Künstliche Befruchtung auch für lesbische Paare?

18.04.2012 | 18:08 |   (Die Presse)

In-vitro-Fertilisation. Die Bioethikkommission des Bundeskanzleramtes gibt grünes Licht für homosexuelle und alleinstehende Frauen. Die Entscheidung liegt nun beim Verfassungsgerichtshof (VfGH).

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Wien/Ib/Uw. Es spricht nichts dagegen, künstliche Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen zu erlauben – zu diesem Schluss kam nun die Bioethikkommission des Bundeskanzleramtes. Noch ist es für gleichgeschlechtliche Paare verboten, künstliche Befruchtung in Anspruch zu nehmen. Mit dem Gesetz über die Eingetragene Partnerschaft für homosexuelle Paare gab es auch eine Änderung des sogenannten Fortpflanzungsmedizingesetzes. Dort heißt es: „Eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung ist nur in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft von Personen verschiedenen Geschlechts zulässig.“

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) prüft allerdings derzeit das Verbot auf Antrag des Obersten Gerichtshofes – und hat im Februar die Bioethikkommission um eine Stellungnahme gebeten. Mit einer Entscheidung des Höchstgerichts dürfte im Laufe des Herbsts zu rechnen sein.

Doch wie argumentiert die Bioethikkommission ihr Ergebnis? In ihrer Empfehlung versucht die Kommissionsmehrheit die in den Gesetzesmaterialien angeführten Bedenken Punkt für Punkt zu entkräften. Wobei sich die Proargumente für lesbische Paare und alleinstehende Frauen großteils decken. Ausgangspunkt ist, dass das Recht der Fortpflanzung so fundamental ist, dass ein Verbot medizinischer Unterstützung (In-vitro-Fertilisation) nur gerechtfertigt ist, wenn damit schwerwiegende Gefahren abgewehrt werden. „Am wichtigsten war die Frage des Kindeswohls“, sagt die Vorsitzende Christiane Druml. Die internen Debatten darüber, gibt sie zu, seien „durchaus emotional“ gewesen. Die Mehrheit jedenfalls sieht es als erwiesen an, dass sich Kinder in „Regenbogenfamilien“ nicht anders entwickeln als in traditionellen. Und weiter: Die Tatsache, dass solche Kinder diskriminiert werden könnten, rechtfertige allein kein IVF-Verbot. Denn sonst müsse man auch andere diskriminationsgefährdete Gruppen (z. B. aufgrund der Hautfarbe) von der Reproduktionsmedizin ausschließen. Wenig kann die Kommission auch mit der Furcht vor der Schaffung von „ungewöhnlichen persönlichen Beziehungen“ anfangen: Das Gesetz könne nicht alles verbieten, was außerhalb der Norm sei. Auch dass das Kind nur einen Elternteil im rechtlichen Sinn hat, lässt man nicht gelten: Erstens könne der Gesetzgeber dies ändern (durch Einführung der gemeinsamen Obsorge bei gleichgeschlechtlichen Paaren). Zweitens toleriere er Vaterlosigkeit in anderen Fällen sehr wohl: So muss eine Mutter den Vater nicht angeben.

Und was ist mit der Gefahr von Missbrauch der Fortpflanzungsmedizin, etwa durch Leihmutterschaft? Die Gegenstimmen in der Kommission sorgten sich, dass männliche Paare im Zuge der Gleichbehandlung auf Leihmutterschaft pochen könnten – die in Österreich verboten ist. Die Kommissionsmehrheit sieht aber weder ein höheres Missbrauchsrisiko als bei heterosexuellen Paaren, noch, so findet man, rechtfertige eine Benachteiligung der Männer ein Verbot der IVF für lesbische Paare und alleinstehende Frauen. Generell gilt: Die Empfehlung der Kommission bindet den VfGH nicht, aber: „Allein die Tatsache, dass er uns überhaupt fragt, zeigt, dass er unsere Meinung schätzt“, sagt Druml.

Auf einen Blick

Die künstliche Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen ist in Österreich verboten. Laut Fortpflanzungsmedizingesetz ist eine „medizinisch unterstützte Fortpflanzung nur in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft von Personen verschiedenen Geschlechts zulässig“. Laut Mehrheit der Bioethikkommission könnte man das Verbot aufheben, der Verfassungsgerichtshof prüft derzeit das entsprechende Verbot auf Antrag des Obersten Gerichtshofes. Mit einer Entscheidung dürfte im Herbst zu rechnen sein.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2012)

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27 Kommentare
 
12
Gast: Trinkschokolade
20.04.2012 10:46
1 3

Leben nicht im gesellschaftlichen Vakuum

Manche User hier scheinen zu denken, dass lesbische Paare bzw. Single-Mütter mit ihren Kindern in einer Art gesellschaftchem Vakuum leben, wo keinerlei Kontakt zu erwachsenen männlichen Personen besteht!

