Goldreserven: BZÖ und FPÖ fordern Rückholung

13.04.2012 | 14:00 |   (DiePresse.com)

Das BZÖ stellte am Freitag seine Online-Initiative "Rettet unser Gold" vor". Goldreserven sollten nur mehr im Land gelagert werden dürfen.

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BZÖ und FPÖ schreiben sich den "Kampf für Österreichs Gold" auf die Fahnen. Beide Parteien rufen im Internet zur Rückholung aller heimischem Goldreserven aus dem Ausland auf.

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BZÖ-Chef Josef Bucher präsentierte am Freitag die Online-Initiative "Rettet unser Gold". VP-Finanzministerin Fekter und die Nationalbank würden keine Informationen über die Lagerorte der Goldreserven preisgeben, kritisierte Bucher. Bekannt sei nur, dass ein Großteil im Ausland lagere. "Das bedeutet: Im Falle einer ernsten Krise können wir nicht direkt auf unser Volksvermögen zurückgreifen", so Bucher. Goldreserven sollten daher künftig nur mehr in Österreich gelagert werden dürfen.

Außerdem will das BZÖ die Nationalbank dazu verpflichten, die Bürger über Umfang und Lagerorte der Reserven zu informieren. Und für "EU-Pleiteländer" dürfe das Gold keinesfalls verwendet werden. 

Auf der BZÖ-Website kann man über die Forderungen der Partei abstimmen. Wenig überraschendes Zwischenergebnis am Freitagvormittag: 72 Prozent für "Ja, es muss Schluss sein mit der Geheimniskrämerei rund um unsere Goldreserven".

Strache: "Gold vor Zugriff der EU schützen"

Auch die FPÖ will laut Aussendung vom Freitag einen Gesetzesantrag einbringen, um die Forderungen ihrer Petition zur "Rettung" des heimischen Goldes zu unterstützen. Für Obmann Heinz-Christian Strache ist es gerade in Krisen wichtig, "dass wir darauf auch Zugriff haben und nicht jemand anderer". Das Gold müsse vor dem Zugriff der EU und anderer Institutionen geschützt werden. Auch solle kein Gold mehr verkauft werden.

Die letzten Goldverkäufe der Nationalbank haben allerdings bis 2006 stattgefunden, also in einer Zeit, als noch FPÖ bzw. dann BZÖ in der Regierung waren. Vor allem unter Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der damals ein Nulldefizit anstrebte, kam es zu starken Goldverkäufen.

Die Nationalbank will sich zum Thema nicht weiter äußern. "Es ist die Politik der Notenbanken weltweit, Details über die Goldreserven nicht zu kommunizieren. Die Österreicher können beruhigt sein, die Goldreserven der Nationalbank sind sehr sicher verwahrt. Die OeNB geht als unabhängige Notenbank sehr verantwortungsvoll mit ihren Reserven um", sagte OeNB-Sprecher Christian Gutlederer am Freitag.

(Ag./Red.)

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  • Das Geheimnis um Österreichs Gold

    Bild: (c) Dapd (Hans Punz) Nur die Nationalbank weiß, wo die österreichischen Goldreserven lagern. Ein Großteil dürfte sich im Ausland befinden. Wie viel davon noch vorhanden ist und wie viel „verliehen“ wurde, ist unklar.

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72 Kommentare
 
12
Gast: Ausgewandert
17.04.2012 08:02
1

FPÖ und BZÖ holt lieber die HYPOMILLIARDEN zurück!

Wie wäre es, wenn die Dampfplauderer BZÖ und FPÖ endlich die Hypomilliarden wieder zurückholen würden?

Die viele heiße Lft haben wir schon satt!

Strache: "Gold vor Zugriff der EU schützen"

Und wer schützt es dann vor ihn und seinesgleichen?

Antworten Gast: HVT
15.04.2012 16:39
0

Re: Strache: "Gold vor Zugriff der EU schützen"

"...vor ihm..." ist korrekte Schreibweise, mein Freund.
Trotzdem: Kopf hoch, noch ein bisserl üben, dann wird es schon. Vielleicht.

