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Staatsanwälte an ÖVP: "Sind niemals auf Rachefeldzug"

19.03.2012 | 06:28 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Oberstaatsanwaltschaft wehrt sich gegen VP-"Untergriffe". Die Stimmungsmache schade der Justiz und dem Rechtsstaat.

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Die Erste Oberstaatsanwältin in Wien, Ilse-Maria Vrabl-Sanda, hat am Sonntagabend die Kritik aus dem ÖVP-Klub an ihrer Behörde zurückgewiesen. "Das ist keine sachliche Kritik, das sind Untergriffe", hielt sie in der ORF-Sendung "Im Zentrum" zu den Vorwürfen des ÖVP-Abgeordneten Werner Amon sowie des ÖVP-Klubobmanns Karlheinz Kopf fest. Die Staatsanwaltschaft sei "niemals auf Rachefeldzug", sagte sie konkret zur Theorie, es handle sich bei den Ermittlungen gegen Amon um eine Art Retourkutsche für dessen Äußerungen in der Causa Kampusch.

"Die Frage ist, was bezweckt man mit so einer Kritik", so Vrabl-Sanda weiter. Sie habe den Eindruck, hier gehe es vor allem darum, "Stimmung zu machen": "Dass man denjenigen, von dem man eine Gefahr für den eigenen Standpunkt befürchtet, in ein schlechtes Licht rückt". Dies schade letztendlich aber nicht nur der Gerichtsbarkeit, sondern "überhaupt allen Säulen des Rechtsstaats", sieht Vrabl-Sanda eine "Gefahr, vor der ich nur warnen kann". Die Behörde aber "kann diesem Druck standhalten", versicherte sie. Die Fähigkeit, mit solchen Belastungen umzugehen, sei ja "geradezu Aufnahmekriterium" für den Dienst als Staatsanwalt.

Khol: Fragwürdige Fälle in Justiz

ÖVP-Seniorenbundchef Andreas Khol verteidigte die Linie seiner Partei. Es habe in den vergangenen Jahren so viele fragwürdige Vorfälle in der Justiz gegeben, dass es "absolut legitim" sei, gewisse Dinge anzusprechen. Kopf habe als Klubobmann zudem die "Pflicht", sich vor seine Abgeordneten zu stellen, so Khol, der früher selbst Klubchef war. Er wandte zudem ein, dass man Amon als Zeuge einvernehmen könnte und damit seine parlamentarische Immunität unangetastet bliebe. "Herr Amon ist nur kein Zeuge in diesem Verfahren", konterte die Oberstaatsanwältin. Rund 40 Personen seien von den Ermittlungen wegen Zahlungen der Hochegger-Firma Valora betroffen, und man könne dem nunmehrigen VP-Fraktionsführer im U-Ausschuss keine Sonderbehandlung angedeihen lassen.

Vrabl-Sanda wies auch die Darstellung zurück, die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen gegen Amon öffentlich gemacht, bevor dieser selbst davon informiert wurde. "Die Staatsanwaltschaft hat nichts veröffentlicht", sagte sie. Der Akt sei lediglich an den Untersuchungsausschuss gegangen, der die Unterlagen angefordert habe, "und da ist die Staatsanwaltschaft daran gebunden".

Gegen Amon wird wegen einer 10.000 Euro-Zahlung der Firma Valora des Lobbyisten Peter Hochegger an die ÖAAB-Zeitschrift "Freiheit" im Jahr 2007 wegen Geldwäsche ermittelt. Der VP-Mandatar war damals Generalsekretär des VP-Arbeitnehmerbunds. Eine Gegenleistung für die Zahlung war zumindest vorerst nicht belegbar. Die Staatsanwaltschaft Wien beantragte in der Folge die Aufhebung von Amons Immunität als Abgeordneter.

Amon hatte sich von Beginn an gegen die Vorwürfe gewehrt und mit wilden Attacken auf die Justiz aufgewartet. Hergestellt wird von ihm ein Zusammenhang zwischen den Ermittlungen gegen ihn und seiner Kritik an etwaigen Unterlassungen der Staatsanwaltschaft Wien im Fall Kampusch. Amon hatte zuvor öffentlich die Einzeltäter-Theorie angezweifelt. Kopf hatte in Zusammenhang mit dem Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen Amon wörtlich von "Schweinerei" gesprochen.

