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Sparpaket: Ein Drittel der Maßnahmen noch nicht fixiert

11.02.2012 | 14:24 |   (DiePresse.com)

70 Prozent Sparen, 30 Prozent Steuern – damit will die Regierung 26,5 Milliarden Euro einheben. Doch die Rechnung scheint alles andere als fix. Sowohl der Bundeskanzler als auch die Beamten orten Gesprächsbedarf.

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Die Regierung will 26,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2016 in die Staatskassen spülen. Der Weg dorthin führt über ein Paket, geschnürt aus 70 Prozent Sparmaßnahmen und 30 Prozent neuen Steuern. Doch SPÖ und ÖVP dürften die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben, denn schon am Tag nach der Präsentation des Sparpakets tauchen erste Fragezeichen auf: Welche Reformen sollen im Gesundheitsbereich durchgeführt werden? Kommt die Nulllohnrunde für Beamte wirklich?

Konkret ist ein Drittel des von der Regierung beschlossenen Konsolidierungspakets noch nicht gesichert - sieben Punkte sind derzeit nur Überschriften, die erst mit konkreten Maßnahmen gefüllt werden müssen. Ein Beispiel ist die Einführung der Finanztransaktionssteuer, von der sich SPÖ und ÖVP ab 2014 jährlich 500 Millionen Euro erwarten - sie ist aber noch nicht fixiert. Der Grund: Die dafür nötige EU-Maßnahme ist noch nicht beschlossen - ob sie überhaupt kommt, ist fraglich. Denn derzeit spricht sich nur knapp die Hälfte der 17 Euro-Staaten dafür aus.

Weiters gilt es die vorgesehenen 1,1 Milliarden Euro aus Schwarzgeldern in der Schweiz, die 1,37 Milliarden aus der Gesundheitsreform, die 1,2 Milliarden Euro Struktureffekt bei den Pensionen, die 2,6 Milliarden Sparbeitrag der Länder und die 1 Milliardeb Förderreform noch mit Leben zu befüllen.

Faymann: Mehr Einnahmen als vorgesehen

Trotz dieser offenen Baustellen zeigten sich SP-Bundeskanzler Werner Faymann und VP-Vizekanzler Michael Spindelegger am Freitagabend zuversichtlich. Die Kommission wolle das Thema heuer bzw. Anfang 2013 unter Dach und Fach bringen, hieß es. Für den Fall, dass die Abgabe auf EU-Ebene scheitern sollte, wird aktuell ein österreichischer Alleingang durchgerechnet. Auf eine nationale Umsetzung wollten sich die Koalitionspartner aber nicht festlegen.

Der Finanzrechtsexperte Werner Doralt hegte am Samstag Zweifel an der Treffsicherheit der Pläne der Regierung - allen voran bei der Solidarabgabe für Spitzenverdiener. Denn diese treffe effektiv nur Unselbständige.  Bundeskanzler Faymann bestritt dies im Ö1-"Journal zu Gast" am Samstag: Die Solidarabgabe treffe nur jene, "die gut verdienen". Auch betonte er, dass er sich durch die am Vortag präsentierten Maßnahmen "eher mehr als weniger Einnahmen" erwarte.

--> Download: Das Sparpaket im Wortlaut

Aufhorchen ließ er mit der Aussage, dass die Debatte über eine Erhöhung der Grundsteuer noch nicht abgeschlossen sei. Diese Frage werde sich bei den Verhandlungen zum nächsten Finanzausgleich stellen. Wenn die Gemeinden, die die Grundsteuer bekommen, sagen, dass "alles in Ordnung ist", werde man sie nicht erhöhen. Sollten die Gemeinden aber für die Kinderbetreuung und Pflege mehr Geld brauchen, werde man über eine Anhebung der Einheitswerte reden, so Faymann.

Handlungsbedarf bestehe auch in punkto Vermögenssteuern. Der aktuelle Stand sei jedenfalls sicher nicht "die letzte Etappe der Gerechtigkeit". Auch bleibe die Einführung einer Erbschaftssteuer weiterhin sein Ziel.

Neugebauer ortet Verhandlungsbedarf

Weiterer Redebedarf dürfte sich im Öffentlichen Dienst abzeichnen: Zwar sagte Beamten-Chef Fritz Neugebauer in der "ZIB2" am Freitag: „Die Pflöcke sind eingeschlagen." Dennoch ortete er Verhandlungsbedarf bei der genauen Ausgestaltung des Beamtenpakets.

