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BZÖ wirft FPÖ "christenfeindliche Außenpolitik" vor

19.03.2012 | 14:11 |   (DiePresse.com)

FP-Chef Strache hat sich für eine militärische Intervention in Syrien ausgesprochen. Der BZÖ-Europaabgeordnete Stadler nennt das "absurd".

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Das BZÖ kritisiert das außenpolitische Engagement von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Strache betreibe eine "christenfeindliche Außenpolitik", erklärte der EU-Abgeordnete Ewald Stadler am Montag. Die jüngsten Vorstöße des blauen Politikers zu Syrien nannte er "irrational und absurd".

Strache hatte vergangene Woche in Wien syrische Oppositionelle getroffen und sich für eine militärische Intervention zum Umsturz von Machthaber Bashar al-Assad ausgesprochen. Stadler sieht darin eine Gefährdung für Angehörige der christlichen Minderheit in der Region: "Nachdem der 'Arabische Frühling' bereits für Zehntausende Christen Tod und Vertreibung bedeutete, predigt Strache nunmehr auch die Ausbreitung von Chaos, Umsturz und in Konsequenz einhergehende Christenverfolgung in Syrien".

Der BZÖ-Abgeordnete und ehemalige Freiheitliche erklärte, der Auftritt Straches mit den Syrern sei "skurril" gewesen, da es sich um praktisch unbekannte Figuren gehandelt habe. Strache sei vermutlich von seinem "außenpolitischen Chef-Souffleur" David Lasar beeinflusst worden. Der Wiener FP-Gemeinderat war im vergangenen Juli während der Kämpfe in Libyen nach Tripolis gereist, um dort Angehörige des Gaddafi-Regimes zu treffen. Er wurde seither mit mehreren außenpolitischen Initiativen der FPÖ in Verbindung gebracht.

Stadler kritisierte auch die Haltung Straches in Bezug auf Nigeria: "Strache, der noch vor wenigen Monaten dem neu gewählten nigerianischen Präsidenten aus unerfindlichen Gründen zu dessen Wahl gratulierte, solle dringend die Gelegenheit der Osterzeit nutzen und in sich gehen." Er warf den FPÖ-Politikern Strache und Lasar ob ihrer außenpolitischen Ausrichtung "Ahnungslosigkeit und/oder Verwirrtheit" vor.

(APA)

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25 Kommentare
 
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Gast: Gegen Ewiggestrige
20.03.2012 20:19
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Die Hoppalas der Politik

Jo mei, den Stadler gibts a no?
Woar de net amoal der Dobermann vom Haider oder wia s eam gnennt ham?

Re: Die Hoppalas der Politik

Wieso seids Ehs gegen Ewiggestrige?

Ich bin FÜR die Ewiggestrigen - die sind nämlich so von gestern, daß sie im Grunde auch von morgen sind.

Nur die Freiheitlichen machen zukunftsorientierte Politik!

Gast: NichtschwarzinWien
20.03.2012 00:19
0 0

Ewald Stadler hat recht

In Indonesien etwa einem Land mit knapp 90% islamischer Bevölkerung ( 88 % der Indonesier sind Muslime (ca. 200 Millionen) ) starben Zehntausende ohne der Glaubens-Kriege (23 Millionen Indonesier, also neun Prozent der Bevölkerung, sind Christen ).

Wikipedia schreibt:

"Zusammenstöße zwischen Moslems und Christen haben seit 1999 mehr als 10.000 Menschen das Leben gekostet. In West-Neuguinea hält die Welle der Gewalt gegen die animistisch-christliche Papua-Bevölkerung bis heute an.[8]"

In Syrien wiederum sind 10% der Bevölkerung christlich (
Wikipedia in english:
The population of Syria is 74% Sunni, 12% Alawi, 10% Christian, and 3% Druze.) aber es wütet der arabische Frühling!
Man kann sich also vorstellen ,dass die 10% Christen dann noch größere Probleme haben als in Indonesien wo derzeit friedlichere Zustände sind.