(APA)

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273 Kommentare
 
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geldwäsche !

sie haben recht mit der definition, aber nur "im volksmund", das ist "im sprachgebrauch".

juristisch ist das aber anders, ist im fall scheibner auch geschehen.

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Nicht nur der Biertisch sollte wissen, wovon er redet, die Journalisten auch. Und die könnten den Staatsanwalt ja fragen, wie er den Vorwurf gegen Amon begründet.

„in Ruhe“, das glauben aber auch nur Sie, daß Geldwäsche „Zahlungen ohne Gegenleistung“ bedeutet.

Wie alle anderen Biertisch-Strategen in dieser Diskussion sind auch Sie ein Geschädigter der recht oberflächlichen – um nicht zu sagen falschen – Berichterstattung der Medien. Die Presse mit eingeschlossen.

Laut Strafgesetzbuch § 165 StGB ist Geldwäsche dann gegeben, wenn Geld verbrecherischer Herkunft in den legalen Wirtschaftsverkehr gebracht wird. In diesem Paragraph werden aber auch andere Strafbestimmungen aufgelistet, die dann zur Geldwäsche führen, wenn das Geld aus einem derartigen Vergehen stammt. Dazu zählt etwa die Urkundenfälschung.

Wenn der ÖAAB also eine Rechnung ausstellt, die gefälscht ist und er dafür Geld bekommt, dann hat er Geldwäsche betrieben, weil er Geld aus einem Vergehen lukriert hat.

Der Staatsanwalt, der die Immunität Amons aufgehoben wissen will, hat bislang nicht erklärt und kein Journalist hat ihn danach gefragt, welchen Sachverhalt er dem Vorwurf Geldwäsche denn zuordnet.

Wir wissen also nicht, hat der ÖAAB eine Rechnung gefälscht oder hat er eine Rechnung für eine Lieferung ausgestellt, dafür Geld genommen, aber nicht geliefert. Dann hat der ÖAAB laut StGB einen Betrug zu verantworten.

Mit der Geldwäsche-Beschuldigung landen wir aber beim Tierschützerprozeß, wo sich ein paar Tierschützer zusammengetan haben, um zu demonstrieren. Die hat der Staatsanwalt auch gleich zur terroristischen Vereinigung deklariert. Und ging damit blamabel baden!

da das geld von der valora kam ...

und nicht von der telekom, kann es theoretisch aus einem verbrechen stammen.

sicher ist aber schon, daß es keine gegenleistung gab. übrigens auch nicht für einen marketingbeitrag von 15,000,- euro an den öaab.

wir wollen doch nicht gleich das schlimmste befürchten - nämlich betrug.

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Meister aller Klassen in Kurvenkratzen

Na, „in Ruhe“, Sie drehen es ja, wie Sie’s gerade brauchen.

Sie sind ein Meister aller Klassen in Kurvenkratzen!

Bislang wird Amon als Beschuldigter geführt, weil der ÖAAB von der Telekom einen angeblichen Druckkostenbeitrag von € 10.000,-- erhielt und nicht erkennbar sein soll, für welche Druckkosten da Geld über den Tisch ging.

Sie kommen jetzt daher und behaupten, es war gar nicht das Geld der Telekom, denn es kam ja von der Valora. Was es nicht alles gibt!

Sie erheben diese Behauptung offenkundig nur, weil der Vorwurf Geldwäsche auf äußerst schwachen Beinen steht.

Im übrigen, wo steht geschrieben, daß die Telekom nur für bestimmte Druckkosten einen Beitrag leisten darf. Daß der ÖAAB Druckkosten hat, ist hoffentlich unbestritten und wenn die Telekom ihm dabei helfen will, dann ist das nicht verboten. Die Frage ist nur – und das sage ich schon die ganze Zeit – hat die Telekom versucht, eine derart offensichtliche Parteispende als Betriebsausgabe abzusetzen. Hat sie, dann begeht sie Steuerhinterziehung, nicht aber Amon Geldwäsche.

Daher sollten die Journalisten endlich – die Sache ist öffentlich, also kann man fragen – den Staatsanwalt fragen, wie er denn den Vorwurf Geldwäsche gg. Amon begründet.

