetzen. Viele gehen nur deswegen früher in die Pensi, weil sie zuerst aus purem Idealismus heraus alles gegeben haben, dann ist die EU gekommen die den enormen Wettbewerbskampf auch nach Österreich gebracht haben (Folge: moderne Sklaverei), die die Leute entweder ins Bourn out treibt oder, wenn bereits in Sichtweite, in die Pensi.
Zusätzlich hat später der Schüssel mit seiner Wenderegierung den Leuten den Rest des Lebenswerten genommen: Bahnreisebeschränkungen, weil zu wenig Zuggarnituren und Schwerpunktkrankenhäuser, um nur einiges zu nennen. Wenn die Tante aus XY ins Krankenhaus kommt muss sie in ein anderes als das örtliche Spital gebracht werden (für Besuche geht mehr Zeit als früher drauf!); dann kamen zusätzliche Sparmaßnahmen durch die Wirtschaftskrise. Demgegenüber stehen der Korruption verdächtige Politiker, weiteres hohe Prozesskosten für Betrüger wie Elsner & Co. dazu deren Gefängniskosten und das, obwohl das verlustig gegangene Geld nicht wieder aufgetaucht ist oder nur teilweise durch Strafzahlungen etwas retour geflossen ist. Weiteres eine Menge von Untersuchungsausschüssen, die außer Kosten auch nichts gebracht haben. Und jetzt sprechen wir über nichtleistbare Pensionen.

Ernte
05.02.2012 16:04
1 1

Sogenannte Frühpensionierungen kann man nur dann sinnvoll verhindern,

wenn die Arbeitsplatzbedingungen nicht die Personen versklaven würde. Hier ist der Hebel anzusetzen. Viele gehen nur deswegen früher in die Pensi, weil sie zuerst aus purem Idealismus heraus alles gegeben haben, dann ist die EU gekommen die den enormen Wettbewerbskampf auch nach Österreich gebracht haben (Folge: moderne Sklaverei), die die Leute entweder ins Bour out treibt oder, wenn in Sichtweite in die Pensi.
Zusätzlich hat später der Schüssel mit seiner Wenderegierung den Leuten den Rest des Lebenswerten genommen: Bahnreisebeschränkungen, weil zuwenig Zuggarnituren und Schwerpunktkrankenhäuser, um nue einiges zu nennen. Wenn die Tante aus XY ins Krankenhaus kommt muß sie in ein anderes als das örtliche Spital gebracht werden (für Besuchse geht mehr Zeit als früher drauf!); dann kamen zusätzliche Sparmaßnahmen durch die Wirtschaftskrise. Demgegenüber stehen der Korruption verdächtige Politiker, weiters hohe Prozeßkosten für Betrüger wie Elsner & Co. dazu deren Gefängniskosten und das, obwohl das verlustig gegangene Geld nicht wieder aufgetaucht ist oder nur teilweise durch Strafzahlungen etwas retour geflossen ist. Weiters eine Menge von Untersuchungsausschüßen, die außer Kosten auch nichts gebracht haben. Und jetzt sprechen wir über nichtleistbare Pensionen.

Ernte
05.02.2012 15:43
1 0

Ich möchte gerne wissen welche Maßnahmen die Politiker und Politikerinnen für sich zur Sanierung des Budegts beschlossen haben!

mache sagen es genügt schon, wenn sie nicht in Korruptionsfälle hineingeraten sind, keine Bestechungsgelder genommen haben und keine Steuern hinterzogen haben. Mir ginge das zu wenig weit. In Zeiten wie diesen sollten auch die Politiker und Politikerinnen bei ihren Dienstreisentickets oder diverse Verpflegungskosten bzw. Nächtigungskosten einen gesetzlich vorgeschriebenen Selbstbehalt zu leisten haben.

Kritias
05.02.2012 14:15
3 0

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Österreicher und einem Amerrikaner?

Wenn zu einem US-Amerikaner eine gute Fee kommt und er einen Wunsch frei hat, sagt er, er will ein so tolles Auto wie sein Nachbar - der Österreicher sagt, der Nachbar soll so ein mieses Auto haben, wie er selber.