Ein Umsturz in Syrien mithilfe des Westens ist durchaus ein hohes Risiko für die christlichen Minderheiten dort =>Gefahr von Racheakten der Sunniten gegen die Christen.

Die Gefahr wäre ziemlich hoch, besonders nach dem Massaker im Irak durch den US-Soldaten welcher die Konflikte zwischen der islamisch-regierten Weltteile und dem christlich/protestantisch-regierten Westen verstärkt!

Bei Wahlen,

wo Stadler antritt, werde ich ihn das nächste Mal kiesen!

Er ist ein ausgezeichneter, hervorragender Redner - der zerstampft alle!!!

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Kriegsspiele für einen infantilen Möchtegernpolitiker

Der liebe, gute Strache soll; wenn er schon seinen ideologischen Vorbildern nacheifern will, dies aber auch in der richtigen Reihenfolge machen!
Zuerst Vollbeschäftigung durch Waffenproduktion und dann gemma damit Krieg spielen.

Gast: Demokratie braucht Kontrolle durch Machtwechsel
19.03.2012 18:28
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FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

Der Nahe und Mittlere Osten ist ein Gordischer Knoten an ethnischen, religiösen und politischen Splittergruppen. Erschwert wird das mühselige Entwirren der äußerst komplexen Situation durch (ur)alte Feindschaften, orientalische Mentalität und Hang zu Grausamkeit, die subversive Einmischung externer Kräfte (CIA und Russland) sowie die Sprachbarriere. Ein äußerst schwieriges Parkett, um als außenpolitischer Neuling nicht auszurutschen: der arabische Club-Med ist keine Disco!

Strache ist daher sehr schlecht beraten, gerade dieses schwierige Terrain für seine außenpolitischen Kapriolen auszuwählen. Das kann ohne fundierte Insiderkenntnisse für ihn nur imageschädigend enden.

Will der erfolgsverwöhnte Strache nicht vorschnell als Witzekanzler enden, sollte er lieber endlich strategisches Wissen über die hohe Kunst der Politik in den politischen Schlüsselbereichen des Staates büffeln.

Vergleichsweise leicht ist es, in der gegebenen desaströsen Situation und des vom Wähler heiß ersehnten Machtumschwunges am Wahltag Macht zu erringen. Doch weitaus schwieriger ist es, diese zu halten, oder gar wiedergewählt zu werden.

Österreich bräuchte dringend einen parteipolitischen Wechsel, jedoch keinen Witzekanzler.

Soferne die FPÖ nicht raschest exzellente Fachleute und Expertise zeigt, wäre das ein Indiz für nur rasches (korruptes?) Selbstbereichern als eigentliches Wahlziel.

Dann wählen viele ungültig oder gar nicht.
Und der desaströse Machterhalt von SPÖVP wäre weiterhin gesichert.

Antworten Gast: DervomSchuldenbergerdrücktwird
20.03.2012 21:10
0 0

Re: FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

Ha, ha, ha... Ihr dritter Absatz soll wohl ein Witz sein. Wer hat denn das bisher hier bei uns in Österreich "gebüffelt"? Ha, ha, ha...

Antworten Gast: schlÄchter
20.03.2012 07:27
0 0

Re: FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

sg dbkdk!
bemerkenswertes posting-volle zustimmung.
mfg
s.

Antworten Gast: apfelmännchen
19.03.2012 19:13
0 0

Re: FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

Vergebene Liebesmühe denn die Comics für die nächste Wahl sind bereits gezeichnet...


Antworten Antworten Gast: G.D.
20.03.2012 21:11
0 0

Re: Re: FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

Und auch alle schon schön grün angestrichen, damit die Farbe rechtzeitig trocken ist?

Antworten Antworten Antworten Gast: apfelmännchen
21.03.2012 14:25
0 0

Re: Re: Re: FPÖ fehlt es gravierend an Expertise

keine Ahnung, bin farbenblind :)


Gast: Analyst
19.03.2012 17:24
0 1

Da beissen sich die außenpolitischen Dilettanten ...

