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Budget: Sieben Milliarden über neue Steuern

07.02.2012 | 18:12 |  THOMAS PRIOR UND REGINA PÖLL (Die Presse)

Die Regierung will das Sparpaket am Freitag in Begutachtung schicken. Doch die Beamten leisten erbitterten Widerstand - und die Länder sind skeptisch.

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Wien. Dem Vernehmen nach soll das Sparpaket diesen Freitag präsentiert werden – eine Einigung mit den Beamten vorausgesetzt. Denn die Standesvertretung (GÖD) des Öffentlichen Dienstes, der bis 2016 rund 2,7 Milliarden Euro beitragen soll, leistet erbitterten Widerstand.

In Abwesenheit von GÖD-Chef Fritz Neugebauer, der diese Woche in Salzburg urlaubt, echauffierte sich am Dienstag sein Stellvertreter Richard Holzer über eine „überproportionale“ Belastung, zumal die Beamtenschaft auch von anderen Maßnahmen – Steuererhöhungen zum Beispiel – betroffen sei.

Dass in der nächsten Verhandlungsrunde heute, Mittwoch, schon eine Entscheidung fällt, gilt als unwahrscheinlich. Ohne Neugebauer, heißt es, gehe in der GÖD gar nichts. Am Tisch liegen vorerst zwei Offerten der Regierung: Entweder die Beamten verzichten auf einen Biennalsprung (Gehaltsvorrückung alle zwei Jahre) und zahlen einen sogenannten Arbeitsplatzsicherungsbeitrag (der Pragmatisierung wegen). Oder sie müssen mit zwei Nulllohnrunden en suite rechnen.

S-Wort (Streik) macht die Runde

Mit Strukturreformen, wie sie stets angepriesen würden, hätten diese Ideen nichts zu tun, ätzt man in der Standesvertretung. „Ist es das, wofür die Regierung wochenlang verhandeln musste?“, fragt ein Insider. Die Stimmung im Kollegium sei „am Boden“. Das S-Wort (Streik) macht bereits die Runde.

Für den Zeitplan der Regierung gibt es daher zwei Varianten. Die bevorzugte: Donnerstagabend legen SPÖ und ÖVP das Sparpaket ihrem Präsidium/Vorstand vor, Freitagvormittag den Klubs. Danach wird es in einem Sonderministerrat noch einmal überarbeitet und in Begutachtung geschickt.

Falls es zu keiner Einigung mit den Beamten kommt, tritt Plan B in Kraft: Das Paket wird nach der nächsten regulären Ministerratssitzung am Dienstag präsentiert. Der endgültige Beschluss soll dann – so oder so – am 28. Februar erfolgen.

Sparen und Steuern: Eckpunkte des Pakets

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Insgesamt nimmt das Maßnahmenbündel Konturen an. Bis 2016 sollen in Summe rund 27 Mrd. Euro in die Staatskasse gespült werden. Der Bundesanteil beläuft sich auf 21 bis 22 Mrd. Euro. Zwei Drittel, also 14 Mrd. Euro, sollen laut Austria Presse Agentur gespart, ein Drittel – sieben bis acht Mrd. – via Steuern geholt werden. Der Beitrag der Bundesländer wurde zuletzt mit 5,2 Mrd. Euro beziffert.

Die Einsparungen betreffen vor allem das Pensionssystem (7,8 Milliarden Euro), gefolgt von den Beamten (2,7) und den ÖBB (1,4). Ergibt in Summe 11,9 Milliarden. Woher die restlichen 2,1 Milliarden Euro kommen sollen, ist noch nicht restlos geklärt. Maßnahmen im Förderwesen gelten aber als sicher.

Auf der Einnahmenseite dürfte zweierlei fixiert sein: Eine Wertzuwachssteuer beim Verkauf von Immobilien, wozu auch Umwidmungsgewinne gehören. Und eine Solidarabgabe für Spitzenverdiener. Demnach entfällt bei Einkommen ab – wahrscheinlich – 180.000 Euro brutto im Jahr die Steuerbegünstigung beim 13. und 14. Gehalt. Im Gespräch sind außerdem eine Reform der Gruppenbesteuerung und höhere Sozialversicherungsbeiträge für Bauern, Unternehmer und Pensionisten. Offen ist derzeit noch, wie viel von den neuen Einnahmen in die Kassen der Länder und Gemeinden fließt.

