Galerie merken

''Rudi wird den nächsten Joggingtermin mit Gusenbauer vereinbaren'': Die Mails im Wortlaut


Hinweis: Sie können auch mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur Pfeiltasten durch die Bildergalerie navigieren.
Seite 1 von 17



Das Magazin ''News'' hat mehrere E-Mails veröffentlicht, die angebliche Zahlungen der Telekom an die Volkspartei und "Sponsoring" für Kinder von VP-Politikern belegen sollen.

In den Mails kommen vor:
Michael Fischer (Ex-ÖVP-Organisationsreferent, ab 1. Juni 2007 Head of Public Affairs der Telekom Austria);
Gernot Schieszler (Ex-Telekom-Manager);
Rudolf Fischer (damaliger Telekom-Vorstand),
Franz Morak (ÖVP-Abgeordneter);
Michael Jungwirth (Telekom-Manager);
Georg Serentschy (Telekom-Regulator);
Wendelin Ettmayer (Ex-VP-Abgeordneter);
Franz Kusin (Christgewerkschafter und Telekom-Betriebsrat);
Fritz Kaltenegger (Ex-VP-Generalsekretär)

Die Mails im Wortlaut (Rechtschreib- und Grammatikfehler wurden übernommen):

Mehr zum Thema

Mehr Bildergalerien

THEMENBILD: ASYL-ERSTAUFNAHMESTELLE TRAISKIRCHEN / Bild: (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)Asyl in Österreich
Das österreichische Asylwesen
ER�FFNUNG IMPULSTANZ - VIENNA INTERNATIONAL DANCE FESTIVAL 2014: FISCHER / Bild: (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)Impulsiv
Heinz Fischer kickt, tanzt und trommelt
PR�SENTATION ´ WIRTSCHAFTSBERICHT 2014´: FAYMANN / SPINDELEGGER / Bild: (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)Koalition
Zwischen "Horrorstimmung" und "täglicher Arbeit"
BP HEINZ FISCHER IN DER ´GRUFT´: FISCHER / LANDAU / Bild: (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)Zehntes Amtsjubiläum
Fischer feiert mit Obdachlosen
50 JAHRE MILIT�RHUNDE: KLUG / Bild: (c) APA/BUNDESHEER/GUNTER PUSCH (BUNDESHEER/GUNTER PUSCH)''Soldaten auf vier Pfoten''
50 Jahre Militärhunde
Bild: (c) Clemens FABRYBundespräsident
Vor zehn Jahren starb Thomas Klestil
Bild: (c) APA/BKA/HANS HOFER (BKA/HANS HOFER)Schotterteich, Büro
Wo Österreichs Politiker den Sommer verbringen
Bild: FabryTop 10
Diese Abgeordneten verdienen am meisten
Archivbild Alois Mock/R�cktritt / Bild: (c) APA (Georges Schneider)20 Jahre EU-Abstimmung
Blutschokolade und Ederer-Tausender
Bild: (c) REUTERS (� Reuters Photographer / Reuter)Alois Mock ist 80
ÖVP feiert ''Stammvater''
Bild: (c) www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)Beispiele
Wer von der Steuerreform profitieren würde - und wer nicht
Bild: (c) www.BilderBox.com (BilderBox.com)Mehr Steuerklassen und Registrierkassenpflicht
Die Vorschläge zur Steuerreform
NATIONALRAT: RUPPRECHTER / FAYMANN / OSTERMAYER / ST�GER / Bild: (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)Umfrage
So (un)bekannt sind Österreichs Politiker
Presse
''Armseliger Trost für die Regierungsparteien''
NATIONALRAT: AUSZUG NEOS / Bild: (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)''Bin Bäume umarmen''
Pinker Auszug aus Nationalrat
48 Kommentare
 
12
Gast: Lebitz
23.09.2012 19:17
0 0

Das Recht geht vom Volk aus !

