26.05.2012 12:14 | Meine Presse Merkliste 0

Sparpaket: Bures startet Verwaltungsreform

06.02.2012 | 12:32 |   (DiePresse.com)

Die SP-Verkehrsministerin will die Nebenbahnen an die Länder abgeben und damit Einsparungen "im mehrstelligen Millionenbereich" erzielen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) will als Beitrag zum Sparpaket eine Verwaltungsreform in ihrem Ressort starten. Mit den am Donnerstag präsentierten Maßnahmen in den Bereichen Kompetenzbereinigung zwischen Bund und Ländern, Konzentration auf Kernaufgaben, moderne Verwaltung und effiziente Ressourcenbewirtschaftung soll jährlich rund eine Million Euro eingebracht werden.

Durch die Übertragung von Nebenbahnen und Straßen vom Bund an die Länder soll zusätzlich im mehrstelligen Millionenbereich eingespart werden. In Oberösterreich will Bures im kommenden Halbjahr insgesamt 200 bis 300 Kilometer an Nebenbahnen - Stichwort "Nostalgie- oder Tourismusbahnen" - an die Länder abgeben.

Nachdem mit Niederösterreich und Salzburg bereits einige Bahnstrecken an die Länder übertragen wurden, sollen heuer in Oberösterreich bis zu 300 Kilometer Nebenbahnen (Hausruckbahn, Almtalbahn, Schärdinger Bahn etc.) an das Land abgegeben werden. Strecken mit "touristischen oder nostalgischem Nutzen" sollen regional geführt werden, argumentierte Bures. Auch bei den Straßen soll weiter redimensioniert werden, Verhandlungen über den Verzicht auf Autobahnen (bei gleichzeitigem Ausbau von Landstraßen) laufen etwa in der Steiermark (S 36, S 37). Außerdem werde das Verkehrsarbeitsinspektorat in die die zentrale Arbeitsinspektion des Sozialministeriums eingegliedert, kündigte die Ministerin an.

"Konzentration auf Kernaufgaben"

Nicht "um das große Geld zu holen", sondern "um eine Konzentration auf die Kernaufgaben" zu ermöglichen, würden Beteiligungen des Verkehrsministeriums, die "nicht von strategischer Bedeutung" sind, wie die Anteile an der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft, abgegeben, sagte Bures. Die Bundesanstalt für Verkehr werde sich auf ihre Kernaufgaben, die für die Verbesserung der Verkehrssicherheit unmittelbar notwendig sind, konzentrieren, etwa die verkehrstechnische Fahrzeugprüfung, Gefahrgutkontrollen und Unfallforschung.

In der Verwaltung sollen Doppelgleisigkeiten abgebaut werden, das Österreichische Patentamt etwa werde mit dem teilrechtsfähigen Bereich "Serv.ip" zusammengelegt und aus der Bundesverwaltung ausgegliedert. Das mache auch wegen der bevorstehenden Einführung des Europäischen Patents Sinn, da es dadurch zu einer Abnahme der nationalen Patente kommen werde. Die derzeit auf vier Standorte in Wien verteilten Dienststellen des Verkehrsministeriums sollen zu einem Standort zusammengeführt werden.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

23 Kommentare
Wa. Serro_
08.02.2012 10:47
0 0

Was Bures da vorschlägt, ist ein "Mickey Mouse Pflanz'"

... und hat mit einer ÖBB-Einsparungs noch einer ÖBB-Strukturreform aber nicht einmal ansatzweise was am Hut.

0 0

was hat dieses rote mauserl

eigentlich für eine qualifikation, dass die solche entscheidungen treffen darf. das ist ja noch schlimmer wie dem jungen pelinka sein büroleiter-job.

Antworten Gast: Hubert Elser
07.02.2012 16:06
2 0

mit diesem CV darf man in der SPÖ...

eines der höchsten Budget-Resorts leiten... eine Frechheit, genaugenommen http://de.wikipedia.org/wiki/Doris_Bures aber bitte, ein gelernter Schlosser ist Gesundheitsminister und Herr über Milliarden, ein Zivildiener ist sog. 'Verteidigungsminister' und somit Chef eines Ressorts, von dem er erstens NICHTS versteht und mit dem er sich zweitens in keinster Weise identifiziert, die erwähnte Zahnarzthelferin ist 'Infrastrukturministerin', ein Bürokaufmann ist 'Sozialminister' und hält von nachhaltigem Sparen (zB. bei Pensionen) etwa so viel wie ein Zaharzt von Lollipops und... als Krönung... ein ehemaliger Stadtrat, OHNE abgeschlossene Berufsausbildung darf österreichischer Bundeskanzler spielen. *Freundschaft

Gast: Hubert Elser
07.02.2012 10:05
0 0

Ist Frau Bures tatsächlich Zahnarzthelferin

von Beruf?

Antworten Gast: Schnee und Eis, Wien
07.02.2012 22:03
0 0

Re: Ist Frau Bures tatsächlich Zahnarzthelferin

Nicht verwechseln mit Strache, der ist gelernter Zahntechniker und hatte einmal eine Firma!

Gast: Anderl74
07.02.2012 10:04
1 0

"Nebenbahnen an die Länder abgeben...

... und damit Einsparungen "im mehrstelligen Millionenbereich" erzielen." DAS ist bilderbuchhaft für die SPÖ-Scheinpolitik. Gratuliere. Wie viel nochmal bringt die Pensionsreform von "einer halben Milliarde" der Frau Bures nochmal in 2012? Tatsächlich ganze 30 MILLIONEN laut unabhängigen Experten? Wer sich von der SPÖ verarschen lassen möchte, bitteschön. Ich möchte das aber bitte nicht. Und ich möchte auch nicht mehr von ökonomisch ahnungslosen Gewerkschaftern oder einem Stadtrat ohne abgeschlossene Berufsausbildung regiert werden.

