Wien/Apa/Red. Auch BZÖ-Werber Gernot Rumpold und seine frühere Frau Erika könnten in die Telekom-Affäre involviert gewesen sein: Rumpolds Ex-Sekretärin Natascha R. belastet die beiden, die rund um den Eurofighter-Deal sechs Mio. Euro für „PR“ kassiert haben sollen, schwer. So habe ihr Ex-Chef sein Büro mit jenen BZÖ-Werbern geteilt, die Telekom-Spenden mit Scheinrechnungen für das BZÖ kassiert haben dürften, zitiert der „Falter“ aus Einvernahmeprotokollen R.s: Scheinrechnungen seien von Erika Rumpold diktiert, das Hinterfragen dubioser Honorare verboten worden. Es seien „Aufträge“ verrechnet worden, für die Rumpolds Firma „keinerlei Tätigkeiten vorgenommen hat“. Erika und Gernot Rumpold bestreiten die Vorwürfe.
Nicht im Korruptions-U-Ausschuss befragt wird indes Ex-Telekom-Manager Gernot Schieszler: Die Justiz bat um Aufschub, damit ihre Ermittlungen nicht leiden.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2012)
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