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Steuerreform: SPÖ lehnt Fekter-Vorschlag ab

20.02.2012 | 13:22 |   (DiePresse.com)

Finanzministerin Fekter will steuerliche Entlastungen für Familien. Die SPÖ bevorzugt Sachleistungen. Entlasten will sie den Faktor Arbeit.

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Die SPÖ lehnt die Pläne von VP-Finanzministerin Maria Fekter für eine steuerliche Entlastung von Familien ab. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder sprach sich am Montag im "Ö1-Mittagsjournal" für "Sachleistungen statt neuer Steuerprivilegien" aus. Er forderte einen "Schritt nach vorne" bei Betreuungszeiten und -einrichtungen sowie ganztägiger Schule. Fekter hatte am Sonntag vorgeschlagen, einen Unterhaltsfreibetrag von 7000 Euro je Kind und Jahr einzuführen.

Der Schwerpunkt der SPÖ für eine Steuerreform liegt für den Staatssekretär in der Entlastung des Faktors Arbeit und der Belastung des Faktors Kapital. Die Wirtschaftspolitik brauche Impulse, die Wachstum und Beschäftigung schaffen.

Ebenso wie Fekter hält auch Schieder eine Vereinfachung des Steuersystem für dringend nötig.

Die Finanzministerin hat angekündigt, noch in dieser Legislaturperiode ihre Pläne auf den Tisch zu legen. Noch vor der Nationalratswahl im Herbst 2013 will sie die Steuerreform umsetzen. Auch für die SPÖ seien die Vorschläge im Wesentlichen klar, betonte Schieder. Man könne "jederzeit" ein Konzept vorlegen.

 

 

(APA/Red.)

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51 Kommentare
 
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Gast: Gast 2012
21.02.2012 18:08
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die "Sachleistungen" landen dann in der SPÖ-Parteikasse!


Gast: Egomane
21.02.2012 14:48
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Umverteilung?

Meine Damen und Herren (gendern muss man ja heute schon in Kritiken)....

Seit ihr alle komplett verrückt geworden?

Umverteilung?
Wer mehr hat soll (unverhältnissmässig) mehr zahlen?
Wer weniger hat soll auch gleich noch mehr zahlen um es den "Mehrzahlern" leichter zu machen sich nicht ausgeschlossen zu fühlen.

Sachleistungen werden bitte wie in Werten umgerechnet um den Steueraufwand berechnen zu können?

Ich acker mir nicht die Finger wund, schlafe wenig und schinde mich für meine sogenannte Karriere ab, damit ich meinen erarbeiteten Lohn UMVERTEILEN kann!

Meins ist meins!
Ich zahl gerne angemessene Steuern.. ok, das is halt so... aber was hier in Wien von komplett ahnungslosen Pseudo-Experten VERBROCHEN wird (ohne strafrechtliche oder sogar völkerrechtliche Verfolgung) stinkt ja zum Himmel.

Selbst die dicken Schecks einstecken und Gehälter kassieren, aber bei anderen permanent in die taschen greifen um die eigene unfähigkeit zu kaschieren!

Seits wahnsinnig?

Na wartets... der nächste Wahltag kommt bestimmt!

Antworten Gast: Lukas
21.02.2012 18:07
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Re: Umverteilung?

die Linken nennen es Umverteilung. Besser bekannt ist das unter dem Namen Diebstahl. Der Kommunismus läßt grüßen..

Gutscheine für...

den nächsten Sozialmarkt, eventuell einen Sack Kohle, wenns kalt wird. Und immer schön das Parteibuch herzeigen beim Abholen!!!

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Re: Gutscheine für...den nächsten Sozialmarkt, eventuell einen Sack Kohle

darauf muss sich das Volk einstellen, denn darauf laufen sämtliche Programme seit einiger Zeit bereits, hinaus und werden Sparprogramm benannt.

Nachdem man GR kaputtgespart hat und es billigst aufkaufen und somit einfach regieren (unterjochen) wird können, sind sehr bald schon auch wir drann !

Ich war immer gegen diesen Wahn namens EU und fühle mich neuerlich darin bestätigt, nichts darin zu suchen gehabt zu haben, dafür aber nun immer mehr bezahlen zu müssen.


Genosse Schieder favorisiert Sachleistungen

Der Herr Staatssekretär Schieder ist für Sachleistungen, weil einerseits hält er die Eltern nicht für mündig genug die Gelder auch für die Kinder zu verwenden und andererseits zahlt seine Klientel wahrscheinlich wenig Steuern.
Das die Geldleistungen wie die Familienbeihilfe seit Jahren nicht mehr an die Inflation angepasst wurden, ist natürlich kein Problem.
Aber bei Sachleistungen können die Genossen wieder einen Apparat für die Verteilung aufbauen und entsprechend steuern und das eigene Klientel optimal versorgen.
Ich schlage daher vor, der Herr Staatssekretär geht mit guten Beispiel voran und lässt sich jetzt einen Teil seines Gehaltes auch in Gutscheinen (mit Faymann Logo) auszahlen.