Die von der Regierung als fix präsentierte Nulllohnrunde für Öffentlich Bedienstete im Jahr 2013 sowie ein moderater Abschluss 2014 sei „ein Vorschlag". Weiters habe man mit der Regierung „vereinbart, dass wir durchaus einen anderen Vorschlag machen können".
Bisher stehe einzig fest, dass die Beamten nur 1,8 Milliarden statt der „unverhältnismäßigen 2,7 Milliarden" beitragen müssten. Wie diese eingespart werden, wolle er nach Rückkehr aus dem Urlaub verhandeln.

Bundesrat-Verkleinerung in der Schwebe

Die Grünen kündigten am Samstag ebenfalls Widerstand an. Ihr Fokus: Die geplante Verkleinerung von Regierung, Nationalrat und Bundesrat um zehn Prozent. Für Letzteren benötigt die Regierung die Zustimmung zumindest einer Oppositionspartei, da die Zahl der Bundesräte in der Verfassung festgelegt ist. Für die Reduktion der Nationalratsmandate von 183 auf 165 reicht hingegen eine einfache Mehrheit, ebenso für eine Verkleinerung der Regierung. Die Grünen kündigten nun an, in Sachen Bundesrat nicht mitziehen zu wollen und bezeichnen den Plan als „nur populistisch". FPÖ und BZÖ legten sich vorerst nicht fest.

Keine Einigung im Gesundheitsbereich

Eine weitere offene Baustelle stellt der Gesundheitsbereich dar. Hier lautet das Sparziel 1,37 Milliarden Euro bis 2016. Allerdings muss eine konkrete Reform erst zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ausverhandelt werden. Jedoch zeigte sich SP-Gesundheitsminister Alois Stöger am Samstag zuversichtlich, dass das Gesamtziel zu erreichen sei. Immerhin habe man sich schon grundsätzlich mit den Ländern auf die Festlegung von Zielen geeinigt - etwa im Spitalsbereich. Bei Nicht-Erreichung der Ziele werde es „Konsequenzen" geben. Bei den Krankenkassen habe dieses System auch funktioniert, diese habe man damit in die schwarzen Zahlen gebracht.

Reaktionen: ''Hopp, da springen wir drüber''

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(APA/hell)

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140 Kommentare
 
1 2 3 4
Gast: Fleischwolf
12.02.2012 22:10
0 0

Die Mittelschicht wird wieder primär abgezockt & ausgepowert:


BURN-OUT SONG:

http://www.simfy.de/artists/1214031-Ingeborg-Bachmann-Antje-Finkenwirth/tracks

Was sie bei den Pensionen (natürlich der anderen) einsparen, werden sie wegen der vielen Burnoutfälle mit Kostenexplosion im Gesundheitssektor teuer bezahlen müssen. Jede Maschine braucht Wartung. Die durch ständige Abzocke ausgepowerte Mittelschicht ist im Zusammenbrechen oder Flüchten.

Gast: v. Faltin
12.02.2012 21:18
0 0

Realitätsverweigerung durch Politiker

Den Haushalt kann man in einer Woche sanieren.
Es müssen nur die ganzen Soziallobbys und Sozialhobbys, die nicht auf Gegenseitigkeit beruhen, gestrichen werden. Absolut keine Subventionen mehr, bekommt nämlich der kleine Mann auch nicht, Künstler sollten ihre Gagen selbst verdienen, Vereine es ohne Zuschuß schaffen.
Keine Zahlungen mehr an das Ausland, die nicht aufgrund wirtschaftlicher Verträge notwendig sind, Abschaffung des Asylrechts, da 98 % Mißbrauch. Arbeitspflicht für Erwerbslose in den jeweiligen Kommunen etc.
Höhere und gehobene Beamte jjeweils um 2 Besoldungsstufen zurücksetzen, da hier ebenfalls jahrzehntelang Mißbrauch betrieben wurde. ETC. Abschaffung des 13 und 14 Gehaltes für alle in Österreich. Als ERsatz sollte Weihnachtsgeld reichen. ETC

Boris
12.02.2012 15:26
1 0

Ein Drittel der Maßnahmen noch nicht fixiert aber...


zwei Drittel der Wähler wissen heute schon wen sie sicher bei der nächsten Wahl nicht wählen werden.
Stan & Ollie wandern ins Photomuseum.

Gast: Ahdatirk
12.02.2012 12:29
0 0

Sehr verdächtig

Man liest nichts was den eigentlichen Pensionssicherern abverlangt wird bzw. was sie dazu einbringen werden müssen. Sorry ich hätts fast vergessen, ein Kreuzerl für die SPÖ genügt da schon als Beitrag.

Gast: Traurig Josef
12.02.2012 10:59
0 1

Besser bei Bauernprivilegien sparen als das Gesundheitsystem runter zu fahren!!