Ich habe fast immer mit Respekt auf Politiker
geschaut bzw. gehört. Jetzt aber graust mir
bald vor Politganoven und Lügnern
bzw. Volksbetrügern. Allein, daß sich kein
Richter aus Kärnten traut bzw. die Hose voll hat
um die Scheuchkröte mit seinem Krötensager
eins auf den Lederhosenlatz zu geben, stimmt
mich lustig und traurig zugleich. Was geschieht
mit uns im Zwergenland Österreich?
Ich werde bei der nächsten Wahl mit Sicherheit
erstmalig ungültig wählen !

da hilft nur eins...

russische Methode: Strafgefangenlager in Sibirien für die nächsten 20 Jahre oder die chinesische Art der Korruptionsbekämpfung, Schauprozeß und zum Tode durch Erschießen verurteilen. Selbstverständlich zahlt der Delinquent die Patrone!

Antworten Gast: Markus Trullus
08.05.2012 12:53
0 0

Re: da hilft nur eins...

Da bleibt nur eins: Nichts. Kein Politiker Österreichs ist da eben nicht dabei in dem Netzwerk. Wenn einer bewußt nicht dabei ist, kann der gar nix bewegen. Ist er dabei, dann .. siehe oben.
Welche Art von Politik wollen wir denn? Keine Netzwerke? OK- dann passiert... gar nichts! Ich hab ein bischen Einblick... genau so ist es, in ALLEN PARTEIEN! Konsequenz: diese Politik oder gar keine (wie in Gr im Moment!), Es gibt dazu keine Optionen, in keiner Gesellschaft, keinem Land der Welt (auch in der vielgelobten CH nicht!)

Ich meine:

Reicht das nicht alleine schon für eine Anklage nach § 153 StGB?

1 0

SPÖVP - die Schlaucherlschutzpartei

Gesetze in diesem Lande entstehen nicht mehr durch demokratische Willensbildung sondern per klandestiner Bedienung diverser "Parteischmier-Bankomaten".

Neu ist das ein Lakai der ÖVP dem Du-Freund und Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde offenbar detailliert vorgibt wie seine Behörde gegen die Telekom vorgehen darf - Strafausmaß inklusive!

Wer kommuniziert derart unglaubliches so unbedarft? Wohl nur Menschen die sich ihres hochrangigen politischen Schutzpatronats absolut sicher sind.

Womit wir bei der unterstützenden Rolle dieser Regierung zur bestmöglichen Schonung für Schlaucherltum im Nadelstreif wären.

Faymegger und ihre Zulieferer sind unverdächtig bisher irgendwas über der Wahrnehmungsgrenze gegen Korruptions und Vetternwirtschaft unternommen zu haben.

Im Gegenteil: Wenn es gilt hochrangiges Sumper- und Strizzitum vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen stand diese Regierung stets hilfreich parad. Unbeirrt dessen das uns die OECD als Korruptionsoase einstuft oder der Europarat aufforderte endlich Maßnahmen gegen Korruption zu ergreifen.

Die rasche Entschärfung des ohnehin zahnlosen und eben erst beschlossenen Korruptionsgesetzes im Sinne der Anfütterer und ihrer Nutzniesser war nur die Ouvertüre.

Aktuell wurde ins Sparpaket hineingeschummelt Diversion auch auf Korruptions-, Vermögens-, Amts- und Bestechungsdelikte anzuwenden.

So stellen sich SPÖVP eben den Rechtsstaat vor der ihre ordenbehangenen Pücher vom Greifen abhalten soll. Danke.

Gast: EX TA-Kunde
23.02.2012 16:15
0 0

Involvierte Führungspersonen noch immer dabei.

Einige weitere Involvierten Personen bei den genannten (aber auch noch nicht besprochenen) Skandal sitzen in der A1 in neugegründeten Abteilungen auf Führungspositionen (Es gilt die Unschuldsvermutung).
Anscheinend traut sich die Führung diese Personen nicht zu entlassen, da diese dann noch schöner singen würden als G. SCHIESZLER.

