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Steuerreform: Reichensteuer gegen Familiengeld

21.02.2012 | 18:23 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

SPÖ und ÖVP haben den Nationalratswahlkampf eröffnet. Wer muss zahlen und wer profitiert von den Plänen der Koalitionsparteien? Eine Steuerreform sei derzeit kein Thema, sagte Bundeskanzler Faymann.

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Wien. Die nächste Nationalratswahl kommt bestimmt. Spätestens planmäßig im Herbst 2013. Obwohl die Bundesregierung noch nicht einmal das Steuer- und Sparpaket für einen Schuldenabbau beschlossen hat, haben SPÖ und ÖVP bereits klar abgesteckt, mit welchen Wahlkampfschlagern sie jeweils in die Neuwahl des Nationalrats gehen werden. Die SPÖ setzt auf Vermögensteuern, vulgo Reichensteuern, mit denen sie jetzt beim Koalitionspartner abgeblitzt ist. Die ÖVP will sich verstärkt als Familienpartei präsentieren und legte bereits Steuerpläne zur Entlastung der Familien vor.

Der koalitionsinterne Wettlauf um die Familien wurde bereits im Herbst des Vorjahres eröffnet: Da kündigte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) im „Presse“-Gespräch an, dass die steuerliche Absetzbarkeit für Eltern zugunsten des Ausbaus von Sachleistungen wie Kindergartenplätze zurückgeschraubt werden müsse, was die ÖVP prompt auf die Barrikaden trieb. Die Position Schieders wird jetzt von der SPÖ-Führung praktisch geschlossen vertreten.

 

7000 Euro Entlastung

Unmittelbarer Anlass für die neu entbrannte Debatte sind die Aussagen von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag. Demnach soll es noch in dieser Legislaturperiode für Familien eine steuerliche Entlastung von bis zu 7000 Euro und damit deutlich mehr als bisher geben. Die ÖVP hat sich schon vor dem nun geschnürten Belastungs- und Reformpaket zur längerfristigen Budgetsanierung jegliche weitere Einsparungen bei den Familien verbeten. Zuvor hatten gerade die Einschnitte bei Familienleistungen durch das „Loipersdorfer Sparpaket“ ab 2011 heftige Proteste ausgelöst. Einige Länder sind jedoch mit Klagen beim Verfassungsgerichtshof abgeblitzt.

 

Unterstützung von Spindelegger

Rund um das Familiengeld brechen nun tiefe ideologische Klüfte zwischen SPÖ und ÖVP neu auf, zwar im gemäßigten Ton, aber inhaltlich umso härter. Das geht bis hinauf zu den Parteichefs. ÖVP-Obmann Michael Spindelegger stellte sich am Rande des Ministerrats am Dienstag hinter den Vorstoß der Finanzministerin: „Das ist durchaus das, was ich mir gut vorstellen kann.“ Gleichzeitig bekräftigte der Vizekanzler sein Nein zur Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuer, bei der die SPÖ nicht locker lassen will.

Eine Stunde später, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat mit Kanzler Werner Faymann (SPÖ), blieb Spindelegger zwar inhaltlich dabei: Ziel der ÖVP sei es, den Mittelstand und die Familien zu entlasten. Beim Zeitplan schränkte er aber ein: Die Konzentration der Regierung gelte derzeit dem „Reformpaket“, das Ende März im Nationalrat beschlossen werden soll. „Alles andere ist das, was jede Partei für sich selbst überlegt.“

Der größte Haken beim ÖVP-Plan: In Sparzeiten ist völlig unklar, woher das Geld dafür kommen soll. Ministerin Fekter hat das im ORF offen gelassen. Seit der Steuerreform im Jahr 2009 können Eltern auf Betreiben der ÖVP bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes Ausgaben bis 2300 Euro jährlich für Kindererziehung steuerlich geltend machen.

Der SPÖ, vor allem aber dem Gewerkschaftsbund und der Arbeiterkammer, war das stets ein Dorn im Auge. Staatssekretär Schieder bekräftigte am Dienstag einmal mehr, dass ihm Sachleistungen wichtiger seien als Steuererleichterungen. Ein Grund dafür ist auch, dass von der steuerlichen Absetzbarkeit nur jene profitieren, die tatsächlich Steuer zahlen. 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt. Überlegt wird von SPÖ und ÖGB, diese Betroffenen notfalls mit einer Negativsteuer (Gutschriften) besser zu stellen.