Re: Re: Strache: "Gold vor Zugriff der EU schützen"

Kehre vor der eigenen Tür der sozialen Heimatpartei und des großen Vorsitzenden:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/488350/Politik-skurril_Tiroler-FPOe-hat-kein-Herz-fuer-Spekulaten

Nach dem "Drippel-A" des Herrn Gudenus eine tolle Leistung der sozialen Heimatpartei:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120125_OTS0243/fp-gudenus-brauner-co-verspielen-drippel-a-von-wien

Gast: Wnderer.
15.04.2012 09:58
5

Weil die nur im Korruptionssumpf stecken, möchten sie mit Blödsinn auf sich aufmerksam machen.


Was überflüssigeres, wie der neueste FPÖ-BZÖ-Quatsch hat sich nicht gefunden?


Antworten Gast: XFH
15.04.2012 16:40
0

Re: Weil die nur im Korruptionssumpf stecken, möchten sie mit Blödsinn auf sich aufmerksam machen.

was Überflüssigeres..." wäre korrekt, mein Freund.
Bist wohl derselbe wie oben ;-)
Dann einfach auch denselben Ratschlag befolgen :-))

aufpassen bei solchen forderungen!

mancheiner wird bei sowas "verunglueckt"

das gold ist weg, gestohlen und es wird nie wieder kommen


Re: aufpassen bei solchen forderungen!

Spielen Sie auf Haider an?

Der hat sehr viel gestohlen!

Re: Re: aufpassen bei solchen forderungen!

haider? der ist auf internationaler ebene nicht mal ein kleiner fisch. es werden laufend personen verunglueckt, die haben ein ganz anderes kaliber ...

Re: Re: Re: aufpassen bei solchen forderungen!

Es ist ja gut, wenn Sie als kleiner Fisch wissen wie es in der großen Welt auf internationaler Ebene zugeht.

Aber Sie sollten als "vertrauenswürdiger Informant" mir wenigstens sagen können, wann der Diebstahl erfolgt sein soll!

Aus der Ecke kommt immer Entbehrliches...

.....und leider wird jeder heiße Furz dieser Jetztleidernichtmehrfreunde publiziert!

Antworten Gast: Intelligenzwärezumutbar
15.04.2012 16:43
0

Re: Aus der Ecke kommt immer Entbehrliches...

Sie haben nicht geschrieben aus welcher Ecke, also nehme ich an, dass Sie damit die eigene, ihr eigenes Kommentar meinen. Da muss ich Ihnen ausnahmsweise mal leider voll zustimmen.

Antworten Antworten Gast: Rechtschreibungwärezumutbar
15.04.2012 17:17
1

Re: Re: Aus der Ecke kommt immer Entbehrliches...

>...die eigene, ihr eigenes Kommentar...<

Die Kommentar oder
das Kommentar ?

Gast: Analyst 829
13.04.2012 18:24
1

Schon gut aber,

was bringt Gold, wenn man es auch zur Hand hat und erst wieder nicht verkaufen darf?

Das Problem beim Gold von Notenbanken ist, dass diese gegenseitig Verträge eingegangen sind, das Gold nicht bei gutem Wind auf den Markt zu werfen.

Der Sinn dabei ist, dass der Goldpreis damit hoch gehalten wird, indem Marktteilnehmer, die hohe Lagerbestände haben das Gold nicht verkaufen (ähnlich Diamantenmonopol) und z. B. - was derzeit möglich wäre ohne Verkaufsbeschränkung - Gold sofort zu einem hohen Preis zu verkaufen und die gleiche oder eine größere Menge auf Termin 12/2019 billiger von Produzenten nachzukaufen.

Notenbanken halten das Gold aus dem einfachen Grund, da sich damit die Inflation bekämpfen lässt. Verkaufen Notenbanken Gold, dann sinkt die Geldmenge. Das Gold verkaufen sie dann systematisch. Zuerst wird das Gold auf den Markt geworfen und erst danach die Zinsen erhöht, da man bei hohen Zinsen Gold nur schwer verkaufen kann, da Geld dann eben mehr Zinsen bringt, wenn man es in verzinste Geldanlagen investiert.

Viel wichtiger als zu fordern, dass das Gold in Österreich gelagert wird, ist, dass die OeNB ihr Verkaufsverbot los wird und man argumentiert, dass die EZB ohnedies schon die notwendigen Reserven bekommen hat.