Mendacis
07.02.2012 09:38
0 0

Wie blöd gehts noch

Und der Bund übernimmt dann wieder 50% der Kosten der Nebenbahnen (wie bei der Wiener U-Bahn), weil sich die Länder den Schei.... nicht leisten können. Sind wir wirklich so reich, dass wir uns eine Zahnarzthelferin auf dieser Position leisten können.

Gipfel der Unverfrorenheit

Soll das ein Witz sein?

Experten fordern ein unbedinges MUSS betreffend einer raschen Verwaltungsreformen ein!

Wenn Ausgaben von einem Loch ins nächste transferiert werden, ist das absolut keine Verwaltungsreform!

Diese Frau ist verpflichtet, Ihr Gehalt durch echte Reformen zu rechtfertigen!
Diese "gewöhnliche Maßnahme" unter der Bezeichnung "Verwaltungsreform" ist eine grobe Beleidigung der Intelligenz der Wähler!
Es besteht der dringende Verdacht, dass diese Frau zu keinen Reformen fähig/gewillt ist.

Gast: ölkj
06.02.2012 17:59
2 0

Asfinag

Wenn man vorhat die Bundesstrasse und Autobahn abzugeben, dann braucht man ja diese ominöse Asfinag ja nicht mehr, dass würde mehr Einsparung bringen.

Gast: serina
06.02.2012 17:54
2 0

ohne hirn

ein totaler schwachsinn von dieser frau. das wäre keine verwaltungsreform, sondern ein verschieben der probleme auf die länder. was soll dieser blödsinn ?

VERWALTUNGSREFORM ??

Bitte, wo ist da eine Verwaltungsreform?
Schön langsam müssen sich alle BürgerInnen dieses Landes für dumm verkauft vorkommen!
Welcher Unsinn kommt als nächste "intellligente" Sparmeldung?

4 0

mein gott, ist die süss (hilflos).


Antworten Gast: Angelika S, Wien
07.02.2012 22:02
0 0

Re: mein gott, ist die süss (hilflos).

Aber nicht so hilflos wie Politiker Strache!
Der kann seien Partei FPÖ nicht einmal mehr zusammenhalten!

Gast: Karolinea
06.02.2012 15:34
0 0

"Doppelgleissigkeiten beim Bundesdienst in der Verwaltung"

Da gibts Lehrer in der HTL Ebene die Unterrichten in den Schulen. Obwohl diese gutgehende Firmen haben. Da gibts jene die Leiten einen Führungsposten in der Schule und woanders auch noch. Wie soll das Funktionieren. Da gehts nur ums abkassieren. Weils jene gibt die Nie genug bekommen. Das gehört verboten. Genau diese Doppelgleisungen. Weils andere gibt die gerne auch einen Job hätten. Die Bundesanstallt für Verkehr gehört erweitert. Alle KFZ die älter als 15 Jahre sind sollten dort zur überprüfung aufgerufen werden. Das jeder Naturlich selber bezahlen muß. Es sind viel zuiele unsichere Fahrzeuge Unterwegs. Wo in den hinterhöfen die §57 Überprüfung erledigt werden weils aufgemotzt sind und eigentlich Typiesiert werden müßten. Trotzdem das genannte Pickerl erhalten.

Antworten Kritias
06.02.2012 16:15
0 0

Re: "Doppelgleissigkeiten beim Bundesdienst in der Verwaltung"

Wo bekommen SIe den die qualifizierten Lehrer/innen für die HTLs her? Das ist ja das Problem, dass es eben keine Techniker gibt, die (ausschließlich) unterrichten wollen

Zapflhuber
06.02.2012 15:24
6 0

Ich spare jetzt auch!

Alle Einkäufe muß ab sofort meine Frau bezahlen! Ihr Minus wird dann von mir abgedeckt!

Steininger
06.02.2012 14:50
4 0

Natürlich! Lagern wir das Patentamt aus.

Wer braucht schon Erfinder und Erfindungen. Allesamt lästige Leut...

Gast: das hirn
06.02.2012 13:35
8 0

abtritt

die effizienteste massnahme zur kostensenkung wäre der abtritt der frau doris.

retiree
06.02.2012 13:30
4 0

Tricks

Zitat des Artikels oben: "Die SP-Verkehrsministerin will die Nebenbahnen an die Länder abgeben und damit Einsparungen im mehrstelligen Millionenbereich erzielen".

Bitte, wo bleibt da die Einsparung?

Wann kommt es zu t a t s ä c h l i c h e n Kostenreduktionen?

Weiß schon, da legt sich ja die allmächtige Gewerkschaft quer. Bezahlen müssen diese Ineffizenz ja ohnehin die Bürger (ASVGler)!

Gast: Februar
06.02.2012 13:26
0 0

Wieso

Versteh xerxes und Jon Schlorki nicht.
Was ist daran lustig ?
Sicher nicht der große Wurf aber immerhin.
PS: Nicht daß ich für die Dame irgendetwas übrig hätte ...
PPS: Man wird noch mehr solcher lustiger Nachrichten aus dem österreichishcne Verwaltungsdschungel hören.

Antworten xerxes
06.02.2012 13:46
1 0

Re: Wieso

Was gibts da nicht zu verstehen?

Ö und Verwaltungsreform - das ist wie Hund und Katz, arm und reich oder kalt und warm.

Es gibt Dinge, die schließen sich aus...

xerxes
06.02.2012 13:22
2 0

Gratulation zur Schlagzeile!

...selten so gelacht :-)

5 1

Bures startet Verwaltungsreform

die Meldungen werden immer launiger, man merkt wir nähern uns dem Fasching.

Mein Parlament