Tatsächlich haben die meisten dieser Frauen doch wohl Väter, Brüder etc., die ebenfalls zur Familie ihrer Kinder gehören und eine männliche Bezugsperson für sie darstellen!

Auch wenn das Kind den Opa oder Onkel vielleicht nicht jeden Tag sieht, hat es trotzdem auch Männer in seiner Familie.

Und es sieht an den Großeltern bzw. den Familien der Cousins, dass es eben solche Familien gibt und solche, und dass keine ist in irgendeiner Weise "schlechter" als die andere, solange die Eltern ihre Kinder lieben und sich gut um sie kümmern.


Antworten Gast: MH
20.04.2012 12:38
3 1

Re: Leben nicht im gesellschaftlichen Vakuum

Es geht darum, dass Kinder ein Recht auf Vater und Mutter haben und ihnen nicht gleich von vornherein ein Elternteil ganz bewusst "vorenthalten" wird .

Eine Gesellschaft die Kindern dieses Recht nicht zugesteht sondern sie als Ware sieht die von Anonymen "erzeugt" werden und deren leibliche Eltern man für den Samen oder die Leihgebärmutter bezahlt ist unmoralisch und verantwortungslos (siehe auch Folgen Inzest ... )

Antworten Gast: Ekadanta
20.04.2012 12:35
4 0

Re: Leben nicht im gesellschaftlichen Vakuum

Andere Personen können die primäre Bezugspersonen von Kleinstkindern nicht annähernd ersetzen! Vielleicht haben Sie mit Kleinstkindern und Kleinkindern nur wenig zu tun gehabt.

Die primäre Bezugspersonen haben eine weit grössere Bedeutung für ein Kleinstkind als alle anderen Erwachsenen. Es präferiert sie, beschäftigt sich am liebsten, längsten, intensivsten mit ihnen und lernt und profitiert daher von ihnen am meisten. Dies alles gilt auch noch, allerdings in geringerem Ausmass, für Kleinkinder und Kinder.

Will man Kindern, die Freiheit, die Diversität, die Möglichkeit bieten, einen vertrauensvollen Umgang mit Erwachsenen beiden Geschlechts zu erleben, lässt sich dies für das Kind am Besten realisieren indem man ihm eine Mutter + einen Vater bietet.

Dieser Vorteil kann durch zwei Mütter, oder auch zwei Väter schlicht nicht realisiert werden.

MMn, sollte deswegen der Staat nicht, mittels Aufhebung der gesetzlichen Beschränkung von zulässigen Massnahmen zur Fortpflanzungsmedizin auf verschiedengeschlechtliche Paartner, zum Mitwirkenden werden, dass Kinder geplant, also bewusst-absichtlich, in Lebensituationen grossgezogen werden in denen sie von Geburt an auf eine väterliche primäre Bezugspersonen verzichten müssen, also, dass für sie von vornherein nicht die beste Unterbringungsform angestrebt wird.

6 0

Für mich sind das letztllich

Frankenstein-Methoden.

Weiß ais eigener Erfahrung wie schwer es ist, seiinen leiblichen Vater nicht kennen gelernt zu haben - wenn ich versuche mir vorzustellen was es bedeuten muss, künstlich gezeugt und dann eventuell auch von einer Leihmutter ausgetragen worden zu sein und bei homosexuellen, lesbischen Paaren auf zu wachsen tun mir diese Kinder aus ganzem Herzen leid, da sie sich als "anders" empfinden werden müssen.

Gast: Regenbogenkind aus einer Regenbogenfamilie
19.04.2012 12:44
5 0

Alle Kinder sind Regenbogenkinder, den alle sind Wunderschön wie ein Regenbogen.

Leider wird aber der Begriff "Regenbogenfamilie" gerade für solche Familien verwendet, in denen Kindern NICHT ermöglicht wird sowohl die natürliche Beziehung zu ihren Vätern wie auch zu ihren Müttern frei zu geniessen und mit diesen beiden Hauptbezugspersonen im gemeinsamen Haushalt aufzuwachsen. Wohl um die Situationen dieser Kinder in ein besseres Licht erscheinen zu lassen.

Dabei fehlt gerade Kindern aus solchen Familien im Haushalt eine der schönsten familiären Beziehungsformen!

Es fehlt also eine der Farben des Regenbogens.