Gold, das man nicht verkaufen kann bringt in Wahrheit nur Kosten und da ist es besser wenn die Lagerkosten freiwillig jemand übernimmt. Nur wenn das Gold frei wird von Verkaufsverboten bringt es etwas, wenn man es ins Land holt.

Gast: africano
13.04.2012 17:19
2

Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Wie viel Gold ,ist in den begehrten Barren ?

Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

So viel zum 31.12. 2010:

9.002.105,635 Unzen
Feingold (ozf) oder 279.996,82 Kilogramm Feingold (kgf).

Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Mit "in den Barren" wird wohl eher das gemeint sein->http://www.mmnews.de/index.php/gold/9784-wolfram-als-gold-neue-faelschungen-aufgetaucht

Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Diesen Unsinn kann man nur einem Dummkopf einreden, der nicht weiß, dass Wolfram mit über 3.400 Grad den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle hat und deshalb ist die Bearbeitung für einen Betrüger außer Reichweite. Einen "Wolframbarren" zu gießen, ist daher nur industriell möglich!

Solche "Quellen" wie diese, ist nur für unkritische Dummerln ideal, die alles was sie gerne hören möchten, für bare Münze nehmen und nicht einmal die Plausibilität solcher Behauptungen überprüfen!

Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Na, samma leicht beleidigt, weil ma "in" nicht von "wieviel" unterscheiden können?
"africano" hat sich gefragt, was in den Barren ist und nicht, wieviel davon da ist.
Nun zum W. Die gefakten Barren haben ja auch nur einen Kern aus W. Mit ein bisserl Nachdenken kommt man darauf, warum Wo gewählt wurde -weil es ein nahezu gleiches spezifisches Gewicht wie Au hat. Deshalb fällt der Betrug auch nur bei einer Materialprüfung auf.
Nebenbei würde auch nur ein Idipferl auf die Idee kommen, einen grau glänzendenden Goldbarren herzustellen. Habens es jetzt?

Re: Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Sie bestätigen wieder, was ich schon festgestellt habe. Sie haben nicht kapiert, was ich mit "Wolframbarren" gemeint hatte. Einen "Wolframbarren" müssen Sie zuerst gießen, damit Sie ihn dann vergolden können. Wie erzeugen Sie 3.200 Grad Celsius? Zur Schmelze müssen Sie ein Material nehmen, das einen noch höheren Schmelzpunkt als Wolfram aufweist. Wie tauschen Sie dann die gefälschten Barren aus? Glauben Sie da kann jeder daherkommen und Barren mit nach Hause nehmen, um sie dann ein paar Wochen später wieder zurückzubringen. Glauben Sie wirklich, dass die Menschen die dort arbeiten, solche Dodeln sind und keine Materialprüfung vornehmen? Wolfram ist eines der härtesten Metalle, Gold eines der Weichsten. Eine einfache Feile genügt somit höchstwahrscheinlich. Die Abwaage einer größeren Menge Goldbarren mit Präzisionsinstrumenten würde den Schwindel offenbaren.

Und selbst wenn gefälschte Barren aufbewahrt werden, spielt das auch keine Rolle, weil der Aufbewahrer selbstverständlich dafür haftet, Feingold herauszugeben. Jeder Käufer wird ebenfalls eine genaue Prüfung des Goldes bei Übernahme vornehmen.