Alles andere, besonders Ihr Kurvenkratzen, ist vielleicht lustig, aber für einen Rechtsstaat äußerst bedenklich.

Mit anderen Worten, die Journalisten sollten endlich ihre Arbeit machen und das auf seriöse Weise.

Gast: Grünling
19.03.2012 22:12
9 5

Versteht das überhaupt noch wer?

Kann mir einer sagen, warum seit Tagen so ein Tam Tam um Amons Mitgliedschaft im Untersuchungsauschuss gemacht wird?

Als "Beschuldigter" hat man doch sowieso Einsicht in die Akte, als was soll diese mediale Menschenjagd?

Faymann wurde als "Zeuge" ohne öffentliches Trara befragt.

Also Medien und vor allem der ORF lasst die Kirche im Dorf, weil sonst haben auch wir von euch die Nase gestrichen voll.

Antworten Gast: Jurist (34)
20.03.2012 00:13
3 0

Re: Versteht das überhaupt noch wer?


Bei Vorerhebungen (und darum geht es, denn Amon wird eben derzeit nicht als Beschuldigter geführt) gibt es keine Akteneinsicht. Das wäre ja auch absurd.

Und alles genau zum Zeitpunkt wo der Failman lichterloh brennt,

weil Dokumente im Zusammenhang mit seinen Straftaten auftauchen ....

... wenns nicht so traurig wäre ...

Antworten Gast: Theaterbühne Österreich! oTTo)
19.03.2012 22:27
11 5

Re: Und alles genau zum Zeitpunkt wo der Failman lichterloh brennt,

Gestern, in der Sendung im Zentrum....da haben wir uns gebogen vor lauter lachen....die Frau Thurnher war so etwas von peinlich, man hat richtig gemerkt, dass sie sich SELBER FRAGT: WARUM ERWÄHNE ICH EIGENTLICH NICHTS VON FAYMANN......und von Lackner bin ich sowieso schon lange enttäuscht, POLITISCHER GEHTS JA NICHT MEHR!

Gast: Walter-Serro
19.03.2012 21:45
6 4

ÖAAB sucht Waschmittel

Zitat:
Warum nicht einfach alles offengelegt werde? Weil auch die Werbekunden, etwa des Magazins „Freiheit“, eingebunden werden müssten, sagte Mandl.

heißt für mich: Weil die Geldkuvertstecker nicht in die Medien kommen wollen und
weil der ÖAAB eine neue Waschmaschine braucht, dass sicher außerhalb des nächsten gesetzes zur Parteitransparenz liegt

Re: ÖAAB sucht Waschmittel

Die SPÖ lässt ihre Wäsche bei verschiedene Medien und den ORF waschen.

Nach dem was ich hier las, bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht besondere Schmutzwäsche auch in die StA zum waschen trägt.

Und wer unter fremden Namen postet ist ein Denunziant;-)

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
20.03.2012 08:24
0 0

ÖSTERREICH sucht Waschmittel

Die Parteifarbe spielt doch bei den dreckigen Geschäften der Parteien schon lange keine Rolle mehr.

Würde Österreich die 3 oberen Führungsebenen aller Parteien für 10 Jahre in Haft nehmen, dann wären wahrscheinlich keine 3 Personen dabei, welche Unrecht getan wird.

Um in einer Partei auch nur 1 Schritt nach oben zu kommen müssen die Bonzen immer Schmutzwäsche tragen!

Die Parteien und deren Bonzen sind die Hölle für Österreich und die Österreicher. Das ist eine gesicherte Erkenntnis!

Österreich würde dringen ein Waschmittel brauchen um sich von den Filz zu befreien. Das kann auch die Justiz nicht, die Parteien sind auch unfähig zur internen Reinigung. Die Österreich brauchen wahrscheinlich Volkstribunale um sich von den Misthaufen zu befreien, oder gleich die 3. Republik.

Ich bin schon neugierig wann die ersten Bürgermeister die Fotzn bekommen?