Länder fordern weitere Gespräche

Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) erklärte am Dienstag, dass Wien auf jeden Fall eine Umwidmungsabgabe einführen wird – nach Möglichkeit noch heuer. Die Sparvorgabe an die Länder, nämlich 5,2 Milliarden Euro, will Häupl noch im Detail prüfen.

Skepsis wurde auch im Westen Österreichs laut. Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach von einer „sportlichen Herausforderung“. Sein Tiroler Amtskollege Günther Platter (ÖVP) forderte weitere Gespräche. Eine konzertierte Rückmeldung aus den Ländern erwartet die Regierung spätestens am Donnerstag.

Inzwischen legte auch das BZÖ ein Sparpaket vor: Der Nationalrat solle halbiert, Gemeinden fusioniert werden. Außerdem brauche es eine Privatisierungsoffensive.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2012)

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471 Kommentare
 
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Herr Kopf meint also...

"...Einzig die ÖVP sei willens, die österreichischen Finanzen ernsthaft und vornehmlich ausgabenseitig zu sanieren..." dann soll er die Verwaltungsreform durchsetzen und nicht die Beamten und vor allem nicht die Pensionisten (die halt nicht und nicht sterben wollen....) bluten lassen. Ach ja und für die wirklich reichen gilt: "her mit dem Zaster, her mit der Marie....."

sie sind ein sehr LiberalerBürger ;-))


Antworten Gast: klaus der intelligente..
07.02.2012 13:48
0 0

Re: Herr Kopf meint also...

die pensionisten haben den ganzen mist verschuldet, weil sie seit jahrzehnten diese geldverschwender aus spö u. övp gewählt haben..

u. ohne diese exorbitanten geldgeschenke an beamte würde es uns auch allen besser gehen..

also lasst die schuldigen bezahlen, deckelung der pensionen auf 1500 euro u. deckelung der zahlungen an beamte auf 2000 euro (beides brutto natürlich, mehr verdienen die alle nicht ;-))


Gast: Urban Silbergrau
07.02.2012 13:12
5 2

wer nichts beitragen muß !!

die Großbauern, die überproportional zu ihren "ärmeren" Berufskollegen viel an Förderung kassieren!

Die Banken, die sich von der öffentlichen Hand jene Verluste ersetzen lassen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte ...

Die 1% Superreichen in Österreich die 30% des Gesamtvermögens besitzen und die sich locker aus der Affäre ziehen und dabei auch noch neuerliche Gewinne erwarten dürfen ...

und Herr Kopf tritt an zum Rundumschlag !!!

IRGENDWANN wird auch der dümmste Arbeitnehmer und beamte begreifen, diese ÖVP darf man nicht wählen, nicht im Bund, nicht im Land und auch nicht in Gemeinden und Kammern!!

Re: wer nichts beitragen muß !!

Vermögen muss nicht gleichverteilt sein!

Re: Re: wer nichts beitragen muß !!

exakt diesem ungeiste

entsprang auch das typisch geistige desolatsein
in arroganz&ignoranz jedweder humanität

der sklaverei-plantagenbesitzern
gegenüber ihren sklaven.

in 4 wörter gefasst:
"ich alles - du nichts."

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Ungleichheit

es können nicht einige wenige
aufm buckl der vielen anderen: arbeitenden!
massenhaft finanzwerte lukrieren
die sich "wie aus geisterhand" selbsttätig vermehren
und sich dann selbst hochtrabend leistungs"träger" schimpfen wobei

die leistung von _arbeitenden_ getragen aka: erbracht wird.

merke stets: ein chef ist ein mensch
welcher __anderer__ bedarf ;-)

aber die gierer&raffer
können solches nie verstehen...


Wohin die Privatisierung führt

kann man derzeit in Hainburg deutlich beobachten. Die Republik hat damals ein Unternehmen privatisiert das schwarze Zahlen schrieb und jährlich Gewinne ausschüttete!
Aus rein ideologischen Gründen wurde dieses Unternehmen zerstört!

