21.05.2013 12:31 Merkliste 0

Mitterlehner: "Keine Null-Runde für kleine Pensionen"

05.02.2012 | 15:41 |   (DiePresse.com)

Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ist das Sparpaket "im Wesentlichen" fertig. Eine Erbschaftssteuer "wird es nicht geben", eine Reichensteuer "wird diskutiert".

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Das Sparpaket befindet sich in der Zielgeraden, am Wochenende sind auf den letzten Metern allerdings noch einige Turbulenzen aufgetreten. Für Aufregung sorgte vor allem Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP), der am Samstagabend eine "weitgehende Einigung" im Pensionsbereich verkündete.

Faymann kritisiert "Falschmeldungen"

Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer (beide SPÖ) dementierten diese und auch von Spindelegger als vereinbart genannte Maßnahmen wie eine Null-Runde für Pensionisten oder Verschlechterungen für Korridor- und Hackler-Pensionen.

Faymann wandte sich gegen "Falschmeldungen" und kritisierte, dass sein Koalitionspartner mit einzelnen Punkten an die Öffentlichkeit gegangen ist, obwohl die Verhandlungen darüber noch nicht abgeschlossen seien. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sah am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" die SPÖ gefordert, "den Sack zuzumachen".

Null-Runde für Pensionisten

Die von Spindelegger behauptete weitgehende Einigung bei den Pensionen soll bis 2016 Einsparungen von 7,8 Milliarden Euro bringen und das faktische Pensionsantrittsalter bis dahin um vier Jahre erhöhen. Das Paket soll vorsehen, dass es "keine Invaliditätspension mehr vor 50" geben soll.  Außerdem soll das Antrittsalter bei der Korridorpension und der Hacklerregelung von 62 auf 63 Jahre angehoben werden.

Für Aufregung bei der SPÖ hat vor allem die Ankündigung Spindeleggers gesorgt, dass es eine Null-Runde für Pensionisten geben soll, die allerdings nicht für Kleinstpensionisten gelten soll. Auch Mitterlehner bestätigte, dass es die Null-Runde für kleine Pensionen nicht geben werde. Auf eine bestimmte Grenze diesbezüglich wollte sich der Wirtschaftsminister nicht festlegen.

SPÖ dementiert Null-Runde

Die SPÖ reagierte verschnupft auf den Vorstoß Spindeleggers. Faymann sprach von "Falschmeldungen" und betonte, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Der Bundeskanzler hielt es auch "nicht für zielführend" mit einzelnen Punkten an die Öffentlichkeit zu gehen, obwohl die Verhandlungen darüber noch nicht abgeschlossen sind." Auch inhaltlich stellten sich Faymann und Hundstorfer gegen die Darstellungen des Vizekanzlers.

Beide dementierten generell eine Null-Runde für Pensionisten, wobei der Bundeskanzler aber einschränkte, dass "bei Kleinstpensionisten" sicher nicht gespart werde und Kürzungen bei Pensionen unter 1000 Euro nicht in Frage kommen. Auch die beiden Seniorenrats-Präsidenten Karl Blecha (SPÖ) und Andreas Khol (ÖVP) wandten sich gegen eine Null-Runde. Der Sozialminister dementierte zudem, dass das Antrittsalter bei der Korridor und bei der Hacklerpension von 62 auf 63 Jahre angehoben werde. Ohne Details zu nennen bestätigte Hundstorfer jedoch, dass es Änderungen bei der Korridorpension geben werde.

SPÖ soll den "Sack zumachen"

Dass es durchaus noch Diskussionsbedarf zwischen den beiden Koalitionsparteien gibt, ließ auch Mitterlehner erkennen. Der Wirtschaftsminister erklärte, dass, die Frage des Antrittsalters bei Korridor- und Hacklerpension in den nächsten Tagen geklärt werden soll. Nach Ansicht der ÖVP ist diese Frage noch "am Tisch". Die Dementis der SPÖ sind für ihn "nichts Ungewöhnliches", in der Endphase von Verhandlungen sei es normal, dass sich betroffene Gruppen zu Wort melden.