Gast: Tutenchamun
19.03.2012 21:42
7 4

Vrabl-Sandra hätte wirklich Argumente liefern können, anstelle

den allgemeinen Rechtsstaat aus Verlegenheit(?) zu bemühen. Ich finde das eher peinlich, wenn sie nicht allgemein verständlich argumentieren kann. Sie ist auch nicht die Vertreterin des Rechtsstaates sondern eine einfache Beamtin. Ein solches Thema dazu zu verwenden, dass sich die Staatsanwaltschaft gleich über die Politik erhebt zeigt von der Geisteshaltung dieser Bande.

Gast: bergziege
19.03.2012 21:37
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Grün und im Speziellen Peter Pilz

kann ich nicht mehr hören. Wie wäre es, wenn die Methoden, wie die Herrschaften zu ihren Informationen kommen, etwas genauer beleuchtete werden würden?

Antworten Gast: edwige
20.03.2012 02:35
3 0

Re: Grün und im Speziellen Peter Pilz

Sie sagen es! Was außerdem noch auffällt, ist die Tatsache, dass PP auf seiner Homepage penibel Buch geführt hatte über die Ermittlungspannen in der Causa NK - und er nunmehr die Seiten getauscht zu haben scheint.....??

Re: Grün und im Speziellen Peter Pilz

gute Frage!
PP mag schon das eine oder andere "aufgedeckt" haben - aber mit geheimen Akten in der Hand im Fernsehen wacheln und gleichzeitig Skandal zu rufen, ist schon auch untersuchenswert...

Antworten Antworten Gast: Jungwähler (18)
20.03.2012 00:15
1 1

Re: Re: Grün und im Speziellen Peter Pilz

Wo hat Peter Pilz mit geheimen Akten gewachelt?

Er hat doch alle Akten, die auch jedem im U-Ausschuß vorliegen. Und er mach einen sehr guten Job als Abgeordneter!

Gast: Tutenchamun
19.03.2012 21:32
12 5

Im Fall Kampusch haben die Staatsanwälte bisher wenig Intelligenz bewiesen.

Es wundert mich auch nicht, siehe auch die Akte Strasser. Kampusch: Aus der Aktenlage konnten die Entschlüsse zur Einstellung nicht gezogen werden. Das beweist zwar noch lange nicht, dass es automatisch anders gewesen sein muss, aber es beweist, dass die Staatsanwaltschaft systematische Fehler begeht und Sachverhalte erfindet.

15 6

Pilz widerspricht sich selbst!


Die Meldungen von Pilz und Co und jetzt auch noch vom SPÖ-"Spitzenstänkerer" Kräuter( im Kurier) legen einen solchen Schluß nahe.

Man will Amon einfach weg haben. 10.000 Euro Druckkostenbeitrag, die auf beiden Seiten in der Buchhaltung aufscheinen, kann ja nicht der alleinige Grund dieser Attacken sein.

Wenn jetzt auch noch der Kampusch-Unterausschuss hineingezogen wird, ist für mich klar, dass sich vor Amon nicht nur EINER fürchtet.

Und Pilz sagt wörtlich, sogar in einem Video, Polizei, Staatsanwälte alle haben im Fall Kampusch versagt............

http://www.20min.ch/kampusch/story/14709767

Soviel zur Glaubwürdigkeit eines Herrn Pilz.

Re: Pilz widerspricht sich selbst!

Pilz hat als einer der Ersten mit seinem Online-Tagebuch auf viele Unglaublichkeiten im Fall Kampusch-Priklopil hingewiesen.
Jetzt ist die Frage: wieso tritt er auf einmal auf die Bremse? Was ist sein Motiv für diesen Gesinnungswandel?

Gast: monamona
19.03.2012 21:21
1 7

fraglich

viele Fragen tun sich "plötzlich" auf:
Was macht der ÖAAB eigentlich?
Wieviel öffentliche Förderungen bekommt er jährlich?
Welche Schriften werden "veröffentlicht"?
In einer ordentlichen Buchhaltung bzw. Kostenrechnung wäre es ein leichtes gewesen, Einnahmen und Ausgaben auf Knopfdruck nachvollziehen zu können, auch ohne "Beleg"!Aber vielleicht gibt es ja so etwas nicht!
Dass Herr Amon Belege nicht persönlich kontrolliert hat, sollte wohl logisch sein, er dürfte wohl kaum der Buchhalter sein.
Warum läßt sich die Presse so leicht aufs Eis führen?