Antworten Gast: Halbwissen
07.02.2012 13:44
0 0

Re: Wohin die Privatisierung führt

Sie leben auch in der Vergangenheit, oder ?

Das war der einzige geschickte Verkauf den Österreich jemals zustande gebracht hat.
Die Fabrik würde heute tiefrote Zahlen schreiben und wäre unverkäuflich. Nur durch die Verlegung nach Polen konnte Japan Tab. den Gewinn retten.

Antworten Gast: Plach2
07.02.2012 13:10
2 0

Re: Wohin die Privatisierung führt, nicht nur Hainburg

Der ehemalige SPÖ Bundeskazler Klima hat die hochprofitable OMV vekauft.

Gast: Baur4
07.02.2012 13:08
1 1

Für wie blöd hält uns diese ÖVP?

ÖVP Finanzminister (Molterer, Pröll und Fekter) verschulden diesen Staat auf unglaubliche € 280 Mrd.!

Bis 2015 werden € 35.000.000.000 NEUE noch höhere Schulden gemacht. Das nennen sie auch noch "sparen" und "Schuldenbremse".

Vorige Woche verkündet ÖVP Obmann Spindelegger "für Pensionisten gibt es 0 Lohnrunden". Am Sonntag Mitterlehner und gestern auch noch Kohl: Keine 0 Lohnrude für Pensionisten.

Immer öfters entsteht der Eindruck, Spindelegger hat wenig Ahnung wer in der ÖVP wirklich das Sagen hat.

Oder wie es Klubobmann Kopf bezeichnet: "Fähnchen im Wind Metalität"....

Re: Für wie blöd hält uns diese ÖVP?

Keine Angst: Spindelegger hat für die Pensionisten "Hämmer" angekündigt; ich (Pensionist) kündige ihm bei den nächsten Wahlen nur einen Hammer an. Aber den Hammerschlag wird er (und seine ÖVP) nicht aushalten.

Antworten Gast: Saiffenstayn
07.02.2012 13:14
2 1

Re: Wer das sagen hat - in der ÖVP?

der Bauernbund
die Raiffeisenbonzen
die CVer

ein Konglumerat aus all diesen
ganz vorne C.Konrad, E.Pröll, und ein paar von der CV-verbindung Noriker und Austrai,

aber das darf die Presse so nicht darstellen!

1 3

Öffentlicher Dienst

Aber ohne Fritz Neugebauer wird nichts gehen ... Der Öffentliche Dienst sollte der Politik einmal seine Leistungen aufzeigen (Ärzte, Lehrer, Krankenschwester, Müllentsorgung, Polizei, ....) Nichts mehr würde in unseren Staat funktionieren .....

Antworten Gast: iggi
07.02.2012 13:30
1 1

Re: Öffentlicher Dienst

also mit ausnahme von teilen der polizei koennen diese funktionen ohne probleme privatwirtschaftlich erfuellt werden.

Sie haben teilweise recht ...

... denn selbstverständlich würden die von Ihnen aufgezeigten Bereicht Ärzte, Lehrer, Krankenschwestern, Müllentsorgung und (teilweise) die Polizei auch auf privatwirtschaftlicher Basis funktionieren.
Der Moloch Staat hat sich nur auf einige Bereiche ein Monopol unter den Nagel gerissen und macht den Menschen glauben, dass er das auch so tun muss.
Ich bin aber mit Ihnen einer Meinung, dass der Staat wichtige Aufgaben wahrnehmen muss (und auch wahrnehmen sollte wie z.B. Sicherheit nach innen und aussen), sie aber nicht wahrnimmt.
Daher sollte man ihm diejenigen Bereiche wegnehmen, wo man ihn nicht unbedingt braucht. Wir müssten uns dann auch nicht Ihren skandalösen Erpressungsversuchen aussetzen.
Für den Staat gilt wie für jedermann: "Ein Lump, wer mehr gibt, als er hat".
Daher hat der Staat sich auf eine geringere Steuerquote einzupendeln und seine Ausgaben im Rahmen auf die vorhandenen Einnahmen zu beschränken.
Das ist keine Bitte, sondern wir Bürger zahlen den Politikern genug Gehalt um das auch zu fordern.