Mitterlehner forderte aber die SPÖ auf, "den Sack zuzumachen". Zur Verhandlungstaktik erläuterte der Wirtschaftsminister, dass bestimmte Volumina für einzelne, vom Sparpaket betroffene Gruppen auf dem Tisch liegen. Um diese Summen zu erreichen, gebe es verschiedene Vorschläge und auch die Betroffenen könnten dazu Vorschläge einbringen.

Zwei Pensionsmodelle

So wurden etwa den Pensionistenvertretern zwei Modelle vorgelegt, von denen sich sich eines aussuchen können. Beim ersten Modell soll dem Vernehmen nach die Pensionserhöhung in den Jahren 2013 und 2015 nur je ein Prozent betragen. Wie diese Summe verteilt wird - gleichmäßig, oder für die Kleinpensionen mehr, für die großen weniger - sollen die Pensionistenvertreter entscheiden.

Beim zweiten Modell sollen die Pensionen 2013 um 1,7 Prozent steigen, in den Jahren 2013 bis 2016 müssten die Pensionisten dafür einen um 0,5 Prozent höheren Beitrag zur Krankenversicherung zahlen. Auch den Beamten hat die Regierung zwei Modelle zur Auswahl vorgelegt, um die kolportierten 2,7 Mrd. Euro bis 2016 einzusparen. Der Vorschlag lautet dem Vernehmen nach, entweder einen Arbeitsplatzsicherungsbeitrag einzuheben und Biennalsprünge zu streichen oder zwei Nulllohnrunden.

Keine Erbschafts- und Schenkungssteuer

Eine Solidarabgabe von Spitzenverdienern ist nach den Worten Mitterlehners "möglich", wobei die Höhe der Bemessungsgrundlage noch offen ist - im Gespräch waren zuletzt 150.000 oder 200.000 Euro. Die von der SPÖ geforderte Erbschafts- und Schenkungssteuer lehnen aber Spindelegger und Mitterlehner weiterhin kategorisch ab

(APA/Red.)

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297 Kommentare
 
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SPÖ & ÖVP für ASVG'ler unwählbar

Eine starke Vertretung (Par.) muß her !!!

Gast: pepigramla
05.02.2012 14:34
3 10

Bein Hart durchziehen, so ghörts

Jene Frühpensionisten die zu unrecht in Pension sind, sollen nicht mehr als die Mindestpension erhalten. Jedenfalls solange die mindest Pension bis der oder die jenige das offizielle Pensions Alter errreicht haben. Oder zurück am Arbeitsplatz! Feymanns Aussage unter 1000,- Euro soll nur die betreffen; die Ihr Leben Lang gearbeitet haben und trotzdem nicht mehr bekommen. Bei den Beamten den Binalsprung aussetzen einige Jahre oder ändern anstatt alle zwei Jahre alle 5 Jahre oder alle 6 Jahre. Herr Spindelegger wichtig wäre streichungen von Jubiläumsprämien, Gehaltsvorschüße, die einen Gehaltsvorschuß erhalten haben sollen den sofort zurückzahlen. Auf der Bank gibts Kredit. Alle Förderrungen streichen. Wieso müssen wir den Nachbarn die Solarzellen Finazieren. Der nächst hat einen Handy Sender am Dach, gefährdet unsere Gesundheit auch wenn Sie es abstreiten. Der soll auch soviel an Steuer bezahlen müssen das der nicht so giereig drauf ist das er was dafür bezahlt bekommt. Verwaltungsreform. Das Verwaltungspersonal wo zuviel sind abziehen und dort hingeben wos gebraucht werden. Viele Sekretärinen wie ZB.in den Schulen. Ab zur Justiz dort brauucht man Schreibkrafte. Oder am Finanzamt für mehr Überprüfungen. Das rentiert sich, denn Steuerhinterzieher gibt in Österreich genug. Man braucht nur prüfen und findet was. Das sind jene Sachen wo Geld eingesparrt werden kann, Muß! Das geht alles auf Kosten des anständigen Steuerzahlers Herr Spindelegger! Wir haben nichts zu verschenken!

Re: Bein Hart durchziehen, so ghörts

täte mich interessieren. Was hast Du eigentlich für einen Job ?????

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
05.02.2012 17:01
1 0

Re: Re: Bein Hart durchziehen, so ghörts

Dreimal raten: Anerkannter Frühpensionist oder Beamter, der seine Schäfchen schon im Trockenen hat.

