Wenn Showmaster Peter Hochegger einfach alle anpatzt

17.02.2012 | 18:39 |   (Die Presse)

Nach den Aussagen des Lobbyisten Peter Hochegger - er gilt als Zentralfigur diverser Korruptionsskandale - im Korruptions-U-Ausschuss standen etwa zwei Dutzend (Ex-)Politiker auf seiner Payroll. Ein Überblick.

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Wien/No/M.s./Apa. Der Lobbyist Peter Hochegger soll zwischen 2000 und 2010 ungefähr 30 Millionen Euro von der Telekom Austria bekommen und teils an politisch Verantwortliche weiterverteilt haben. Nun spielt der bald 63-Jährige den Chefankläger. Wer am Donnerstag Hocheggers Auftritt im Korruptions-U-Ausschuss verfolgte, konnte den Eindruck gewinnen, es sei Peter Hochegger, der den Telekom-Sumpf trockenlegt.

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Aber: Er hat ihn angelegt. Nun gibt der PR-Spezialist den Kronzeugen und vertritt konsequent die These: Korrupt seien alle. Er nennt Namen ohne Beweismaterial, bezichtigt alle Parlamentsparteien Teil des Systems, seines Systems, gewesen zu sein. Dass es um unterschiedliche Dimensionen geht, fällt unter den Tisch. So werden FPÖ/BZÖ auch von anderen Zeugen schwer belastet, die Grünen hingegen de facto nicht.

Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer soll laut Hochegger 100.000 Euro für ein Umweltprojekt bekommen haben. Gusenbauer weist dies entschieden zurück und kündigt rechtliche Schritte an. Er sei lediglich von Juli 2010 bis Februar 2011 für das auf Windenergie spezialisierte Unternehmen Sicon Energy als Berater tätig gewesen. Lobbyist Hochegger sagt, der Ex-Kanzler müsse gewusst haben, dass er über die Firma Sicon indirekt für ihn, Hochegger, gearbeitet hat: „Wir haben uns mehrere Male getroffen, es gab mehrere Meetings mit ihm.“

Ex-SPÖ-Kommunikationschef Heinz Lederer soll neben Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger Hocheggers größter „Subunternehmer“ gewesen sein. Der geschäftliche Kontakt zwischen Hochegger und Lederer war bekannt. Über die Art der Arbeit und Bezahlung gibt es unterschiedliche Angaben. Hochegger behauptet, Lederer hätte 1,2 bis 1,5 Millionen Euro erhalten, 700.000 Euro davon für Lobbying für die Telekom Austria, den Rest für Lobbying im Zusammenhang mit den ÖBB und dem teilstaatlichen Flughafen Wien. Lederer dementiert diese Summen und stellt seine Arbeit anders dar. Er habe hauptsächlich Medienarbeit, „Marktstrategie, Marktanalysen, Medienkontakte“, gemacht. Und: Die genannten Summen seien viel zu hoch.

SPÖ-Technologie-Sprecher Kurt Gartlehner bezog ab Mitte 2007 für eineinhalb Jahre monatlich 3000 Euro. Gartlehner selbst gibt an, er habe Hochegger ausschließlich über „Windparks in Osteuropa“ und nicht in Telekom-Fragen beraten. Hochegger sagte im U-Ausschuss, dass auf Wunsch des SPÖ-Mannes vereinbart gewesen sei, dass die Telekom nicht Inhalt der Zusammenarbeit sei. Allerdings habe Hochegger laut Medienberichten den Ex-TA-Festnetzvorstand und nunmehrigen Konzernchef, Hannes Ametsreiter, am 12. Februar 2009 per E-Mail informiert, dass Gartlehner der Telekom „bei Kontakten und Meinungsbildung innerhalb der SPÖ behilflich sein“ werde.

Genannt wurden auch SPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha und der langjährige außenpolitische Sprecher der SPÖ, Peter Schieder: Sie hätten in einem Beratungs-Board die bulgarische Regierung wegen des EU-Beitritts beraten. Die Beratungen seien über Hocheggers Firma abgewickelt worden. Es gab keinen Kontakt, sagt Blecha. Er habe nicht zuletzt als Präsident der Österreichisch-Bulgarischen Gesellschaft auf Wunsch der bulgarischen Regierung unter dem Ministerpräsidenten Sergej Stanischew, gemeinsam mit dem EU-Kenner Peter Schieder einer hochrangig besetzten, internationalen Gruppe angehört. Für die Tätigkeit inklusive Reisespesen habe er 2008 und 2009 je 2500 Euro erhalten und korrekt versteuert.

