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Kräuter lehnt ÖVP-Privatisierungspläne ab

28.02.2012 | 14:21 |   (DiePresse.com)

Für den Bundesgeschäftsführer der SPÖ kommen Privatisierungen bei der OMV, der Post, der Telekom und der ÖBB "nicht infrage". Es brauche keine "weiteren Verschleuderungen".

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Eine kategorische Absage hat SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter angeblichen Privatisierungsplänen des Koalitionspartners ÖVP erteilt. "Das kommt überhaupt nicht infrage", meinte Kräuter am Dienstag. Zuerst gehöre bei der ÖIAG "aufgeräumt".

Die "Kronen Zeitung" hatte in ihrer Dienstagsausgabe von einem angeblich demnächst geplanten ÖVP-Vorstoß für Privatisierungen im Bereich der OMV, der Post, der Telekom, des Güter-Sektors der ÖBB sowie unter anderem bei der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und der "Münze Österreich" berichtet. Als Quelle gab sie einen Teilnehmer einer "Strategiesitzung" des Koalitionspartners an. VP-Generalsekretär Hannes Rauch bestätigte später gegenüber "Kurier" und "Österreich" Überlegungen bezüglich weiterer Privatisierungen.

"Es ist grotesk, unter den derzeit herrschenden Rahmenbedingungen daran zu denken", sagte Kräuter. Schließlich habe sich unter dem Dach der ÖIAG eine "organisierte Kriminalität" gebildet. Man brauche nun eine neue Konstruktion, ein neues ÖIAG-Gesetz, verlangte der Nationalratsabgeordnete. Unter der Verantwortung der Bundesregierung müssten dort die Köpfe neu besetzt werden. "Wir brauchen eine vernünftige Politik, was Beteiligungen betrifft und nicht weitere Verschleuderungen", meinte Kräuter.

Spindelegger: "Privatisierung der richtige Weg"

VP-Vizekanzler Michael Spindelegger scheint anderer Meinung zu sein. Er erklärte nach dem Ministerrat am Dienstag: "Privatisierung bleibt für die Volkspartei der richtige Weg." Die Erlöse aus den Verkäufen sollen laut ÖVP-Plan in einen zweckgewidmeten Fonds fließen.

Bereits Mitte November hatte Spindelegger laut über einen Rückzug des Staates auf 25 Prozent bei Telekom und OMV nachgedacht. Über die Staatsholding ÖIAG ist der Staat derzeit an der OMV mit 31,5 Prozent und an der Telekom Austria Group mit 28,42 Prozent beteiligt.

(APA/Red.)

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106 Kommentare
 
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Die ÖVP will privatisiern!


Re: Die ÖVP will privatisiern!

(war noch nicht alles.)
Wohl nach dem Muster der Bundeswohnungenverschleuderung!

Ich wünschte die ÖVP würde privatiseren im guten alten Sinn des Wortes. (=sich zurückziehen aus der Öffentlichkeit, sich bescheiden, stille werden, innere Einkehr halten etc.)

Gast: Lukas
29.02.2012 21:26
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es ist doch nicht so schwer zu verstehen

teilstaatliche Betriebe sind seit jeher das Familiensilber der SPÖ. Man fühlt sich dort als großer "Unternehmer" wo man abgehalfterte Politiker und gute "Freunde" bestens versorgen kann. Bei der Telekom arbeitet das Familiensilber auch noch als gut getarnter Geldesel für Politiker was ja auch die ÖVP offenbar sehr zu schätzen weiß. Deshalb weiß man schon jetzt: SPÖVP for ever!

Der Oberprivatisierer Karli ist eine tolles Vorbild -

voll krass, was die Schwarzen wollen.

Gast: garibaldi
29.02.2012 16:36
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systemkorrektur

Absolut richtig dieser Weg des Privatisierens angesichts der Skandale bei jenen Unternehmen wo der Staat beteiligt ist, was hierzulande einer Parteienbeteiligung gleichzusetzen ist. Es hat zu Postenschacherei, Parteienfinanzierung und ineffizienten Strukturen gefuehrt die dem Steuerzahler viel Geld kosten. Die Telekom ist hier nur eines von vielen Beispielen.
Es ist notwending diesem Land wieder international wettbewerbsfaehige Strukturen zu verleihen und das koennen nur Unternehmen die nicht an Parteipolitik gebunden sind, sonst sind wir schon bald ein zweites Griechenland.

Ich habe es endgültig satt

mich von dieser elendigen Dreckspartei täglich aufs neue verhöhnen zu lassen.