Somit erhalten Sie Posten mit einem Jahreseinkommen von knapp €100.000 ohne die Boni beim erreichen bestimmter Quoten (Mitarbeiterabau) - Das vorrangige Ziel der A1 (seit der Fusionierung mit der TA).

Auch hier sollte angefangen werden, diesen Bereich zu untersuchen. Nur so kann der Sumpf langsam trockengelegt werden.

Und wie scho geschrieben:
Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wirklich unfassbar...

... ist für mich der Umstand dass das derart schonungslos per E-Mail abläuft.

Die hatten nichtmal ein bisschen Angst davor jemals aufgedeckt zu werden...

Man will gar nicht wissen was da eigentlich am Handy besprochen wird, wenn Zusagen über 100.000 EURO per E-Mail's die am Server gespeichert sind abgewickelt werden.

100.000 EURO scheinen eine Summe zu sein, die denen nicht das geringste Kopfzerbrechen bereitet wenn es um mögliche Strafverfolgung geht....

Man kann gar nicht ...


... so viel essen, wie man hier kotzen müsste ...

5 0

wiederlich

was sich die da geleistet haben

hoffe die landen alle im häfen....

hat der Mensch eigentlich auch was richtiges gearbeitet

oder ist er nur für die guten Freunde schnorren gegangen.
Wir sollten den Pranger speziell für Leute wieder einführen die unser Geld verpulvern

2 0

Business as Usual

gelernte Österreicher werden aus den Mails nichts besonderes entnehmen - das ist doch tagtäglich in Firmen, Behörden und sonstigen Interessensgruppen gelebte Praxis. Man erbringt Gefälligkeiten und erwartet Gefälligkeiten, man sitzt auf einer Position wo man etwas verwertbares anbieten kann, das einem natürlich nicht gehört, und möchte daraus Nutzen ziehen (Geschenke, Einladungen, Jobs, Wohnungen, Theaterkarten..). Das ist keinesfalls auf die Telekom beschränkt. Den meisten Österreichern würde dies gar nicht auffallen, weil es ohnehin immer so war und im österreichischen Rechts- und Unrechtsbewußtsein tief verankert ist. Was man nur jetzt deutlich sieht, ist, dass man mit so einem Denken einfach die Grenzen nicht mehr ziehen kann - was ist den grundsätzlich der Unterschied zu den Millionen die die Herren Meischberger oder vielleicht auch KHG und viele andere lukrierten zur Kleinkorruption. Die Grenze kann man nur grundsätzlich ziehen - aber da sehe ich keine Chance in Österreich.

Gast: telefisch
21.02.2012 13:59
5 0

der fischer

der m fischer scheißt sich gar nichts. Der macht jede drecksarbeit, kennt keine Grenzen. Wenigstens den sollte man sofort ins Exil schicken.
Empfehle Moskau - die haben dort lauter solche Figuren.

Eine Frage: Darf oder muß man jetzt korrupt sein?


Antworten Gast: Markus Trullus
08.05.2012 12:56
0 0

Re: Eine Frage: Darf oder muß man jetzt korrupt sein?

Wennst was "bewegen" willst in diesem "schöner Land", dann MUSST!

Ist das alles?

Irgendwie bin ich etwas verwundert, ob des Inhaltes der Mails!? Da wurden so viele Emails geschickt, es ging um so viel Geld und dann dieser Auszug? Wo ist der wirklich brisante Teil?

Für mich sind diese Emails eher "Business as usual" - Klar werden Anfragen bzgl. Sponsoring gemacht? Die heißen Kohlen sind das aber nicht !?

Antworten Gast: entenkrages
16.02.2012 15:12
2 0

Re: Ist das alles?

keine heißen Kohlen?

Mal nachdenken: Wird ein aktiver Politiker (mit gesetzgebendem Einfluss: NR-Abg., Regierungsmitglieder) einem Unternehmen OBJEKTIV gegenüber stehen, wenn er und seine family mit Gefälligkeiten angefüttert werden?

