19.06.2013 20:48 Merkliste 0

Wien: "Parkpickerl" künftig auch für Unternehmer

09.03.2012 | 12:43 |   (DiePresse.com)

Nicht nur den Anrainern, auch den Unternehmen steht ab 1. Juli 2012 eine Parkkarte zu. Rund 45.000 Unternehmen dürften von der Neuregelung profitieren.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Einigung beim "Parkpickerl" zwischen Wirtschaftskammer und der Stadt Wien. Unternehmer werden künftig mit Anrainern gleichgestellt. Bisher war das Wiener Parkpickerl nur wenigen Unternehmen vorbehalten. Nun gibt es die Ausnahmeregelung für die flächendeckenden Kurzparkzonen für fast alle Firmen - wenn sie ihr Kfz betrieblich nutzen. 

"Jedem Unternehmer steht eine Parkkarte zu, wenn das Kraftfahrzeug für den Betrieb erforderlich ist", wurde am Freitag im Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) betont. Kriterien dafür seien etwa Fahrten zu Kunden, der Transport von Personen oder der Transport von Waren.

"Mit dem neuen Kriterienkatalog für Unternehmer werden der Parkraumbewirtschaftung die schärfsten Zähne gezogen", zeigte sich die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank erfreut. Ohne eine solche Neuregelung hätte die Bundeshauptstadt - angesichts der geplanten Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung - viele Unternehmen an das Umland verloren.

Neu ist, dass Unternehmer künftig nicht nur wie bisher für Lkw oder Kombis ein Parkpickerl beantragen dürfen, sondern für fast alle handelsüblichen Kfz-Fahrzeuge. Zwar müssten für die Erfüllung dieser neuen Kriterien nach wie vor geeignete Nachweise vorgelegt werden, allerdings seien diese stark vereinfacht worden, wurde seitens der Wirtschaftskammer betont. So könne nun der betriebliche Bedarf eines Fahrzeugs etwa anhand von Rechnungen oder Kundenaufträgen dokumentiert werden.

Zudem hätten Unternehmer nunmehr auch Anspruch auf eine Parkkarte sowohl am Wohnort als auch am Betriebsstandort, hieß es. Hat ein Betrieb mehrere Standorte in unterschiedlichen Bezirken, so könnten nun Parkkarten in bis zu vier Bezirken beantragt werden. Rund 45.000 Unternehmen würden nun insgesamt von der neuen Regelung in den Parkpickerl-Zonen profitieren.

Volksbefragung in Währing endet


Dass künftig mehr Bezirke zumindest teilweise zu Kurzparkzonen werden, ist unterdessen fix: Wie schon zuvor die Bezirke Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus und Hernals hat nun auch Ottakring am Donnerstag für die Einführung eines Parkpickerls gestimmt.

In Währing läuft dazu eine Volksbefragung, die heute, Freitag, endet. Am 16. März findet dann die Auszählung statt, hieß es im Büro der Bezirksvorstehung. Die Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung soll, so hofft man im Rathaus, noch heuer umgesetzt werden.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

165 Kommentare

Re: Lustig,

Aber auch nur wenn Sie sich zwischen zwei Stationen derselben Linie bewegen.

Antworten Gast: na komm...
09.03.2012 13:30
0 2

Re: auto stehen lassen

ich dachte, die öffis sind ohnehin bequemer und schneller als autos?
war offenbar eine lüge...

mir jedenfalls ist es nur recht wenn sich weniger autofahrer das fahren leisten können, weniger verkehr bedeutet für mich schnelleres vorankommen :), denn ich werde es mir jedenfalls leisten können.


Gast: fugazi
09.03.2012 12:04
3 0

...

abgezockt wird der der sich abzocken lässt...

und das neuerdings verwendete "alternativlos", passt nicht nur in die regierung...

Gast: Johan C.
09.03.2012 11:51
12 0

Bin ich FROH, daß ich nimma in Wien wohne!

Jede dieser Schlagzeilen zeigt mir, daß es richtig war, wegzuziehen!

Re: Bin ich FROH, daß ich nimma in Wien wohne!

Und sie haben auch eine Arbeit außerhalb von Wien? Wenn nicht, wünsch ich viel Spaß beim Pendeln!