Re: Bein Hart durchziehen, so ghörts

Da darf man gleich bei den Beamten die ins ASVG wechseln/wechselten anfangen !!!

Gast: Halbwissen
05.02.2012 14:09
0 1

die Verlierer sind die wahren Gewinner ( Arthur Spooner / King of Queens )

Nur mit Mindestpension hat man ein sorgenfreies Leben.

Ist zwar falsch und zynisch diese Aussage, und niemand würde freiwillig mit einem Mindestpensionisten tauschen, aber wieder doch nicht.

Gast: pensador
05.02.2012 14:06
11 2

Kalter Pensionsraub

Weder bei kleinen noch bei rechtens erworbenen höheren Pensionen kann es eine "Nullrunde" geben. Pensionen sind kein Gnadenbrot und kein
Instrument der Sozialpolitik, sondern durch Einzahlungen rechtens erworbene Ansprüche. Und je nachdem wie lange und wieviel eingezahlt wurde, sind sie eben höher oder niedriger. Und entsprechend dem Geldwertverlust sind sie auch alle gleich zu valorisieren.
Wenn man glaubt, dass gewisse Pensionen zu Unrecht zu hoch sind (wie z. B. einige im öffentlichen Bereich), dann sind eben die zuerst gesetzlich zu korrigieren, aber schon vorher und nicht scheibchenweise bei der jährlichen Kaufkraftanpassung.
Die "Nullrunde" gibts eh schon seit mehr als 8 Jahren, wo es immer "Fixbeträge" statt prozentuelle Erhöhungen gab. Gerademal heuer, (um nicht die Verfassungswidrigkeit auf die Spitze zu treiben) bekamen alle Pensionisten eine 2,6%ige Erhöhung. Damit ist aber nicht einmal der Kaufkraftschwund der "Fixbetrag"-Jahre oder der vorjährigen Nullrunde aufgeholt worden, also kalter Pensionsraub seit Jahren.
Und da traut sich dieser Schwarze schon wieder
davon zu faseln?

Antworten Gast: Ion
05.02.2012 17:22
0 0

Re: Kalter Pensionsraub

Da haben Sie vollkommen Recht! Ich dachte auch, es handelt sich um ein Versicherungsprinzip und nicht um ein politisches Verteilungssystem, das Leute mit geringsten Beiträgen und nahezu keiner Steuerleistung privilegiert.

Rechtens erworbene Pensionen haben nur ASVG'ler !!!


Antworten Gast: UKW
05.02.2012 14:57
2 0

Re: Kalter Pensionsraub

"Kaufkraftanpassung" ist Gewerkschaftssprech und eine Umschreibung für Pensionerhöhungen. Und es gibt nun einmal keinen Rechtsanspruch auf jährliche Pensionserhöhungen.

Noch dazu wo die Pensionen zu einem hohen Prozentsatz nicht durch Beiträge gedeckt sind und in der Vergangenheit geleistete Beiträge schon längst für die damals in Pension beflindlichen Leute ausgegeben wurden.

Es ist zwar gut, dass sich die Pensionshöhen an den Einzahlungen orientieren (Leistungsprinzip), aber es ist hoch an der Zeit die jährlichen Pensionerhöhungen nicht an einen Prozentsatz zu binden, sondern jede Pension um den gleichen Betrag zu erhöhen. Weil jeder Pensionist von den Preiserhöhungen in gleichem Außmaß betroffen ist. Das wäre wirklich sozial gerecht - und somit das was ihr Sozialisten ständig fordert. Aber das fällt halt sehr schwer, wenn man selbst betroffen ist und eine hohe Pension bekommt. Oft nur deshalb, weil einem einst die Partei einen Beamten-Job zugeschanzt hat.

Eingriffe in Beamtenpensionen hätte sofort eine Arbeitsniederlegung zur Folge. Da ist es viel besser einen anderen Weg zu gehen, und die hohen Beamtenpensionen ein paar Jahre lang nicht zu erhöhen.