Der Pressesprecher von SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos, Stefan Hirsch, hat laut eigenen Angaben nach seinem Studium von 2002 bis 2005 als PR-Assistent für die Agentur Hocheggers gearbeitet. Das sei damals die zweitgrößte PR-Agentur in Österreich gewesen. „Erst danach bin ich in den politischen Bereich gewechselt.“ SPÖ-Kommunikationschef Oliver Wagner will nur 14 Tage für Hocheggers Agentur gearbeitet haben – im Oktober 2009. Als der Buwog-Skandal aufflog, habe er die Agentur verlassen.


Ex-Innenminister und EU-Mandatar Ernst Strasser erhielt zwischen 2006 und 2008 100.000 Euro von Hochegger. Strasser: „Herr Hochegger hatte einen ausländischen Kunden, der ein Problem hatte. Ich habe dabei geholfen, dieses Problem zu beseitigen.“ Laut Hochegger ging es um Beratung der Regierung Bulgariens.

Christgewerkschafter und Telekom-Betriebsrat Franz Kusin hat laut Hochegger über eineinhalb Jahre 140.000 Euro erhalten – angeblich für Lobbyingtätigkeit bei ÖVP-Vizekanzler Wilhelm Molterer. 3000 Euro soll es laut internen Telekom-E-Mails auch für die FCG-Zeitung gegeben haben, die im Gegenzug eine „Lobhudelei“ (Mail) über die Telekom veröffentlichte.

Ex-Bauernbundchef Fritz Grillitsch soll 20.000 Euro von der Telekom für das „Forum Land“ bekommen haben. Für Hocheggers Agentur gearbeitet haben auch mehrere frühere Mitarbeiter von ÖVP-Abgeordneten: Stefan Krenn, Andreas Schneider, Martin Jenewein sowie die frühere Pressesprecherin des Wirtschaftsministeriums, Ingrid Krenn-Ditz. Sie alle sehen sich als frühere einfache Angestellte der Hochegger-Agentur und nicht als Mitglieder eines Polit-Netzwerks, Krenn-Ditz und Jenewein legen Wert darauf, nie ÖVP-Mitglied gewesen zu sein.

Wichtigster Geschäftspartner Hocheggers in der Ära der schwarz-blauen Koalition (2000 bis 2006) war der frühere FP-Politiker Walter Meischberger. „Meischberger hat Türen geöffnet bei Ministerien, die im Einflussbereich der FPÖ standen“, sagte Hochegger im U-Ausschuss.

Ex-Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach (FPÖ/BZÖ) soll nach seinem Ausscheiden aus der Politik 264.000 Euro für eine Telekom-freundliche Novelle der Universaldienstverordnung erhalten haben (und zwar über seine Sekretärin). Gorbach stellt Zahlungen von der Telekom ebenso in Abrede wie Einflussnahme auf die Verordnung.

Auch Gorbachs Vorgänger Mathias Reichhold von der FPÖ (Verkehrsminister von Februar 2002 bis Februar 2003) hat von Hochegger Geld bekommen. Und zwar zumindest 72.000 Euro für „TelekomBeratung“ 2005 und weitere 10.000 Euro 2006. Reichhold bestätigte zwar Zahlungen, betonte aber, dass es sich um Beratung im Zusammenhang mit der EU-Präsidentschaft Österreichs und nicht für die Telekom gehandelt habe.

Der frühere FPÖ-Sozialsprecher Reinhart Gaugg hat 30.000 Euro (angeblich für ein E-Card-Projekt) bekommen. Ebenfalls auf Hocheggers Liste: der frühere FPÖ-Telekom-Sprecher Reinhard Firlinger. Gorbachs frühere Sprecherin Christine Lackner werkte später bei Hocheggers Agentur.