Antworten Gast: Franz K.
09.03.2012 12:14
3 6

Re: Bin ich FROH, daß ich nimma in Wien wohne!

Da sind wir zumindest zwei.
Ich bin auch froh, dass Sie nicht mehr in Wien wohnen!

Gast: Johan C.
09.03.2012 11:49
4 0

Zur Willkür der Wiener Parkraumüberwacher:

Ich war kürzlich bei meinem Anwalt, der auch Zivilgutachter ist, und hab mich über zwei Parkstrafen aufklären lassen, die ich IMHO ungerechtfertigt erhielt.

1. Die 5m-Regel bei Kreuzungen gilt ab Kreuzung der Fahrbahnen, nicht ab Kreuzung etwaiger Parkstreifenmarkierungen. Sie dient d
dazu, daß Fußgänger besser gesehen werden.

Und nun kommt's - und das gilt für alle Autofahrer, und nicht nur in Wien.

2. *** Fahrzeuge müssen IMMER parallel zur Gehsteigkante abgestellt werden, außer es ist eine andere Parkordnung markiert ***

Dazu die Aussage der MA32 auf meine Bitte um Parkmarkierungen:
"Glauben's, wir haben zfüü Göld? In Wien werden keine Parkmarkierungen gemacht."

D.h., und das gilt in meinem Umfeld also in der gesamten März-, Goldschlag- und Fenzlgasse: Alle normale zur Fahrrichtung und schräg dazu eingeparkten Fahrzeuge sind FALSCHPARKER!

Die Form der Ohrwascheln an den Gehsteigen
oder eingelegte Pflastersteine gelten nicht als Markierung!

Wenn mal einer das Auto parallel zum Gehsteig hinstellt und alle darüber fluchen, daß derjenige Platz für 2 oder 3 Autos braucht - GENAU DIESES AUTO STEHT RICHTIG!

Sodern:
Nun stellen alle anderen dort ihre Autos hin und glauben, sie parken richtig - die Parkraumüberwacher könnten theoretisch JEDES dieser Autos strafen. (aber das machen sie natürlich nicht - DAS ist die Willkür!! )

Und es sind 5,7m Fahrbahn freizuhalten! In der Goldschlagstraße ist also Parken auf der Fahrbahn nicht erlaubt - die Parkstrafen sind berechtigt!

0 1

Re: Zur Willkür der Wiener Parkraumüberwacher:

An sich erkennt man das, wo schräg und wo längs geparkt wird. Bei Touristen aus der Provinz wie Ihnen wird man wohl ein Auge zudrücken, Sie werden also nicht überfordert.

Antworten Gast: Peeperkorn
09.03.2012 12:47
1 0

Re: Zur Willkür der Wiener Parkraumüberwacher:

In dutzenden, wenn nicht hunderten Wiener Nebengassen wird großteils auf beiden Straßenseiten geparkt, sodass nur eine Fahrspur über bleibt. Dies wäre auch verboten, da bei Strassen mit Gegenverkehr zwei Fahrstreifen für den fließenden Verkehr frei bleiben müssen. Steht in § 24 StVO, kümmert aber niemand.

Antworten Gast: Queen Borax
09.03.2012 12:37
1 2

Re: Zur Willkür der Wiener Parkraumüberwacher:

Ein schlimmeres Schicksal ward mir noch niemals kundgetan als das Ihre. Dass sich die Stadt die Farbe spart, damit Sie mit Ihrer Schüssel mit neuerdings NÖ Kennzeichen in Wien korrekt normal-, schräg- oder querparken können, zeigt wieder einmal, wie gefühl- und sinnlos am falschen Ort gespart wird. Alles Gute noch für Ihren Durchmarsch zum Verfassungsgerichtshof!

Gast: lax
09.03.2012 10:42
0 10

Tobender Experte

http://diepresse.com/home/panorama/wien/738712/Polizist-feuerte-neunmal-auf-Tobende?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do

Die Polizei feuert "mehr als acht Mal" (zit. ORF)

. . . . und dieser Gute mit dem Schaum vor dem Mund . . . .

bleibt unbehelligt.