... gegenseitig ins Wadl! Der eine macht sich wegen der Christen ins Hemd, weil er selbst Hardcore-Anhänger ist und damit christlicher Fundamentalist, der Toleranz als etwas Essbares zu betrachten scheint, der Andere versucht sich durch Anbiederung an die US-Position, die vor allem durch geheimen Terror und Fälschungen geprägt ist, hoffähig zu machen. Wenn ´s nicht so ernst wäre und Leben auf dem Spiel stünden, dann wäre diese Nummer kabarettreif!

Gast: b754
19.03.2012 17:18
1 0

strache wird das widerlegen

und mit dem kreuz in der hand nach damaskus fahren

2 0

Strache

Irgendwo muss auch er seinen Senf dazugeben, selbst wenn sich daraus eine hochgradige Ignoranz ergibt!

Stadler macht in seiner Analyse eher einen vernüftigen Eindruck. Inwieweit sich Österreich einen Kanzler oder Vizekanzler Strache leisten kann erscheint mehr als fraglich zu sein!


was dem islam der mudschahid,

das ist dem bzö der "gotteskrieger" stadler.
fpö und bzo sollten sich den ihnen vertrauten bereichen der deutschen volksgemeinschaft widmen, anstatt sich skurill in die aussenpolitik zu drängen, die in der getroffenen auswahl an das ländertippen auf einem sich drehenden globus beruhen dürfte.

Nicht ernst nehmen!

Diese Reisen sind Nachhilfeunterricht in Topographie. Irgendwie muss ja unser Rechtsaußen seinen Horizont über die Bierbeisl hinausgehend erweitern.

irrational

absurd ,skurril
Abendland in Christenhand ,der Mann der mit dem Kreuz auf Schäfchenfang geht wirkt einfach nur noch belustigend

Stadler fehlt in der FPÖ

Einer wie Stadler fehlt in der FPÖ.
Wenn es mittelfristig auch keinen Sinn hat den Katholiken nach dem Maul zu reden so würde der FPÖ kurzfristig Unterstützung aus dem katholischen Lager ganz gut tun...

Gast: teut kämpfer
19.03.2012 15:41
3 0

also Strache, buntes Kapperl

aufgesetzt und in voller Wichs mit seinen Burschenschaftler nach Damaskus.Da wird dem Assad gleich alles vergehen.

Gast: Gast Gerhild
19.03.2012 15:33
6 1

HC

Als zukünftiger Kanzler muss er sich natürlich auch mit der Außenpolitik vertraut machen.
Was es heisst, in diesem Bereich eine Nuss zu sein, beweist unser jetziger Kanzler fast täglich!!

HC strache kümmere dich um Österreich

wenn der HC auch laufend gewinnt ist es ein Gebot der stunde für die echten ehrlichen Österreicher einzutreten und nicht für syrien das geht uns wenig an aber die Probleme in Österreich gehören gelöst und das kann nur eine FPÖ oder BZÖ

Die FPÖ soll sich lieber:

-auf den Kampf Süd-Tirols um Unabhängigkeit konzentrieren.

-sich für die Unabhängigkeit Schottlands einsetzen

-Unabhängigkeitsbestrebungen in Flandern/Katalonien und Padanien einsetzen.

Sich in islamischen Ländern einzumischen, wo oft die Opposition noch mehr gegen Christen vorgeht als die Regierung, ist jedoch wenig zweckdienlich!

Gast: Blankenstein Husar
19.03.2012 14:46
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Die FPÖ sollte sich in der Tat auf Österreich und Europa konzentrieren

und sich nicht in Syrien einmischen oder irgendwelche unausgegorene Stellungnahmen abgeben.

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Re: Die FPÖ sollte sich in der Tat auf Österreich und Europa konzentrieren

Möglicherweise muß er ein bisserl brav sein, damit es nach der nächsten Wahl nicht wieder Sanktionen gibt wenn die FPÖ in der Regierung sitzt. Als nächstes vermutlich noch eine Befürwortung eines Angriffs auf den Iran.

 
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