Antworten Gast: Strachewähler
07.02.2012 13:23
0 0

Re: Öffentlicher Dienst

Beim Abkassieren sind sie jedenfalls kaiser! (Krankenschwestern ausgenommen)
Neugebauer gönne ich seine Pension - die Umwegrentabilität wäre gewaltig!

Antworten Gast: Schramagl
07.02.2012 13:20
3 0

Re: Öffentlicher Dienst

Das ist schon Richtig! Die sollen ja nur auch mal auf was verzichten. Nicht nur Nehmen! Oder ist der Privat Angestellte oder der Private Arbeiter nur die Melkkuh in Österreich. Es geht um den kleinen und Mittelstand. Der muss auf alles verzichten. Der Staatsangestellte der bekommt eine Jubiläumsprämie trotz sicheren Arbeitsplatz, Gehaltsvorschüße um dieses geht. Wenn kein Geld da ist. Kann ich solches nicht gewähren. Wenn ein Polizist, ein Feuerwehrmann eine Prämie bekommt. Ist das in Ordnung! Der hat risiko in seinen Beruf. Jemand der nur am schreibtisch sitzt. Bitte wozu soll der eine Prämie erhalten? Ist im trockenen, hats Warm im Winter. Ich weis was das heißt in der Kälte zu Arbeiten.

Gast: pepigramla
07.02.2012 13:06
0 0

Einige Punkte mal von 1-5

1; Verwaltungsreform.
2; Dort Bundesbediestete einsetzen wos
gebraucht werden. Abbauen in den Schulen,
das Putzpersonal erstetzt die Reinigungsfirma
ums teuere Geld. Die im Büro der Computer.
Lehrer brauchen keine Sekrätärin. Für was
gibt es dem Stadtschulrat?
3; Binalsprung der Beamten von alle 2 Jahre auf
alle 4-5 Jahre ändern. Jubiläumsprämien die
sogennte Treueprämie nach 25 Jahren die 2
Monatsgehälter und den Gehaltsvorschuß
streichen. Warum müssen wir Steuerzahler
das bezahlen? Wenn wir ja sparen müssen!
4; Bundesimmobilien verkaufen. Die würden uns
entlasten bei der Erhaltung.
5; Einiges Privatiesieren. Unter anderem auch
die ÖBB.Landesabgeordnete abbauen.

Das wichtigste ist! Im Eigenen Bereich. In der Politik und bei den Bundesbediensteten.

Antworten Gast: Hist
07.02.2012 17:28
0 0

Re: Einige Punkte mal von 1-5

6. Deutsch lernen

Antworten Gast: topos
07.02.2012 13:31
0 0

Re: Einige Punkte mal von 1-5

6. Einführung der Abfertigung für Beamte mit einem Steuersatz von 6%!! Es ist immer leicht die anderen vorzuschieben - denen man ja was nehmen kann.

Antworten Antworten Gast: des pockst ned! Kortl
07.02.2012 20:21
0 0

Re: Re: Einige Punkte mal von 1-5

oba die pensionen a gleich wie ASVG 60 % vom Gehalt statt 80% dann kannst a abfertigung kassieren. Nichts leisten oba kasiern wolln. Die Krankenstandstage bei euch Beamten in der Privatwirtschaft hats kan Job nima. So schauts aus. Nur nehma umd nix geben. Des spülts ned! Ned Fordern hergeben. Jeder muss einen Beitag dazu beitragen.

Antworten Gast: Saiffenstayn
07.02.2012 13:17
1 0

Re: das Putzpersonal ....

immer bei denen sparen die an der untersten Stufe stehen und die am wenigsten verdienen.

Ich kenne Beispiele wo die Reinigungsfirma am Ende der REchnung nicht billiger war, aber die Reinigungskräfte eben bloß weniger verdient haben,
die Firma machts ja auch nicht gratis!

0 0

Re: Re: das Putzpersonal ....

siehe aktuell AKH, welches weit unter kollektiven Stundenlöhnen arbeiten muss und sogar darf !?

Dies sogar unter staatlicher Kontrolle und Stillschweigen eines wohl nie nüchternen Bürgermeisters ?!