 

Schwerpunkt nach SPÖ-Parteitag

Die Hauptstoßrichtung der SPÖ für die Nationalratswahl ist jedoch, verstärkt Druck für Vermögenssteuern zu machen. Pläne, wie Reiche zusätzlich bis zu vier Milliarden Euro zahlen sollen, sind im Steuer- und Sparpaket de facto auf der Strecke geblieben. Rund um und nach ihrem Bundesparteitag am 13. Oktober in St. Pölten wird die SPÖ dies daher schwerpunktmäßig zum Thema machen und damit den Nationalratswahlkampf einläuten.

Vorwegnehmen wollte das der SPÖ-Parteivorsitzende am Dienstag nicht. Eine Steuerreform sei derzeit kein Thema, sagte Bundeskanzler Faymann nach der Regierungssitzung. Denn dafür brauche es „ein bestimmtes Volumen“. Die Wirtschaftsprognosen für heuer seien jedoch schlecht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2012)

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63 Kommentare
 
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Gast: Vom Stillstand zum Widerstand
23.02.2012 02:01
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Arme und Geringverdiener vereinigt Euch

Ende des Gehorsams der Hoffnungslosen

Und was ist die existierende Wahrheit? Der arme lohnsteuerbefreite „Hund“ zahlt bei jedem Einkauf und Konsumation dieselben Abgaben wie unsere sogenannten Leistungsträger. Steh ich unlängst in der Apotheke. Neben mir eine österreichweit bekannte Politikerin. Hatte den Eindruck: Die Apothekerin wäre vor der (…) am liebsten auf die Knie gefallen. Und jetzt der Hammer: Sie orderte für die rezeptbefreite Mutter die Medikamente. Da denk ich mir doch als dummes Würstel, die „Oide“ casht als ministerielle Spitzenbeamtin Länge mal Breite ab, allerdings die Mutter muss sich (zumindest bei der ganzen Einreicherei) zur Bittstellerin erniedrigen. Wahrscheinlich bezieht sie noch eine Wohnungsbeihilfe u. anderes mehr an Befreiungen?!? Was ich damit ausdrücken will, der in diesem Forum gehässige Rundumschlag gegen die Lohnsteuerbefreite „Souterraingesellschaft“ prügelt den falschen „Esel“ als rücksichtslosen Vorteilsnehmer.

Steuerbegünstigung?

Die SPÖ spricht im Zusammenhang mit der von der ÖVP, namentlich von Frau BM.in Dr. Maria Fekter, geforderten steuerlichen Entlastung der Familien von "Privilegien", "Begünstigung" u.Ä. Das einfache Denken ist - bedingt durch ideologische Traumvorstellungen - völlig abhanden gekommen. Wir haben keine "Flat-Tax", sondern eine an der wirtschaftlichen Leistungskraft orientierte Steuerprogression. Was bitte unterscheidet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Alleinverdieners von der eines Doppelverdiener-Paares? Warum wird einfach negiert, dass diese Leistungsfähigkeit mit der Anzahl der Kinder schrumpft? An anderer Stelle derselben "Presse", nämlich auf Seite 15 (links unten) wird von Norbert Rief die Verfassungskonformität bei der geplanten "Immosteuer" bezweifelt, weil "Solche Bestimmungen (..) nicht dem Leistungsfähigkeitsprinzig des Steuerrechts entsprechen" würden.
Ich kann Norbert Rief nur zustimmen, fordere dieses Prinzip auch bei der Einkommensteuer ein. Eine immer wieder ins Spiel gebrachte "Negativsteuer" entspricht dem nicht. Der Ausdruck ist so verquer wie "Minuswachstum", "Negativgewinn".... Das wird dann eine Unterstützung.
Wann endlich wird der VerfGH wegen Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes aktiv?

Reichensteuer

Die SPÖ kann damit ruhig einen Wahlkampf angehen; wenn sie die Substanz besteuern will, wird sie bei mir den Wahlkampf verlieren.