Gast: Andy Unterberger, vulgo Serro
05.02.2012 13:35
1 1

Die ROTEN sind die bösen, die Roten, die Roten, die Roten.....

So verstehts mich doch endlich!

Gast: Himmelvatta
05.02.2012 11:19
4 0

Warnung

...vor Schüssen aus der 3. Reihe.
Rudas spricht also über ihr eigenes Umfeld.

Gast: D-Wagen
05.02.2012 10:57
4 0

Warnung

...vor Schüssen aus der 3. Reihe.
Rudas spricht also über ihr eigenes Umfeld.

Gast: Kibietz
05.02.2012 10:14
2 1

10 Milliarden einsparen heißt, die Beamten haben nächstes Jahr wieder 3 % Lohnerhöhung.


dadada
04.02.2012 23:08
1 6

keine erbschaftssteuer herr faymann

bedeutet sie verraten die arbeitenden menschen !

das wird sich sehr negativ auf ihre wahlergebnisse auswirken......

also KEIN VERZICHT! auf ERBSCHAFTS- u. SCHENKUNGSTEUER!!!!

Gast: mir
04.02.2012 19:16
10 0

Ist ja klar -

bevor man die Fördertatbestände durchforstet (sind ja nur ein paar Tausend) oder grundsätzlich Strukturen hinterfragt hebt man lieber ein paar Steuern an. Und mit einer Gerechtigkeits/Klassenkampf/sonstiger bullshit-Diskussion kann man das Ganze auch noch so verkaufen, dass sich einzelne nicht übers Ohr gehaut fühlen weil sie den Blick dafür verlieren was hier wirklich geschieht. Eines bleibt klar: Geld kann man nur dort wegnehmen wo noch welches ist und das Abkassieren nicht umgangen werden kann. Beim Mittelstand. Und es wird wehtun, egal welcher Humbug heute versprochen und morgen dann doch abgeändert wird. Und noch etwas bleibt klar: Dort, wo wirklich Summen verschenkt werden (ja, verschenkt, Förderwesen ist Geld verschenken) wird nichts wirklich angegriffen werden.

Gast: Herbert I.
04.02.2012 18:38
2 3

Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Wenn der Solidarbeitrag der Spitzenverdiener - wie sich das die ÖVP vorstellt, ausschließlich in einer höheren Besteuerung des 13. und 14. Gehalts bestehen soll, dann trifft dies nur die Spitzenverdienér unter den Gehaltsempfängern. Wo bleibt da der Solidarbeitrag der selbständigen Spitzenverdiener???
Da werden sich die Herren Wlaschek & Co aber freuen und der lieben ÖVP schön dankbar sein. Kein Solidarbeitrag, keine Vermögenssteuer, keine Erbschafts- und Schenkungssteuer, keine Erhöhung der Grundsteuer. Zahlen dürfen alle anderen. Wenn die SPÖ auf diesen Schwindel hereinfällt, ist ihr nicht mehr zu helfen!

Antworten Walter2
05.02.2012 10:50
3 2

Re: Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Selbstständige hatten NOCH NIE eine STEUERVERGÜNSTIGUNG für ein 13,/14. Gehalt. Die haben nämlich keine Gehälter und zahlen immer ausgehend vom Jahresverdienst, ohne steuerliche Begünstigung für Teile davon.

Die leisten also, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben, diesen Solidarbeitrag bereits seit Jahrzehnten.

Antworten Antworten Gast: Gast X
05.02.2012 17:25
0 0

Re: Re: Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Jahressechstel / Gewinnfreibetrag
Als Ausgleich für die Steuerbegünstigung des „Jahressechstels“ bei Lohneinkommen gibt es für Unternehmer einen Gewinnfreibetrag. Steht auch dieser zur Debatte, oder soll der Solidarbeitrag nur Lohneinkommen treffen?