Antworten Antworten Gast: Pensador
05.02.2012 15:36
0 0

Re: Re: Kalter Pensionsraub

Weiss nicht, warum ich die Unehre habe, von Ihnen als Roter bezeichnet zu werden. Auch Beamter war ich nie, sondern hab meine "hohe" ASVG-Pension durch Einzahlung während 45 Jahren Privatwirtschaftstätigkeit und freiwilliger Höherversicherung aus meiner eigenen Tasche bezahlt. Und in die Pension bin ich auch erst mit 65.
Bei Ihren Gleichheits-Phantasmagorien müssen wohl eher Sie der Rote, oder der grüne Linke sein.
Merke: Nicht jeder dem Schwarze nicht gefallen, ist deshalb rot!

Re: Re: Kalter Pensionsraub

Pensionszuschuss ist bei den ASVG'lern am kleinsten und bei den Beamten am höchsten (100%) !!!

*Beamte 100 %
*Bauern 78 %
* Selbstständige 63 %
* ASVG'ler 17,8 %

Antworten Gast: rabe1
05.02.2012 14:55
2 2

Re: Kalter Pensionsraub

Sie fabulieren hier von Ansprüchen, Pensionsraub und dem Recht auf Pensionssteigerung "sind sie auch alle gleich zu valorisieren".
Wenn der Durchschnitts-ASVGler seine Pensionsbeiträge in eine private Kasse statt dem Staat überantwortet hätte, dann hätte diese permanent eine 6-7% ige Rendite netto erwirtschaften müssen, um die ASVG Durchschnittspension ausbezahlen zu können. Mir ist keine Pensionskasse bekannt, die sowas schaffen kann (da der Westen ja real eher schrumpft als wächst, ist das auch keine Überraschung). Diese 6-7% Rendite sind momentan ein GESCHENK an die Pensionisten, bezahlt von immer weniger Aktiven unter der Rahmenbedingung der Globalisierung, die einen enormen Druck auf hiesige Arbeitsplätze ausübt. KEINE Pensionskürzung zu machen, ist RAUB an den Aktiven. Und eine Blödheit sondergleichen; wenn einem der Weiterbestand unseres Volkes irgendwas Wert ist, sollte jeder Pensionist freudig auf 10% seiner Pension zu Gunsten der Jungen verzichten, damit dort wieder Kaufkraft und höhere Geburtenrate entsteht.

Sie berücksichtigen auch nur die letzten Jahre. ich arbeite seit 43 jahren!!!! Damals lagen die Renditen bei 7% und mehr!!


Re: Kalter Pensionsraub

das pensionssystem ist aber so gestaltet, dass es "sich ausgehen" muss und dass es die ärmeren mehr unterstützt. und wenn es sich nicht ausgeht, dann ist es mehr als nur legitim, wenn man am system nachjustiert. und das kann wenn notwendig auch bei bestehenden pensionen sein. sei es mit kürzungen von exorbitat hohen pensionen bei politikern, önb oder anderen (ex)staatlichen. oder mit nicht-abgeltung der inflationsrate bei hohen pensionen.

wer 2500 pro monat pension bezieht, kann in wirtschaftlich schwierigen zeiten auch 2-3 jahre ohne erhöhung überleben.

wer 2500 pro monat pension bezieht, kann auch fixbetragserhöhungen (anstatt von denselben prozenterhöhungen wie die niedrigen pensionen) verkraften

Re: Kalter Pensionsraub

das pensionssystem ist aber so gestaltet, dass es "sich ausgehen" muss und dass es die ärmeren mehr unterstützt. und wenn es sich nicht ausgeht, dann ist es mehr als nur legitim, wenn man am system nachjustiert. und das kann wenn notwendig auch bei bestehenden pensionen sein. sei es mit kürzungen von exorbitat hohen pensionen bei politikern, önb oder anderen (ex)staatlichen. oder mit nicht-abgeltung der inflationsrate bei hohen pensionen.

wer 2500 pro monat pension bezieht, kann in wirtschaftlich schwierigen zeiten auch 2-3 jahre ohne erhöhung überleben.

wer 2500 pro monat pension bezieht, kann auch fixbetragserhöhungen (anstatt von denselben prozenterhöhungen wie die niedrigen pensionen) verkraften

rechtens erworbene Ansprüche

Durch die Konstruktion des (fiktiven) "Generationenvertrages" besteht gerade mal ein Anspruch auf die von den Aktiven eingezahlten Beiträge - aufgeteilt im Verhältnis der selbst eingezahlten Beiträge.
Da aber die Politik dafür gesorgt hat, dass auch bei der Pensionsversicherung immer mehr Geld ausgegeben wird als vorhanden ist, funktioniert das System nicht. Es kann keine Ansprüche auf etwas geben, was gar nicht vorhanden ist.