Antworten Gast: österix
19.03.2012 23:41
2 0

Re: fraglich

Du bist ein Opfer deiner eigenen Propagandaschmähs geworden. Dass der Druckkkostenbeitrag von 10.000 Euro in der Buchhaltung der ÖAAB-Zeitschrift Freiheit ordnungsgemäß aufscheint, wird nämlich gar nicht in Frage gestellt. Aber das interessiert die "Amon-Jäger" in Wahrheit gar nicht.

In Bedrägnis wegen einer GrünnInnenMeinung?

Na hallo aber ... so einfach ist es einen Presseaufreger zu kommen?

Mit dieser Meinung sind wohl eher die GrünInnen in Bedrängung!!

Gast: Tutenchamun
19.03.2012 21:13
11 0

Was ist eigentlich aus dem Wiener Staatsanwalt geworden, der

die Strasser Akten verjähren hat lassen? Hat er eh ordentlich Karriere gemacht?
Die Darstellungen der Oberstaatsanwaltschaft waren jedenfalls gelogen. Er hat in mehreren Fällen so gehandelt, nur die Öffentlichkeit weiss das (noch) nicht.

Antworten Gast: Tutenchamun
19.03.2012 21:48
7 0

.

Die Oberstaatsanwaltschaft hat ja die Einstellung lediglich als Missverständnis dargestellt. Daran glaube ich absolut nicht, wenn man sich seine anderen Fälle genauer ansieht. Auch die Oberstaatsanwaltschaft hat das gewusst. Hier sollte nachgeforscht werden.

Gast: HB4242
19.03.2012 19:56
8 3

Fall Kampusch: Amon in Bedrängnis ....,

bei aller Tragik in dem Fall ...

Aber es wäre an der Zeit, sich in Österreich endlich wichtigeren Themen zuzuwenden !!! (und da haben wir jede Menge)

Re: Fall Kampusch: Amon in Bedrängnis ....,

http://www.youtube.com/watch?v=icmm3lwN8Qw

und dann wissen Sie, warum es doch Brisanz hat;-)

Re: Fall Kampusch: Amon in Bedrängnis ....,

In dem Fall halte ich dies für wichtig. Sehen Sie sich nachstehendes Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=icmm3lwN8Qw

Wenn die Grünen halbwegs vernünftig sind ....

... hören sie mit den ständigen Indiskretionen, die zur politischen Vorverurteilung führen sollen aus.

Dies ist gesetzeswidrig. Aber so betrachtet sind die Grünen ja auch nicht mehr als demokratische Partei zu verstehen.

Antworten Gast: b754
19.03.2012 20:45
3 10

Re: Wenn die Grünen halbwegs vernünftig sind ....

vielleicht sind die zahlungen der övp an dich auch gesetzwidrig

Re: Wenn die Grünen halbwegs vernünftig sind ....

Tatsache ist, dass jede Partei in Österreich alles publiziert sobald es ihnen zum Vorteil gereicht.

Re: Re: Wenn die Grünen halbwegs vernünftig sind ....

Ok, dann muss sichergestellt werden, dass derartig kriminelle Sujekte zu keinen gemheimen Akten mehr kommen.

Re: Re: Re: Wenn die Grünen halbwegs vernünftig sind ....

Sobald ein Akt im öffentlichen Plenum des Parlaments war, ist er nicht mehr geheim!

Über die anderen Indiskretionen, wie z.B. bei der BAWAG Ermittlungen durch das Innenministerium, geführt durch die ÖVP - dieser Seitenhieb muss sein ;-) -, wird unter einer Decke des Schweigens begraben ...

Na bitte, geht doch!

Jetzt werden es wohl alle kapiert haben. Wer zweifelt, wird rausgekegelt und die Grünen dürften ihre Lektion schon gelernt haben... ;-)

Gast: RatzFatzSpatzBatz
19.03.2012 19:08
10 0

Sehr

verdächtig!!