Mehr noch: er wird vom Steuerzahler dafür BEZAHLT.

Antworten Gast: el magnifico
09.03.2012 11:25
7 0

Re: Tobender Experte

themenverfehlung

Gast: Ad Hoc
09.03.2012 10:21
10 0

Öffentliche attraktiver?

"schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen"

Die Strassenbahn- und U-Bahn-Linien, die den 16. und 17. Bezirk mit der Innenstadt verbinden sind jetzt schon total überfüllt. Wenn wirklich ein Teil der Autofahrer wegen des Parkpickerls umsteigt, werden öffentliche Verkehrsmittel noch unattraktiver.

Gast: Ich hab genug von Grün/Rot
09.03.2012 10:20
11 1

Wiener werden von Stadtregierung ausgesaugt

Insbesondere in einigen Gebieten von Meidling (Hetzendorf / Rosenhügel) sind die Öffis keine Alternative. Der letzte Bus von Hietzing fährt abends um 19:30 h - und eine zweite Buslinie fährt nur im Halbstunden-Takt. Das ist ein Armutszeugnis für die Stadt und vollkommen inakzeptabel. Hier dann noch Geld für das Parkpickerl zu kassieren, ist eine Frechheit der Stadtregierung. Gleichzeitig werden seitens der Stadt die Mieteinnahmen für Siedler um 300 % über die nächsten 10 Jahre erhöht. Als Steuerzahler wird man ausgesaugt, bis dass auch der letzte Höchstbeitragsleister sich überlegt, ob sich das Arbeiten noch lohnt, denn am Ende bleibt nichts über.

Gast: gast 67
09.03.2012 10:16
16 2

Abzocke

Diese Rot-Grüne Abzocke ist unerträglich. Wir leben in einem Hochsteuerland u. in Wien ist es besonders arg. Die Mieten werden immer höher, die Gebühren steigen u. jetzt kommen die Autofahrer dran. Aber wenn man Familie hat u. versucht im Beruf etwas weiterzubringen u. Geld zu verdienen, dann braucht man halt oft ein Auto. Die Mindestsicherungs-, Mietzinsbeihilfen- u. sonstigen Beziehern von Umverteilungsgeldern müssen ja nicht schnell irgendwo einen Termin einhalten u. für die Existenz täglich kämpfen. Noch einmal: ROT-GRÜNE A B Z O C K E ! ! !

Antworten Gast: bergziege
09.03.2012 19:04
0 0

Re: Abzocke

Wer sorgt nun für "die neue Armut"? Rotgrün, die sie am meisten beklagen! Leider ist zu befürchten, dass diese Tatsache bis zu den nächsten Wahlen wieder vergessen ist und ein nächstes Mal die Weichen für diese unselige Koalition gestellt werden.

17 1

schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Eine beeindruckende Lösung: Wir verschlechtern die Alternativen solange bis das von uns gewünschte Verkehrsmittel attraktiv wird.
Nebenbei ist das ein Widerspruch, denn es soll ja angeblich einfacher werden, einen Parkplatz zu finden. Zahlen muß man halt.

Antworten Gast: Matador
09.03.2012 12:20
0 4

Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Leichter Parken für Anrainer - schwieriger für Pendler.
Völlig richtig. Ich habe die Gfrater aus NÖ satt, die mir meine Parkplätze verstellen.

Antworten Antworten Gast: Zetor
09.03.2012 13:33
2 0

Re: Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Aber mit Lebensmitteln versorgen dürfen Dich die "Gfrater aus NÖ" schon - oder ziehst Du die auf dem Küchenfenster (sofern Du eines hast)?

Ach so, hab ja vergessen - in Wien kommt das Essen aus dem Supermarkt oder vom Heurigen ...

Na denn: Prost, Mahlzeit - bis zur Sättigung!

0 1

Re: Re: Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Na ja, die wenigsten Bauern liefern selbst nach Wien.

Antworten Antworten Antworten Gast: Matador
09.03.2012 15:37
1 0

Re: Re: Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Glaube kaum, dass die Landwirte die Pendler sind.
Oder sind in NÖ 100% der Bevölkerung Bauern?

2 0

Re: Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

Schon schlimm, wenn die Xenophobie schon bei der eigenen Nasenspitze beginnt.