Seitens der Grünen nannte Hochegger die 1999 aus der Politik ausgeschiedene Ex-Abgeordnete Monika Langthaler und den Ko-Geschäftsführer ihrer Agentur „Brainbows“, Christian Nohel. Langthaler bestreitet entschieden, jemals auf der Payroll Hocheggers gestanden zu sein. Sie prüft daher Klagen.

Laut Langthaler hat „Brainbows“ zwar Geschäftsbeziehungen zur Telekom unterhalten, diese seien über die Telekom abgerechnet worden und nicht über Hochegger. Lediglich eine ihrer Firmen, die „Filmhof GmbH“, hat demnach eine Rechnung von 25.000 Euro an die Hochegger-Firma Valora gestellt. Hintergrund ist laut Langthaler ein über mehrere Jahre mit der Telekom bestehender Sponsoringvertrag für ein Kulturfestival

Außerdem als grüne Kontakte genannt hatte Hochegger Lukas Schrattenthaler, einen früheren parlamentarischen Mitarbeiter der Grünen, und Brigitte Reiter, eine Ex-Mitarbeiterin der Bundespartei. Beide arbeiteten zwar für Hocheggers Agenturen, Schrattenthaler allerdings nur für wenige Monate. Und Reiter war zwar von 1999 bis 2007 bei Hochegger, ihre Zeit bei den Grünen (1992 bis 1994) lag damals schon recht lange zurück.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.02.2012)

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248 Kommentare
 
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nur wer im dreck sitzt...

... kann auch mit dreck um sich werfen!

"Ein Überblick."

bei dem Überblick verliere ich bald die Übersicht.

Zur Übersicht all jener die Hochegger wegen ihrer Geldgier angepatzt haben.


Im folgenden eine Liste der von Hochegger genannten Namen der Geldempfänger:

SPÖ
Alfred Gusenbauer
Karl Blecha
Peter Schieder
Kurt Gartlehner
Stefan Hirsch
Heinz Lederer
Oliver Wagner
ÖVP
Ernst Strasser
Franz Kusin
Stefan Krenn
Andreas Schneider
Ingrid Krenn-Ditz
Martin Jenewein
FPÖ/BZÖ
Hubert Gorbach
Walter Meischberger
Matthias Reichhold
Reinhard Firlinger
Reinhart Gaugg
Christine Lackner
Grüne
Monika Langthaler
Christian Nohel
Lukas Schrattenthaler
Brigitte Reiter

Warum sitzt der eigentlich nicht wegen Verdunklungsgefahr? Indizien sind schließlich genug vorhanden! Ich glaube seine Komplizen in den Ämtern verhindern das im eigenen Interesse. Eine Schande wie diese Clique die Justiz am Nasenring herumführt!

Ein Herrenausstatter der Sonderklasse!

Re: Warum sitzt der eigentlich nicht wegen Verdunklungsgefahr? Indizien sind schließlich genug vorhanden! Ich glaube seine Komplizen in den Ämtern verhindern das im eigenen Interesse. Eine Schande wie diese Clique die Justiz am Nasenring herumführt!

Weil er als Einziger nichts zu Verdunkeln hat.
Sie haben noch immer nicht mitbekommen, daß ihm die wirklich Schuldigen mit schweißnassen Achseln und angstschwitzenden Händen gegenübersitzen.

Re: Re: Warum sitzt der eigentlich nicht wegen Verdunklungsgefahr? Indizien sind schließlich genug vorhanden! Ich glaube seine Komplizen in den Ämtern verhindern das im eigenen Interesse. Eine Schande wie diese Clique die Justiz am Nasenring herumführt!

aber auch nur der Petzer!

Gast: Luzifer
20.02.2012 15:33
2

Zur Zeit von Kreisky war es für Politiker noch einfach:

Wer etwa als Ministeer "zurückgetreten" wurde od. freiwillig resignierte, konnte mit einem "Versorgungsposten" etwa bei einer Großbank oder einem verstaatllichten Betrieb rechnen, wo er oft das Mehrfache eines Ministersgehalts bezog.