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Sachleistungen für das Kollektiv

Natürlich ist die SPÖ FÜR Sachleistungen:
1) weil das der linken Ideologie entspricht, wonach der Staat besser weiß, was für den Bürger gut ist als dieser selbst (Kollektiv geht vor Individuum).
2) weil die Partei ihre Bürger damit möglichst vom Kindergarten weg indoktrinieren kann (von der Wiege bis zur Bahre)

Gast: Februar
22.02.2012 12:25
1 0

Einfach zum Nachdenken

Angesichts dessen, dass jemandem, der einigermaßen verdient, nach Abzug aller Steuern und Zwangsabgaben nur mehr ein Taschengeld von rund 1 Drittel bleibt, kann man schon darüber nachdenken, was davon zu halten ist:

"Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten."


Gast: Baur4
22.02.2012 11:50
3 0

Volksverdummung!

Das vor wenigen Tagen präsentierte, neuerliche Belastungspaket ist nicht einmal noch vom Parlament beschlossen - und schon reden diese Typen wieder von Steuersenkung.

Immer wieder der selbe Schmäh:
10 Monate im Jahr reden sie von Steuersenkung,
1 Monat überschlagen sie sich welche neuen Steuern gerechter wären;
1 Monat lang begründen sie uns diese neue Belastungen;

und das alle Jahr wieder.

Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen.

Gast: sm
22.02.2012 11:39
2 0

Nur so nebenbei

hat die övp vor der letzten wahl die entlastung des mittelstandes und förderung der familien versprochen. was ist gekommen? eine belastung des mittelstandes und der familien und gleichzeitig ein versprechen, dass nach der kommenden wahl bla bla bla. österreich ist im übrigen eine bananenrepublik: ein studienbrecher als bk-darsteller, gegen den gerichtliche vorherhebungen wegen korruption laufen. kein grund zum rücktritt oder zur berichterstattung, gell.

Gast: das hirn
22.02.2012 10:49
2 0

lähmung

diese regierung war bis jetzt querschnittgelähmt. mit eröffnung des wahlkampfes fällt sowohl rot als auch schwarz ins koma.

Re: lähmung

Das ist eine Unverschämtheit!

Querschnittsgelähmte führen produktive und erfüllte Leben. Besonders ersteres kann man von der bisherigen Regierung nicht behaupten.

Antworten Gast: Baur4
22.02.2012 11:51
0 0

Wir verdienen nichts anderes!

Seit 1945 wählenw ir immer wieder diese Typen! (SPÖ+ÖVP)

In Rußlnad gibt es nach Wahlen auch nur Putin und Medwedew oder Medwedew und Putin.

Wahltag ist Zahltag!

Gast: Schluß mit Freundschaft
22.02.2012 10:07
6 0

2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Genau daran krankt das System. Nur noch rund 1 Mio. Erwerbstätige zahlen Steuern - und das nicht zu knapp. Und der Rest schwimmt einfach mit, bekommt die gleichen Leistungen, dazu noch diverse Förderungen wie Mietzinsbeihilfe, GIS und Rezeptgebührenbefreiung, etc. Scheiß Umverteilung, die neuen Expropriateure sind neben unseren Politikern und den Frühpensionisten die Faulen und Blöden. Es ist ja unbestritten, daß es soziale Absicherungen für jemanden geben muß, dem ein Dachziegel auf den Kopf fällt. Aber irgendwo muß Schluß sein. Bei uns glauben die Menschen, sie haben ein Recht darauf versorgt zu werden. Eigenverantwortung ist seit Kreisky ein Fremdwort. Wann wehrt sich der Mittelstand endlich??? Jeder soll das Recht und Möglichkeit haben, etwas aus seinem Leben zu machen. Und die, die es schaffen, sollen dann aber bitte nicht bestraft werden! Daher Flat Tax von 20 oder 25% ab dem ersten Euro!

Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Das ist es!

Nur, damit gewinnt man keine Wahl!
Ich hätte aber einige weitere Ideen für einen bevorstehenden Nationalratswahlkampf:
- Streichung sämtlicher Parteienförderungen
- keine Rückerstattung von Wahlkampfkosten
- Verbot eines "Wahlkampfes" im bisherigen Sinn, was die Bestreitung von "Lügenorgien" und das Versprechen von schwachsinnigsten "Wahlzuckerln" bedeutet – jede Partei bzw. jeder Politiker soll ausschließlich nach dem gewählt werden, was er tatsächlich geleistet hat.