Bei den Bauernprivilegien versickert Jahr für Jahr 40000000000 Euro ohne wirtschaftlichen Gegenwert!!

Mit der Hälfte des Geldes können das Gesundheits-, Pglege- und Schulsystem nachhaltig saniert werden.
Und das mit Mehrwert für alle! (vielleicht nicht für RAIKA)
Aber die Bauernlobby ist so mächtig in Österreich dass sie das ganze Land in Geiselhaft nehmen!

2 1

ORF Im Zentrum

Bezeichnend, dass nur Leute ueber das Sparpaket 'diskutieren' (palavern waere richtiger), die direkt am Futtertrog des Steuerzahlers haengen und NICHTS zur Erbringung irgendwelcher produktiver Leistungen beitragen. Direkte Demokratie ist die einzige Rettung von diesem wahnzitzigen System, wer nicht nur jammern will soll aktiv werden. dirdem.org

Gast: Schluß mit Freundschaft
12.02.2012 10:19
2 1

Zensur bei der ÖVP: Wegen dieser Meldung wurde ich von den schwarzen Genossen auf Facebook gesperrt

Alter Schwede - unsere Regierungsvertreter sind vielleicht Ohrwascheln. Nicht nur, daß sie den Mittelstand mehr und mehr ausnimmt, nein, sie lügt ihn auch noch an!!!!! Habe mir das pdf vom Bundeskanzleramt angesehen. Da werden Mehreinnahmen von EUR 2 Mrd. als Einsparungen verkauft. Die zusätzliche Belastung der Fleißigen in diesem Land beträgt also nicht "nur" EUR 7.5 Mrd. sondern EUR 9.5 Mrd. Und darauf sind die schwarzen Genossen stolz?!? Das sind nicht nur Verräter sondern auch Betrüger!!!

berndmoron
12.02.2012 09:03
0 0

wo fließt denn das ganze geld hin

das die notenbanken tag und nacht drucken und in die banken blasen. oder will man mit diesen maßnahmen die gallopierende inflation eindämmen.

1 0

Re: wo fließt denn das ganze geld hin

das frag ich mich auch? die EZB drucken massen an Geld und wir
müssen sparen?
wenn wir aber alle sparen, wer bekommt dann eigentlich das gedruckte Geld?
gehört das etwa zum Spiel der umverteilung und führt gleichzeitig zur Inflation um des Geld des normalen sparers zu entwerten?
und am Ende hat wieder keiner was gewußt!
völligst krank unser System!

Antworten berndmoron
12.02.2012 09:05
0 0

Re: wo fließt denn das ganze geld hin

sollte umgekehrt sein. pp und l.

Gast: Ürglü Kemal
12.02.2012 08:59
1 1

Was die "Zwei" nicht bedacht haben

Durch die einschneidende Wirkung des Sparpakets werden hunderte hoch qualifizierte Österreicher das Land verlassen und sich im befreundeten Wirtschaftswunderland Türkei ansiedeln, wo die Zukunftschancen wesentlich höher sind als in der Alpenrepublik.

Gast: Antibeamtendiktatur
12.02.2012 08:59
0 0

Sinnlose Gesetze

Warum gebietet niemand der sinnlosen Gesetzesverkomplizierung durch inkompetente, selbstverliebte Ministeriumsbeamte einhalt? Warum werden hochgeistig verbildete, praxisfremde Theoretiker als Amtsachverständige eingesetzt, welche sehr oft aus persönlichen Willem heraus Unsummen durch sinnlose Auflagen in Behördenprojekten verschwenden bzw. verschwenden lassen? So geschehen beispielsweise bei der Deponieverordnung 2008 mit all deren Begleiterscheinungen wie dem sinnlosen Aufblähen des EMD-Apparats durch die verantwortlichen Herrschaften. Da wäre beispielsweise der Herr Berlakovich gefragt, hier geht es wirklich um sehr viel Geld und um Wettbewerbsverzehrung der Sonderklasse! Aber das ist nur eines der vielen anderen Beispiele - die Gelder, die hier vergeudet werden sind astronomisch! Aber der Bürger zahlt's ja eh und die Beamtendiktatur feiert einmal mehr fröhliche Urständ!

sualk46
12.02.2012 08:34
5 3

Faygegger und Schwindelmann

Diese beiden Herrn sind schuld wenn Österreich jetzt dann endgültig den Bach hinunter geht. Traurig aber wahr! Was ist eigentlich mit dem Diesel den die Bauern tanken? Ohne Steuern! Glaubt ihr wirklich, dass die den Diesel nur in den Traktor schütten? Diese Bauern werden bevorzugt, wie es ärger nicht geht.