Nach der Abschaffung der "Versorgungsposten" im Zuge der Entstaatlichung der Großbetriebe war es schwieriger: meist entschlossen sich die Politiker ALLER Coleurs, unter Ausnützung der während der Zeit als Politiker geschaffenen "Verbindungen" (neudeutsch: "Network") eine Beratungsfirma (Neudeutsch: Consultatio) zu gründen, wo sich der noch bestehende "politische Einfluß" gut verkaufen ließ! Einige Ex-Minister wurden sogar von gewiften Konzernchefs regelrecht "gekauft" und befinden sich auf deren Gehaltsliste (neudeutsch: payroll) mit einem regelmäßigen Zusatzeinkommen. Den Vogel schoß allerdings eine SP-Politikerin (mit einer politischen Vergangenheit in technischen Wiener Betrieben) ab, die bis in den Vorstand eines Weltkonzerns vorrückte ( und mit einem Fraktionsvorsitzenden im EU-Parlament verheiratet ist). Meine Vermutung geht nunmehr dahin, daß sie sehr wohl zwischen ihrer früheren politischen Tätigkeit bzw. der ihres Ehegatten und ihrer jetzigen Position im Vorstand eines Weltkonzerns unterscheiden kann. (um mit Nestroy zu sprechen: "wer bin i, i oder i"?).

Interessant ist nur, daß sich mit diesen Aspekten niemand beschäftigt! Der von den Grünen gesteuerte Hauptverdacht richtet sich jedenfalls nur gegen KHG und seiner Fantom-Partei

Antworten Gast: Gast 2012
20.02.2012 19:02
1

Re: Zur Zeit von Kreisky war es für Politiker noch einfach:

auch den Vickerl Klima nicht vergessen. Der lacht heute in Argentinien als Chef eines Weltkonzerns alle Arbeitnehmer im Ösiland aus. Wie war doch sein Spruch: Paßt mir auf auf dieses Österreich! Was er damit wohl gemeint hat?

Gast: 4malhoch
20.02.2012 12:33
6

Oh - er hat auch Rot und Grün verpetzt...

- plötzlich ist er ein unglaubwürdiger Anpatzer der schnell aus dem Verkehr gezogen werden muss.

Wo bleiben nur die wiener Staatsanwälte vom Bund sozialistischer Akademiker (BSA)...

Re: Oh - er hat auch Rot und Grün verpetzt...

Nun ja, sitzen die nicht selber genau so in der dampfenden Kacke??????

Re: Oh - er hat auch Rot und Grün verpetzt...

Am besten ist es, wenn Sie die Zeitung wechseln, wenn Ihnen die Presse zu linkslastig ist.

Das Nest

das nest der korruption ist unser parlament. abgeordnete die versuchen eine legislaturperiode mit möglichst hochem "gewinn" abzuschliessen ungeschaut kleinigkeiten wie das interesse der österreicher oder einfacher anstand. und menschen wie hochegger korrumpieren auch noch die letzten übergebliebenen. das "nehmen" und "anfüttern" ist ein parlamentarischer alltag. antikorruptionsgesetze werden gleich im parlament im keim erstickt. da gibt es keine parteien, keine ideologien, es herrscht die blanke, blinde überparteiliche gier.

Gast: globetrotterneu
19.02.2012 22:57
2

zeit für gerechtigkeit

ich finde recht hat er schuldig sind die politiker punkt.

Dreck werfen kann nur unsere Politik,


Gast: Gast: Nena
19.02.2012 18:51
4

Gusenbauer's Connection

Kommentar in der "Zeit-Online" v. 9.2.12
. tja, so ist er, der gusi
der mann war 1 jahr sozialdemokratischer kanzler und hat nichts erreicht, sogar den rückwärtsgang eingelegt! natürlich wurde er von den konservativen komplett blockiert, aber er hätte auch anders handeln können.

es gibt gerüchte, dass die entschuldung der sozialdemokratischen partei durch nasarbajew gelder zustande kam (o-ton "die kündigung von 3 sekretärinnen kann es nicht gewesen sein); sollte sich dies irgendwann, in österreich meist 20 jahre später, bestätigen, dann kann die komplette partei wegen ihm zusammenpacken

zu seinem ost-engangement, innerhalb der linken gibt es unterschiedliche strömungen, manche etwas weniger, manche etwas mehr aufrecht. mir persönlich ist die anti-totalitäre linke am sympathischsten, zu dieser ist gusenbauer nicht zu zählen. er fühlte und fühlt sich stehts von den totalitären angezogen, daher ist sein agieren keine überraschung.... UND AUCH DIE 100.000.- EURO DIE ER FÜR N I C H T S VON DER TELEKOM KASSIERTE SOLLTEN NIEMANDEN ÜBERRASCHEN!!!