Das ist Korruption und nix anderes. Bis jetzt wurden bei jeder Partei Zusammenhänge zwischen geldtransfers und GESETZESKAUF nachgewiesen, außer bei den Grünen. Kommt aber vielleicht auch noch. Wobei: Wo hatten die Grünen schon was zu melden?

Re: Re: Ist das alles?

Eben. Hier liegt das Problem. Das muss öffentlich ablaufen.

Dann ist es keine Korruption, sondern Lobbying. Und am Wahltag weiss dann jeder wo er sein Kreuzerl zu machen hat.

"Gefälligkeiten" dieser Art werden sich, solange es Staatsbetriebe wie die TA gibt, nicht vermeiden lassen - auch nicht per Gesetz.

Beim nächsten mal schreiben sie dann keine E-Mails mehr sondern SMS - und dann schaut die Öffentlichkeit alt aus. Die lassen sich nämlich nicht so einfach vom Server holen.

Wann klagen endlich die Telekom-Aktionäre?

Der Kurs dieses herabgewirtschafteten Unternehmens beträgt ein vielfaches des Anteils am Eigenkapital. Offensichtlich wurde von den Aktionären übersehen, dass das Kapital aus dem Börsengang futsch und weg ist.

Das gibt ein böses Erwachen, wenn's mal endlich eine Korrektur gibt!

nina blum die unabhängige power-frau...

...und ein weiteres märchen reveliert.

Gast: Untersucher
16.02.2012 10:14
3 1

Nachdem die Telekom 28 Millionen über Hochegger verteilt hat

fragt man sich welche Parteien das Geld erhalten hat.

Wenn die paar Sponsoring-Anfragen (die nichtmal erfüllt wurden) alles sind was man der Volkspartei anhängen kann dann ist das echt schwach.

Welche befreundete Parteien der Erz-Roten halbverstaatlichten Telekomdie, die verantwortlichen Verkehrminister stellten (Gorbach, Faymann, Bures) werden wohl den Löwenanteil kassiert haben?

Haut mich jetzt alles nicht sonderlich vom Hocker

Ich betreibe auch Freunderlwirtschaft. Gebe mehr Prozente als bei Normalkunden, drücke mal ein Auge bei einer Zahlungsfrist zu usw. und ich glaube, dass das überall auf der Welt genau so vonstatten geht.

Natürlich alles schlimm & furchtaber - aber menschlich.

Nein, ich bin kein Kampfposter der ÖVP, ich wähle stets ungültig.


Re: Haut mich jetzt alles nicht sonderlich vom Hocker

Auf eigene Rechnung kann man ja gerne mal was nachlassen.

Auf fremde Rechnung ist das, ganz einfach, Veruntreuung.

Re: Re: Haut mich jetzt alles nicht sonderlich vom Hocker

auch wieder wahr ;-)

Gast: Selektiv
16.02.2012 09:42
4 3

Interessant dass News die SPÖ-Mails nicht veröffentlicht

Offensichtlich muss der rote Pelinka im Auftrag von Häupl eine falsche Spur legen bevor sich die Korruptionsuntersuchung zur Erz-Roten halbverstaatlichten Telekom (in Verantwortung von Faymann und Bures seit 2007) Richtung SPÖ wendet.

Da ist Feuer am Dach – sofort ALLE 200.000 Mails in den Untersuchungsausschuss!

1 0

Re: Interessant dass News die SPÖ-Mails nicht veröffentlicht

Es erhebt sich aus dieser Fragestellung eine weitere. Was zahlt "News", um an solche Unterlagen zu kommen ? Dass dies nur aus der "journalistischen Verantwortung "heraus passiert, um einem sauberen Staat das Wort zu reden, ist ja eindeutig zu vergessen. Es geht um Einflussnahme, Manipulation der Wählergunst, sicher auch um wirtschaftliche Interessen. Schon in den Achtigerjahren gab es Preislisten je nach Bedeutung vertraulicher Unterlagen, wenn aus Beamten etwas herausgeholt werden sollte.

Es ist keine falsche Spur

leider...

 
12
AnmeldenAnmelden