Genau genommen müssten die eingenommenen Beiträge jedes Jahres im Verhältnis der aktuell (durch eigene Beitragszahlungen) bestehenden Ansprüche aufgeteilt werden - und diese Aufteilung einfach nach den aktuellen Daten jedes Jahr aktualisiert werden. Da kommt eben einmal mehr und einmal weniger heraus.
Die Kunst der Politik könnte allenfalls darin bestehen, die jährlichen Schwankungen etwas abzufedern (auszugleichen) - aber nicht durch ungedeckte Schecks ständig mehr Geld auszugeben als vorhanden ist..

"...aber nicht durch ungedeckte Schecks ständig mehr Geld auszugeben als vorhanden ist."

Dafür bekommen Sie von mir 100 GRÜNE Stricherl!!!

Antworten Gast: Halbwissen
05.02.2012 14:26
2 0

Re: Kalter Pensionsraub

Und das Eingezahlte wurde mit 20 Prozent verzinst so wie es ausser uns superschlauen Pensionisten nur Warren Buffett zusammengebracht hat, gell.
Die 6 Prozent die angenommen werden sind nämlich viel zu hoch. 2 Prozent wären OK.


Re: Kalter Pensionsraub

moralisch haben sie recht;

aber einen Rechtsanspruch auf Wertanpassung der Pension haben Sie nicht, dazu fehlt die Rechtsgrundlage.

5 17

gespart wird nur bei den normalverdienern!

die bauern-banken und die wirtschaft, darf sie am staatseigentum weiter vollfressen!
auch die verdeitigung der konkurslers strache zeigt auf, das der abkassierer könig mitterlehner wieder eine blau-schwarze korruptionsregierung vorbereitet!

7 0

Re: gespart wird nur bei den normalverdienern!

es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudruecken. (Karl Kraus)

Antworten Gast: timeo
05.02.2012 14:32
7 1

Re: gespart wird nur bei den normalverdienern!

"...die bauern ... darf sie am staatseigentum weiter vollfressen!

Ja,den Bauern geht es ja so gut, so gut, dass jährlich tausende den Betrieb schließen müssen.
Die Bauern bekommen ja soviel Dieselrückvergütung,
die ÖBB bekommen aber das Doppelte von dem zurück, das die Summe aller Bauern zurückerhalten....

Also, den Bauern geht es ja sooo gut....

Ja, dann werden Sie doch auch Bauer, dann können Sie ohne zu arbeiten gut leben, zahlen keinen Steuern, etc....

Niemand wird Sie hindern, Bauer zu werden.

Sie meinen, Sie haben keinen Bauernhof ?
Ja, jeder Bauer -seine Vorfahren- hatten am Anfang auch keinen Grund.

Sie hatten aber ein Mittel, um zu Grund zu kommen: ARBEITEN, ARBEITEN, ARBEITEN, ARBEITEN .....

Antworten Gast: Pensador
05.02.2012 14:30
1 1

Re: gespart wird nur bei den normalverdienern!

Hast Du deutsche Muttersprache?
Wenn nicht, dann könnte man sich wenigstens Deinen Analphabetismus erklären.

"die bauern-banken und die wirtschaft, darf sie am staatseigentum weiter vollfressen!"

ähm.... wo konkret?

0 1

Re: "die bauern-banken und die wirtschaft, darf sie am staatseigentum weiter vollfressen!"

ganz einfach ,die werden mit förderungen überhäuft!
nicht nur dieselsteuer geschenke auch unnötige förderungen für stillsetzungen!
jeder für die holzgewinnung nutzlose samenbaum wird gefördert!
ist es zu trocken,zu feucht,hagel, wind usw. immer erjammern sich unsere sogenannten bauern hilfsgelder!

Ich bin auch dafür, daß alle Subventionen sofort eingestellt werden!

Ganz besonders für die ÖBB und die Landwirtschaft!!!