Gast: badbankerandermacht
19.02.2012 18:08
3

gusenbauer, gartlehner,blecha,schieder, usw.. dass ist aber nur die spitze eines riesigen korruptionseisberges- und dafür sollen die österreicher länger hackeln und mehr steuern zahlen-bis zum st.nimmerleinstag. der sozialabbau bei den arbeitnehmern und asvg pensionen ist die folge dieser politik des umverteilens- von unten nach oben.

auch die neueste int. transparency studie bestätigte,österreichs korruption soll den steuerzahlern jährl. ca.26 Milliarden euro kosten. dieses geld geht natürlich bei der bildung, soziales u.den pensionen ab. und was sagte die SPÖ-nichts.
an die 4 Milliarden euro höhere steuereinnahmen durch die fleißigen österreicher gabs alleine im letzten jahr-und was sagt faymann u.die SPÖ? nichts.
österreich hat faktisch seit den 90er jahren keine echten vermögenszuwachs- u. kapitalmarktsteuern mehr- aber dafür eine unglaubliche steuerlast für die asvg arbeitnehmer u.asvgpensionisten. und was macht die SPÖ-sie redet seit zigjahren vor wahlen immer von steuergerechtigkeit für die arbeitnehmer u.den mittelstand- aber die spö selbst schaffte alle relevanten kapital-u.vermögenssteuern ab u. hat so aus österreich ein steuerparadis für superreiche u.kapitalvermögende gemacht. auch der heimische subventionsdschungel in den bereichen landwirtschaft u. der millionäre ist weltweit kaum mehr zu übertreffen(18,5MRd subventionen p.Jahr) daher ist österreich nun schon weltranglisten 5. bei den superreichen u.der millionärsdichte. aber auch führend bei den steuern auf arbeit u.den belastungen für die asvgarbeitnehmer u.asvg pensionisten. dass diese ungerechte steuerlastverteilung(Arbeit/Kapital) und korruptionsschäden nur den reichen geldeliten u.den casinobankern nützt -aber den asvg angestellten,mittelstand,familien,asvg pensionisten u.der demokratie massiv schadet, liegt wohl auf der hand.

Mich würde interessieren ......

.... hat Gusi jetzt schon geklagt ? Oder nur medienwirksam Wirbel gemacht und damit abgelenkt ?

Re: Mich würde interessieren ......

Gusenbauer wird nicht klagen, sondern klammheimlich nach diesem Aufschrei in der Versenkung verschwinden.

Re: Mich würde interessieren ......

Der wird sich hüten, genauso wie andere auch (zB Langthaler). Bei einer Klage würde nämlich geredet, gebohrt und vieles aufgearbeitet. Und gerade das scheuen die Beteiligten wie der Teibel das Weihwasser... ;-)

Gast: pour le mérite
19.02.2012 16:12
9

Die Grünen haben sich sozusagen "selbst aufgebladdelt"

Hochegger hatte vor der grünen Polit-Kommissarin Moser unter anderem die Namen

Monika Langthaler,
Christian Nohel,
Lukas Schrattenthaler und
Brigitte Reiter

als Mitarbeiter und Auftragnehmer seines Netzwerkes genannt.

Gast: Chancengleichheit?
19.02.2012 13:43
4

Mit Zynismus durch Meinungsmache zu zweifelhaften Erfolgen

Ranking nach Honorareinnahmen 2010 in Mill. Euro des uns die für die Profiteure des „System Hocheggers“ opportune Meinung auf Steuerzahlerkosten subtil aufoktroyieren :

Rang 2.
6,0 Mill. Ecker & Partner (SPÖ-Kontext)

Rang 3.
4,8 Mill. W. Rosam Change Communications
(u.a. Kampagne zur Durchsetzung des EU-Beitrittes Österreichs und zur Euro-Einführung, natürlich auf Steuerzahlerkosten)

Rang 8.
1,6 Mill. brainbows
(Monika Langthaler, ehemals Grüne, nun im ÖVP-Potential fischend, mit Rauch-Kallat bei der LEADING ADVISORS GROUP: googeln Sie unter http://www.unzensuriert.at/ „Langthaler“, Chorherr u.a.)

