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Die ÖVP zwitschert über Mehlspeisen

13.04.2012 | 11:55 |   (DiePresse.com)

Die Wiener ÖVP sucht via Twitter den Kontakt zum Bürger, sorgt aber mit belanglosen Konditorei-Meldungen für spöttische Kommentare.

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Werner Faymann erntete für seinen Versuch "digital" zu werden Gelächter und Kritik. Die Parodie auf ihn, Werner Failmann, gelangte im Web zu mehr Ansehen als der SP-Bundeskanzler selbst. Der eigenwillige Umgang der Politiker mit Twitter, Facebook und Co. ist aber offensichtlich nicht der SPÖ vorbehalten. Das beweist die Wiener Volkspartei. Am Donnerstag wurde das Volk über einen gemeinsamen Tag des Wiener ÖVP-Chefs Manfred Juraczka mit seinem Parteiobmann Michael Spindelegger am laufenden gehalten.

"#WienTag mit Vizekanzler Michael #Spindelegger startet mit Besuch der Bäckerei Schwarz in Liesing", ließ das Team der ÖVP über den Kurznachrichtendienst Twitter um 9 Uhr in der Früh wissen. Den Höhepunkt erreichten die schwarzen Tagesmeldungen dann gegen 15 Uhr. Die ÖVP zwitscherte: „In Kürze findet sich Vizekanzler #Spindelegger am Währinger Kutschkermarkt ein und gönnt sich eine Mehlspeise bei der Konditorei Oberlaa."

Auf der Social-Media-Plattform Facebook wurde die Meldung ebenso publiziert. Dort erntete die Kommunikationspolitik der Wiener ÖVP in den Kommentaren wenig Lob, dafür umso mehr Hohn und Spott. Zum Verlangen nach wichtigeren politischen Aussendungen gesellten sich Vergleiche mit der Bedeutung umgefallener Reissäcke in China und - nicht ernst gemeinte - Bitten, um detaillierte Informationen: „Welche Mehlspeise?", „Gibt es in der Konditorei Vizekanzler & Parteichef-Rabatt? Wer zahlt die Rechnung?".

Der Abteilungsleiter Web & Multimedia bei der Bundes-VP, Gerhard W. Loub, verstand die Aufregung nicht und antwortete den Kritikern: „Finds ja großartig, was für ein Aufreger so eine Jause sein kann. Liebe Poster, habt's sonst keine Aufreger oder wollt's ihr eh nur vom Parkpickerlchaos ablenken?"

Für die ÖVP könnte die Sache dennoch ein Erfolg sein. Sie lenkte erfolgreich von einem Jahr voller Pleiten und Pannen ab, das sie seit der Übernahme durch Michael Spindelegger durchlebt.

 

(Red.)

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34 Kommentare
 
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Die ÖVP unter Spindelegger

ist zu einer reinen Kasperlpartei verkommen.

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Re: Die ÖVP unter Spindelegger

Tortenschlacht um die ÖVP ; )

Gast: petrieF
17.04.2012 01:42
0 3

Wichtel zum Verschenken

Wer ist eigentlich dieser Möchtegern Gerhard W. Loub? Dieser Mensch ist so wichtig wie ein Wimmerl am Allerwertesten.

Der wird bei der nächsten Wahl bestimmt arbeitslos. Also wer braucht so einen Typen? Vielleicht als Kleiderständer oder Gartenzwerg?

Gast: ManiJ
17.04.2012 01:19
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Tagesbericht: Mein Tag mit Spindi

Neue Meldung: Spindelegger mußte nach dem Konditorei-Besuch dringend auf die Toilette. Ganze 20 Minuten. Mußten dann wegen Zeitverzögerung improvisieren. Wahrscheinlich war im Kuchen altes Obst enthalten. Wissen aber erst nach genauerer Untersuchung den Grund. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Später besuchte Spindelegger eine Trafik, hatte das Ja beim Joker vergessen. Dann ging es zum Billa (Spindelegger ist Billa-Mitglied), weil seine Frau noch ein paar Zutaten brauchte.

Dann fuhren wir mit dem teuren Dienstauto samt Chauffeur zu Kurz um mit ihm noch Kakao und Kuchen (von Mama Kurz) zu trinken. Kurz ist ein begeisterter Benco-Fan (liebt auch die Comics auf der Schachtel).