Re: Re: "die bauern-banken und die wirtschaft, darf sie am staatseigentum weiter vollfressen!"

also soweit ich das richtig gesehen hab, meinte der vorposter "die bauern-banken und die wirtschaft". also nicht die bauern selbst, es dürfte eine anspielung auf raiffeisen gewesen sein.

Wir sind Griechenland!

Ich pack's nicht. Wieder hole eine Mitterlehner-Aussage:
"Diskutierte Sparbeiträge der Politik bei sich selbst sind nach Ansicht Mitterlehners eine "symbolische Angelegenheit", die nicht im Vordergrund stehe."

Ist doch voll entlarvend, diese Aussage. Den Priviligienstadel verteidigen bis zum letzten. Das ist doch das Letzte. Na haben wir StaatsbürgerInnen aber etwas anders erwartet?

Ich sag's nochmal: Wir sind Griechenland. Unsere SÖVP-PolitikerInnen sind um keinen Deut besser/ehrlicher/bemühter oder was auch immer als die der anderen (Pleite)-Staaten.

Re: Wir sind Griechenland! Genau, besonders das Kammerunwesen!!!!

Mitterlehner wurde in der Wirtschaftskammer sozialisiert! Das sagt alles!!

Die Kammern sind die übelsten Selbstbedienungläden von SPÖVP!!

Sparbeiträge der Politik bei sich selbst...

sind betragsmäßig gemessen an dem, was tatsächlich in der Kasse fehlt, ein Klacks.

Aber die Symbolkraft eines solchen Sparbeitrages sollte man nicht gering schätzen.

Re: Wir sind Griechenland!

bei de politik muss sich einiges ändern. von schärferen korruptionsgesetzen bis zu transparenter parteien finanzierung. von einer föderalismusreform, die diesen namen verdient, bis zu bezirks- und gemeindeumstrukturierungen.

unnötig hingegen sind forderungen nach kürzung von politikergehältern und verkleinerung des nationalrats.
wir sind jetzt schon in der unglücklichen situation, dass die fähigsten köpfe in die wirtschaft gehen und die politik großteils den populisten überlassen, weil in der wirtschaft einfach mehr zu holen ist. wenn wir die gehälter noch mehr kürzen, ham wir nur noch mehr trottln an der spitze des staates.
und die verkleinerung des vertretungskörpers der bevölkerung wird ja wohl auch nicht im interesse der leute sein. je kleiner das parlament, desto schwächer wird seine position gegenüber der regierung, und desto weniger wird die stimme dadurch wert.

sorry für den doppel-kommentar


Re: Wir sind Griechenland!

bei de politik muss sich einiges ändern. von schärferen korruptionsgesetzen bis zu transparenter parteien finanzierung. von einer föderalismusreform, die diesen namen verdient, bis zu bezirks- und gemeindeumstrukturierungen.

unnötig hingegen sind forderungen nach kürzung von politikergehältern und verkleinerung des nationalrats.
wir sind jetzt schon in der unglücklichen situation, dass die fähigsten köpfe in die wirtschaft gehen und die politik großteils den populisten überlassen, weil in der wirtschaft einfach mehr zu holen ist. wenn wir die gehälter noch mehr kürzen, ham wir nur noch mehr trottln an der spitze des staates.
und die verkleinerung des vertretungskörpers der bevölkerung wird ja wohl auch nicht im interesse der leute sein. je kleiner das parlament, desto schwächer wird seine position gegenüber der regierung, und desto weniger wird die stimme dadurch wert.

Gast: ASVG-Sklave
05.02.2012 13:44
7 5

Diebstahl am Volk

Keine Pensionen über € 1.500 netto.

Namen, die man sich nicht zu merken braucht

Mitterlehner
Faymann
Spindellecker
Rudas
Darabos
usw...

Gast: Mein Ziel
05.02.2012 13:35
0 0

Ich bestehe darauf

nur eine Pension von nicht mehr als 1000€ zu bekommen, dann brauche ich euch Vollhämmer keine Steuer und nur eine geringfügige SV zu bezahlen. Und wehe ihr gebt mir auch nur einen luckerten Cent mehr,dann wähle ich den Strache.