0 1

Re: Re: Re: schwierigeres Parken in Außenbezirken soll öffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen

In den Bezirken außerhalb des Gürtels war schon alles zugeparkt, das ist schon nicht ganz falsch. So viele Parkplätze gibt es dort auch nicht, dass sich jeder auf die Straße stellt, der in einen der inneren Bezirke will.

Bislang hatte das Parkpickerl eine Erleichterung für die Anrainer gebracht. Das ist jettzt aber auch vorbei, da nun Unternehmen auch Parkpickerln bekommen sollen. Jetzt ist es nur noch teurer.

Gast: Frustus
09.03.2012 09:20
9 1

Na-

-solange die MA Beamte mit Ihrer weissen eingeschweissten Parkberechtigung eh sowohl in der Pickerlzone, als auch in den Einkaufsstrassen (KP Zone) den ganzen Tag gratis stehen dürfen ist doch alles in Ordnung- oder?

Abzocke ohne Ende!

Eine Lösung von Beamte für Beamte.


Antworten Gast: international_
09.03.2012 11:52
4 0

Re: Na-

sehen sie, das ist ehrlicher umweltschutz!
während einfache bürger inklusive firmen gefälligst mit den öffis fahren sollen, kurven die magistratler mit unzähligen autos durch die gegend und parken natürlich auch kostenfrei.

Gast: Hinz
09.03.2012 08:14
1 0

Überreguliert

Die Ausgabe der Parkpickerl ist auf die Anzahl der Anreiner limitiert - das ist gut und sorgt für beschränkten Andrang auf die verfügbaren Parkplätze.

Aber wozu sind dann noch diese hohen (wenn auch jetzt etwas gesenkten) Gebüren notwendig? Zur "Lenkung" ist das jedenfalls nicht notwendig.

Gast: D. G. (Wien 18)
09.03.2012 08:11
1 11

Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

Selbst Besitzer eines Autos, kann ich nur betonen, dass es viel bequemer ist, die meisten Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel zu tätigen.

Antworten Gast: international_
09.03.2012 11:56
7 0

Re: Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

schön für sie.
jedem durchschnittlich intelligenten menschen sollte aber klar sein, dass die situationen der menschen stark unterschiedlich sind.
wenn ich neben einer u-bahnstation arbeite wird es vermutlich wenig sinnvoll sein, mit dem auto zu fahren. arbeite ich aber am stadtrand, in einer öffentlich schlecht versorgten gegend - oder habe ich lasten zu transportieren - wird das auto wohl die bessere wahl sein.

1 7

Re: Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

..und genau dann müssen Sie ja Ihren Stinker irgendwo abstellen...

Antworten Antworten Gast: assinger
09.03.2012 14:09
5 0

Re: Re: Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

Das eigentlich Unerträgliche an der ROT-GRÜNEN Politik ist neben dem Zynismus der ihr eigen ist, die Selbstgerichtigkeit mit der man glaubt,-andere bekehren zu müssen. Es ist ja nicht so dass das gr. Bezahlen für Autofahrer erst jetzt beginnt - die zahlen sich schon länger blöd! In einer freien Gesellschaft - und deren Zustandekommen erfordert libertäre Politik, ist es ausschließlich meine Entscheidung zu befinden, welches Verkehrsmittel ich wann benützen möchte. ROT-GRÜN und deren Politikverständnis ist das genaue Gegenteil.

Wien 8: aus Ihren Postings riecht man denselben üblen Atem der Selbstgerechten - mir graut!

0 3

Re: Re: Re: Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

Sie lesen nur das, was Sie herauslesen möchten:
D.G. meinte, es sei viel bequemer, Öffis zu benutzen. Da hat er Recht, das Problem ist nur, dass er dann für das abgestellte Fahrzeug (okay "Stinker" ist vielleicht nicht ganz korrekt) erhöhte Parkgebühren zahlen muss.
Viel grüner wäre es, fahrende Autos zu belasten und nicht parkende!

0 0

Re: Re: Re: Re: Hier motzen jene typischen Autofahrer, die die Stadt mit ihrem Blech verstopfen.