Gast: fdregv
12.02.2012 08:05
1 0

Sparen

Als Grund? Eine interne Prüfung ergab, "ungesetzliche Handlungen und Vorenthaltung von Informationen aus dem Aufsichtsrat."

Höchststrafe für Bestechung in Österreich ist 10 Jahre im Gefängnis. Aber angesichts der Straflosigkeit, mit der Top-Notenbanker Akt, könnte Nowotny nicht einmal seinen Job verlieren. Wie erfrischend, dass die hullaballoo in der Schweiz an den schnellen Rücktritt des Vorsitzenden der Nationalbank geführt, obwohl es nur wenige andere Konsequenzen haben könnte. Vielleicht hat es etwas mit Eigentum zu tun. Die SNB ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft, Körperschaften wie Kantone halten 55% der Anteile halten und Einzelpersonen, 45%, und sie kann die SNB unter Druck zu setzen. Während die OeNB ist vollständig im Besitz des Staates.

Unterdessen geht der Kampf um die EZB und des Euro. "Die Tatsache, dass wir Gewinn massiv aus dem Euro bedeutet nicht, müssen wir jeden politischen Kuhhandel zu akzeptieren, um es zu retten", sagte der Präsident von Deutschland die Vereinigung der Exporteure-einem Seitenhieb auf Ministerpräsident Italiens, der verlangte, dass die Deutschen dig hatte tiefer in die Tasche zu retten, in anderen Ländern. Nun sind die deutschen Industrie-Elite freuen uns über einen Ausstieg aus der Eurozone sprechen. Lesen Sie .... "Das alte Europa 'Is' keine Option für Deutschland"

Gast: jrtgj
12.02.2012 08:02
0 0

Sparenhtzr


In der Mitte ist eine Tochtergesellschaft der OeNB, die Oesterreichische Banknoten-und Sicherheitsdruck GmbH (OSZE). Er druckt Geld, buchstäblich. Und es wurde Hereinholen Banknote Angebote von ausländischen Regierungen seit 2000. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft, bezahlt OeBS 17 Mio. € im Bestechungen von syrischen Beamten, Aufträge von der syrischen Regierung zu erhalten. Die Zahlungen wurden auf Offshore-Outfits, wie zum Beispiel der panamaischen Briefkastenfirma Venkoy, dessen Vertreter in der Schweiz geleitet. Der Staatsanwalt wird weiter untersuchen 1,7 Mio. € im Schmiergelder, die ihren Weg gemacht nach Österreich zurück. Ähnliche Vereinbarungen mit Aserbaidschan sind ebenfalls untersucht. Stücke von der Affäre begann, das Licht des Tages sehen, im Juni letzten Jahres, als österreichische Finanzverwaltung warf auch Fragen der Abzugsfähigkeit dieser Zahlungen.

Nowotny, Duchatczek und Zöllner wurden beschuldigt, über die Bestechung ausländischer Amtsträger im Zusammenhang mit dem Erwerb der Banknotendruck Aufträge bekannt vorgeworfen. Die OeNB ist natürlich verteidigt seine Direktoren: Die Vorwürfe wurden auf Aussagen des entlassenen Mitarbeiter-Basis impliziert, dass es nichts anderes als eine Blutrache. Basierend auf den Informationen die Regisseure vor ihnen hatte zu der Zeit, sie hatte angenommen, dass die Zahlungen für tatsächliche und legitime Dienste waren, und dass die Akquisition von Aufträgen mit allen geltenden Regeln und Gesetze eingehalten werden, sagt

10 1

Die Gewinner des Sparpakets sind ...

Tabu sind die leistungslosen Pensionen des Herrn Kohl und des Verbrechers Karl B. (verurteilt wegen Urkundenfälschung und Amtsmißbrauch-es gilt keine Unschuldsvermutung mehr) in Höhe von ca 16.000 EUR pro Monat (14x). Solange derartige Selbstbedienung durch Politiker und Beamte nicht abgestellt wird, ist Österreich unsanierbar und ist es ein Skandal von der arbeitenden Bevölkerung auch nur 1€c Beitrag zu verlangen, egal ob Klein- oder Großverdiener. Der Sozialstaatsschmäh ist nur ein Vorwand für die Abzocke der Bürger durch die Politiker, bei den wirklich Bedürftigen kommt ja nichts an.

Alpha17
12.02.2012 07:40
0 2

Wieso nur 1 Milliarde aus der Schweiz - dort liegt das 20fache!


Gast: 1. Parteiloser
12.02.2012 07:38
1 0

Fix sind gut 20 Mrd. an Einnahmen durch die kalte Progression, welche "vergessen" wurden!