Re: Genosse Schieder favorisiert Sachleistungen

Wie wärs mit Österreich-Paketen statt der Kinderbeihilfe? *lol*

Haben die nicht nach Loipersdorf...

...die Familien extrem belastet? Und die Pensionisten (Oma und Opa, die die Familien mitfinanzieren)? Und den Mittelstand überhaupt?

Gegenvorschlag:

sämtliche Politiker und Polit-Pfründner in staatsnahen Betrieben werden nur noch in Gutscheinen für Sachleistungen enlohnt. Der Bundes-Smily geht doch bestimmt gerne mit gutem Beispiel voran ;-)

Gast: des pockst ned! Kortl
20.02.2012 18:58
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Jetzt fangen wir wieder zu verschenken an..

die Wahlzuckerl müssen schon in produktion gehen. Gö Fektar Mitzi. Zahl solln immer die fleißigen Angestellten und Arbeiter. Ned die Wirtschaft oder die Bauern. Das sind nämlich die Kinder der ÖVP.

Zu den Kindern. Wennst 4 Kinder großzogen hast. Dazwischen hast da eh nichts leisten können. jetzt solln wir mehr Steuer zahlen.

Die keine kleinen Kinder mehr haben. Meine Kinder bezahlen auch bereits genug an Steuern. So schauts aus Mitzi! Jetzt ist der Kindergarten frei. Wir haben genug dafür bezahlt. Nach einkommen. Ja Mitzi mach nur Wahlwerbung. 2013 is so weit. Die FPÖ wird rennen machen. zuerst mal Jahrelang sparen. Dann erst wieder was hergeben.

Warum gibt man da keine Uniprof an den Sessel wie so möchtegerne Minister sind. Von irgendwo dahregrast. Vom Teelerwäscher zu Minister. Ahnungslos!

Logovorschlag für Gutscheine

Von den Gutscheinen sollte auf alle Fälle unser "Grinsekanzler" mit samt dem Konterfei von Frl. Rudas strahlen!

Damit kann sich Faymann zusätzlich einige Millionen an Inseratkosten sparen und gleich in das "Sparpaket" legen!

Die SPÖ trifft staatstragende Entscheidungen!

Wenn die Familie anstatt Kaufkraft Gutscheine erhalten sollen, bedeutet dies für die große Mehrheit, dass sie die Gutscheine nicht verwerten können, und dem Staatshaushalt keine Kosten (außer Papier und Kopierkosten) entstehen!

Ich schlage vor, den ASVG-Arbeitnehmern/Pensionisten deren Monatseinkommen auch in dieser Form abzugelten.

Die Wirtschaft könnte sich erholen und für die Kreditrückzahlungen bei Banken könnte der Staat einen Sonderfonds einrichten, der Gutscheine in €-Noten wechselt!


Gast: nakitian
20.02.2012 17:46
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Umverteilung

Die SPÖ hat sich von einer Arbeiterpatei hin zu einer Sozialhilfeempfängerpatei entwickelt.

Re: Umverteilung für den Machterhalt

Nein - die SPÖ hat sich zum "Senat Roms" gewandelt, der mit Brot und Spielen den Plebs bei Laune hält, damit er nicht mitbekommt, daß er absolut regiert wird.
Die Herrschaft von Eliten kann nur gewahrt werden, wenn sie von einer überzeugten Masse von Getäuschten getragen wird.
Von Sach- und Geldspenden abhängig Gemachte sind leichter zu kontrollieren.

Re: Umverteilung

Stimmt, in Wien hüpft es die SPÖ mit den Grünen eh schon vor:

1) Schröpfende Erhöhung der Abgaben, damit man weiter noch postsozialistische Urständ feiern kann. Der Bürger soll bluten

2) Überproportional fortschreitende Inflation

3) Allgemeine Armut

Darum:

"Rot / Grün nein danke !!!"

Gast: guest173
20.02.2012 17:39
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die spö lehnt steuererleichterungen für die familien, arbeitnehmer usw. ab und macht sozialabbau bei den asvg pensionen u.asvg hacklern- 2013 ist zahltag für diese nicht soziale SPÖ politik