„Teil der Steuerreform ist der lange geforderte Unternehmer-Freibetrag ab 2010. Der Freibetrag für Gewinne wird von derzeit 10% auf 13% erhöht. Für die ersten € 30.000,- Gewinn entfällt die Investitionsbedingung. Sie erhalten den Grundfreibetrag automatisch – ohne eine Investition zu tätigen oder Wertpapiere anzuschaffen.“ (http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=513763&dstid=15)

Antworten Antworten Antworten Walter2
06.02.2012 11:23
0 0

Re: Re: Re: Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Wenn wir schon so in's Detail gehen, dann sollte man auch die Selbstbejubelung von Kämmerern nicht so übertrieben ernst nehmen. Tun wir ja bei der AK auch nicht?

Und hier kommen wir auch schon langsam in den Bereich eines echten Unternehmens (welches übrigens KÖSt sogar bei negativen Ergebnissen voraus bezahlen muss).

Daher nur zum Abschluß, es gibt auch Steuerfreibeträge für Unselbstständige, und das unabhängig vom 1/6 (lesen Sie sich bitte als Dientsnehmer z.B. einmal einen Jahresausgleich durch). Dazu kommen dann, wenn Voraussetzungen gegeben, auch noch Pendlerpauschalen.

Und bei all dem haben Sie wohlweislich die vollkommen unterschiedliche Risiko- und Bezahlsituation "vergessen" (siehe bezahlte Urlaubs- und Feiertage, Krankenstand, ...).

PS - Tipp: Wenn gem. Ihrer Ansicht einem Selbstständigen, im Gegensatz zu einem Unselbstständigen, ja nur so die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, bitte werden Sie ebenfalls einer. Niemand hindert Sie daran.

Antworten Antworten Gast: paralia
05.02.2012 15:52
1 2

Selbstständige hatten NOCH NIE eine STEUERVERGÜNSTIGUNG für ein 13,/14. Gehalt.

... aber sie haben steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten als gerechten Ausglich dafür, die eben Unselbständige nicht haben.

Antworten Antworten Antworten Walter2
06.02.2012 11:04
1 0

Re: Selbstständige hatten NOCH NIE eine STEUERVERGÜNSTIGUNG für ein 13,/14. Gehalt.

Die Bezeichnung "steuerliche Gestaltungsmöglichkeit" kann man ja leider nur als "Steuerhinterziehung durch falsche Buchhführung" interpretieren, welche Sie damit bernerell allen Selbstständigen unterstellen.

Auf diesem Nieveau könnte man auch alle Unselbstständige und Arbeitslose bzw. Notstandsbezieher als Steuerhinterzieher durch Schwarzarbeit bezeichnen, was ich aber in diesem Umfang nicht tun möchte.

Gast: Herbert I.
04.02.2012 18:26
2 3

Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Wenn der Solidarbeitrag der Spitzenverdiener - wie sich die ÖVP das vorstellt - in einer höheren Besteuerung des 13. unbd 14. Gehalts bestehen soll, trifft dies nur die Spitzenverdiener unter den Gehaltsempfängern. Wo bleibt da der Solidarbeitrag der Spitzenverdiener unter den Selbständigen???

Antworten Gast: Unternehmer
04.02.2012 18:40
3 0

Re: Wo bleibt der Solidarbeitrag der Selbständigen?

Selbständige haben einen Grenzsteuersatz von 50%, Arbeitnehmer zahlen durch das 13/14 Gehalt maximal 43%.

50% sind jedenfalls genug.

Antworten Antworten Stachel
05.02.2012 09:26
1 1

Sie vergessen den Gewinnfreibetrag,

der das angebliche Unrecht mehr als gut ausgleicht.

Antworten Antworten Antworten erxxich
05.02.2012 17:13
0 0

Re: Sie vergessen den Gewinnfreibetrag,

Sie meinen sicher Steuerpauschalierungen wie z.B. bei den Bauern wo 100.000,- Euro einen niedrigen Einkommenssteuersatz haben oder niedrige Sondersteuersätze
wie z.B. bei den Hotelbesitzern

Antworten Antworten Antworten Walter2
05.02.2012 11:10
1 1

Re: Sie vergessen den Gewinnfreibetrag,

In welchem Traum ist Ihnen den diese Version begegnet?

 
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