Die ECHTEN Regenbogenfamilien sind die klassische (Gross-) Familien = Mutter, Vater, Kinder + Geschwister im selben Haushalt; wenn Omas Opa, Onkeln und Tanten auch da sind - umso schöner!

Noch schlimmer wird es, wenn bei Kindern versucht wird mit dem Begriff "Regenbogenkind" zu differenzieren - also Kinder denen man die Vaterbeziehung oder die Mutterbeziehung nicht ermöglichen will oder kann sind dann angeblich "Regenbogenkinder"

Dabei sind ALLE Kinder Regenbogenkinder, den alle sind Wunderschön wie ein Regenbogen!

Gast: Wir hier
19.04.2012 10:11
5 2

schwieriges Thema

Es ist allerdings auch kein Geheimnis, dass Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften später ebenfalls schwul bzw. lesbisch werden. Bitte diese Tatsache nicht außer Acht lassen.
Ohne "altmodisch" klingen zu wollen, aber ich würde die Entscheidung für ein Kind in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufzuwachsen nicht treffen wollen.

Re: schwieriges Thema

würd mich auch interessieren: Quelle?

Re: schwieriges Thema

Wie kommen Sie auf die Idee das Kinder die in sogenannten "Regenbogenfamilien" aufwachsen schwul oder lesbisch werden?? Bitte nennen Sie seriöse Quellen um Ihre Aussage zu "untermauern".

Warum "werden" dann Personen die in heterosexuellen Beziehungen aufgewachsen sind schwul/lesbisch. Ihre Aussage ist ein Widerspruch in sich.

Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Gast: Gast1965
19.04.2012 09:29
2 5

Wo liegt das Problem?

Bleiben wir beim Wohl des Kindes. Gibt es bessere Voraussetzungen für ein Kind GEWOLLT auf die Welt zu kommen? Und aus der Praxis: Menschen, die die Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen, setzen sich meistens jahrelang (und das unter Einbeziehung ihres gesamten sozialen Umfeldes) damit auseinander. Mir ist das bei Weitem zum Wohl eines Kindes lieber, dass erwachsene Menschen (in welcher Lebensform u. Konstellation das immer sein mag), die sich so einen Schritt gut überlegt haben und ein Kind verantwortungsvoll durchs Leben begleiten wollen, als schon fast tägliche Bekanntmachungen von Missbrauchsfällen in "Idelafamilien" und Statistiken, die aussagen, dass jede 2. Ehe geschieden wird undundund
Aus diesem und anderen Gründen haben die Kinderpsychologen jede Menge zu tun, aber nicht, weil sich jemand ganz bewusst für die Begleitung eines Kindes durchs Leben entschieden hat.

Antworten Gast: Ekadanta
19.04.2012 14:20
6 0

Re: Wo liegt das Problem?

"Gibt es bessere Voraussetzungen für ein Kind GEWOLLT auf die Welt zu kommen?"

Ja!

Gewollt UND in eine Familie hineingeboren die dem Kind ein Plus an Diversität bietet! - einen intensiven, vertrauensvollen Umgang mit einer WEIBLICHEN primären Bezugsperson UND einer MÄNNLICHEN primären Bezugsperson. Eine Familie mit Mutterfigur UND Vaterfigur für das Kind.

Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen den Umgang mit einem der Geschlechter verwehren würde? Wäre das menschlich? Wäre das rechtens?

Da für Kleinkinder die zwei primäre Bezugspersonen BEI WEITEM die bedeutensten Menschen darstellen kann man Kindern fairerweise diese Diversität - die sie übrigens geniessen! - am besten bieten in dem man ihnen Mutter + Vater bietet.

"die Menscheit schuldet dem Kind das Beste was sie zu bieten hat" - nicht lediglich das Zweitbeste, Drittbeste

Antworten Gast: Ekadanta
19.04.2012 13:15
1 0

Re: Wo liegt das Problem?

"Gibt es bessere Voraussetzungen für ein Kind GEWOLLT auf die Welt zu kommen?"

Ja!

Gewollt UND in eine Familie hineingeboren die dem Kind ein plus an Diversität bietet! - einen intensiven, vertrauensvollen Umgang mit einer WEIBLICHEN primären Bezugsperson UND einer MÄNNLICHEN primären Bezugsperson. Eine Familie mit Mutterfigur UND Vaterfigur für das Kind.

Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen den Umgang mit einem der Geschlechter verwehren würde? Wäre das menschlich? Wäre das rechtens?

