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Moser: Beim nächsten Mal "gezieltere Fragen" an Grasser

18.04.2012 | 09:03 |   (DiePresse.com)

Die Vorsitzende des U-Ausschusses wehrt sich gegen den Vorwurf von Ex-Finanzminister Grasser, sie sei befangen. Dessen erste Befragung habe keine besonders gute Trefferquote gehabt.

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Als nicht sehr ergiebig wertet die Vorsitzende des U-Ausschusses, Gabriela Moser (Grüne), die gestrige Befragung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser. "Wie befürchtet" sei die Trefferquote "nicht besonders gut" gewesen, sagte sie am Mittwoch im "Ö1-Morgenjoural".

Moser hatte bereits im Vorfeld erklärt, die Ladung Grassers als einer der ersten Zeugen in der Causa Buwog sei ein "hirnloser Schnellschuss". Nun hofft sie auf eine mögliche zweite Befragung. Durch die Aussagen von Ex-Mitarbeitern und Beamten könne man in den nächsten Wochen "das Umfeld aufbereiten, um gezieltere Fragen stellen zu können".

Moser wehrte sich am Mittwoch auch gegen den Vorwurf Grassers, sie sei befangen. Es habe eine objektive Vorsitzführung gegeben, betonte sie. Sie habe Grasser vor Fragen geschützt, die unzulässig gewesen seien. Dass sie Malversationen im Zusammenhang mit den verschiedenen Wohnbaugesellschaften aufgedeckt habe, "das kann er mir wirklich nicht vorhalten."

Grasser hatte gegenüber "Ö1" erklärt, es sei "rechtsstaatlich eigentlich nicht okay", dass die grüne Fraktion, die ihn angezeigt habe, die Vorsitzende stelle.

In seiner Befragung im U-Ausschuss hatte Grasser die Korruptions-Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bundeswohnungen zurückgewiesen. Die Privatisierung sei "rechtlich korrekt umgesetzt" worden und man habe einen "sehr guten Preis" erzielt. Grassers Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht bekräftigte dagegen seine Anschuldigungen gegen den früheren Minister. Es habe sich um ein "abgekartetes Spiel" gehandelt.

Causa Buwog
Im Fall Buwog, in dem auch die Staatsanwaltschaft gegen Grasser sowie die Lobbyisten Walter Meischberger und Peter Hochegger ermittelt, geht es um den Verkauf der Bundeswohnungen 2003/2004. Im Zuge der Privatisierung sind damals 9,6 Mio. Euro an Provisionszahlungen vom erfolgreichen Bieter Immofinanz an Hochegger und Meischberger bezahlt worden. Die Gelder sollen über Zypern auf drei Konten in Liechtenstein geflossen und laut Verdachtslage zu einem Teil auch Grasser zugekommen sein.

(Red.)

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24 Kommentare
Gast: Hans M..
19.04.2012 05:27
0 0

Das Geschäftsmodell von Grasser

Ist gestern 18.04. bei PLUS-MINUS in der ARD genau beschrieben worden. Wie man das mit Treuhänder macht und selber im Hintergrund die Fäden zieht aber nicht in Erscheinung tritt.
Wirklich sehenswert.

Antworten Gast: Hans M..
19.04.2012 06:38
0 0

Re: Das Geschäftsmodell von Grasser

Hier sollte auch die presse.com und der Staatsanwalt nachgehen. Zumindest einmal anschauen.

Gast: LegendIn
18.04.2012 16:29
8 0

"Gezieltere Fragen" ist eine schöne Umschreibung für "haltlose Unterstellungen"


Wie war das noch mal mit ...

der SPÖ, der ÖBB und den Inseraten?

Gast: freund?
18.04.2012 16:09
2 0

beim nächsten mal tuma



auch nimma einsagen !

Gast: Und der Haifisch, der hat Zähne ….
18.04.2012 15:43
7 0

Warum müssen wir Steuerzahler den U-Ausschuss eigentlich weiter bezahlen?


Nur damit die Grünen sich noch weiter am Grasser reiben können? Um so in der Presse und im Fernsehen zu bleiben?

Die Angst vor den Piraten muss riesig sein, wenn Moser und Pilz alles künstlich in die Länge ziehen.

Wieder einmal Politik zum abgewöhnen. Die Altparteien gehören alle miteinander bei der nächsten Wahl abgestraft.

Wieviel zahlt

der KHG seinen Kampfpostern?

7 2

Zwei Volltreffer in je ein Knie bei Pilz und Moser!

Fr. Moser tut sich offenkundig etwas schwer mit der Ergebnisbewertung im U-Ausschuß.

Sie will das nächste Mal Fragen mit mehr Treffsicherheit. Dabei hat sie bereits einen vollen Treffer, nur sie merkt das nicht. Der Treffer ist ganz deutlich ein Schuß ins eigene Knie.

Seit Jahr und Tag wettert Peter Pilz gegen Grasser. Gabriela Moser ist auf diesen fahrenden Zug aufgesprungen und wetterte auch.

Zwei Hauptvorwürfe sind es, die Pilz und Moser gegen Grasser erheben. Erstens er hat die Vergabe manipuliert, indem er Insiderinformationen aus dem gegnerischen Anbot über Maischberger an die Immofinanz weitergegeben hätte und er wäre vermutlich an der Provision beteiligt gewesen, die Maischberger und Co. erhielt.

Maischberger erklärte im U-Ausschuß unter Wahrheitspflicht, es sei kein Geld aus der Provision an Grasser gegangen. Keiner im U-Ausschuß, auch keiner der Grünen hat danach auch nur versucht, die Glaubwürdigkeit Maischbergers zu erschüttern oder gar Beweise für dessen Unwahrheit zu Tage zu fördern.