Gast: Februar
05.02.2012 13:29
1 1

Auf dem Sprung

Mitterlehner ist zwar auch ein Sozi, aber wenigstens einer von der technokratisch-pragmatischen Truppe.
Scheint zu wissen, wovon er redet.
Wird sich leider nach OÖ verabschieden.

Mit anderen Worten: Pensionskürzungen

Tja, jetzt sind wir wohl auf den Hund gekommen.

Faymann erklärt (tja schon eine Sache für sich) für Pensionskürzungen bei Pension unter EUR 1.000,00 steht er quasi nicht zur Verfügung. Im Umkehrschluss: für Pensionskürzung über EUR 1.000,00 sehr wohl (sind ja die Reichen).

Kleiner Gegenvorschlag: Wie wärs einmal mit Kürzung der eigenen Privilegen? Z.B. Parteienförderung (wenn ich richtig informiert bin): Bundesebene EUR 180 Mio, Niederösterreich 100 Mio etc.; Wird wohl auf gesamter österreichischer Basis eine rd. Milliarde betragen. Und wofür? Für DIE?

Und Hauptsache "Herr" Spindelegger lässte den Hammer auf uns nieder, d.h. er hämmert uns Staatsbürgerinnen klein. Eine Rhetorik zum speiben - wenn er's tatsächlich so gesagt hat.

Und Sparziel (Welches Sparziel? Im Budget war eine Schuldenausweitung geplant.) wird 2012 verfehlt! Haben wir von dieser "Mannschaft" etwas anderes erwartet? Rating-Agenturen lassen grüssen!

Übrigens. Für die bisherige diesbezüglich Regierungsleistung müsste eine Gehaltskürzung (Minimum 50 Prozent) bei diesen PolitikerInnen vorgenommen werden. Wäre zwar nur ein kleine Spartröpfchen, aber zumindestens gerechtfertigt.

Re: Mit anderen Worten: Pensionskürzungen

ich sage es auch ihnen: gehaltskürzungen bei politikern sind keine lösung und alles andere als sinnvoll!

wir sind jetzt schon in der unglücklichen situation, dass die fähigsten köpfe in die wirtschaft gehen und die politik großteils den populisten überlassen, weil in der wirtschaft einfach mehr zu holen ist. wenn wir die gehälter noch mehr kürzen, ham wir nur noch mehr trottln an der spitze des staates.

ps. beim durchforsten der parteienförderung bin ich bei ihnen. das ändert aber nichts daran, dass bezieher von höheren pensionen die nächsten paar jahre mit geringeren erhöhungen verkraften können und müssen

Re: Re: Mit anderen Worten: Pensionskürzungen

Dacor. Aber wie wär's mit einem leistungs-, performanceorientierten Gehaltsbestandteil. Z.B. Hausnummer 60% des derzeitigen Gehaltes fix und darüber hinaus ein leistungsorientierter Bonus. Und der kann von mir aus auch die 100prozent übersteigen. Kein Problem damit. Und das gilt auch für alle sogenannten Fringe Benefits. Aber eben leistungs-, besser ergebnisorientiert und nicht für das "Sesselkleben" bzw. blöd daherreden.

Und es geht auch um unnötige Strukturen. Und auch das sind politische Kosten die wir bezahlen. Ich will ja gar nicht von den neun Länderverwaltungen, den Krankenkassen usf. anfangen. Viele davon existieren nur um Gesinnungsfreunde, -genossen etc. (z.T. auch abgehalfterte Ex-Politiker) zu versorgen. Da gäb's viel zu sagen, ersparen wir uns das aber lieber.

Aber Hauptsache - und unter anderem -Pensionskürzungen. Wir stehen vor einem Politikversagen ersten Ranges und dafür sind die Verantwortlichen überzahlt. Das ginge auch mit weniger.

