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Erhard Busek übt scharfe Kritik am U-Ausschuss

03.04.2012 | 18:19 |   (Die Presse)

Er kritisierte vor allem die Oppositionsparteien, die durch ihr Verhalten im Ausschuss Wähler glauben gewinnen zu können. Nationalratssondersitzung zum U-Ausschuss findet am Dienstag nach Ostern statt.

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Wien/M.l. Der Zeitpunkt, an dem der U-Ausschuss allen auf die Nerven gehe, sei diesmal ungewöhnlich früh gekommen, sagte der ehemalige ÖVP-Chef und Vizekanzler Erhard Busek am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Er kritisierte vor allem die Oppositionsparteien. Sie würden dem Fehlglauben unterliegen, durch ihr Verhalten im Ausschuss Wähler gewinnen zu können. Deshalb würde das Ziel, politische Verantwortlichkeiten zu klären, nicht verfolgt. Stattdessen ginge es für die meisten Beteiligten darum, eine Wiedergabe in den Medien zu erreichen, „um berühmt zu werden“. Durch einen U-Ausschuss sei allerdings noch nie ein Wahlergebnis beeinflusst worden, kritisierte Busek.

Anlass für die Pressekonferenz war das „Demokratievolksbegehren MeinOE“, zu dessen Initiatoren Busek gehört. Zur Korruptionsbekämpfung fordert „MeinOE“ ein Anfütterungsverbot, strengere Unvereinbarkeitsregeln für Parlamentarier und einen eigenen Strafbestand für parteipolitische Postenbesetzungen. Seit Freitag können die Unterstützungserklärungen eingereicht werden.

Die von den Oppositionsparteien beantragte Sondersitzung des Nationalrates zum Untersuchungsausschuss findet am Dienstag nach Ostern statt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.04.2012)

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11 Kommentare
Gast: Einer aus dem inneren Kreis schreibt selbst:
10.04.2012 07:45
0 0

Die Telekom ist eben ein Versorgungsposten der ÖVP

Was ist so schlecht daran?
Hier kann man bescheidene Millionen verdienen. Wenn dazu eine Qualifikation fehlt, wird sie eben gekauft. Nicht nur der Staat wurde bestohlen, vorallem die Aktioäre.

Gast: Jasmin O.
04.04.2012 18:05
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Busek übersieht

dass der Unterausschuss der breiten Bevölkerung Informationen über kriminelle Machenschaften von Nationalräten liefert.

Na selbstverständlich hat das Einfluss auf das Wählerverhalten.

Gerade deswegen regt sich der ÖVP-Politiker Busek ja so auf. Weil er den weiteren Niedergang der ÖVP befürchtet.

1 1

Am Programm steht eine Dringliche Anfrage an Finanzministerin Fekter.

die wird diese Forderungen mit ihrer eigenen Art abschmettern, indem sie offen hinausposaunt, dass dafür kein Geld vorhanden ist, und der UA deshalb abgedreht werden muss ;-)

Wird man sie eines nahen Tages in einen solchen Ausschuss laden, wird sie allerdings davon nicht(s) mehr (viel) wissen (wollen), da siie ja mit sehr viel anderen weit wichtigeren Themen beschäftigt war, welche wenigstens die Finanzwelt retten musste.

Darum merke; solange Minister samt WitzeKanzler und oberste Hüter der Republik nicht für ihr Tun oder Handeln haftbar gemacht werden, solange geht alles den Weg der Vergessenheit weiter, und unser Land mit unter !


Gast: almöhi
04.04.2012 15:15
0 1

auch so ein

Schlaumeier, der soll einmal in den Spiegel schauen, da hat er genug zu kritisieren. Wenn er je seine Zeit hatte, sie ist vorbei

Ja...

sicher...
Herr Busek kritisiert Strukturen, die er selbst fleißigst mit erschaffen hat.
http://666kb.com/i/c2mss21dojv3oyd87.jpg

so schnell

so schnell werden sie den u-ausschuss nicht abdrehen können, dazu brodelt es zu viel im volke und das volk will ergebnisse.
da können sie jetzt nicht mehr aus nach den ganzen skandalen.

U Ausschuss ist ein billigtheater für das ganz dumme Publikum

Im Hintergrund läuft alles wie gehabt.

Gast: Westwind
03.04.2012 18:40
0 1

wartenocheinweilchen

Auch dieser Mann wird eines Tages an einer nackten Mauer stehen und seine letzte Zigarette rauchen


Antworten Gast: hk1190
04.04.2012 12:41
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Re: Durch Bürgerentscheid Oppositionsrechte stärken

Bürgermitentscheid, JA! Aber, zuvor muß der sogenannte Föderalismus behoben werden, damit einheitliche Gesetzgebung und Vollziehung herrschen. Gleichzeitig ist das Wahlrecht auf ein Persönlichkeitswahlrecht auszulegen, wobei die Mehrheit der zu vergebenden Mandate in Einerwahlkreisen ermittelt werden. Ein Zurückdrängen von Parteien ist m. E. unbedingt erforderlich.

Gast: observer87
03.04.2012 16:46
6 2

Pilz, Chamäleon der Nation

Der selbsternannte "Chefankläger" kommt seiner Rolle, die "Schmutzarbeit" für die Roten zu erledigen, wieder einmal gerecht.
Da verbündet er sich sogar mit den größten Abzockern.
Sichert er sich doch ein Platzerl bei der SPÖ, wenn die Piraten die Grünen wegfegen.