Also, kein Geld an Grasser, lautet das Ergebnis.

Gestern nun erklärte Grasser – ohne Widerspruch der anwesenden Insider, die aus den Akten den Ablauf der Ausschreibung kennen – die Bieter hätten ihre Anbote im versiegelten Kuvert bei einem Notar abzuliefern gehabt.

Da darf man dringend fragen, wie soll unter diesen Umständen Grasser vorzeitig das Anbot der CA-Immo gekannt haben, um dieses Insiderwissen an die Immofinanz weiterzugeben?

Zwei Volltreffer in je ein Knie bei Pilz und Moser!

Gast: Valery
18.04.2012 14:50
11 1

Ach, das wird wohl zu Gewohnheit den Grasser vorzuführen?

Soll das jetz ein wöchentlich Jour fix mit Moser und Grasser werden? Jedes Mal ein paar neue obskure Verdächtigungen, die sich Jahre später wieder im Wind auflösen? Haupsache er leidet und die Jagdgesellschaft frolockt!

Man könnte ihn ja gleich auch im Käfig durch Wien rollen, danmit ihn jeder ausbuhen kann.

Mein Gott, ist dieser Ausschuss jetzt nur noch peinlich!

beim nächsten mal

ganz einfach die moser austauschen und einen fähigen hinsetzen !

Antworten Gast: Moslbacher
18.04.2012 14:43
8 0

Re: beim nächsten mal


DANN KANN DAS ABER KEIN GRÜNER SEIN!

Re: Re: beim nächsten mal

das habe ich ja damit gemeint !

Antworten Antworten Antworten Gast: freund?
18.04.2012 16:08
3 0

Re: Re: Re: beim nächsten mal





LOL !!

Rechtsstaatlichkeit getrübt durch Parteifarben

KHG findet es rechtsstaatlich nicht ok, dass der Vorsitz im U-Ausschuss von einer grünen Politikerin geführt wird.

Ein etwas eigenartiges Verständnis von Rechtsstaatlichkeit. Welche Parteizugehörigkeit wäre für diesen Herrn rechtsstaatlich ok?

Ein schwieriges Unterfangen für KHG, denn parteilose Damen und Herren sind im Parlament nicht anzutreffen!

Antworten Gast: Valery
18.04.2012 14:52
8 0

Re: Rechtsstaatlichkeit getrübt durch Parteifarben

Nein nicht "Grün" ist das themas, sondern, dass Sie Grasser angezeigt hat.
Es ist ungewöhnlich, dass jemand der einen anzeigt auch zum Richter über den von ihm angezeigten wird.

10 1

Eine schwache Figur,

diese vorurteilbelastete grüne Oberlehrerin Moser aus sehr reicher Familie in Linz. Bekommt sie eigentlich für den Ausaschussvorsitz eine Extragage?

Jössas na ....

Das kostet alles soviel (Steuer)Geld.

Die sollen endlich für Österreich arbeiten und nicht zur Selbstdarstellung.

Ein Blindekuhspiel! Im wahrsten Sinne des Wortes.


9 0

abdrehen

u-ausschuss einstellen erspart einiges: rülpser a la pilz, moser, petzner, etc.; strom für licht und mikrophone ...; zeit der auf angekündigte sensationen wartenden journalisten; zeit der leser welche artikel nach sensationen durchforsten. liste kann gerne verlängert werden.

Gast: Blankenstein Husar
18.04.2012 12:42
11 1

Nein, jetzt muss Schluss sein

mit diesem ewigen Grasser Tribunal!

Wenn die Grünen zu blöd sind, ihm etwas anzuhängen, ist Grasser einfach besser,

ansonsten ist er schuldlos.

Das ist zur Kenntnis zu nehmen.

Gast: Es_reicht
18.04.2012 12:41
4 8

Natürlich


das nächste Mal wird der khg von plech, meischberger und seiner schwiegermutti verhört - sonst wäre das ja unfair und befangen

Gast: Lukas
18.04.2012 12:36
9 1

U-Ausschuss als Bürgerverarschung

ein Politspektakel auf Kosten der Steuerzahler? Außer Spesen nichts gewesen war die Devise der bisherigen U-Ausschüsse und es wäre ein Wunder, wenn als Folge dieses Ausschusses endlich ein ehrliches Parteienfinanzierungsgesetz folgen würde.

Gast: freund?
18.04.2012 11:57
8 2

also, beim NÄCHSTEN mal fragen wir ihn




aber WIRKLICH was !

im ewigen u-asschuß zur verwichtigung der grünen, zur absolution der sozi, zum unternteppichkehren der wahrheit.

Natürlich hatte sie keine hohe "Trefferquote"

Weder die U-Ausschussmitglieder noch die (Justiz)beamten sind diesem ach so schönen und reichen Menschen gewachsen. Aber das zeigt sich ja an vielen Fronten; da ist noch nicht einmal klar, was aus dem Strafverfahren wird, der verurteilte Verbrecher Elsner "wippt mit" und zwar nächtens in der Eden Bar und der ebenfalls verurteilte Zwettler ist ein freier Mann und genießt seine Pension als wäre nichts gewesen. Bei den übrigen Beteiligten (Kreuch, Nakowitz und Co) beginnt jetzt, nach vielen Jahren. das Prozesstheater auf das Neue, weil man ja kein brauchbares Urteil zusammengebracht hat. Und 5 Polizisten brauchen 9 Schüsse aus einer Glock um eine randalierende Frau in Griff zu bekommen...Weitere Kommentare erübrigen sich wohl.