Gast: Löser
07.02.2012 12:54
0 0

die sollen froh sein dass sie nicht halbiert wurden wie es anständig gegenüber der leistenden Bevölkerung wäre


Gast: Strachewähler
07.02.2012 12:47
2 0

Rot und Schwarz haben den Karren in den Dreck gefahren

Die Schuldenbremse wäre von 1980-2010 vonnöten gewesen. Jetzt kommt sie zu spät.
Es hilft nur noch eine große Verwaltungsreform,
zB Bezirke einsparen - es gibt dann nur noch Länder und Gemeinden!

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Re:Es hilft nur noch eine große Verwaltungsreform, zB Bezirke einsparen - es gibt dann nur noch Länder und Gemeinden!

darüber werden sich aber allein in WIen die Stadträte gar nicht freuen welche an der Zahl pro Bezirk an die ~ 50 betreffen, und deren (zumeist) zusätzliches Einkommen sich so um die 3000-4000.- bewegt.

Leistung kann von all Jenen keine bewiesen werden da sie ja eigentlich nur Berater sein wollen, und somit nie kontrollierbar sein wollen/dürfen.

Man stelle sich nur in einem privaten Unternehmen eine derartige Struktur, samt dem Ergebniss vor; der Konkurs wäre wohl die mildeste Form vom Untergang des Betriebes für alle Beteiligten ?!

Eine Brauner, ein Häuptl, Ludwig ..... alle allein nur in WIen, kosten uns Bürgern samt deren Anhang ein Vermögen, welches sich erstmal verdienen muss !!!

Darüber wird aber weiterhin nirgendwo referiert oder gar ernsthaft verhandelt ?!


Bürgerentscheid um Blockaden und Stillstand zu brechen

Solange jene im Nationalrat den Ton angeben, die in Relation zur Gesamtbevölkerung stark überproportional vertreten sind, wir es kein von der Gesamtbevölkerung als gerecht empfundenes Sparpaket geben, weil sich diese Gruppen die Rosinen herauspicken können. Ohne einem verbrieften Recht der Bevölkerung auf Mitbestimmung um z. B. die vom Rechnungshof ausgearbeiteten Reformen notfalls zu erzwingen, wird die Masse immer die Zeche zahlen, da die Parteien Klientelpolitik betreiben statt das Gesamtinteresse des österreichischen Volkes zu vertreten.

Auch Neuwahlen werden an diesem Umstand nicht viel ändern. Das österreichische Volk braucht eine Möglichkeit jederzeit die Politik in die Schranken zu weisen, wenn diese sich zu weit vom Volkswillen entfernt.

Mag. Robert Cvrkal - Aktion 21 pro Bürgerbeteiligung

beamte...

...haben aber die letzten jahre auch überproportional profitiert.

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Re: beamte...haben aber die letzten jahre auch überproportional profitiert.

na geh doch ned immer auf die "armen" Beamte und sonstig willfährige Staatsdiener los, welche angeblich ja unser so tolles System am laufen halten !

Weil die haben sich all ihre Rechte ja teuer angeblich zumindest erkauft indem sie gratis gearbeitet haben, auch wenn nun bewisen werden kann das das nie der Fall gewesen ist, und nur der Verdummung der eignen Klientel dienend, politisch angewandt wird.

Re: beamte...

Wie kommen Sie auf so etwas?: Anerkannermaßen hat keine Gruppe geringere Lohnsteigerungen (mehrere nicht staffelwirksame Fixbetragserhöhungen weit unter der Inflationsrate) und spätesten faktischen Pensionsantritt (um 2,5 Jahre später als alle anderen); ihre Pensionisten erlitten systembedingt die größten Einschnitte aller Branchen: Infolge Durchrechnung (Senioritätsprinzip), Wegfall des Pensionistenabsetzbetrages, zusätzlicher Einführung des beamtenspezifischen Pensionssicherungsbeitrages bis zum Lebensende, Entfall des Jubiläumsgeldes, weitere Erhöhung der KV-Abgaben. Alle Nachteile (Disziplinarrecht bis Lebensende, 65 Pensionsantritt auch für Frauen, fehlende Höchstbeitragsgrundlage und Abfertigung, Selbstbehalte etc.) blieben erhalten,

Es wäre schade, wenn sich die Arbeitnehmer durch Desolidarisierung und Neid selber schwächen. Es sind andere Posten, die viel zu viel Kosten – z.B. Sozialschmarotzer, aber auch der aufgeblähte Verwaltungsapparat - was mit den Berufsbedingungen des einzelnen Staatsdieners nichts zu tun hat.