Wenn die Herrschaften irgendetwas geleistet haben sollten, werden wir – das "Wahlvolk" – das doch wissen oder bemerkt haben, ohne dass man es uns ständig erzählt, ODER?

Leider wird sich allerdings KEINE Partei finden, die derartigen Vorschlägen nähertritt!

Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Glauben Sie, die freuen sich darüber, dass sie so wenig verdienen, dass sie nicht mal Steuern zahlen?

Re: Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Vielleicht arbeiten bzw. leisten von diesen 2,7 Mio. einige aber auch eher wenig, sei dies bewusst, gewollt, ungewollt oder unbewusst. Aber diese Erkenntnis bedarf eines Blickes in die Alltagsrealität: Gehen Sie abseits irgendwelcher – vielleicht ideologisch bedingter – "Scheuklappen" einmal kurz vor Mittag in ein Wiener Vorstadtbeisl, lehnen Sie sich gemäß den dortigen "Vorbildern" an die Schank und horchen Sie den zumeist zahlreich anwesenden "Leistungsträgern" zu. Dann werden Sie ein Ahnung davon erhalten, warum 2,7 Mio. keine Einkommens- bzw. Lohnsteuer zahlen.

Antworten Antworten Gast: Schluß mit Freundschaft
22.02.2012 15:41
0 0

Re: Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Ist doch mir egal. Ich gehe für meine Familie und mich arbeiten und für sonst niemanden. Ich wüßte jede Stunde, die ich in meinem Büro verbringe, etwas besseres und interessanteres zu tun. Das ist sicher nicht mein Hobby und deshalb sehe ich nicht ein, weshalb ich - unter Einbeziehung von Dienstgeberbeiträgen, MWSt und sonstigen Abgaben - an die 70% meines Schmerzensgeldes abliefern soll. An einem ruhigen Tag arbeite ich somit 7 Stunden für irgend jemand, den ich nicht kenne und der zu faul oder zu blöd ist für sich selbst zu sorgen, und 3 Stunden für meine Familie und mich. Und dann kommen die Genossen noch auf die absurde Idee, daß die Steuern noch etwas höher sein dürften... Am gerechtesten wäre sowieso eine Kopfsteuer - alle haben die gleichen Rechte, alle die gleichen Pflichten.

Re: Re: Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Kopfsteuer super!!
Nur was machen Sie dann mit jenen Leuten, die durch Ihre Tätigkit und Fähigkeiten nicht einmal die Kopfsteuer verdienen? LAsse Sie dies dann verhungern? Nur so zum Nachdenken.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Schluß mit Freundschaft
23.02.2012 10:19
0 0

Re: Re: Re: Re: 2,7 Millionen Menschen in Österreich sind mittlerweile aber steuerfrei gestellt.

Ist mir schon klar, daß eine Kopfsteuer nicht finanzierbar und machbar ist. Die Flat Tax ab dem ersten EURO würde ich als gangbare und gerechte Lösung sehen. Flankierende Maßnahmen wie eine sofortige Erhöhung des Pensionsantrittsalters für Frauen und Verschärfung der Zumutbarkeitskriterien bei Arbeitslosigkeit (es kann ja nicht sein, daß z.B. alle Hausmeister in den Schihotels Ostdeutsche sind, weil sich die Herren und Frauen Österreicher zu gut sind um ins Zillertal zu gehen) sowie Einsparungen bei Politikern und Verwaltung sind selbstverständlich ebenfalls umzusetzen.

Gast: Antensteiner
22.02.2012 08:34
0 0

Steuerreform

Liebe Regierung !

Ich würde mir keine Gedanken um die Steuerreform machen, denn nach den nächsten Wahlen wird die politische Landschaft in Österreich ganz anders aussehen.


Antworten Gast: Entenberger
22.02.2012 09:19
1 0

Re: Steuerreform

Kann gut sein. Und wenn die FPÖ tatsächlich gewinnt - wer weiß - vielleicht brauchen wir dann überhaupt keine Wahlen mehr...

Antworten Antworten Gast: Gastlicher
22.02.2012 10:47
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Re: Re: Steuerreform

Leute, der 2.WK ist seit bald 70 Jahren vorbei.... Langsam reicht es.

Re: Re: Re: Steuerreform

Vieööeicht reicht es wenn wir dann alle wie die Blöden Paintball spielen.