Antworten Gast: Parteischublade
29.02.2012 17:53
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Re: Ich habe es endgültig satt

Die Parteischreiber der SPÖ sind gut eingespielt.

Respekt.

Obwohl dieses Land dringend ein Ende der Parteien und der verbohrten Parteifunktionäre nach dem Muster Rudas, Amon usw. bräuchte.

Gast: 1. Parteiloser
29.02.2012 13:46
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Diese ÖVP muss die Privatisierungen auch bekommen!

Die Chefin dieses Flügels hat ja schon "Her mit dem Zaster, her mit der Marie" gefordert. Der einzige Zweck dieser Forderung war ja die Wünsche von ÖAAB/GÖD auch weiter zu erfüllen.

Nur, diese Wünsche stellen sich zunehmend als Unfinanzierbar dar. Nicht nur, dass der Neugebauer vorerst mal nachgeben musste, auch die weitere Finanzierung scheint durch den Verlust der guten Bonität in Frage gestellt.

Es geht also heute darum eine Finanzierung zu finden. Die Sachlage ist aber so, dass die Abgabenquote am Anschlag ist, auch die Konsumabgaben kaum mehr gehoben werden können. Das geplante volle Abkassieren der kalten Progression von 2009 bis 2016 wird zur Finanzierung dieser Gruppe auch nicht reichen. Bei genauerer Betrachtung der Möglichkeiten zum Abkassieren der Menschen der Realwirtschaft haben diese Typen auch schon feststellen müssen, dass eine Million Menschen in Armutsgefährdung kaum mehr ausgeraubt werden können.

Diesen Typen, von ÖAAB/GÖD bleibt also nur das Versilbern von restlichen Staatsvermögen als Lösung um zu den gewünschten Geldern zu kommen. Das passt auch gut zu den Vorstellungen des Wirtschaftsflügels, besonders der wenigen Grausigen bei der IV, welche sich wieder satte Gewinne versprechen. Es ist also politisch durchsetzbar, wenigstens intern.

Das sind die strategischen Überlegungen der ÖVP, welche sich um die Verantwortung für Österreich beworben hat.

Muahahahahaha!

Gast: herrmann..
29.02.2012 10:47
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die öst. verbrecher-schutz-partei braucht wieder geld für ihre dunklen kanäle..

sind ja doch wieder einige neue leute an den futtertrögen, die noch nicht zugelangt haben, während die taschen von grasser, strasser, martinz, birnbacher, rumpold, meischberger, plech etc schon pumpvoll sind..

Tatsächlich arbeitet der innerste Zirkel der Volkspartei derzeit an einer Privatisierungsstrategie, die Affären wie jener um den Verkauf der Bundeswohnungen (Buwog) vorbeugen soll. Transparenter sollten die Verfahren künftig gestaltet werden, wurde der „Presse“ am Dienstag im Büro von Vizekanzler Michael Spindelegger erklärt.

Nur glaubt das der ÖVP niemand mehr!

Warum die Republik eine Zeitung und Wien ein Weingut brauche, sei vernünftig nicht zu erklären, begründet ein ÖVP-Mitglied das Vorhaben.

Wozu braucht diese Republik so viele MinisterInnen liebe ÖVPler?

Antworten Gast: Gutmeinender
29.02.2012 13:30
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Re: Warum die Republik eine Zeitung und Wien ein Weingut brauche, sei vernünftig nicht zu erklären, begründet ein ÖVP-Mitglied das Vorhaben.

Weil die Trennung der Beamten notwendig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Staatsanwälte unter dem gleichen Dach wie die Polizisten verwaltet werden möchten, das wäre unter ihrer Würde.

Und Würde haben die alle eine ganze Menge.

privatisierung ist mit vorsicht zu genießen!

von der övp kommen da immer sehr sehr dumme vorschläge bei denen man sich teilweise am kopf greift und nur hoffen kann, dass diese nie umgesetzt werden.

so hat die övp vor kurzem vorgeschlagen die kraftwerke der bundesbahnen zu verkaufen
so dumm muss man einmal sein!!!
dann müssten die öbb den strom zu 100% zukaufen, und dies würde langfristig zu enromen finanziellen verlusten führen

bei privatisierungen habe ich immer angst, dass die profitablen betriebe verscherbelt werden und die defizitären dann dem staat übrig bleiben, was langfristig erst recht enorme verluste bereitet.