Angeblich sollen nur 5 Milliarden durch neue und höhere Steuern kommen. Tatsächlich haben die Grausigen das große Abkassieren der kalten Progression einfach "vergessen". Nur die kalte Progression spült doch jedes Jahr zwischen 1 und 2 Mrd. mehr in die Staatskassen, wo diese Einnahmen auch gleich wieder verprasst werden.

Annahme durchschnittlich 1,5 Mrd. Euro pro Jahr durch die kalte Progression.
2012: 1,5 Mrd.
2013: 3,0 Mrd.
2014: 4,5 Mrd.
2015: 6,0 Mrd.
2016: 7,5 Mrd.

Über die kommenden Jahre werden die Grausigen den armen Österreichern, und immer ärmeren Österreichern, also doch zusätzlich 22.500 Mio. Euro aus den Taschen ziehen und damit deren Leistungen noch mehr abkassieren. Das ist schon sicher!

Bei den "Einsparungen" ist doch eine Menge sehr unsicher und basiert auf Hochrechnungen, welche ja nicht unbedingt eintreffen müssen. Wahrscheinlich wird die kommende Massenflucht von Unternehmen auch von Privaten immer mehr begleitet werden und so die ganzen Pläne der planwirtschaftlichen Kommunisten über den Haufen werfen.

Zusätzlich sehr unsicher sind die Daten zum erwarteten Wirtschaftswachstum. Die planen ja, ausgehend von der aktuellen Hochkonjunktur, ein weiteres Ansteigen der wirtschaftlichen Aktivitäten, welche die Grausigen dann abkassieren wollen.

Es sind doch nur noch Lügner und Betrüger, welche die Entscheidungsträger gegen Österreich darstellen.

2 0

Die Wertzuwachssteuer für Immobiien ist eine Massensteuer.

Denn in Zukunft zahlt nicht nur der Käufer einer Immobilie bei jedem Kauf einer Altimmobilie 3,5% des Kaufpreises für die Grunderwerbsteuer, sondern auch der Verkäufer zahlt 3,5% Wertzuwachssteuer. Diese 7% wird sich der Fiskus bei JEDEM Verkauf von Immobilien, die sich länger als 10 Jahre im Besitz des Verkäufers befinden, holen.

Besser schneiden hingegen die Immobilien-"Spekulanten" ab. Wer die Immobilie innerhalb der 10-Jahres-Spekulationsfrist verkauft, zahlt 25% vom GEWINN (und nicht vom Kaufpreis). Im Vergleich zu vorher ist diese Neuregelung für Spekulanten in jedem Fall günstiger; denn sie hätten vorher für den Gewinn EKSt (bis zu 50%) bezahlen müssen.

Da könnte man auf die Idee kommen, der Berater der Regierung ist selbst Immobilienspekulant. Denn auf der einen Seite wird diese neue Steuer die Immobilienpreise erhöhen und auf der anderen die Spekulation damit begünstigen.

Gast: Über die Wahrheit lachen die Menschen am Meisten!
12.02.2012 03:09
3 1

wenn es nicht so traurig wäre......

...wäre es wieder zum lachen!
http://www.youtube.com/watch?v=nXEeF2BrBM8

Antworten Boris
12.02.2012 15:33
0 0

ein gewaltiges video - DANKE!


Antworten Gast: wild mouse catching fat cats
12.02.2012 09:37
1 0

Re: wenn es nicht so traurig wäre......

Vielen Dank für das augenöffnende, lösungverheißende Video!

Gast: Silberwald
12.02.2012 02:23
2 1

Ohje

Wenn das wahr ist, dass diese Flasche namens Spindelegger gesagt hat, "da planen wir richtige Haemmer", dann bitte muss er sofort zu den Leuten seins Niveaus, den Volksschuelern, ca. 2. bis 3. Klasse. Und er darf dann fleissig aufzeigen und ganz gscheit sein. Aber im Parlament hat der wirklich nix verloren!
Jetzt reicht's langsam wirklich, das ist ja schon aerger als bloss Bananenrepublik.

Gast: garusius99
11.02.2012 23:05
1 6

versager

oesterreich ist eine jaemmerlicher mis*geburt.

mfg aus dem zivilisierten ausland

Antworten connor
12.02.2012 08:11
7 0

Re: versager

1.) es heißt die Missgeburt nicht der Missgeburt
2.) sie haben sicher den richtigen Ort gewählt, bleiben sie dort.

Antworten diabolo
12.02.2012 07:13
1 0

zivilisierten ausland !?

wo leben wir denn?

 
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Mein Parlament