Benzin ist an sich sowieso schon zu mehr als 50% mit Steuern belastet. Was würden Sie sich noch zusätzlich als Steuern fürs Fahren vorstellen?

Gast: vbn
09.03.2012 08:05
1 4

Strafen sind SELBSTVERSCHULDETE Ausgaben !


Ich fahre seit mehr asl 20 Jahren Auto und habe zusammengerechnet rund 150 Euro Strafen bezahlt.
Manche Leute brauchen das im Monat und sind SELBST SCHULD!!

1 15

Und wird das Geld ...

... auch brav für die Rekonvaleszens der Atemwegserkrankten verwendet? Oder zur Übernahme der Begräbniskosten der an Autoabgasen Krepierten? Nein? Dann kann man ja der Einkünfte wegen auch gleich eine Gebühr für Raucher in Cafès einheben. Ein Tabak-Monatspickerl um 100 €, z.B.. Weil: die Gesundheit, vor allem der Kinder, ist den Politikern offensichtlich Wurscht. Die Lösung, Privatfahrten zu verbieten, traut sich niemand. Dafür müssen zig-Tausende mit dem Leben und ihrer Gesundheit geradestehen. Ich halte das für vorsätzliche Gemeingefährdung und strafrechtlich relevant.

0 0

Re: Und wird das Geld ...

Nein Begräbniskosten werden keine übernommen, weil jeder einmal stirbt und er mit diesen Kosten also schon ab Geburt rechnen muss. Müssen Sie halt etwas schneller sparen, wenn Sie früher sterben wollen. Wer früher stirbt produziert kein CO2. Das ist also sehr umweltfreundlich. Am besten knapp vor Pensionsantritt, das entlastet die Kassen.

Antworten Gast: fi ha
09.03.2012 13:30
3 1

Re: Und wird das Geld ...

an der luftqualität macht es keinen unterschied wenn privatfahrten in wien verboten wären.
wenn alles außer privatfahrten verboten wäre, wär wien ein luftkurort.

Antworten Gast: speibender regenbogen
09.03.2012 11:17
7 0

Re: Und wird das Geld ...

man möge dann bitte auch das private heizen verbieten. und jegliches lagerfeuer. und die müllverbrennung sowieso. auch räucherstäbchen, kerzen und das grillen fielen einem totalen luftreinhaltegebot zum opfer.

viel spaß in der feuerlosen steinzeit! *sfg*

Es kommt auf die Relationen an. ...

... Und nachweislich sind Autos in Ballungsgebieten auf besonders verkehrsreichen Straßen für 99% der giftigen Abgase verantwortlich, für den Feinstaub zu 25%. Ihr Komment beweist
die erschreckende Unkenntnis der meisten Leute.

Antworten Gast: Wummi
09.03.2012 10:47
6 1

klassisch,

ein grün-faschistoides Posting...

Antworten Gast: Gastt57
09.03.2012 10:23
5 0

Re: Und wird das Geld ...

sonst geht's Ihnen gut?
erklären Sie mir bitte folgende Situationen:

1.) eine Mutter mit 2 Kleinkinder, die einkaufen geht
2.) Lieferungen an Geschäften
3.) Handwerker, die ihre Therme warten
4.) besuche am Land
5.) die tausende arbeitslose, weil keiner mehr tankt, autos kauft, straßen saniert werden müssen.
6.) abholung von möbelstücken
...

so rechnen sie mal nun aus, wenn sie diese Einnahmen von ca. 80 Mio. € (allein nur durch Parken, nicht miteingerechnet MwSt. von Benzin, Nova, Autokauf,..)streichen und die Ausgaben durch Arbeitslose (Händler, Parksheriffs, Beamten, Zulieferfirmen,..) steigen. Wer wird dies nun bezahlen? (Vielleicht ist das mit den Arbeitslosen ein wenig zu pessimistisch, aber die Einnahmen sind trotzdem weg)

demokratie: hey, welcome to austria, wir leben in einem freien Land, aber man darf kein Auto mehr haben. Touristen lassen sie ihre Autos bei der Stadtgrenze stehen

3.) die heutigen Autos sind um einiges sauber als die vor 20 Jahren. Durch die Verteuerung von Autokaufs, werden die alten Autos länger auf den Straßen bleiben.

ich habe eine Lösung für sie, wenn sie ein Problem mit autos haben, sollten sie am Land leben, aber bitte beachten sie dort gibt es Traktoren und auch dort passieren tödliche Unfälle...