Natürlich bin ich nicht vollends gegen privatisireunegn. man muss den regierungen lassen, dass es durchaus einige glücksgriffe gab

z.b die AUA und austria tabak

sieht man jedoch wieviel geld der staat bei anderern privatisieruneg verloren hat, wie z.b bei der BUWOG so kommt durchaus skepsis auf.

ich persönlich bin strikt gegen eine veräußerung der OMV anteile, da so ziemlich jeder depp mit energieunternehmen geld verdienen kann (gilt übrigens auch für den verbund, aber den haben wir leider schon großteils verkauft) es daher keinen sinn macht die omv anteile zu verkaufen, und damit nie wieder üppige dividenenzahlungen zu erhalten, während unternehmen wie die öbb behalten werden, und jahr für jahr mehr geld verschlingen

Gast: smilefile
29.02.2012 09:51
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Tja,...Europa Live,...


Bundeskanzler Faymann informierte die Abgeordneten auch darüber, dass die Wiederwahl des EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy anstehe und er sich für eine zweite Amtsperiode Rompuys aussprechen werde,....

Und wer fragt die Europäer dazu???

Gast: from another point of view
29.02.2012 08:50
3 0

Morgengaben für Freunde

Staatseigentum käme dann wieder einmal in ausländ. Hände (Tabak Austria etc. etc.), Freunde würden sich freuen, Schmiergeld würde schmieren, Lobbyisten müssten wieder Geld mit dem Traktor umschaufeln...
NEIN, NEIN, sicher nicht.
Spindelegger, Karl und Co sind verantwortlich für den sicheren Untergang dieser ÖVP! Alles andere wählen als eine solche Partei!

Gast: südosten
29.02.2012 08:34
0 1

nawas?

privatisierungsoffensive?
korruptionsfreibrief per gesetzt?

die övfpö bereitet sich wieder euf eine regierung vor?

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natürlich alle beteiligungen die positiv

sind an die schwarzen freunde verkaufen...

den rest darf dann der steuerzahler blechen....

als durchschnittlicher arbeitnehmer oder gewerbetreibender muss man schon einen ordentlichen vogel haben um die noch zu wählen.

zumindest muss man masochistisch veranlagt sein!

Gast: tc_t
29.02.2012 08:19
2 0

so rüsten können die sich gar nicht...

meine stimme bekommen sie nicht mal als toter... ebensowenig wie ihr zwillingsbruder spö

nach dem bewährten Schema KHG & Friends

Volksvermögen an parteinahe Günstlinge - mit entsprechenden Provisionen - verscherbeln. Sollte etwas ruchbar werden, hat man ja sicherheitshalber das Justitzministerium coleurgerecht besetzt. Da wer ma do kan Ricxhter brauch´n......

Gast: smilefile
29.02.2012 07:31
1 0

Parteien,...


gehören als Aktiengesellschaften geführt und von den Fördertrögen genommen,...

Womit die ganze Parteispendenangelegenheit ein Ende hätte,-....

;o)

Re: Parteien,...

Und wer bitte sollen die Aktionäre einer Partei sein? Diesen Aktionären ist die Partei ausgeliefert. Der Wähler ist sicher nicht im Aktienbesitz einer Partei. Also wer dann?

Antworten Antworten Gast: smilefile
29.02.2012 09:55
0 0

Re: Re: Parteien,...



Tja warum soll der Wähler nicht Eigentümer der Partei werden könnnen. Somit müßten die Parteivorsitzenden endlich Verantwortung zeigen, zumindest bei der "Hauptversammlung" und Kapital wäre ausschließlich aus der Wählerschaft zu requerieren. Bloss die Frage die sich dazu stellt ist folgende "Was produziert eine Partei eigentlich??",...;O)))

Gast: Bärenfalle...
29.02.2012 06:36
3 0

Oha !

Parteikasse schon wieder leer ?

Also muss wieder die bekannte Umwegfinanzierung über den zu billigen Verkauf von Staatseigentum an Freunderl herhalten ?

Wieso nicht noch ein wenig Spielzeug fürs Heer ?
Nach Radaren und Eurofightern muss da noch eine Aufrüstungslücke zu finden sein.

Oder wird das nur die letzte Abcashaktion vor dem Gang in die außerparlamentarische Opposition ?

wir glauben natürlich

alle der wirtschaftskompetenz der frau r. oder???

Gast: estoc
29.02.2012 05:21
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ist es schon wieder soweit, ...

... dass die schwarzen gewinnbringende betriebe für einen spott an ihre freunderln verschenken?

wollen diese verbrecher jetzt noch schnell das letzte familiensilber verscherbeln, bevor sie endgültig in der versenkung verschwinden? diebstahl des volksvermögens nennt sich so etwas.

 
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