Rang 10.
1,3 Mill. Institut für Strategieanalysen (Peter Filzmaier, der wie üblich vermutlich nebenbei noch sein Uniprofessorengehalt + ORF-Honorare für jeden Fernsehauftritt bezieht?)

Quelle:
http://www.format.at/articles/1124/525/299337/die-pr-branche-umbruch-no-1-ketchum-publico
Ranking als Annex

Wir dürfen die großartig verdienenden parteipolitischen Günstlinge des Regenbogenspektrums also zusätzlich noch für unsere Manipulation durch Steuern- und Gebührenzahlen teuer bezahlen. Natürlich werden sie alles relativierend schönreden. Sie profitieren, wir zahlen. Sie decken damit das System, das uns immer empfindlicher schröpft. Sie lukrieren dadurch herrliche Lebenschancen, während unser Spielraum an Möglichkeiten freiheitenraubend immer drastischer beschnitten wird. Ihre Perspektiven werden vorteilhafter, während für uns nurmehr Tristesse übrigbleibt.


Gast: Germane
19.02.2012 13:29
10

Der Untersuchungsausschuß zielte darauf ab, Schwarze und Blaue "aufzublatteln"

allen voran natürlich KH Grasser,

getroffen hat er nun nebst der roten Telekom die Sozen und die Grünen, allen voran Gusenbauer!

Das schmeckt der Systempresse natürlich gar nicht.

Mir taugts dafür umso mehr!

Gast: Karrieretip
19.02.2012 11:51
1

Wie schnell und leicht man im Dunstkreis der Politik reich wird – für nix

Zur Ernüchterung:

Damit Sie wissen, warum Ihre Telekomrechnung erhöht wird:

http://www.profil.at/articles/1207/560/319507/telekom-grasser-soll-haben
„Von insgesamt 38 Millionen Euro, welche die Telekom zwischen 2000 und 2008 an Hocheggers Unternehmensgruppe überwies, versickerten jedenfalls knapp zehn Millionen Euro bei der Valora. Was Hochegger mit dem Geld anstellte und wer in welchem Ausmaß profitierte, blieb weitgehend unbeantwortet.“

http://www.profil.at/articles/1204/560/319507_s2/telekom-nicht-unterlagen
mit Telecom-Vertrag mit Mensdorff-Pouilly als Download
„Der Lobbyist und PR-Berater soll ein gigantisches Geldverteilungssystem aufgezogen haben, um Ministerien, Parteien und Behörden auf die Interessen der Telekom Austria einzuschwören. Der Konzern soll Hochegger auch dazu eingesetzt haben, Gesetze zu kaufen oder öffentliche Ausschreibungen zu manipulieren. ... Der ÖVP-nahe Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly soll … 1,1 Millionen Euro kassiert haben.“

Geschäftemacher Gusenbauer:
http://www.zeit.de/2012/07/A-Gusenbauer

Morgen Montag früh wird, nachdem Sie das alles gelesen haben, ihre Arbeitsmotivation bei null sein.

Denn man braucht nicht viel zu wissen und zu können, um rasch reich zu werden.
Bloß Zugriffschance und Skrupellosigkeit…

Der Rechtsstaat schützt vor unangenehmen Konsequenzen, dafür sorgte schon der Gesetzgeber mit für einige lukrativen Gesetzeslücken und schwammigen Formulierungen. Und dazu: Reiche können sich erstklassige Anwälte+PRProfis leisten.

Re: Wie schnell und leicht man im Dunstkreis der Politik reich wird – für nix

Was soll an allem so Ungeheuerlich sein !!
Politker machen eben das was sie am Besten können :
"Ohne nenneswerte Leistungen leben auf Kosten der anderen und Skrupel oder Charakter sind in diesem Berufsprofil fast nicht zu Hause "

machen wir´s doch wie in deutschland. jagen wir sie alle zum teufel.


Re: machen wir´s doch wie in deutschland. jagen wir sie alle zum teufel.

Dazu würde es aber ein anderes Volk brauchen ,mit Raunzern ist nichts zu gewinnen !!!!
Eventuell sind einige ja noch (gegen Bezahlung) bereit zu demonstrieren ,aber das wars schon.

 
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