Antworten Antworten Gast: uibel
09.03.2012 12:34
0 3

Re: Re: Und wird das Geld ...

Punkte 1-6: wenn es nur darum ginge, wären die Straßen in wien autoleer.

Re: Und wird das Geld ...

Wenn Sie mir die Freude machen, an Autoabgasen zu krepieren, zahle ich gerne. Nur wird Ihnen das nicht so leicht gelingen. Ins Grab bringen wird sie Ihre unbehandelte Paranoia.

Antworten Gast: Sandra1987
09.03.2012 09:55
0 11

Re: Und wird das Geld ...

Ich stimme ihnen vollkommen zu! Wenn man in Wien wohnt und arbeitet braucht man schlicht und einfach kein Auto! Traurig dass so viele Leute zu faul sind die paar Schritte zum nächsten öffentlichen Verkehrsmittel zu wagen.
Bin gespannt wann im Sommer die nächste Warnung für Jogger aufgrund des Feinstaubes kommt,unseren faulen Mitbürgern sei dank.

Antworten Gast: Aimer
09.03.2012 08:50
11 0

Re: Und wird das Geld ...

Herrlich, Privatfahrten verbieten!!!! Was kommt als nächstes, darf ich nur mehr zwischen 19 Uhr Abends und 6 Uhr in der Früh für private Zwecke das Licht aufdrehen oder meinen privat PC verwenden, damit der Stromverbrauch österreichweit konstanter auf den Tag verteilt wird. Dann könnten wir vielleicht ein oder 2 Verbrennungskraftwerke abdrehen, das wäre auch gut für die Umwelt!!!

Gast: total crash
09.03.2012 07:52
3 0

9000000 Mil : 200 Kappler = 45000 per anno

ergibt inkl.13 u 14 per Monat 3214,28 brutto Gehalt?

Na da werd ich schau`n, dass ich auch ein Kappler werde;o)

Oder müssen`s noch an Schmattes an die Baddei (auf freiwilliger Basis bezügl. Baddeibiachl) abdrücken?

Dann werd ich keinen Antrag auf Aufnahme als Kappler stellen :o(

0 0

Re: 9000000 Mil : 200 Kappler = 45000 per anno

Sie wissen schon, dass diese Kosten nicht alleine auf das Gehalt umzulegen sind, oder? Dazu kommen noch Kosten fūr Betriebsstätten, Arbeitskleidung, Geräte, etc.pp. ...

Gast: Mikado 13
09.03.2012 07:52
10 1

Häupl braucht halt unser Geld

Über hundertzwanzigtausend Wähler müssen mit Mindestsicherung bei der Stange gehalten werden. Mehr als in allen anderen Bundesländern zusammen.

Kein Bundesland teilt so unverfroren Inser.ate aus, wie der Moloch Wien.

Wenn dann noch Missmanagement hinzukommt, brennt halt der Hut.

Da braucht es viele Geldeintreiber, damit Wiens Dionysos mit seiner Griechin weiterfeiern kann. Eine davon sind nun einmal die Parksheriffs.

Gast: A. Count
09.03.2012 07:16
5 0

Mietwucher?

22 Tage x 12 Stunden x 2€ = 528 € pro Monat, für 10 qm ohne Wasser, Strom und Heizung, ist doch ein Klaks, oder?

parkraumbewirtschaftung

klingt irgendwie gut. alle drei wörter sind positiv besetzt.
asphaltierte parkfläche ist ertragreicher als kartoffeln anpflanzen. auch müheloser zu bewirtschaften.

Re: parkraumbewirtschaftung

Ähnlich wir bei der Musikindustrie. Da steht auch die industrielle Produktion und Verwertung im Vordergrund.

10 3

"Das Ausmaß der Verteuerung erklärt Vassilakou mit einer Annäherung an Öffi-Kosten"

auto abstellen - öffis benutzen

was gibt es da kostenmäßig für einen zusammenhang?