Antworten Gast: Tutenchamun
19.03.2012 21:26
4 0

Re: "Sind niemals auf Rachefeldzug"

Die einzelnen Staatsanwälte (Täter?) verstecken sich also hinter der Organisation.
Ich finde es recht billig, dass dann gleich mit dem Rechtsstaat von der Oberstaatsanwaltschaft aus irgendwelchen abstrakten Gründen argumentiert wird. Es geht um konkrete Vorwürfe, die in der Gruppe gedeckt werden. Welcher Staatsanwalt beschuldigt schon einen Kollegen?

6 11

KEIN WUNDER

Dass der Generalsekretär der FPÖ Villimsky, Amon und damit der ÖVP den Rücken stärken will darf nicht wundern. Waren es doch gerade diese beiden Parteien, die durch die"glorreiche" Ära Schüssel diesen Ausschuss am meisten beschäftigt.

Der tatsächliche Grund dürfte eher sein, dass ...

sie den politische Suizid von Hrn. Amon und die damit verbundene Schädigung des Ansehens der OVP nicht aufhalten wollen :-P

Die Grünen waren die Oberpackler beim Wrabesch Deal in den ORF-Affaire

Außerdem haben sie von Hochegger auch Geld genommen.

Re: Die Grünen waren die Oberpackler beim Wrabesch Deal in den ORF-Affaire

Die Zusammenarbeit einer Firma der grünenen Expolitikerin mit Hochegger ist natürlich ein Indiz für ihre Behauptung.

Re: Re: Die Grünen waren die Oberpackler beim Wrabesch Deal in den ORF-Affaire

Aber auch die Packelei, bei der Wahl Wrabetz.

Niederträchtigst und korruptest!!!

Re: Re: Re: Die Grünen waren die Oberpackler beim Wrabesch Deal in den ORF-Affaire

Ach ja: Wrabetz heißt der Vielversprecher

Gast: Kibietz
19.03.2012 18:45
6 4

Gibt es schon eine Hochrechnung vom Rechnungshof wieviel Steuermilliarden Schmiergeld die ÖVPler einstreifen?

Wir werden wohl wieder ein Sparpaket brauchen um die Schwarzen durchzufüttern.

So viel halten die Grünen als von der "parlamentarischen Kontrolle" der Verwaltung

Wenn ein Abgeordneter der Verwaltung nicht passt wird angepatzt und dann abgezogen.

Die Grünen lernen schnell in Wien

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Re: So viel halten die Grünen als von der "parlamentarischen Kontrolle" der Verwaltung

Ja! Wenn die könnten wie die letztlich wollen - merke es auch in meinem Bezirk - müßte alles und jeder nach deren Pfeife tanzen!

Ich bin entsetzt

Wenn ich vorangehende postings lese.

Jetzt wundert mich nichts mehr, wenn ÖVP-Politiker wegen Lapalien von den Medien - zur Vorverurteilung freigegeben werden, während die Roten auf ihren fetten Hintern warm verschont bleiben.

Deshalb wird auch BM Schmied von der SPÖ für ihre

2,67 Milliarden €uro Pleite bei der Kommunalkredit

nicht zur Verantwortung gezogen.

Für 2,67 Milliarden €uro müsste Amon von der Telekom

- 731 Jahre

- jeden Tag

- 10.000 €uro bekommen.

Recht hat der Amon, dass er den Antrag an die Generalprokuratur stellt.

Antworten Gast: b754
19.03.2012 21:38
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Re: Ich bin entsetzt

stimmt es dass gegen unterberger wegen übler nachrede ermittelt wird?

Ich bin entsetzt über ihre Argumentation!

Versuchen sie die möglichen Verfehlungen Amons mit einer möglichen Verfehlung eines anderen schönzureden?

Re: Ich bin entsetzt über ihre Argumentation!

Sie haben keine Ahnung. Das Gutachten, das Martinz in Auftrag gab, war die Basis für einen super Hypo-Deal, für den die Bayern sich heute noch in den Hintern beißen.

So gesehen hat

- Martinz Milliarden €uro lukriert

während

- Schmied Milliarden in den Sand gesetzt hat.

??????????????

worüber sprechen sie?

Re: Ich bin entsetzt über ihre Argumentation!

Amon hat im Gegensatz zu Schmied keine Verfehlung begangen, sondern 10.000 € als Druckkostenbeitrag für eine Zeitschrift bekommen.

Während Schmied einen Mega-Schaden verursacht hat.

 
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