Dann ging es nach Hause. War das ein schöner Tag. Möchte bald wieder mit Spindi unterwegs sein, dann geht es zum Prater (Spindi liebt Kinderkarussel) und zum Tiergarten Schönbrunn (besucht dann seine schwarzen Freunde im Affenhaus).

Belanglose Konditoreimeldungen


Aussenminister Spindelegger besuchte mit einem Stadtrat, mit einem Nationalratsabgeordneten, mit Gemeinderäten und Bezirkspolitikern die Produktionsstätte der Bäckerei Schwarz, ein 110 Jahre altes Familienunternehmen, ein klassischer Wiener Handwerksbetrieb mit über 160 Mitarbeitern. Die Delegation informierte sich über den Unterschied zwischen industrieller und echt handwerklicher Lebensmittelproduktion, über Chancen und Herausforderungen eines typischen Vertreters der mittelständischen Wirtschaft, über gelebte Jugendbeschäftigung und Integration, über Belastungen durch überbordende Bürokratie und über die Begeisterung und Freude mit der eine Unternehmerfamilie ihre Aufgabe als lokaler, handwerklicher Nahversorger wahrnimmt. Am Schluss des zweistündigen Besuches gewannen die Gastgeber den Eindruck, dass es gelungen war, hohe Vertreter der Politik über die aktuellen Anliegen der Mitarbeiter und die der Arbeitgeber eines Mittelstandsbetriebes authentisch zu informieren.

Ausgerutscht ist hier lediglich der "belanglose" nicht genannte Artikelschreiber.

Antworten Gast: maurerbesserbekanntalsrauch
17.04.2012 01:26
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Re: Belanglose Konditoreimeldungen

Generalsekretär Rauch, wäre es nicht besser gute Politik zu machen, als hier sinnlose Postings zu schreiben.


Re: Παράνοια

Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zur Überzeugung von einer Verschwörung anderer gegen sich.

Antworten Antworten Antworten Gast: idiotenpartei
17.04.2012 13:32
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Re: Re: Παράνοια

Hier wieder mal ein Beweis, wie die ÖVP tickt. Völlig wirr und schon fast psychopathisch argumentieren sie eine völlig belanglose und kindische Berichterstattung über eine völlig unwichtige Aktion von Oberpatient Spindelegger.

Diese Partei ist nur noch für das Kinderparlament tragbar.

Gast: UKW
15.04.2012 17:03
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Ich kann mir denken was die ÖVP damit ausdrücken wollte:

Eine Schwarzwälder-Kirschtorte mit Knoblauchdressing und Curry-Schlagobers hat mehr Charme als der Herr Spindelegger.

Gast: Politikbeobachterin
14.04.2012 20:25
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Die Sorgen in Österreich:

Mehlspeisen, Marillen, Marmelade, Käsekrainer usf.....
Insel der Seligen.

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Mehlspeise

Herr Ober , bitte einen Mohr im Hemd mit Schlag .....................t'schuldigung , hab natürlich warmen Schokokuchen mit Sahne gemeint und vorher hätt ich gern noch ein Schnitzel a la Roma / Sinti ! Oh du mein Österreich!!!

Gast: aufauf
14.04.2012 18:02
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Aufregung

„Finds ja großartig, was für ein Aufreger so eine Jause sein kann."
Herr Kurz könnt vielleicht auch bei den Herren Spindelegger und Juraczka einen Hausbesuich arrangieren, um seinen Kollegen in Ruhe und Ausführlichkeit die Faktenlage in Ö.und Wien erläutern zu lassen - natürlich im Beisein der Presse.
Vielleicht sollte auch Herr Kurz gebeten werden, eine politische Prioritätenliste zu erstellen - sein Arbeitsbereich beinhaltet die Themen unserer Zukunft: Bildung - Arbeit - und die Abspeckung der Integrationswildwuchsaktivismen auf das Wesenliche. Und wenn ein Hausbesuch nicht reichen sollte, kann die Community sicher einen weiteren Besuch arrangieren....

Gast: WW-
14.04.2012 16:38
3 1

Die Politik wird immer kindischer, immer belangloser. Wo sind Politiker a la Kreisky, Raab? Wo?

Der Wähler wendet sich ab mit Grausen.