Re: Re: Re: Mit anderen Worten: Pensionskürzungen

das problem ist: ich glaube, dass es keine objektiven leistungskriterien gibt, die immer für jede situation richtig sind. hab schon viele bsp gehört.
zb: anzahl der regierungsvorlagen bzw. beschlossenen gesetzte. ist natürlich kompletter blödsinn. setzt falsche anreize
zb: defizit bzw überschuss. ist stark wirtschaftsabhängig und wenig von den aktuellen politikern abhängig (gute arbeit wirkt sich oft erst in den budgetzahlen der nächsten regierung aus)
zb: wirtschaftswachstung. selbiges wie oben. hängt auch stark von den unternehmern und weniger von den politikern ab.

bzgl strukturwandel: ich stelle auch die notwendigkeit für die landesgesetzgebung infrage. wozu brauchen wir 9 bauordnungen? 9 jugendschutzgesetze? 9 naturschutzgesetze? alles unnötig. länderinteressen sollen in einem stärkeren bundesrat vertreten werden. landesgesetzgebung abschaffen. schulstrukturen müssen ebenfalls vereinfacht werden. mit den kassen hab sie natürlich auch recht.

Antworten Gast: Baur4
05.02.2012 13:32
6 2

Re: Mit anderen Worten: Pensionskürzungen

100% richtig!

Wir haben einenhochbeyahlten Aussenminister, der sich taglich nur mit Innenpolitik beschaftigt.

12.1.2012: Wir schließen uns der Meinung Deutschlands an meinten in einer Debatte Fischler (ÖVP) und Scholten (SPÖ) über die Tätigkeit von Außenminister Spindelegger. Merkel und Sarkozy machen das schon für uns...

Ich hab' das Geplappere satt

Wenn nirgends gespart werden kann, dann stellt halt einfach die Korruption ein, ihr Deppen, und wir haben ein Top-Budget.

Gast: Baur4
05.02.2012 13:19
6 2

Bauern werden weiterhin großzügig gefördert

Bauernförderung im Flachland (lt. Regionalzeitung)

Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

Bauern zahlen weiterhin im Jahr nur € 200.- Steuern, ihnen wird die gesamte MÖST rückvergütet usw., usw.,

Für Beamte und Bauern ist es kein Nachteil ÖVP zu wählen!

mich würd ja interessieren, woher die "regionalzeitung" diese zahlen her hat

weiters: haben sie schon mal einen gedanken daran verloren, dass hinter diesen subventionen auch konkrete leistungen stehen? haben sie schon mal daran gedacht, dass ein landwirt ausgaben hat, die ihre vorstellungen wahrscheinlich bei weitem übertreffen?

außerdem ist es blödsinn, dass die gesamte MÖSt rückvergütet wird.

Re: Bauern werden weiterhin großzügig gefördert

Da werden zig Milliarden Euro den Banken und der EU in den Rachen geworfen, und wer ist schuld das kein Geld mehr da ist?

Der systemrelevante Bauer, weil er hunderttausend euro im Jahr Förderung bekommen hat.

Wenn es im Börserl klemmt

Die Zeiten werden also schwieriger und es muss gespart werden.

Die allzu generös gewährte Grosszügigkeit im Bereich der "Gastfreundschaft" wurde bisher aber noch nicht diskutiert.

Hat man Angst, dass auch hier "erworbene" Rechte auf der Strasse diskutiert werden könnten?

Antworten Gast: Plach2
05.02.2012 13:27
8 1

Re: Wenn es im Börserl klemmt

Wo wird gespart?

Parteigünstlinge werden wieterhin mit hochbezahlte Jobs versorgt (Flughafen, ORF, ÖBB, OMV, Post usw.)

Diese Regierung macht bis 2015- € 35.000.000.000 NEUE noch höhere Schulden und sagt dazu "sparen" und "Schuldenbremse".

Ihr "Staatsfunk" (so wie in Nordkorea oder Kuba) unterstützt sie dabei kräftig. Die Printmedien dürfen sich auf bezahlte Einschaltungen durch unseren "Inseratenkanzler" freuen.

Zahlt ja ohnehin alles der Steuerzahler.

Gast: Baur4
05.02.2012 13:05
1 1

Wichtige Entscheidungen werden weiterhin von Häpl in Wien und LH Pröll aus NÖ getroffen

Ihre beiden "Marionetten" dürfen dann die Einigung den Medien verkünden.

Alle anderen Bundesländer dürfen dazu JA oder JA sagen.

Gast: Angefressener
05.02.2012 13:05
9 3

Finger weg von den Invaliden

Nie mehr ÖVP-SPÖ. Dieses Gaunerpack verschont die Reichen und schröpft die Kranken.
Herr Strache ich bitte um Hilfe. Helfen sie uns,bitte.

 
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