Da für Kleinkinder die zwei primäre Bezugspersonen BEI WEITEM die bedeutensten Menschen darstellen kann man diesen Kinder fairerweise diese Diversität - die sie übrigens geniessen! - am besten bieten in dem man ihnen Mutter + Vater bietet.

"die Menscheit schuldet dem Kind das Beste was sie zu bieten hat" - nicht lediglich das Zweitbeste, Drittbeste

Gast: Ekadanta
19.04.2012 08:44
3 1

"Die Mehrheit jedenfalls sieht es als ERWIESEN an, dass sich Kinder in „Regenbogenfamilien“ nicht anders entwickeln als in traditionellen." - ???????

Die Lebenssituationen der Kinder in diesen "Regenbogenfamilien" entspricht selten die Situation eines Kindes welchem der Vater schon AB GEBURT absichtlich vorenthalten wird, so wie dies der Fall wäre, würden zwei lesbische Frauen mithilfe der med. unterstützten Fortpflanzung ein Kind bekommen, um es gemeinsam ohne den Vater grosszuziehen.

Die meisten Kinder in "Regenbogenfamilien" haben Mutter + Vater - nur lebt einer der beiden nicht im selben Haushalt mit dem Kind. Und diese "Regenbogenfamilien" enstehen meistens erst einige Jahre nach der Geburt des Kindes. D.h. diese Kinder haben Anfangs i.d.R. sehr wohl Mutter und Vater mit dem sie einen vertrauensvollen Umgang pflegen können und von denen sie zumindest in ihren ersten Lebensjahren geprägt werden.
Oftmals wird der Kontakt mit dem in der Folge getrennt lebenden Elternteil auch weiterhin gepflegt.

In den (wenigen) Fällen wo ein Kind einer "Regenbogenfamilie" oder auch einer Alleinerziehenden NIE den Vater kennenlernt, wird dies meistens das Ergebnis eines Schiksalsweges sein, den man für sein Kind so auch nicht wollte. Man wird seinem Kind dies später auch erklären können.

Eine ganz andere Qualität hat es, wenn man einem Kind von vornherein, absichtlich den vertauensvollen Umgang mit einem männlichen Hauptbezugsperson vorenthalten möchte. Hier handelt es sich um eine schwerwiegende Einschränkung der Freiheit der Jüngsten einen intimen, intensiven, prägenden, vertrauensvollen Umgang mit Erwachsenen BEIDEN Geschlechts zu erleben - ein Recht, das sie sich selber nicht nehmen können, die man ihnen daher bieten sollte. Dem Staat steht es mMn nicht zu daran mitzuwirken, dass dieses Recht der Kinder eingeschränkt wird.

Antworten Gast: Albert Deutsch
14.10.2012 11:04
0 0

Re: "Die Mehrheit jedenfalls sieht es als ERWIESEN an, dass sich Kinder in „Regenbogenfamilien“ nicht anders entwickeln als in traditionellen." - ???????

Sachverhalte können auf ihren Wahrheitsgehalt nicht durch Mehrheitsentscheid geprüft werden. Oder ist 2 und 2 auch 5 wenn eine Mehrheit das für richtig hält?

Gast: unfassbar
19.04.2012 08:16
7 1

Es wird nur


an die Gier der Personen gedacht, die unbedingt ein Kind haben wollen. Wo bleibt der Blickwinkel des Kindes?

Ein Kind braucht Vater und Mutter und keine Paare, die gleichgeschlechtlich sind!

Gast: Hemhils
19.04.2012 01:00
5 1

Pro und Contra

Ich halte IV- Fertilisation an sich für bedenklich (Erzeugung und spätere "Vernichtung" überzähliger Embryonen)- unabhängig davon, wer später die "Eltern" sein werden.

Ich denke auch, dass die ideale Lebensumgebung für ein Kind eine ganz "stinknormale" Familie ohne Regenbogen, dafür mit Mutter, Vater und eventuell Geschwistern ist, in der sich beide Elternteile liebevoll um die Erziehung und das Wohlergehen des Kindes kümmern können. Hier könnte sich ein Kind wohl am Besten entwickeln. Eine solche Idealfamilie dürfte aber auch unter "klassischen" Familien selten sein.

Es gibt wahrscheinlich homosexuelle Paare, die geeignet sind, ein Kind aufzuziehen, und solche, die es nicht sind. Ich kann mir aber z.B. nicht vorstellen, wie ein Bub, der bei zwei "Müttern" aufwächst und im Kindergarten und in der Volksschule ebenfalls fast nur zu Frauen Kontakt hat, eine Identifikationsfigur finden und seine geschlechtliche Identität entwickeln soll. Oder wie ein Mädchen in derselben Situation den Umgang mit erwachsenen Männern lernen soll.