die spö stützt lieber die reichen bauern(bis 100000 euro einheitswert zahlen die bauern keine einkommenssteuern mehr- dank der spö) davon können die asvg arbeitnehmer und asvgpensionisten nicht einmal träumen. von den millionengewinnen bei den massenhaften umwidmungen von landwirtschaftlichen gründen tun die roten auch nichts und schauen weg. da wurden und werden viele milliarden von den bauern gemacht- schön steuerbevorzugt- dank einer spö. auch die defizite bei den bauernpensionen sind unfassbar hoch-aber bei den asvg pensionen machen sie einen sozialabbau, die roten. die reichen banken und spekulantenmärkte werden auch wie noch nie gefördert usw.,
aber bei den familien schlagen sie wieder mit voller härte zu-die roten. die brauchen keine steuererleichterungen- so die spö. bei dieser negativen familien-und arbeitnehmer politik der spö erübrigt sich weiteres.
vor der wahl 2013 wird aber die spö wieder von steuergerechtigkeit, familienfreundlichkeit, asvg pensionsgerechtigkeit nach 40/45 versicherungsjahren, mittelstandsentlastungen usw.daherreden und vieles versprechen und dann nichts halten. war immer so.

Die bereiten wieder Wahlzuckerln

vor...

Gast: Plach2
20.02.2012 17:15
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Das ewige Theater!

Die ÖVP schlägt etwas vor, die SPÖ ist dagegen.

Die SPÖ veröffentlicht Vorschläge und die ÖVP ist dagegen.


Re: Das ewige Theater!

so ist es und so bleibt es.

Gast: Baur4
20.02.2012 17:05
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Für wie blöd hält uns diese ÖVP?

Zuerst: "Wir wollen keine neuen Steuern"
Dass die Steuerquote allgemein steigt, kann er sich nicht vorstellen: „Im Gesamtkontext muss es nach unten gehen“, so Mitterlehner.

Dann: Beschließen sie mit der SPÖ das größte Belasdtungspaket der 2. Republik;

- und nun - soll es auf einmal wieder Entlastungen geben? (Die höheren Steuern sind nicht einmal noch im Parlament beschlossen und schon reden sie wieder von Steuersenkung)

Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich hat eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)

Re: Für wie blöd hält uns diese ÖVP?

Unter Grasser wurden die Steuer-Freigrenze nach oben ausgeweitet und die Besteuerungsintervalle vergünstigt. Das kam besonders den Klein- und Mittel-Verdienern zugute.

Und Steuern wollte die SPÖ und nicht die ÖVP.

Die SPÖ hat die Steuern in den Verhandlungen eingefordert.

Und wie es uns ergangen wäre, wenn die SPÖ mit den Grünen dies ausverhandelt hat, sehen wir in Wien: Spröpfung der Bürger durch dreiste Steuererhöhung.

So schaut's aus Genosse!!!


Re: Für wie blöd hält uns diese ÖVP?

und wer war Kanzler? der faynachtsmann!

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Die Finanzministerin hat angekündigt, noch in dieser Legislaturperiode ihre Pläne auf den Tisch zu legen. Noch vor der Nationalratswahl im Herbst 2013 will sie die Steuerreform umsetzen. Auch für die SPÖ seien die Vorschläge im Wesentlichen klar, betonte Schieder. Man könne "jederzeit" ein Konzept vorlegen.

All diese Lösungen sind seit vielen Jahren bereits am Tisch, und völlig klar wie das die Parteien stets nennen, umgesetzt wurde bislang aber NICHTS !?!

Laut > Amon und wohl auch Osterhasenträger Schieder, handelt es sich weiterhin um feine Unterschiede, welche immer noch eine endgültige Entscheidung verhindern ?

Wann entfernt man die beiden Verweigerer samt all der dahinter stehenden endlich ?!

Gast: Kinderbeihilfe_vs_ Ausgleichszulage
20.02.2012 16:55
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da war doch grad mal ein Bericht in der Kl. Zeitung

die Kinderbeihilfe hat sich in den letzten Jahren 10 Jahren um 10 Euro erhöht, die Ausgleichszulage um 400 ..... geht immer nur um einen Menschen - und der ist ja gleich viel wert.

Kinder können sich halt nicht wehren, denn sie haben keine Wählerstimme

PS: und die ganzen "Steuerzuckerl" der letzten Jahre/Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten usw. sind ja auch ein Witz. Mehrkinderzuschlag - halbiert (200 Euro pro Jahr= 1 Wocheneinkauf), Alleinverdienergrenze: 6000 Euro - seit 10 Jahren nicht valorisiert ....
das kriegt eh kaum jemand mehr

Ist ja klar

Die SPÖ ist nur deshalb gegen Steuerentlastung und für Sachleistungen, weil sonst würden ja die Leute nicht mehr von ihr abhängig sein und das darf un kann nicht sein.

Antworten Gast: Plach2
20.02.2012 17:08
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Wäre es nicht billiger (und besser)

schon vorher keine so hohen Steuern einzuheben.

Es werden wiederum unzählige Parteigünstlinge in der Verwaltung beschäftigt: Mit der Einhebung, Abrechnung ..... und später mit der neuerlichen Vertreilung.

Warum wohl hat Österreich eine so hohe Beamtenquote?

 
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