Das System Österreich ist gekippt !!!


Die Wählermehrheit öff. Dienst, Pensionisten u. Transferempfänger haben durch SPÖVFP den Freibrief zur KINDERAUSPLÜNDERUNG erhalten.

Leider ist die Kasse schon wieder leer, weil grundsätzliches Wissen über Geld & Wertschöpfung in der Parteiakademie nicht behandelt wird.


Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.02.2012 08:39
5 0

Re: Das System Österreich ist gekippt !!!

Stimmt die Aussagen zur Mehrheit bei den Wahlberechtigten?

Es gibt knapp 6,4 Mio. Wahlberechtigte in Ö.

Öff. Dienst (alle geschützten Bereiche) sind etwa 0,7 Mio. Wahlberechtigte.

Pensionisten und Ruhegenießer stellen in Österreich etwa 2,7 Mio. Wahlberechtigte.

Von Transferleistungen leben ca. 0,5 Mio. Arbeitslose, Notstandsempfänger und Mindestsicherer. Alle Wahlberechtigte.

Es sind also etwa 3,9 Mio. von 6,4 Mio. Wahlberechtigten, also eine Mehrheit von 60% der Wahlberechtigten. Ihre Aussage stimmt also wirklich.

Stimmt die Aussage zur Kinderausplünderung?

Die irren Schulen der Republik, welche in Zukunft durch Zwangsabgaben abgetragen werden müssen. Dazu kommen noch die Zahlungsverpflichtungen durch den Generationsvertrag, welchen die Kinder Österreichs zu erfüllen haben. Zusammen geht es, nach einer Untersuchung durch die EU, um satte 1.100 Mrd. Euro in Ö.

Diese irren Verpflichtungen, welche den Kindern Österreichs umgehängt wurden, die werden ja nur zu einem kleinen Teil in Investitionen oder brauchbaren sozialen Absicherungen verwendet, die werden vor allem zur Bereicherung privilegierter Gruppen verwendet. Alles per Gesetz, weil diese grausigen Gruppen die Kontrolle über das Gesetz haben.

Auch diese Aussage stimmt zu 100%.

Es geht den Parteien (Parteienwahlrecht!) also gar nicht um Wertschöpfung, sondern nur ums Holen von Geld in die eigenen Reihen. Sind das Verbr.echen gegen die Menschenrechte?

Gast: Privatier
22.02.2012 07:16
5 0

Liebe Regierung

kapiert endlich: Österreich ist ein Hochsteuerland - weniger Staat, mehr privat !

Von jedem Euro der durch Steuern kassiert wir, kommt nur ein geringer Bruchteil dort an, wo er hin soll ! Der Rest sind 'Reibungsverluste' wie komplett überhöhte Parteieinfinanzierung, Freunderlwirtschaft, Klientelpolitik, sinnlose Ausgaben wie zB. überbordende Schulverwaltung, nahezu 30 Krankenkassen mit aufgeblähtem Verwaltungsapparat, usw. usw.

Ich will nicht mein Geld in ein Fass mit Löchern werfen, wobei die Verantwortlichen vorgeben, jene zu reparieren, jedoch aufgrund ihrer Unfähigkeit selbige nur größer machen !

In der Privatwirtschaft wären ein Herr Faymann, ein Herr Muhm, ein Herr Foglar, ein Herr Cap, eine Frau Rudas untragbar - in der Politik glänzen sie durch systematische Wiederholung von nichtssagenden Stehsätzen, kosten uns jedoch deutlich als die Haltung eines gleichbegabten Papageis.

Re: Liebe Regierung

Ich stimme in Vielem mit Ihnen überein. Nur erhebt sich die Frage,wer denn die Privatisierung abwickel soll. Vieööeich KHG mit seinen Freunden Meischberger, Plech, Hochegger?
Können Sie mir sagen welche ERfahrungen in der Privatwirtschaft z.B. Dr. Schüssel hatte? Meines Wissens kante der nur die Wirtschaftskammer, entspricht also eher Hr. Muhm
Minister, die aus der Privatwirtschaft kamen hatten wir nur selten. Mir fällt da eigentlich nur Androsch ein.

Re: Liebe Regierung

Oft heißen Papageien – das finde ich interessant –– Laura!

 
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