Auf die Meinung der "Bioethikkommission" gebe ich in diesem Fall nicht allzuviel. Sie besteht hauptsächlich aus Ärzten, Naturwissenschaftlern und Juristen. Pädagoge oder Kinderpsychologe ist meines Wissens kein einziger dabei. Außerdem würde sie wahrscheinlich keine unpopuläre Empfehlung abgeben, auch wenn es die Sachlage erfordern würde.

Antworten Gast: 2pacabra
19.04.2012 12:23
2 0

Re: Pro und Contra

Zu den übrig gebliebenen Embryonen: Diese werden LEIDER keinesfalls einfach vernichtet. Sie werden eingefrohren und die Pharmaunternehmen warten bis das Embryonenschutzgesetz in Österreich fällt. Dann können sie nämlich offiziell Versuche an ihnen durchführen - zu über 99% werden diese keine sein die dem Wohl der Menschheit dienen, sondern "Spielereien" mit dem menschlichen Erbgut.

Antworten Gast: F.R.
19.04.2012 11:38
0 0

Re: Pro und Contra

Voila die Mitglieder:

zusätzlich zu Ihrer Aufzählung befinden sich eine Psychiaterin, ein Theologe, eine Soziologin, eine Philosophin und eine Gestaltungs- und Wirkungsforscherin in der Bioethikommission.

http://www.bka.gv.at/site/6742/default.aspx" target="_blank">http://www.bka.gv.at/site/6742/default.aspx

Gast: Gast 645
18.04.2012 22:31
6 2

Eine Ausgeburt der 68er

die einem nur wundern kann!

Re: Eine Ausgeburt der 68er

Warum sollte sich denn grad Caspar Einem wundern?

Gast: Robert
18.04.2012 22:05
7 2

genetisch

So tragisch es für die einzelnen ist, wenn eine Frau sich nicht fortpflanzen kann oder sich in eine Beziehung begibt aus der keine Nachkommen hervorgehen können, so sollte doch die Frage erlaubt sein ob es nicht einen gewissen Grund dafür gibt. Und um ein kontroversiell benutztes Schlagwort zu bemühen, vielleicht hatte "Mutter Natur" Gründe gegen eine Weitergabe des genetischen Codes.

Re: genetisch

Wenn "Mutter Natur" etwas gegen die Weitergabe des genetischen Codes dieser Frauen gehabt hätte, hätte sie sie nach Ihrer Logik allerdings *unfruchtbar* gemacht, und nicht homosexuell!

Die Tatsache, dass lesbische Frauen eben doch fruchtbar sind und Kinder gebären können, sprich dieser Theorie nach also dafür, dass es in der Natur durchaus vorgesehen ist, dass sie dies auch tun.

Antworten Antworten Gast: mh
20.04.2012 19:16
2 0

Re: Re: "Mutter Natur"

Die Natur hat Vater und Mutter für ein Kind vorgesehen. Dass 2 Frauen Kinder kriegen hat sie nicht vorgesehen.

Antworten Gast: Eddie...
19.04.2012 12:13
3 0

Re: genetisch

Seltsam... Ich habe genau das gleiche geschrieben, mich dabei sogar noch vorsichtiger ausgedrück und mein Beitrag wurde nicht veröffentlicht. - wahrscheinlich weil ich es mich gewagt habe zu behaupten dass ein Kind auch einen Vater braucht...
Ich gebe Ihnen auf jenden Fall Recht; es gibt Vorgänge in der Natur, deren Sinn noch nicht vollkommen geklärt ist - nur bei einem kann man sich sicher sein: die Natur "denkt" sich bei fast allem etwas - sonst wären wir nicht hier

Gast: gott
18.04.2012 21:45
5 0

her mit der marie

eh klar- für geld machen die alles

10 5

Wo bleibt das Recht des Kindes auf Mutter und Vater?

Kinder als Handelsware bestellt aus dem Katalog mit schönem Vater und schöner Leihgebärmutter.

Vater aus der Samenbank der tausend Kinder zeugt und alle Menschen werden Brüder.

Inzest erlaubt da man seine Geschwister nicht kennt...

Welche Ethik , welches Recht zu Lasten der Kinder soll das werden?

Re: Wo bleibt das Recht des Kindes auf Mutter und Vater?

es gibt genügend kinder, die ohne väter aufwachsen, weil die männer es so wollen. da habe ich liebe zwei frauen, die sich um ein kind kümmern und es lieben, als das pseudorecht auf einen vater, der sich um nichts und niemanden kümmert

 
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