Wien/Red. Das „Schwiegermuttergeld“ Karl-Heinz Grassers könnte aus einem Geschäft von Walter Meischberger mit dem Baukonzern Porr stammen, schreibt der „Falter“. Während Grasser beteuert, er habe eine halbe Million Euro von seiner Schwiegermutter in bar zur Veranlagung erhalten, verfolgen die Ermittler eine Spur, die zu einer Porr-Provision von 500.000 Euro für Meischberger im Zusammenhang mit der Einmietung von 400 Finanzbeamten in ein Porr-Gebäude in der Brehmstraße in Wien-Simmering führt.
Demnach wurde bei Walter Meischberger eine Rechnung über eine halbe Million Euro gefunden, wonach er für eine Porr-Tochter ein Hotelprojekt in München vermittelt haben soll – angeblich zum Schein. Denn bei Ermittlungen in Bayern habe sich gezeigt, dass Meischberger dort nicht tätig gewesen sei.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.02.2012)
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