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Er sollte ein Farbengeschäft aufsuchen

gut und notwendig für einen bisher farblosen Politiker. Er hat keine Leitthemen, womit er sich profilieren könnte - leider nur Leerphrasen

Gast: österix
14.04.2012 09:12
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Eher das ÖVP-Batching der Woche

Was soll hier ein Ausrutscher sein? Hier hat der Redakteur wohl krampfhaft nach etwas Negativem gesucht, was er über die ÖVP sagen kann. Krone, Österreich und Heute wird er trotzdem nicht übertrumpfen.


Gast: Mehlwurm
14.04.2012 08:30
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Stänkern als Methode


Der Vizekanzler und der Wiener Parteiobmann besucht Betriebe, geht zu den Menschen in den Betrieben, informiert sich über die Herausforderungen, Pläne und Chancen der Wiener Unternehmer und deren Mitarbeiter. Wer ist da ausgerutscht? Eher der nichtgenannte Redakteur, dem Stänkern näher liegt, als zu recherchieren, zu analysieren, abzuwägen und sachlich bis originell zu berichten. Einfach peinlich!

Antworten Gast: getortet
14.04.2012 10:34
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... geht zu den menschen ...

torten essen

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SPÖVP

Wie wäre es mit einer Fusion? Beide Parteien unterscheiden sich kaum. In der Wirtschaft würde einen Vorteil bringen. Ach, ja, geht nicht. Einige gutversorgte Posten würden obsolet.

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Lachnummer ÖVP

Diese angeblich bürgerliche Partei ist schon lange auf dem absteigenden Ast. Wenn man die letzten Parteichefs betrachtet, ist es ein Trauerg'spiel. Ich schlage vor, die Partei auf ÖBP (Österreichische Beamtenpartei) umzubenennen. Wäre viel treffender und ehrlicher.

Re: Lachnummer ÖVP

Stimme Ihnen grundsätzlich zu - es müsste aber korrekterweise Österreichische Beamten- und Bauern-Partei heißen - das Kürzel ÖBP kann natürlich so bleiben.

Gast: Miry Stinöst-Kanzibel
14.04.2012 00:32
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Das Problem von Spindelegger sind die Profiteure in den "eigenen" Reihen

(Es gilt die Unschuldsvermutung.)

Sein Problem sind die, die den Unternehmer- und den Politikergedanken pervertiert haben, die nur mehr zulangen und lobbyieren.

Das kann er so nicht sagen, deshalb muss er rumeiern. Also sind ihm Alle böse, die letzten Aufrichtigen in der ÖVP und die Unguten sowieso, weil die schon durch das Rumeiern gestört werden.

Spindelegger selbst ist ein ziemlich normaler, österreichischer Beamter, der sich in seiner kleinen niederösterreichischen Umgebung ganz wohl fühlt.

Für die Außenpolitik hat er nie gebebt, die war ihm nur beamtische Aufgabe. In Niederösterreich konnte er wegen Pröll sen. kein Leiberl reißen, also hat er sich in die Parteispitze abdrängen lassen.

Alles sehr klein und eigentlich ein bissl traurig. Dass das alles dem Land schadet, wen kümmert's dort?

Gast: Man feiert sich
13.04.2012 17:50
7 1

Österreichs Leistungsträger hinterziehen in der Schweiz Steuern für 25 Milliarden,

und die hauen sich den Bauch voll.

Was heißt hier Ausrutscher?

Der Text war das intelligenteste, was diese Partei in den letzten Monaten hervorgebracht hat. Damit hat sie die SPÖ um weiten überflügelt!

Gast: Denka09
13.04.2012 16:46
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Arbeitet der auch

irgendwann mal oder geht der nur spazieren und Mehlspeisen essen???

Antworten Gast: Gast140412
14.04.2012 12:11
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Re: Arbeitet der auch

Wenn er nicht Mehlspeisen isst, schanzt er Parteikollegen in seinem Heimatort 'Speisungen der höheren Parteimitglieder' zu -zumindest würde kein Einheimischer in diesem 'Restaurant' freiwillig essen gehen;-)

Gast: thrs
13.04.2012 15:01
3 1

?

Was erwartet sich Herr Loub? Die Politiker sollen lieber schaun, dass was positiv weitergeht im Land - denn zu tun wäre genug - anstatt für unser Steuergeld in der Konditorei Kuchen fressen zu gehen! Ich kann mir keinen Konditoreibesuch mehr leisten, bei den Preisen, aber wenigstens der Herr VK kann sich "ausnahmsweise" mal wieder was gönnen...

 
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