Solchen Revolverblatteln mit ihren Verschwörungstheorien fallen wirklich nur die Naivsten Leser herein!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Laut den "Revolverblattln" geht es um die 400oz Au-Barren. Bei 12kg kann man schon einmal ein paar kg im Inneren unterbringen.
Und daß bei Banken auch undurchsichtige Gold-Geschäfte laufen, war erst vor kurzem zu lesen, wo eine Angestellte mit dem Goldkoffer unterwegs war->http://derstandard.at/1331780060397/Tirol-Tote-Bankangestellte-Verdaechtiger-ist-Polizist
Selbst die Nationalbank ist vor Irrtum nicht gefeit->http://derstandard.at/1323916689587/Endlose-Melodien-Katzenmusik-aus-der-Causa-Stradivari
Wenn sogar eine Nationalbank in den Geigenhandel einsteigt, dann kann ich mir noch viel mehr vorstellen, was die so treiben. Die Stradivaris waren übrigens auch falsch. So viel zur Prüfung von Millioneninvestments von den Banken.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Sie und diese Revolverblatteln wissen leider nicht, dass die Gewichts- und Volumensbestimmung von Gold das tägliche Brot jedes Händlers sind. Ihnen und diesem Blattln ist offenbar entgangen, dass nur Feingold, also Gold mit 24 Karat dieses spezifische Gewicht aufweist. Gold gibt es aber in 6 Qualitäten, so hat Gold mit 14 Karat nur mehr ein spez. Gewicht von 13,1 bis 13,6 g/cm³! Mein Schwager ist Juwelier und er hat seit über 10 Jahren ein Goldprüfgerät, mit dem er das Gewicht bei 300 Gramm mit einem Tausendstel Gramm (!) genau bestimmen kann. Ebenso das Volumen. Es muss Ihnen ja klar sein, dass ein Goldbarren mit Wolfram Kern entweder ein anderes Gewicht, oder ein anderes Volumen haben muss.

Goldbarren werden wesentlich einfacher geprüft und zwar mit Messung der Ultraschallgeschwindigkeit.
Feingold hat eine Schallgeschwindigkeit von 3.200 Metern pro Sekunde. Wolfram aber 5.100 Meter pro Sekunde. Jede Abweichung ist ein klares Indiz für eine Fälschung!

Die Welt ist eben wesentlich anders, als es die FPÖ-Entenhausen-Politiker und deren naive und halbgebildeten Anhänger, die ihr Wissen unkritisch von Revolverblatteln beziehen und weiterverbreiten!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Würden Sie Ihre verbalen Amokläufe weglassen, dann hätten Sie vielleicht die Zeit gefunden, die Revolverblattlgeschicht zu lesen und wären dann daraufgekommen, daß es um 24ct-Goldbarren geht. Die Antwort darauf haben Sie sich im ersten Teil eh schon gegeben.
Einem Goldschmied einen gefakten Barren unterzujubeln wäre sowieso sinnlos, weil der den ohnehin einschmilzt. Anleger un Banken legen den in den Safe und das wars.
Nebenbei sind mir zerstörungsfreie Materialprüfungen durchaus geläufig-sie müssen halt auch gemacht werden. Ob Sie das jetzt glauben, oder nicht, ist für mein weiteres Wohlbefinden nicht von Belang. Fragen Sie wieder Ihren Schwager, wenn Sie sich wo nicht auskennen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist nicht alles Gold ,was glänzt !

Ich hätte ganz sicher nicht in dem Revolverblattl MM-News, (heißt wahrscheinlich Micky Mouse News) gelesen. Hätten Sie mein 1. Posting vom 15.4. gelesen. Da schrieb ich auf die Frage "Wieviel Gold ist in den Barren" bereits folgendes:

"9.002.105,635 Unzen Feingold (ozf) oder 279.996,82 Kilogramm Feingold (kgf)."

Unter FEINGOLD versteht man reines Gold mit 24 Karat!

Ein Goldschmied kauft ja nicht (gefakte) Barren, sondern meistens Bruchgold und alten Goldschmuck verschiedenster Qualität von seinen Kunden. Und jeder Goldschmied kann sofort durch präzise Volums- und Gewichtmessung bestimmen, um wieviel Karat es sich dabei handelt, oder ob das Stück "echt" oder nur vergoldet ist (somit einen "Kern" hat).

Und wenn jemand jetzt glaubt, dass im größten Goldlager der Welt, der FED, wo 60 Staaten 550.000 Barren aufbewahren unfähige Leute sitzen, die so einfache Tests nicht beherrschen, oder sich "Wolfram"-Barren andrehen lassen, dann ist derjenige für mich ein Dummkopf und solche Micky Mouse Blatteln sind nur für FPÖ- Dummköpfe!

Und wenn Sie sich jetzt wieder über "verbale Amokläufe" beschweren, dann lesen Sie einmal, welchen Ton die FPÖ-Kampfposter hier in diesem Forum seit Jahren verbreiten. Ich habe mich dem angepasst!

Gast: b754
13.04.2012 16:46
5

besser die fpö unternimmt etwas gegen die

Spekulaten
das müssen ja ganz abartige sein

http://www.goldrettung.at/


 
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