Re: Re: beamte...

sie leisten auch nix

Antworten Antworten Antworten Gast: NPT
07.02.2012 17:20
0 0

Re: Re: Re: beamte...

So viel wie Sie schon lange....

Antworten Antworten Gast: DasFragezeichen
07.02.2012 13:41
1 2

Re: Re: beamte...

nur jammern! Ach wie arm seid ihr!

Wieso inakzeptabel

Wieso ist das inakzeptabel, diese zwei psoten machen auch die größten Ausgaben aus! In jeder Firma muß man sich die größten Posten anschauen ob man da was machen kann!

Gast: Nachdenkerxxx
07.02.2012 12:28
0 0

Nur keine Panik

wird halt einfach dazu führen, dass die Korruption zunimmt - zahlt der öffentliche Dienstgeber weniger Gehalt sorgt schon die marktwirtschaftliche Sichtweise dafür, dass die Betroffenen von anders her Ersatz verlangen werden.

Antworten Gast: gast34343
07.02.2012 13:55
1 0

Re: Nur keine Panik

dann hätte man wenigstens eine chance dass mal etwas funktioniert in Ö!. bisher sind die beamten ja einzig dazu da, den menschen das leben schwer zu machen und zu vergällen.

Gast: MuhmderAsoziale
07.02.2012 12:27
2 2

Mahahahaha!

Österreichs Beamte sollen überproportional belastet sein?

Muahuhahahuhaha?

Die wissen doch gar nicht was eine Belastung ist!

Die sind nur noch lächerlich!

Muahahahahaha!

27 Milliarden?

Wie kommt man eigentlich auf einmal auf 27 Milliarden, es war doch immer von 10 Milliarden die Rede. Oder ist da schon die geplante verdreifachung des Eurorettungsschirms mitfinanziert?

Gast: Arbeitssklave
07.02.2012 12:04
3 2

Vorbild Griechenland: 150.000 Beamte einsparen

MINDESTENS, und zwar rasch! Auch wenn es schlecht ist für die ( ohnehin manipulierte ) Arbeitslosenstatistik.

bei über 500.000 im ÖD ist das zu wenig!


5 0

ÖVP-LOGIK

Scheinbar gehören zu den 10% der reichsten Österreicher nur Lohn-bzw. Gehaltsempfänger. Die sogenannte Reichensteuer betrifft nur Sonderzahlungen wie 13. und 14. Gehalt.

Scheinbar gehören zu den 10% der reichsten Österreicher nur Lohn-bzw. Gehaltsempfänger

Natürlich ist das so. Hat die "Presse" ja auch im Bericht über die letzte Lohnsteuerstatistik der Stat.Austr. geschrieben. Hab mich damals schon gefragt, wie man diesen Unsinn glauben kann.

Antworten Gast: Ali
07.02.2012 12:14
0 0

Re: ÖVP-LOGIK

Wer stellt eigentlich in Österreich den Regierungschef,der die Richtlinien in der Politik vorgibt? Ist das die ÖVP?

Gast: gast12345
07.02.2012 12:01
3 3

Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen

ob ich zum Bund oder Gemeinde arbeiten gehe.
Was der Arbeitgeber von seine Angestellten hält
sieht man ja.
Es scheint dass die Arbeitgeber keine Angestellten oder Mitarbeiter wollen.
Sondern reine Sklaven die für Kost und Unterbringung arbeiten. (Leibeigene )
Das ganze hatten wir doch schon mal danach kamen dann zwei Weltkriege.

Es scheint als ob die EU mit den handelnden Politikern, genau das wieder erreichen will.

Die Agressionen unter der Bevölkerung sind schon sehr hoch. Da fehlt nicht mehr viel und das ganze explodiert in Gewalt.

Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen


Sie werden allerdings in der Privatwirtschaft, ausgenommen im Versicherungsinnendienst, nirgends eine Arbeitsplatzsicherheit finden, wie sie im öffentlichen Dienst, selbst bei Vertragsbediensteten gegeben ist.

Außer, Sie sind als Aushilfe oder Karenzvertretung eingestellt worden oder im befristeten Arbeitsverhältnis. Diese Stellen sind überall gefährdet.

Sie werden auch im öffentlichen Dienst, den abzuwerten mir fernliegt, nie dem Arbeitsdruck ausgesetzt sein, der für die Privatwirtschaft kennzeichnend ist.

Wenn Sie in der Privatwirtschaft in Karenz gehen, vor allem als Mann, kann es Ihnen passieren, dass Sie nach der Behaltefrist Ihren Job los sind. Auch das werden Sie im öffentlichen Dienst kaum erleben.

Allerdings, das sei nicht verschwiegen, können Sie im öffentlichen Dienst in Abhängigkeit von einer der beiden heutigen Regierungsparteien geraten.

Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen

Viel Spaß in der Privatwírtschaft!

Re: Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen

@Gast12345, buddha3
Ich kenne beide Bereiche und gebe Gast12345 hundertprozentig recht. Diese Hass auf die Beamten ist einfach unfassbar - viel Glück dem Staat, der auf seine loyalen Diener verzichten zu können glaubt! Es gibt wohl kaum einen Dienstgeber, der seine eigenen Dienstnehmer derartig (nicht-) "wertschätzt" und sie gegen ständige Angriffe einer desinformierten Neidöffentlichkeit nicht nur nicht einmal ansatzweise verteidigt, sondern sie glaubt, mit einem Bettel abspeisen zu können, für die Schieflage der Staatsfinanzen allein verantwortlich machen und unsymmetrische Kürzungen als (die viel mühsamere, längst notwendige) „Verwaltungsreform" verkaufen zu können.

Re: Re: Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen


Interessant, dass Sie von einem Bettel reden, der angeblich im öffentlichen Dienst verdient wird.

Erstens sagen alle offiziellen Daten das Gegenteil und zwar für alle Ebenen und zweitens bewerben sich jährlich im öffentlichen Dienst der Städte etwa zweimal so viele um einen Arbeitsplatz, als dort Beschäftigte sind.

Offensichtlich lauter Ahnungslose oder vielleicht Masochisten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Histi
07.02.2012 17:26
0 1

Re: Re: Re: Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen

wenn Sie lesen können, dann probieren Sie es doch einmal mit den öffentlich zugänglichen Gehaltstabellen, rechnens dann auch gleich 20% Selbstbehalt bei der medizinischen Versorgung mit ein, die längere Lenbensarbeitszeit, keine Abfertigung usw. Wer ist da der Ahnungslose?

Re: Re: Re: Re: Re: Ich würde es mir jetzt zweimal überlegen


Da ich drei Geschwister im öffentlichen Dienst habe, davon zwei Akademiker und eine VS-Lehrerin, während ich in der Privatwirtschaft war, kenne ich die Verhältnisse ganz gut.

Ich habe immer wieder festgestellt, dass Beamte völlig falsche Vorstellungen von den durchschnittlichen Bezügen in der Privatwirtschaft haben.

Ein Hofrat der Landesregierung wollte mir allen Ernstes erzählen, dass er in der Privatwirtschaft das Doppelte verdient hätte.


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Re: Ein Hofrat der Landesregierung wollte mir allen Ernstes erzählen, dass er in der Privatwirtschaft das Doppelte verdient hätte.

klar, sofern ausgelagert aus der Politik oder zusätzlich ein Vorstandsposten winkt, bei dem man eigentlich nichts ausser eventuell anwesend sein muss !

Zu lange wurden der öffentliche Dienst viel zu weit über den arbeitenden Bereich gestellt und auch abgerechnet; ehemalige Stempelmarken und Sekkaturen zeugen davon sogar heute noch, indem manch Beamte in Ämtern heute noch meinen, Jeder wäre Bittsteller, auch wenn dieser diese Kaste ja längst weit über Gebühr bezahlt !

Im NR sitzen bspw zu 80 % Beamte, und verhindern so auch weiterhin leider erfolgreich jede nötige heilende Staatsreform !

 
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